bundesregierung rechnet es vor:…

… laufzeitverlängerung völlig unnötig !

zitat:

„Am Mittwoch hat die Bundesregierung den Nationalen Aktionsplan für erneuerbare Energien beschlossen. Besonders spannend darin: Die Bundesregierung hat ihre Prognose für den Ausbau der Erneuerbaren Energien kräftig nach oben korrigiert. Sie schätzt, dass die Erneuerbaren im Jahr 2020 knapp 39 Prozent des Stroms beisteuern werden. Bislang war sie von rund 30 Prozent ausgegangen.

Bundesumweltminister Röttgen hat stets betont, er wolle Atomkraft nur als “Brückentechnologie” nutzen – bis die Erneuerbaren mit einem Anteil von 40 Prozent zur Stromerzeugung beitragen. Nach den aktuellen Regierungsprognosen sind diese 40 Prozent im Jahr 2020 fast erreicht. Wird der Atomausstieg wie geplant umgesetzt, ginge das letzte Atomkraftwerk im Jahr 2023 vom Netz – bis dahin dürfte der Anteil der Erneuerbaren bei 40 Prozent oder sogar darüber liegen. Wenn Norbert Röttgen seine eigenen Prognosen also ernst nimmt, müsste er Laufzeitverlängerungen eigentlich komplett ablehnen – oder sich sogar für Laufzeitverkürzungen einsetzen.

Und die Prognosen der Bundesregierung sind noch konservativ geschätzt. Der Bundeverband Erneuerbare Energien (BEE) geht davon aus, dass bis 2020 bereits 47 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland aus regenerativen Energiequellen gedeckt werden können. Die rasante Ausbaudynamik der Erneuerbaren macht Atomkraft als „Brückentechnologie“ also von vornherein komplett unnötig – die ältesten und pannenanfälligsten Meiler könnten sogar sofort abgeschaltet und die Laufzeiten der übrigen Reaktoren verkürzt werden, ohne dass irgendwo der Strom ausfiele (mehr dazu hier in unserem Blog). Trotzdem versucht die Bundesregierung krampfhaft, ihren Pro-Atom-Kurs aufrecht zu erhalten. Doch auch innerhalb der Bundesregierung bröckeln inzwischen die Fronten.

Die Anti-AKW-Bewegung macht weiter mobil: Nach dem erfolgreichen Atom-Alarm in 60 Wahlkreisen machen Campact-Aktive am 21. August weiter Druck auf die Atompolitiker/innen von Union und FDP. Bei einer bundesweiten Telefonaktion am 6. September lassen empörte Bürger/innen die Telefone der Abgeordneten heißlaufen. Und für den 18. September mobilisiert ein breites Bündnis von Organisationen zu einer Großdemonstration nach Berlin – kurz bevor die Entscheidung über längere Laufzeiten fällt.“

zitat ende/ quelle <klick>

also ich bin jetzt mal gespannt wie sie sich das mal wieder zurechtbiegen, die herren oberren.

und sogar bei den amis dämmert es so langsam, daß sonnenenergie billiger sein kann als strom aus AKW´s. seht bitte hier <klick>.

-schnitt

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