Eine Meinung

geäußert auf der Utopia Plattform im Rahmen einer Buchvorstellung.

Das Buch wurde von der Utopia Gründern Claudia Langer geschrieben und hat den Titel „Die Generation man müßte mal“ hierzu der Direktlink zur Buchvorstellung auf Utopia

Hier also meine Meinung, Eigenzitat, zu der Buchvorstellung und der allgemeinen Sachlage. Es geht also nicht gegen Sie Fr. Langer.

„…ich gebe es zu, bei den ersten Zeilen juckte es mir arg in den Fäusten. Aber so im nachhinein…

Hallo in die Runde,

schade das Claudia Langer zwar die Auwirkungen erkannt hat, was ja nun wirklich nicht so schwer ist, aber leider nur „…mit den Mitteln einer Streitschrift spielen, überspitzen, polarisieren, vereinfachen und Thesen in den Raum stellen. Darum ist das Buch der Versuch, jetzt einen Gang zuzulegen. …“

Die Sache wird die sein, daß das Buch duchaus seine Leserschaft finden wird, aber es werden eben nur Utopisten und deren engster Wirkungskreis sein und es wird nur ein Verusch sein.

Ich bin inzwischen soweit wenn ich gefragt werde, meine oft bissige Sichtweise und Meinung zu sagen. Gott, wenn man mich schon fragt… .
Da muß ich mich doch fragen warum Fr. Langer das nicht auch macht ?

Ich für meine Fälle habe recht schnell erkannt das Utopia eine gute Plattform ist, sich aber vieles nur in einem bestimmten Wirkungskreis abspielt.
Die Infos aus dem Forum, wie auch das Buch von Fr. Langer, solten vielmehr ein Puplikum außerhalb des üblichen Wirkungskreises suchen.

Machen wir uns doch nichts vor, wir werden nicht jene 13 % jener Bundesbürger erreichen, die für ihre Kinder eine besser Zukunft sehen. Denn das werden zum größten Teil jedenfalls, jene sein, die nicht nur dem Konsum fröhnen, sondern ihn auch produzieren. Und das in einer Form, die man durchaus schon als vorbehaltlos und unverantwortungslos bezeichenen kann. Der Kapitalismus lässt grüßen.

Auf der anderen Seite stehen Menschen, die sich wohl kaum von einer Plattform wie Utopia berieseln lassen werden. Es werden hauptsächlich Menschen sein, die um ihres täglichen Überlebenwillen zwei oder drei Jobs für ein Hungerlohn abrackern, um sich dann nach dem unbestritten wohverdienten Feierabend wenigstens eine klitzekleine Portion jenes Wohlstandes gönnen werden, den sie sich verdient haben. Das wird die breite Masse der Menschen sein, die eigentlich für die Messages unserseits empfänglich sein sollten. Doch sie werden still gehalten duch billigen und zu einem größten Teil auf Pump gelieferten Konsums.

Brot & Spiele – hat schon im alten Rom ganz gut funktioniert.

Wann sich etwas ändern wird kann niemand von uns sagen ? Ich warte auch auf den Tag, wo es knallt. Denn auch unsere Volksvertreter, jene also die es zumindest zu einem erheblichen Teil in der Hand haben, mutieren genauso zu jenen Knallchargen die uns immerwährend, vorzugsweise Samstagsabend als „Stars“ präsentiert werden.

Die Gesellschaft ist fett & korrupt, machen wir uns nichts vor. Werte wie Verantwortung, Ethik und Menschenwürde zählen heute nichts mehr.“

In dem Zusammhang fällt mir noch ein, es war heute im Radio, daß es nicht genügend geeignete Bewerber für die GSG9 gibt. Entweder sie sind zu unfit oder nicht intelligent genug. Früher ist da zumindest einigen was aufgefallen. Zusammanhänge ? Iwo…

Nur bissig, kritischen Menschen fällt da was auf…

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2 Antworten to “Eine Meinung”

  1. skriptum/skryptoria Says:

    Bei vielen scheint heutzutage das eigenständige Denken tatsächlich im Dauerurlaub zu sein. Schade, denn dann werden sich viele Umstände niemals regeln. Jedenfalls nicht zum Besseren … sofern es das per Definition gibt.

  2. gokui Says:

    Hallo skriptum,
    da hast Du nicht mal ganz unrecht. Ich hingegen habe oft das „Problem“ das ich zum einen wenn ich keinen Urlaub habe, ständig mit irgendwelchen sachen im Kopf rumrenne und gar keine Zeit habe mich damit aktiv zu befassen.
    Auf der anderen Seite, wenn ich denn mal Zeit habe, also Urlaub zB., den Kopf vom „rauchen“ nicht frei bekomme oder das alles was da noch drin ist zu sammeln und umzusetzten.

    Ich vermeide es auch mehr oder weniger aktiv, mich abschalten zu lassen – was vorzugsweise vor dem Volksverdummungsflimmergerät passiert.

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