AKW´s ohne steuern unrentabel !

„angestachelt“ durch eine newslettermail schaute ich mal auf die homepage von compact.de und wurde entzückt durch diese fast „hiobsbotschaft“/ zitat:

„Die Atomkonzerne haben der Bundesregierung “angedroht”, alte Atomkraftwerke stillzulegen, falls die Regierung an der geplanten Brennelementeuer festhalte und sicherheitstechnische Nachrüstungen für die maroden Schrottreaktoren verlangen sollte. Das berichtete der SPIEGEL. Damit hat die Atomlobby erstmals zugegeben, dass Atomkraftwerke unrentabel sind, wenn sie nicht steuerlich begünstigt werden.

Doch was die Atomkonzerne für eine “Drohung” halten, das ist für die große Mehrheit der Menschen eher eine Verheißung. Es wäre ein Segen für unser Land, wenn die sieben ältesten und gefährlichsten Atomkraftwerke und der Pannenreaktor in Krümmel endlich abgeschaltet würden! Die Lichter würden deshalb nicht ausgehen, wie ein Blick in die Statistiken der Energieversorger zeigt. Und wir wären auch nicht auf Atomstrom aus dem Ausland angewiesen, wie uns die Atomlobby weismachen will. So waren in den letzten Jahren teilweise bis zu acht Reaktoren gleichzeitig mehrere Monate lang abgeschaltet und trotzdem exportierte Deutschland zur selben Zeit noch große Mengen Strom ins Ausland. Frankreich dagegen, mit seiner starken Abhängigkeit vom Atomstrom, muss in heißen Sommern immer wieder Strom aus Deutschland importieren, weil es nicht genug Kühlwasser für die französischen Atomkraftwerke gibt.

Die maßlosen Forderungen der Atomkraftwerksbetreiber sind besonders dreist, wenn man bedenkt, wie massiv die Atomenergie in den letzten Jahrzehnten durch den Staat gefördert wurde. Seit Jahren wird darüber gestritten, wie hoch die tatsächlichen Kosten der Atomenergie für die Bundesbürger sind. Die vielfältigen staatlichen Fördergelder für die Atomindustrie wurden nie umfassend bilanziert, sondern systematisch verschleiert. Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) hat bereits im vergangenen Jahr im Auftrag von Greenpeace versucht, eine Bilanz aller staatlichen Förderungen zu Gunsten der Atomenergie zusammen zu stellen. Demnach haben der Staat und damit die Steuerzahler/innen die Atomenergie seit 1950 zusätzlich zu den Stromkosten mit mindestens 165 Milliarden Euro gefördert. Das entspricht einer Subventionierung des Atomstroms von 3,9 Cent pro Kilowattstunde. Hinzu kommen zukünftige Kosten für die Gesellschaft von 92,5 Milliarden Euro, die heute bereits absehbar sind.

Die errechneten Subventionen in Höhe von 165 Milliarden setzen sich zusammen aus
direkten Finanzhilfen des Bundes, z.B. für die Forschungsförderung, den Kosten für den Betrieb der maroden Atommüllendlager Asse II, Morsleben, die Stilllegung der ostdeutschen Atomkraftwerke sowie Beiträge für Euratom und andere internationale Nuklearorganisationen
Steuervergünstigungen wie die Belassung der Rückstellungsgelder für die Entsorgung und Stillegung iunter der hoheit der Atomkraftwerksbetreiber und durch die Nicht-Besteuerung des Kernbrennstoffs bis 2006 im Vergleich zu anderen Energieträgern
– finanzielle Vorteile durch
budgetunabhängigen Regelungen wie staatliche Bürgschaften, unvollständigen wettbewerb in der Elektrizitätswirtschaft und die sogenannten windfall profits durch die Einführung des Emissionshandels.

Die 165 Milliarden Euro sind nur die Summe, die die Bundesbürger seit 1950 bereits für den Atomstrom bezahlt haben – zusätzlich zu den Strompreisen. Hinzu kommen noch mindestens weitere 92,5 Milliarden Euro die heute bereits absehbar sind: Dazu gehören die Sanierungskosten für die Asse und Morsleben, Steuervergünstigungen bei den Rückstellungen und die zukünftigen Vorteile aus den Strompreiserhöhungen durch den Emissionshandel.

Und das ist alles noch sehr konservativ gerechnet, wahrscheinlich werden die Kosten für die Atommüll-Entsorgung noch weitaus höher ausfallen. Auch die sogenannten externen Kosten der Atomenergie sind in die Berechnung gar nicht eingeflossen. Hierzu gehört auch die fehlende Haftpflichtversicherung für die tatsächlichen Kosten eines Super-GAUs . Auch damit ist ein geldwerter Vorteil für die Atomindustrie gegenüber anderen Wirtschaftsbereichen verbunden, der sich auf bis zu 11.413 Milliarden Euro belaufen könnte. Damit wäre die Kilowattstunde Atomstrom um bis zu 2,70 Euro teurer und damit nicht mehr wettbewerbsfähig. Die externen Kosten der Atomenergie exakt zu bestimmen ist jedoch schwierig und wissenschaftlich umstritten.

Gar nicht berücksichtigt in der FÖS-Studie wurden Förderungen aus den Länderhaushalten. Auch die Kosten der Polizeieinsätze bei Castor-Transporten (im November steht uns wieder einer bevor) und die Kosten der staatlichen Atomaufsicht wurden zwar aufgelistet, flossen aber nicht in die Berechnung der Gesamtsumme ein. Die tatsächlichen Kosten der Atomenergie sind also noch weitaus höher. Billig ist Atomstrom nur, wenn die Steuerzahler/innen die Rechnung bezahlen!

Die von der Bundesregierung geplante Brennelementesteuer wäre da nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Wer Atommüll verursacht soll gefälligst auch dafür bezahlen!“

zitat ende/ quelle <klick>

so sieht´s also aus. erst dem dummen und unwissenden bürger die gelder aus der tasche ziehen, dann noch „klein bei geben“ die kernschrott- anlagen ( im doppelten sinne ) freiwillig stilllegen um mit dem rest noch weiter kasse zu machen.

auf wessen kosten ? da dürft ihr mal selbst raten…

also ich find´s zum…

-schnitt

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