Archive for Juli 2008

atomstrom

Juli 19, 2008

es erstaunt mich immer wieder zutiefst mit welcher meinung scheinbar clevere leute argumente suchen um atomstrom schön zu reden.

so jetzt aber erstmal von gaaaaanz vorne. den anspron zu diesem posting habe ich durch ein forum bekommen. ( mein gott ich hatte gar keine ahnung wie unsinnig, ahnungslos und bar jeglicher ernsthaftigkeit dort weitesgehend rumgespamt wird. das schockt mich schon fast genauso viel wie das thema ansich. ) die eingangsfrage lautet, ob es noch zeitgemäß ist atomkraftwerke abzuschalten ?

meine denkweise als mensch sagt mir ganz klar JA und zwar sofort und für immer und ewig.

1. energie muß gespart werden – aber schon da hapert es. warum: weil am stromverbrauch nur eine hand voll leuten geld verdienen. da ist der wille zum stromsparen schon aus wirtschaftlichen gründen nicht das topthema.
und die die wollen könne nicht, weil sie sich die neusten und stromsparenden entwickelungen schlichtweg nicht leisten können. weil sie einen family zu versorgen haben und für fünf euro netto oder weniger schuften gehen.

2. alternative energiequellen sollen soweit als möglich ausgebaut werden – und warum auch nicht europaweit. in sachen solarengie: europaweit gibt es reichlich brachflächen die zur aufstellung taugen. dazu können dann auch die erheblichen investitionen = subventionen der akw´s für bereitstellung und eine mögliche endlagerung als kostenquelle genutzt werden.

3. anders gesagt: ich fahre doch nicht viel mit dem rad, damit ein paar leutchen mir eine „strahlende zukunft“ ermöglichen.

zu diese leute: natürlich ist atomstrom gut. wenn ich AKW´s habe und die auch noch bezahlt bekomme ( subventionen ). nur wenn bei einer sache nur profit hinter steckt, werden dann nicht auch ( unnötige ) risikien eingenagen ? denn die verantwortung für fehler/ störquellen und auch störfälle wird ja immer nett verschoben. nein nicht derjenige der dafür war ist der schuldige, sondern der, der den hebel falsch umgelegt hat.
oder eben die staatsmacht. da kann man dann doch immer prima sagen: „ja die politiker die waren ja schon immer so und schließlich habt IHR sie ja auch noch gewählt.“
ich frage mich nur welcher politiker läst sich freiwillig so´n bündel aufschnallen ?

subventionen: leider leider wird wohl nie der genaue umfang des geldflusses bekannt werden. ich schließe dabei noch nicht mal aus, der ein oder andere fall ( mal wieder ) was für den kadi wär. ach ja die politker; vielleicht verdienen sie ja auch noch daran ?

heute hü morgen hott ( pro & contra atomkraft ), was soll das ?

und wie nennt man leute die einem was verkaufen wollen, was aber nicht drin ist ?

zahlenspiele: contra alternative energien, um atomstrom im besseren lich darstehen zu lassen. es hilft auch nichts aber wirklich nichts mit „kontrazahlen“ die uns vorzurechnen wieviel windkrafträder wir bräuchten um den strombedarf zu decken und wieviel platz diese einnhmen und was das alles kosten würde.
nach heutiger allgemeinen kenntniss der sachlage zur atomenrgie dessen nutzung und herstellung sowie der dazu notwendigen industriellen produktionsporzesse, gibt es ein definitives – und damit nicht wegzuredendes RISIKO von nicht ganz unerheblichen ausmaßes.

da wir gerade bei zahlen sind, mir fällt da der begriff halbwertzeiten in bezug auf radiaktive strahlung ein. kann man diese zahlen denn auch widerlegen ? odewr wie ist es mit den subventionen ? ob wir je die wahrheit erfahren werden ?

spontanfragen zum thema, fragen die jeder so sehen kann:

warum tragen wir beim röntgen bleischutz ?
warum wird denn überhaupt so ein hyp um die strahlensicherheit gemacht ?
warum werden jodtabletten im umkreis von 10km um AKW´s verteilt ?
warum werden gerade für diesen medizinischen berreich händringend leute gesucht ?
warum will da keiner arbeiten ?
warum ist das tumorrisiko dort deutlich größer ?

wenn doch alles so easy ist, warum ?

übrigens bei solchen fragen meinerseits wird auch schon mal etwas persöhnlich argumentiert, daß ich wohl keinen plan habe. merkwürdig warum stellt man denn dann fragen ? ich meine wenn ich alles wüßte und/ oder man(n) mich tatsächlich sachlich vom gegenteil überzeugen könnte, was ich generell, zumindest auf grund von nachvollziehbaren fakten bezweifele, müßte ich dann fragen stellen ?

also ich bin da gerne berreit den lösungen der ganzen problematik, dann aber bitte schön mit sachlichen argumenten, in´s auge zu schauen.

einige tatsachen in frage gestellt

endlager sind natürlich vorhanden. es fragt sich nur zu welchen konditionen bzw. sicherheitstechnischen zugeständnissen ?
der ein oder andere hat bestimmt noch platz in seiner wohnung oder ? eventuell vereweigert er ja auch die annahme ? warum nur ?

strombedarf: wir brauchen atomstrom um den bedarf abzudecken, jetzt oder zumindest für kommende generationen. hier wird mal wieder gerne gegen solarenergie gegangen.
schon mal was von schwankungen im stromnetz gehört ? es soll vorkommen das die menschheit nachst nicht soviel strom braucht. ja nachts ist es dunkel und folglich funktioniert die solaranlage auf dem dach nicht. eine einwandfreie feststellung. das man das dann durch andere alternativen wie wind & wasserkraft abdecken könnte wird gerne ausgeblendet.
natürlich schließt das weiterhin nicht aus, daß an der schraube gedreht werden muß um energien effizienter zu nutzen. sprich energie sparen.

und hätte man damals die ganzen fördergelder nicht in die entwickelung von AKW´s gesteckt sondern in alternativen dann würde heute die atomkraft mächtig hinterherhinken. sowas hätte aber damals unabhängig entschieden werden müssen. das wird es aber heute auch wieder nicht – weshalb ja nun das thema AKW wieder aktuell ist ! „och ja die dinger stehen da ja so fertig rum, hier und da mal ein bischen geld reinstecken und schon habt ihr alle schönen billigen strom…“
ein schönes märchen nicht ?

fakt ist die energiekosten werden steigen und zwar unabhängig davon woher sie kommen.

jetzt geht es darum die langfristigen folgen erheblich zu mindern.

naja und da kommt halt wieder das problem der endlagerung auf. das zeug strahlt bis in alle ewigkeit und nicht zu knapp. ein windrad, eine solaranlage bau ich ab und gut iss.

mehr infos zum thema habe ich hier gefunden:

es gibt keine alternative zum atomausstieg,…

…weil die erzeugung von energie durch atomkraft mit erheblichen sicherheitsrisiken verbunden ist. auch das modernste atomkraftwerk kann keine hundertprozentige sicherheit gewährleisten: bei den allermeisten störfällen und den großen unfällen ( kyschtym 1957 und tschernobyl 1986 ) war menschliches versagen ursächlich. aktuellster fall: bauarbeiter haben in einem schwedischen meiler versehentlich das dach in brand gesetzt. in den kommenden jahrzehnten wird sich das gesamtrisiko durch den betrieb von kernkraftwerken aufgrund des zunehmenden alters der anlagen noch erhöhen. daran werden auch neue reaktorkonzepte der so genannten „generation III“ oder „generation IV“ nichts ändern. einerseits werden diese höchstens einen geringen prozentsatz des gesamten anlagenparks ausmachen. anderseits kann für diese reaktortypen das unfallrisiko zwar reduziert werden, ein schwerer störfall ist aber physikalisch ebenfalls nicht auszuschließen. die folgen einer kernschmelze könnten zu einer weltweiten krise führen; eine besonders große gefahr geht von atomkraftwerken in politisch instabilen ländern oder erdbebengefährdeten regionen aus.

… uns die kerntechnik vor unlösbare probleme stellt. nach über 40 Jahren kernenergienutzung in deutschland haben sich bereits 100.000 kubikmeter radioaktive abfälle angesammelt. sie beinhalten auch hochradioaktive abfälle mit langlebigen nukliden, die halbwertszeiten von einigen 100.000 jahren haben, insbesondere die abgebrannten brennelemente – eine hinterlassenschaft für tausende nachfolgender generationen. für diese abfälle gibt es keine alternative zur unterirdischen endlagerung in einer geologischen formation in mehreren hundert metern tiefe. bislang sind zwar konzepte hierzu weit entwickelt, in deutschland ist aber noch kein standort für ein solches endlager festgelegt worden.

… weil der betrieb der atomkraftwerke eine belastung für die umwelt darstellt und trotz entgegenlautender kampagnen eben nicht CO2-neutral ist. ganz im gegenteil: atomkraft hat sogar eine viel schlechtere CO2-bilanz als regenerative energieerzeuger wie die windenergie. besonders CO2-intensiv ist die aufbereitung der brennstäbe, atomkraftverfechter vergessen gerne auch den abbau von uran, der im kausalen zusammenhang mit dem betrieb des kernkraftwerkes steht. für die kühltechnik muss übrigens sehr viel wasser aufgewandt werden, was besonders in trockenen regionen problematisch ist.

quelle
… weil atomkraft sehr teuer ist. daß aus atomkraft gewonnener strom für die haushalte erschwinglich ist, liegt an den immensen staatlichen subventionsleistungen. neben der steuerbefreiung für atomare brennstoffe erhielten atomkraftwerksbauer vorzugskredite und investitionsbeihilfen in unbekannter höhe. für forschung und entwicklung der atomenergie gaben die OECD-regierungen zwischen den 50er jahren und 1973 über 150 milliarden US-dollar ( gerechnet nach heutigen preisen ) aus – für erneuerbare energien dagegen praktisch nichts. allein in der bundesrepublik wurde die atomenergie seit den 50er jahren mit nahezu 100 milliarden euro subventioniert, wenn man die beliebig verwendbaren steuerfreien rückstellungen und die steuerfreiheit der atombrennstoffe mit berücksichtigt.

quelle: hermann scheer; AKW-renaissance, in: blätter für deutsche und internationale politik, ausgabe 09/2005, S. 1034 – 1035;

… weil das uran sehr bald alle ist. aufgrund des wachsenden öffentlichen widerstandes, aber insbesondere angesichts massiver kostensteigerungen wurde die atomenergie seit mitte der 70er jahre weitgehend ausgebremst. die natürlichen ausbaugrenzen sind seitdem noch enger geworden: schätzungen, daß die uranvorkommen in maximal 60 jahren erschöpft sind, beziehen sich auf den verbrauch der laufenden anlagen; bei verdoppelter zahl von anlagen würde sich der verfügbarkeitszeitraum also sogar halbieren. ohne unverzüglichen übergang zu schnellen brütern, die das spaltmaterial um den faktor 60 strecken könnten, wäre demnach nicht einmal der von der IAEA errechnete zuwachs realisierbar. ohne die brutreaktoren wäre folglich gar kein umfassender atomenergieausbau möglich; hierauf verwies schon 1980 die enquete-kommission des bundestages. doch die geschichte der brutreaktoren ist ein fiasko: die hohen kosten und die störanfälligkeit machten sie bisher untauglich für den kommerziellen betrieb.

quelle: hermann scheer; AKW-renaissance, in: blätter für deutsche und internationale politik, ausgabe 09/2005, S. 1034 – 1035;

zwei weiter infos:
die sieben atomaren mythen

was heißt hier restrisiko

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co² & spritschleudern…

Juli 19, 2008

…und die politik,

ich klage an

also für meinen geschmack verstehe ich nicht was der quatsch soll. da ist plötzlich ne´ diskussion im gange das die “ach so fortschrittlichen deutschen automobilbauer/ kompetenzen” ja durch ein europäische norm benachteiligt werden. als ob die erst gestern davon erfahren haben ! hammer nicht ? angebliche bevorteiligungen von französischen und italienischen produzenten lägen auf der hand.nun gut. wo sind denn dann unsere kompetenzen ? wo sind die fortschritte durch technik ? automobile die über 400PS haben aber bei 250 abgeriegelt werden ? was ja für sich schon den totalen sinn macht ( lachnummer schlechthin ).

da wird mit einem minimum an technik, wahrscheinlich ein einfaches relais, umweltschutz vorgegaukelt. vorreiterrolle nennt “mann” dann so was. der verbrauch bleibt dabei der selbe, denn um die gewaltigen massen zu bewegen, ja gar in so wahnsinnszeiten zu beschleunigen – was ja auch technischer fortschritt bedeutet – das ist die welt in der sich alles bewegt. der kleine schumacher/ macho im mann…

die durschnittsverbräuche, ermittelt anhand des „flotten- verbrauchs“ eines herstellers, also, nur mal so zum verständniss – ein hersteller, seiner gesamte PKW produktpalette zusammengerechnet derer verbaruchswerte, geteilt auf die anzahl der autos entspricht dem „flotten- verbrauch“ – wird fleißig geschöhnt oder gerade eben so den vorgaben „entsprochen“ in dem man nur genug kleinstwagen mit geringverbrauch anbietet.

fein gemacht – es gibt eine weg was zu machen.

einen kleinwagen anzubieten der aber im eurodrittelmix mit 6,5l/ 100km verbraucht halte ich persönlich schon für groben unfug. vor jahren hatte ich mal die gelegenheit einen leihwagen zu fahren der als 2,5liter dieselmotor mit 6 zylindern 250 PS hatte und auch 240km/h fuhr – bei 6,5l/ 100km ! von mir höchstpersönlich ermittelt und nicht „zaghaft“ gefahren.

für mich reichte damals ein kleinstwagen der schon jetzt seine über 160.000km als diesel auf dem buckel hat, 5 jahre alt ist, max.4l/100km verbraucht, aber wirklich schon “getreten” und schon damals den niedrigsten co©˜/ rußpartikel ausstoß – als diesel – hatte.

fahrzeuge vom kaliber eines AUDI A2 oder SMART konnten sich nicht so durchsetzten, zumindest nicht als meilensteine oder wegweiser. alle haben es gesehen das es geht gemacht hat es dann aber doch wieder keiner. warum haben sich damals nicht automobilbauer zusammengetan wie OPEL, AUDI, Mercedes & SMART und BMW ihre kompetenzen vereinigt, die leichtbau- u. aluminuimtechnologie von hier, motorentechnologie von dort, elektronik- u. sicherheitskomponenten von da, fertigung verteilen, entwicklungs- u. produktionskosten geteilt und ein bischen kräftig die werbetrommel gerührt und abgeschöpft auf dem internationalen markt.

ganz einfach: sie haben es nicht gemacht weil sie alle zu stolz sind ! zu stolz sich zusammen zu setzten und zuzugeben das es eben alleine nicht klappt, zumindest nicht so schnell oder effektiv. es ist der gleiche stolz, mit dem „mann“ sich in einem dickschiff bei umwektschonenden 250km und einem durschnittsverbrauch von ( nur ! ) 15l/100km auf der autobahn bewegen möchte. und sei es nur für ein zwei auffahrten oder auf der fahrt zum bäcker um die ecke…

und die politik trägt dieses modell noch mit, kein wunder sie fahren ja alle selbst diese dickschiffe und müssen den sprit auch nicht selbst bezahlen, geschweige denn die steuern ( die ja jetzt noch auf uns zukommen ). obwohl es ein leichtes wär bei den einkünften – die wir bezahlen !

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männerträume ? umweltfreundliche automobile ?

Juli 19, 2008

na gut ich gebe es doch zu: ich bin ein richtiger kerl und interessiere mich für autos. na ja, so ganz dann doch nicht, zumindest nicht im klassischen sinne. neben dem rad fahren, ich werde mir wahrscheinlich eher ein neues rad kaufen als ein neues auto, halte ich von den heutigen autos nicht wirklich viel. nicht nur das sie schlichtweg meist zu teuer sind in der anschaffung und im unterhalt, gefallen mir die meisten auch nicht, also rein optisch. und einen Bentley oder Aston Martin werde ich wohl eh nicht richtig nutzen können. nein die meisten heutigen autos sind in meinen augen schlichtweg eine fas was die umweltverträglichkeit angeht. der A2 ( von audi ) oder der 3l Lupo sind nicht mehr auf dem markt und den SMART habe ich ja schon ( momentan ). der neuer soll ja auch nicht mehr das sein was der alte mal in sachen verbrauch war… .

und so bin ich durch das UTOPIA forum zu diesen quellen gekommen, wo selbst ich dann schwach werden könnte. aperta ist so eine alternative. zur zeit wohl nur leider in den staaten zu bekommen. ein loremo ist noch gar nicht auf dem markt. im grunde genommen geht es also nun doch. ökologisch, umwelttechnisch bedingt akzeptable automobile zu konstruieren und zu bauen. jetzt fragt sich nur noch wie es mit der umsetztung aussieht ?

mal ehrlich: gerade der aperta hat doch was von einem APPEL typischen produkt, oder ?

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