Archive for November 2008

kühlschrank à la einstein

November 29, 2008

zitat aus/ quelle

„Wissenschaftler der Uni Oxford wollen einen Kühlschrank entwickeln, der keinen Strom verbraucht.Für den stromlosen Kühlschrank greifen die Wissenschaftler auf ein Prinzip zurück, das Albert Einstein zusammen mit seinem ehemaligen Studenten Leo Szilard in den Dreißigerjahren patentieren ließ. Das Verfahren ist eine Variante der sogenannten Sorptions-Kühlung, die bereits bei Solar-Klimaanlagen zum Einsatz kommt (s. TR 8/07).

Der Einstein-Szilard-Kühlschrank arbeitet mit einem Gemisch aus Butangas, Ammoniak und Wasser. Um die Wärme aufzunehmen, wird flüssiges Butan verdampft. Dieses übergibt die Wärme an Ammoniak, das sich in Wasser löst. Von einer externen Wärmequelle wird das Ammoniak wieder aus dem Wasser ausgetrieben und dabei gleichzeitig das Butan verflüssigt – der Prozess kann von vorne beginnen. Da das Verfahren ohne bewegliche Teile auskommt, ist es leise und wartungsarm. Allerdings war es zu Einsteins und Szilards Zeiten noch nicht effizient genug – zumal kurz darauf Kompressionskühlschränke mit dem Kältemittel Freon auf den Markt kamen. Bastler bauten zwar Prototypen, doch kommerziell geriet das Verfahren in Vergessenheit.

Der Elektroingenieur Malcolm McCulloch von der Uni Oxford greift es nun wieder auf und versucht, mit anderen Kühlmitteln die Effizienz zu vervielfachen. Als Wärmequelle soll Sonne dienen. Bedarf an solchen Kühlschränken herrscht vor allem in ländlichen Gegenden der Dritten Welt, wo es keinen Stromanschluss gibt. McCulloch hat bereits einen Prototyp entwickelt. Wann das Gerät auf den Markt kommt und mit welchem Kühlmittel es arbeitet, will er noch nicht verraten.“

zitat ende

na denn seht mal zu das datt ding an´s laufen kommt.

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hosen runter

November 17, 2008

heute morgen das postfach geöffnet und folgende mail erhalten:
„Hallo *****,

inspiriert durch das Vorbild von Roosevelts New Deal, der Amerika in den Dreißigerjahren aus der Depression führte, und im Vorfeld der Bundestagswahl, initiiert Utopia den deutschen Green New Deal (GND), d.h. einen Gesellschaftsvertrag zwischen Politikern, Bürgern und Unternehmern mit folgenden Kernpunkten:

1.) Das Erhalten und Erschaffen unseres Planeten als gesundes und gerechtes Lebensumfeld für uns und die zukünftigen Generationen.
2.) Die Förderung des Grünen Wirtschaftswunders durch Politik, Wirtschaft und Verbrauchermacht.
3.) Das Hinwirken darauf, dass auch andere Länder auf der ganzen Welt den Zielen des GND folgen wollen und können.

Diese Punkte werden im Detail mit dem Kuratorium der Utopia-Stiftung ausgearbeitet. Als Vorbild gilt der französische Pacte ecologique aus dem Jahr 2007. Analog zu diesem wird die Internet-Microsite www.greennewdeal.de erstellt, auf der sich jeder Bürger zum Unterstützer des GND erklären kann.

Ebenso werden Unternehmen, Politiker aufgerufen, den Green New Deal zu unterstützen. Im Bundestagswahljahr 2009 wird jedem Kandidaten der Vertrag zum Unterzeichnen vorgelegt. Auf der Microsite wird transparent und öffentlich einsehbar sein, welcher Kandidat den GND unterzeichnet hat und damit zur Maxime seines politischen Wirkens in der nächste Legislaturperiode erklärt und welcher nicht.

Unterstützen Sie jetzt den Green New Deal.

www.utopia.de

das bedeutet doch dann „hosen runter“ für die ach so bekennende politische und wirtschaftlich führungsebene.

umwelt & ethik & geld

November 6, 2008

ein paar gedankenzüge dazu…

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umwelt- sinnes- gedanken

November 3, 2008

vorläufiger aber schon veröffentlichter entwurf !

ja nachdem ich ja nun schon etwas aufgerüttelt wurde heute morgen, stellt sich hier an dieser stelle für die frage: wie stelle ich es denn übehaupt an umweltschutz und nachhaltigkeit an den mann bzw. frau zu bringen ?

zu dem schon von mir erstelltem kommentar sollte ich jetzt aber einfügen, da mich persönlich oder meine schreibweise ja eher als unbekannt gelten darf: es war wirklich nicht böse von mir gemeint.

letzendlich ist es aber fast so gelaufen wie der anstoß zu diesem blog, wo ja auch eine diskussion meine gedankenwege anregte.

man kann sich über alles unterhalten, man kann alles diskutieren vieles in frage stellen, konstruktive kritik äußern, oder einfach auch nur „rummeckern“, was ja nur zu menschlich ist und natürlich auch alles schlecht machen was da einem so unterkommt. letzteres ist aber wohl kaum die beste methode ein ziel zu erreichen.

so wie war es denn dann von mir gemeint ? nun meine erfahrung als junger mensch, denn als solcher fühle ich mich immer noch, das gedankenanstöße häufig aus informationen heraus geboren werden. das internet ist von natur her wohl die größte mögliche quelle für informationen ( wertungsfrei betrachtet 😉 ). natürlich ist es irre schwer das zu wort zu bringen was man denkt. jedes wort kann von einem anderen gelesen völlig anders ausgelegt/ gedeutet werden. für mich sind paltformen also nur eine spielwiese und der von mir eingenommene betrachtungswinkel ist immer gepaart mit etwas skepsis aber auch neugierde. ganz schwierig wird es natürlich wenn man leute dirket ansprechen will, gerade in sachen umweltthematik. hier treffen schnell die verschiendensten meinungen aufeinander.

der eine blässt es bei einem sparsamen automobil, der andere fährt nur noch mit dem rad, der letztere wird sich noch nicht mal sein rad neu kaufen, weil es ein import ist ( oder zumindest teile davon ), sondern sich lieber eins vom schrott holen und es –  natürlich nachhaltig – aufarbeiten.

wer von denen hat jetzt recht ? wer ist der schlechtere wer der bessere ? woher weiß ich schon heute, das der gute mensch mit dem sparsamen auto nicht schon morgen sagt, ich suche mir einen job wo ich zu fuß hin kann, der umwelt wegen ?

viele dinge müssen wachsen, wie die eigenen kinder. man gibt ihnen sehr viel mit und wird immer für sie da sein, aber irgendwann kommt der zeitpunkt, wo sie unweigerlich ihren eigenen weg gehen werden und auch müssen. deshalb kann doch jeder versuchen die dinge gelassener zu betrachten, anreize zu geben, die komunikation zu suchen und so gemeinsam dinge anzugehn.

soweit erstmal dazu; wie gesagt veröffentlichter entwurf.

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