die deutsche bundesbahn…

…ist ja ein so sauberes verkehrsmittel. wer es glaubt.

da die ein oder andere mail an mich gelandet ist, stelle ich hier mal ein paar Auszüge ein, von Greenpeace fange ich mal an:

gestern stiegen Greenpeace-Aktivisten der Bahn aufs Dach. Und das nicht im übertragenen Sinne, sondern ganz konkret am Berliner Hauptbahnhof. Denn der Staatskonzern hat alles andere als eine Vorbildfunktion, wenn es um die Weichenstellung Richtung Erneuerbare Energien geht. Die Bahn AG will sich für Jahrzehnte an klimaschädliche Kohle- und gefährliche Atomkraft binden. Wohin die Reise beim Energiemix der Bahn geht, bestimmt maßgeblich ein Mann – Bahnchef Rüdiger Grube. Deshalb hängten die Aktivisten auf dem Dach ein Banner mit dem Hinweis „Atomkraft ist ein Irrweg, Herr Grube“. Über Stunden hatte der Bahnchef Gelegenheit, das Banner aus seinem Büro im Bahntower zu betrachten.

Wenn die Bahn ein wirklich umweltfreundliches Verkehrsmittel werden soll, muss Rüdiger Grube jetzt dafür sorgen, dass sie bis 2030 auf 100 Prozent Erneuerbare Energien umstellt und kurzfristig aus Neckarwestheim 1 aussteigt. Aus diesem baden-württembergischen AKW stammt fast der gesamte Atomstrom der Deutschen Bahn.

23.000 Menschen haben sich bereits an unserer Petition an den Bahnchef beteiligt. Unterstützen Sie uns dabei, dass es noch mehr werden. Empfehlen Sie die Online-Petition an Freunde und Bekannte weiter…

Wie eine von Greenpeace heute veröffentlichte Umfrage zeigt, wissen 71 Prozent der Bürger in Deutschland nicht, dass der Bahnstrom zu 25 Prozent aus Atomkraftwerken stammt. Ebenso wenig dürfte bekannt sein, dass die Bahn bislang für rund 110 Tonnen Atommüll allein aus Neckarwestheim 1 verantwortlich ist: Damit könnten 11 Castorbehälter gefüllt werden. Genau so viele Castoren werden im nächsten November wieder in das Zwischenlager Gorleben rollen.

Castor-Transport nach Lubmin

Für Castorbehälter gibt es neben Gorleben auch noch andere Bestimmungsorte: Am 15. Februar waren fünf Castorbehälter aus der ehemaligen Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe (WAK) unterwegs ins Zwischenlager Nord in Lubmin. 900 Kilometer quer durch die Republik ging der hochradioaktive Atommüll von Baden-Württemberg nach Mecklenburg-Vorpommern. Dabei stammen drei Viertel dieses Mülls aus Anlagen in Baden-Württemberg.

Besser geeignet für die radioaktiven Abfälle wäre prinzipiell das Zwischenlager am Atomkraftwerk Philippsburg – nur knapp 20 Kilometer von Karlsruhe entfernt. Greenpeace forderte daher: „Return to sender!“. Mit einer spektakulären Aktion machten Greenpeace-Aktivisten auf den Transportirrsinn mit strahlender Fracht aufmerksam.

Am Dienstag morgen – bevor der Transport das WAK verlassen konnte – setzten Greenpeace-Aktivisten einen feuerroten Container auf die Zufahrtsgleise. Aus dem Container schraubte sich eine ausfahrbare Arbeitsplattform mehrere Meter in die Höhe. Auf der Plattform machten zwei Aktivisten mit einem Banner unmissverständlich klar, was sie von dem Transport halten: „Atomkraft ist ein Irrweg – Stopp Castor nach Lubmin!“ Weitere Aktivisten machten sich für neun Stunden an den Gleisen und am Eingangstor fest.

Informieren Sie sich hier über die Aktion oder lesen Sie unsere Hintergrundinformationen zum Castortransport.

mein kommentar dazu: da wird uns also wieder versucht was zu verkaufen, was so nicht ist. das die bahn eine saubere sache ist. doch mehr infos vom zweiten teil der newsletter gibt es hier <klick>

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Eine Antwort to “die deutsche bundesbahn…”

  1. aus gegebenen anlass « tausendkilometer Says:

    […] als ein auto, aber unter sauber stelle ich mir was anderes vor – ganz ehrlich. warum ist hier <klick> zu […]

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