Archive for August 2010

AKW restlaufzeiten

August 29, 2010

hatte mich die tage mal dafür interessiert und bin dan heute mal auf diese info gestoßen/ zitat:

Deutsche Atomkraftwerke und Restlaufzeiten

Berlin (dpa) – Die Atomkraft ist in Deutschland ein Energieträger auf Zeit. Im Jahr 2000 hatten sich die rot-grüne Bundesregierung und die Stromindustrie auf einen Ausstieg aus der Kernenergie geeinigt.

Gemäß dem seit 2002 im Atomgesetz festgeschriebenen Beschluss sollen alle Meiler schrittweise bis 2022 abgeschaltet werden. Wie lange ein Atomkraftwerk noch arbeiten darf, hängt von der politisch vereinbarten Reststrommenge ab. Sie wurde im Atomkonsens nach einem komplizierten Schlüssel bei einer angenommenen Regellaufzeit eines Meilers von 32 Jahren errechnet.

Vom Netz gingen bereits Stade in Niedersachsen (November 2003) und Obrigheim in Baden-Württemberg (Mai 2005). Der Meiler in Mülheim-Kärlich (Rheinland-Pfalz) wurde bereits 1988 abgeschaltet. Derzeit erzeugen in der Bundesrepublik noch 17 Atomkraftwerke Strom:

…“

zitat ende/ quelle und resttext <klick>

also nochmal so zum selbstverständiss:

  • 2000 hatten sich bundesregierung und stromindustrie auf einen austieg geeingt
  • 2002 wurde das per atomgesetz <klick> festgeschrieben
  • 2003 ging der reaktor vom netz
  • 2010 also jetzt taucht ein „problem“ auf…

..nur wo und warum ? oder geht es nach dem satzt: „was interesiert mich der scheiß, den ich gestern erzählt habe !“ ? was darf ich dann wiederum daraus schließen ? ist dannn 2017 das AKW für jeden vor der haustür fällig ?

für mich zunächst offensichtlich ist, man will sich über geltendes recht & gesetzteslage ( atomgesetz <klick> ) hinwegsetzten.
ach ja da wird es sogar recht ausführlich betitelt/ zitatauszug:

Undurchsichtiges Verhalten

Mit der Geheimhaltung des Berichts begeht das Wirtschaftsministerium eine Amtspflichtsverletzung. Laut Paragraph 63 Absatz 1 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) ist das Ministerium strengstens zur Veröffentlichung eines Berichtes über die bei dem Monitoring der Versorgungssicherheit nach § 51 EnWG im Bereich der leitungsgebundenen Elektrizitätsversorgung gewonnenen Erkenntnisse verpflichtet. Und zwar alle 24 Monate, spätestens zum 31. Juli des jeweiligen Jahres.

…“

zitatauszug ende/ quelle und resttext <klick>

da ich aber auch den kompletten text nicht unbeachtenswert finde, habe ich ihn hierhin <klick> plaziert

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23.08.2010 aktueller energiebericht

August 29, 2010

weil ich was gesucht hatte und auch gefunden, stelle ich diesen text als zitat auch hier rein:

„Das Bundesministerium für Wirtschaft verzögert die Veröffentlichung eines Berichts an die EU-Kommission, in dem die zukünftige Energieversorgung Deutschlands geregelt ist. Grund für Greenpeace, die Veröffentlichung beim Berliner Verwaltungsgericht einzuklagen. Denn aus dem Bericht geht hervor, ob die zukünftige Stromversorgung Deutschlands auch ohne Laufzeitverlängerungen bei Atomkraftwerken gesichert ist.

Wirtschaftsminister Rainer Brüderle bricht deutsches Recht, nur um zu vertuschen, dass wir die Atomkraft in Deutschland nicht mehr brauchen. Schon der letzte Monitoring-Bericht aus dem Jahr 2008 kommt zu dem Schluss, dass die Versorgungssicherheit auch bei einem Atomausstieg bis 2020 gewährleistet ist, sagt Tobias Münchmeyer, Energieexperte bei Greenpeace.“

Der überfällige Bericht von 2010 wird diese Aussage noch deutlicher unterstreichen betont Münchmeyer. Ihn zurückzuhalten kann in der aktuellen Debatte nur heißen, dass dadurch die überflüssige Atomkraft geschützt werden soll. Wir reichen deshalb eine Verpflichtungsklage zum Gesetzesvollzug gegen das Bundeswirtschaftsministerium ein.

Im Bericht von 2010 müssten die Möglichkeiten zum Atomausstieg deutlich erkennbar sein – offensichtlicher noch als im Jahr 2008. Zum einen ist der Strombedarf durch die Wirtschaftskrise stark zurückgegangen. Zum anderen wird der Beitrag der Erneuerbaren Energien im Jahr 2020 mit 38,6 Prozent gegenüber 2008 um 15 Prozentpunkte höher eingeschätzt.

Undurchsichtiges Verhalten

Mit der Geheimhaltung des Berichts begeht das Wirtschaftsministerium eine Amtspflichtsverletzung. Laut Paragraph 63 Absatz 1 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) ist das Ministerium strengstens zur Veröffentlichung eines Berichtes über die bei dem Monitoring der Versorgungssicherheit nach § 51 EnWG im Bereich der leitungsgebundenen Elektrizitätsversorgung gewonnenen Erkenntnisse verpflichtet. Und zwar alle 24 Monate, spätestens zum 31. Juli des jeweiligen Jahres.

Ende September will die Bundesregierung ein langfristiges Energiekonzept beschließen. Hierfür hat das Bundeswirtschaftsministerium mehrere Institute mit der Erstellung von vier Energieszenarien beauftragt. Medienberichte kritisieren das Wirtschaftsministerium für die Rahmenbedingungen der Berechnungen: Sie wurden angeblich so gewählt, dass die Versorgungssicherheit als bedroht erscheint. Lange Laufzeiten der Atommeiler wären so unumgänglich. Die Ergebnisse des bisher unveröffentlichten Monitoringberichts würden dem widersprechen.“

zitat ende/ quelle <klick>

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AKW´s ohne steuern unrentabel !

August 19, 2010

„angestachelt“ durch eine newslettermail schaute ich mal auf die homepage von compact.de und wurde entzückt durch diese fast „hiobsbotschaft“/ zitat:

„Die Atomkonzerne haben der Bundesregierung “angedroht”, alte Atomkraftwerke stillzulegen, falls die Regierung an der geplanten Brennelementeuer festhalte und sicherheitstechnische Nachrüstungen für die maroden Schrottreaktoren verlangen sollte. Das berichtete der SPIEGEL. Damit hat die Atomlobby erstmals zugegeben, dass Atomkraftwerke unrentabel sind, wenn sie nicht steuerlich begünstigt werden.

Doch was die Atomkonzerne für eine “Drohung” halten, das ist für die große Mehrheit der Menschen eher eine Verheißung. Es wäre ein Segen für unser Land, wenn die sieben ältesten und gefährlichsten Atomkraftwerke und der Pannenreaktor in Krümmel endlich abgeschaltet würden! Die Lichter würden deshalb nicht ausgehen, wie ein Blick in die Statistiken der Energieversorger zeigt. Und wir wären auch nicht auf Atomstrom aus dem Ausland angewiesen, wie uns die Atomlobby weismachen will. So waren in den letzten Jahren teilweise bis zu acht Reaktoren gleichzeitig mehrere Monate lang abgeschaltet und trotzdem exportierte Deutschland zur selben Zeit noch große Mengen Strom ins Ausland. Frankreich dagegen, mit seiner starken Abhängigkeit vom Atomstrom, muss in heißen Sommern immer wieder Strom aus Deutschland importieren, weil es nicht genug Kühlwasser für die französischen Atomkraftwerke gibt.

Die maßlosen Forderungen der Atomkraftwerksbetreiber sind besonders dreist, wenn man bedenkt, wie massiv die Atomenergie in den letzten Jahrzehnten durch den Staat gefördert wurde. Seit Jahren wird darüber gestritten, wie hoch die tatsächlichen Kosten der Atomenergie für die Bundesbürger sind. Die vielfältigen staatlichen Fördergelder für die Atomindustrie wurden nie umfassend bilanziert, sondern systematisch verschleiert. Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) hat bereits im vergangenen Jahr im Auftrag von Greenpeace versucht, eine Bilanz aller staatlichen Förderungen zu Gunsten der Atomenergie zusammen zu stellen. Demnach haben der Staat und damit die Steuerzahler/innen die Atomenergie seit 1950 zusätzlich zu den Stromkosten mit mindestens 165 Milliarden Euro gefördert. Das entspricht einer Subventionierung des Atomstroms von 3,9 Cent pro Kilowattstunde. Hinzu kommen zukünftige Kosten für die Gesellschaft von 92,5 Milliarden Euro, die heute bereits absehbar sind.

Die errechneten Subventionen in Höhe von 165 Milliarden setzen sich zusammen aus
direkten Finanzhilfen des Bundes, z.B. für die Forschungsförderung, den Kosten für den Betrieb der maroden Atommüllendlager Asse II, Morsleben, die Stilllegung der ostdeutschen Atomkraftwerke sowie Beiträge für Euratom und andere internationale Nuklearorganisationen
Steuervergünstigungen wie die Belassung der Rückstellungsgelder für die Entsorgung und Stillegung iunter der hoheit der Atomkraftwerksbetreiber und durch die Nicht-Besteuerung des Kernbrennstoffs bis 2006 im Vergleich zu anderen Energieträgern
– finanzielle Vorteile durch
budgetunabhängigen Regelungen wie staatliche Bürgschaften, unvollständigen wettbewerb in der Elektrizitätswirtschaft und die sogenannten windfall profits durch die Einführung des Emissionshandels.

Die 165 Milliarden Euro sind nur die Summe, die die Bundesbürger seit 1950 bereits für den Atomstrom bezahlt haben – zusätzlich zu den Strompreisen. Hinzu kommen noch mindestens weitere 92,5 Milliarden Euro die heute bereits absehbar sind: Dazu gehören die Sanierungskosten für die Asse und Morsleben, Steuervergünstigungen bei den Rückstellungen und die zukünftigen Vorteile aus den Strompreiserhöhungen durch den Emissionshandel.

Und das ist alles noch sehr konservativ gerechnet, wahrscheinlich werden die Kosten für die Atommüll-Entsorgung noch weitaus höher ausfallen. Auch die sogenannten externen Kosten der Atomenergie sind in die Berechnung gar nicht eingeflossen. Hierzu gehört auch die fehlende Haftpflichtversicherung für die tatsächlichen Kosten eines Super-GAUs . Auch damit ist ein geldwerter Vorteil für die Atomindustrie gegenüber anderen Wirtschaftsbereichen verbunden, der sich auf bis zu 11.413 Milliarden Euro belaufen könnte. Damit wäre die Kilowattstunde Atomstrom um bis zu 2,70 Euro teurer und damit nicht mehr wettbewerbsfähig. Die externen Kosten der Atomenergie exakt zu bestimmen ist jedoch schwierig und wissenschaftlich umstritten.

Gar nicht berücksichtigt in der FÖS-Studie wurden Förderungen aus den Länderhaushalten. Auch die Kosten der Polizeieinsätze bei Castor-Transporten (im November steht uns wieder einer bevor) und die Kosten der staatlichen Atomaufsicht wurden zwar aufgelistet, flossen aber nicht in die Berechnung der Gesamtsumme ein. Die tatsächlichen Kosten der Atomenergie sind also noch weitaus höher. Billig ist Atomstrom nur, wenn die Steuerzahler/innen die Rechnung bezahlen!

Die von der Bundesregierung geplante Brennelementesteuer wäre da nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Wer Atommüll verursacht soll gefälligst auch dafür bezahlen!“

zitat ende/ quelle <klick>

so sieht´s also aus. erst dem dummen und unwissenden bürger die gelder aus der tasche ziehen, dann noch „klein bei geben“ die kernschrott- anlagen ( im doppelten sinne ) freiwillig stilllegen um mit dem rest noch weiter kasse zu machen.

auf wessen kosten ? da dürft ihr mal selbst raten…

also ich find´s zum…

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bundesregierung rechnet es vor:…

August 19, 2010

… laufzeitverlängerung völlig unnötig !

zitat:

„Am Mittwoch hat die Bundesregierung den Nationalen Aktionsplan für erneuerbare Energien beschlossen. Besonders spannend darin: Die Bundesregierung hat ihre Prognose für den Ausbau der Erneuerbaren Energien kräftig nach oben korrigiert. Sie schätzt, dass die Erneuerbaren im Jahr 2020 knapp 39 Prozent des Stroms beisteuern werden. Bislang war sie von rund 30 Prozent ausgegangen.

Bundesumweltminister Röttgen hat stets betont, er wolle Atomkraft nur als “Brückentechnologie” nutzen – bis die Erneuerbaren mit einem Anteil von 40 Prozent zur Stromerzeugung beitragen. Nach den aktuellen Regierungsprognosen sind diese 40 Prozent im Jahr 2020 fast erreicht. Wird der Atomausstieg wie geplant umgesetzt, ginge das letzte Atomkraftwerk im Jahr 2023 vom Netz – bis dahin dürfte der Anteil der Erneuerbaren bei 40 Prozent oder sogar darüber liegen. Wenn Norbert Röttgen seine eigenen Prognosen also ernst nimmt, müsste er Laufzeitverlängerungen eigentlich komplett ablehnen – oder sich sogar für Laufzeitverkürzungen einsetzen.

Und die Prognosen der Bundesregierung sind noch konservativ geschätzt. Der Bundeverband Erneuerbare Energien (BEE) geht davon aus, dass bis 2020 bereits 47 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland aus regenerativen Energiequellen gedeckt werden können. Die rasante Ausbaudynamik der Erneuerbaren macht Atomkraft als „Brückentechnologie“ also von vornherein komplett unnötig – die ältesten und pannenanfälligsten Meiler könnten sogar sofort abgeschaltet und die Laufzeiten der übrigen Reaktoren verkürzt werden, ohne dass irgendwo der Strom ausfiele (mehr dazu hier in unserem Blog). Trotzdem versucht die Bundesregierung krampfhaft, ihren Pro-Atom-Kurs aufrecht zu erhalten. Doch auch innerhalb der Bundesregierung bröckeln inzwischen die Fronten.

Die Anti-AKW-Bewegung macht weiter mobil: Nach dem erfolgreichen Atom-Alarm in 60 Wahlkreisen machen Campact-Aktive am 21. August weiter Druck auf die Atompolitiker/innen von Union und FDP. Bei einer bundesweiten Telefonaktion am 6. September lassen empörte Bürger/innen die Telefone der Abgeordneten heißlaufen. Und für den 18. September mobilisiert ein breites Bündnis von Organisationen zu einer Großdemonstration nach Berlin – kurz bevor die Entscheidung über längere Laufzeiten fällt.“

zitat ende/ quelle <klick>

also ich bin jetzt mal gespannt wie sie sich das mal wieder zurechtbiegen, die herren oberren.

und sogar bei den amis dämmert es so langsam, daß sonnenenergie billiger sein kann als strom aus AKW´s. seht bitte hier <klick>.

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dämmerstunde für gorleben ?

August 19, 2010

ja so langsam dämmert es den jungs auch, daß da was faul an der sache ist/ zitat:

„Die Auswahl der Experten, die das mögliche Atomendlager in Gorleben begutachten sollen, stößt zunehmend auf Kritik. Bundesumweltminister Röttgen hatte den ehemaligen Atom-Manager Thomauske in das Gremium berufen. Der Konzern Vattenfall hatte sich 2007 nach Pannen in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel von dem Manager getrennt. Grünen-Fraktionschef Trittin nannte Thomauskes Ernennung „instinktlos“. Der Bundesumweltminister habe kein Gespür für Interessenkonflikte. Kritik kam auch von SPD, Grünen und der Linken in Niedersachsen sowie von der Bürgerinitiative Umweltschutz in Lüchow-Dannenberg. Röttgen will, dass an dem Gutachten anerkannte Institutionen und renommierte Wissenschaftler mitarbeiten. Dazu zählt auch eine Tochterfirma der Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe. Diese Gesellschaft gehört zu 75 Prozent einem deutschen Energieunternehmen.“

zitat ende/ erste zeile kritik an sicherheitsexperten für atomenlager in gorleben Quelle <klick>

lernen sie etwas daraus ?

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kosten der AKW technologie

August 19, 2010

und weil´s so schön ist drüfen wir dafür auch noch bezahlen/ zitat:

„Atom-Altlasten kosten den Bund Milliarden 7.15 Uhr – Interview mit Monika Griefan, Ex-Umweltministerin des Landes Niedersachsen (1990-1998 )
Die Beseitigung alter Atomreaktoren und Kernforschungsanlagen wird den Bund noch auf Jahrzehnte Milliarden kosten. So schätzt das Bundesforschungsministerium die künftigen Ausgaben des Bundes für den Rückbau alter Atomanlagen auf etwa 5,4 Millionen Euro bis zum Jahr 2035. Zusammen mit den bereits anfallenden Kosten summieren sich die Gesamtausgaben auf rund 10,6 Milliarden Euro. Vermutlich aber wird der Beitrag der Steuerzahler noch höher sein.
Redaktion:

Hermann Krause“

zitat ende/ quelle <klick> und zum mithören des ganzen beitrags geht auch.

man beachte 5,4 millionen pro jahr bis 2035. dann iss aber noch nicht schluss, versteht sich.

wobei man jetzt auch tatsächlich wieder sagen muß, daß sind nur schätzungen. und wie wir ja alle wissen, umreißen schätzungen meist nur grobe kostenrahmen. soll heißen: eigentlich wird´s deutlich teurer, sehr viel deutlich teurer. ganz einfach deshalb, weil die entsprechenden AKW betreiber nebst unternehmen ihr tatsächlichen kostenja auch nicht offen legen werden. müssen sie ja auch nicht.

warum eigentlich nicht ? ich meine letzendlich bezahlen wir den ganzen klamauk ja.

und jetzt lasst mich mal raten. wenn da kosten im größeren oder nicht fest kalkulierbaren umfang entstehen, muß da nicht ein unter wirtschaftlichen gesichtspunkten geführtes unternehmen sich quasi dazu durchringen kosten zu sparen ?

weiter geraten: wo wird gespart ?

mehr gedankenzüge zum thema einsparmöglichkeiten der im laufenden betrieb befindlichen AKW´s bzw. abschaltung von AKW´s erspare ich mir lieber.

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laufzeitverlängerung

August 19, 2010

ich kann es nicht lassen, aber es sieht so aus als ob die AKW lobby jetzt auch nochmal kräftig am ruder reißen will. sie bekommen angst, daß ihnen in den zukünftigen jahren noch ein paar fette fische durch´s netz gehen. ich zitiere mal eine kleinen ausschnitt:

Sollte die Regierung ihre neuesten Atom-Pläne umsetzen, dann bleiben die zum Teil überalterten und gefährlichen Atommeiler noch über Jahrzehnte am Netz.

Das neueste Vorhaben der Regierung in Sachen Laufzeitverlängerung sieht folgendermaßen aus: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziert zukünftige Gewinne aus der Laufzeitverlängerung vor und zahlt diese als Darlehen an die Regierung sofort aus. Die Atomkonzerne würden dieses Darlehen dann im Laufe der kommenden Jahre und Jahrzehnte mit ihren Extragewinnen tilgen.
zitat ende/ quelle <klick>

es liegt auch an euch als mündiger bürger eine entscheidnung zu treffen und sich entsprechend zu äußern. das könnt ihr, wenn ihr euch gegen die laufzeitverlängerung entschieden habt, indem ihr an einer protestmailaktion teilnehmt.
diese aktion ist am ende des zitiereten textes möglich, hier aber dennochmal der link <klick>.

für mich sieht das so aus, daß die AKW- lobby nach den wahlen in NRW gemerkt hat, oh da könnte sich was tun, denn mit einer rot-grünen koaltion lässt sich der plan nicht so einfach verwirklichen.
mal abgesehen von den wachsenden öffentlichen protesten.

also gehen sie daher, verkaufen der noch aktuellen regierung ihre eigenen gewinne aus der von der gleichen regierung schon subventionierten technologie nocheinmal, um die bisherigen versuche, die aktuell ja noch nicht gefruchtet haben, nochmal zu beschleunigen, bevor der kahn ganz untergeht.

ganz grob ausgedrückt: sie verkaufen uns für blöd, weil sie denken wir merken es nicht.

danke für eure aufmerksamkeit !

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