1Liter Diesel = 111.000 Euro ?!

Soviel kostet ein Liter Diesel ? Nein natürlich nicht. Aber wenn man dieser Meldung von Heise-Onlne glauben darf, dann ist das der Preis den VW für den zukünftig zu habenden XL1 erheben wird.

In so fern muß man leider sagen das die Titelüberschrift der VW Hompage zum XL1 – Vision wird Realität – etwas hoch gegriffen ist. Denn die Vision wird nur eine in Stückzahlen sehr bescheidene Realität werden.

Mir ist der VW-X1 ja schon früher in´s Auge gefallen. Das Konzept erinnert mich noch an meine frühsten Jugendtage wo es vom Design her schon ganz ähnliche Ansätze sowie Prototypen gab, wenn auch nicht von VW.

Aber um gleich dieser Meldung und meinen Träumen wieder den Wind aus den Segeln zu nehmen, wir können uns alle beruhigen, es ist absolut nicht notwendig ein solides Kapital im Gegenwert eine Einfamilienhauses zu organisieren. Denn der VW XL1 soll eher nur als „… Leuchtturm als ein Geschäftsmodel“ ( Zitat ) auf den Markt kommen.

Die Nur-Stückzahl 250 !

Gut ich kann das jetzt absolut verstehen das auch ein Konzern wie VW gewisse Aushängeschilder benötigt. Sei es als Versuchsplattformen in eben klener Stückzahl oder auch nur als Testträger fernab jeder Wirklichkeit.

Was ich aber nicht verstehe und für mich im grunde auch nicht verstehen muß ist, ein gigantischer ach so vortschritlicher Konzern wie VW eiert seid Jahrzehnten um die Aufgabenstellung herum eine echte umwelschonende Alternative zum reinen Verbrennungsmotor oder dem nur E-Strom betriebenen Fahrzeug zu liefern.
Nicht ganz entgangen ist mir, daß dabei auch der eine oder andere Euro an staatlichen Subventionen oder Fördergelder für dertige Entwickelungen geflossen ist. Natürlich nicht nur für VW – soviel dazu.

Und was ich immer noch nicht verstehe, warum ist es nicht möglich den Antrieb, wenn auch in veränderter/ angepasster Form in einen Leichtbau UP zu implantieren ?

Ich sehe das einfach mal so – damals in der Tunerszene war es ein leichtes eine VW Käfer oder auch den VW Golf durch größere und somit stärkere Motoren mal so richtig flott zu machen. Klar, das waren alles Einzelstücke und diese Umbauten waren nicht nur teilweise kompliziert und kostenintesiv, aber warum kann das ein Weltkonzern nicht in seinem Maßstab umsetzten – nur in die andere Richtung ?

An diesem Punkt fällt mir das damals von Greenpeace umgesetzte Sparfahrzeug auf der Basis des Twingo ein. Das SmILE Konzept sollte doch als brauchbare Vorlage genug sein.

Wenn ich mir dann so einen anderen Marktmitbewerber so anschaue, wie den Toyota Yaris Hybrid, dann hat man dort einen Kompaktklasse Wagen, der zum einen eine ausreichende Reichweite garantiert, sich zum anderen aber die Akku-Stromtechnologie zu nutzten macht.

Und wenn ich mir so den Werdegang der Toyota bzw. Lexus Hybridfahrzeuge anschaue, dann sehe ich ein Beginn ganz oben als Exklusivtechnik mit klarem Trend nach unten. Und da ist man schon in der Kompaktklasse angekommen. Könnte man einen logischen Trend zum Kleinwagen sehen ? Zum Toyota Aygo ?

Meiner Meinung nach sollte sich nur VW langsam auf den Weg machen auch den Markt entsprechend zu bedienen, sondern auch andere namenhafte deutsche Hersteller.
Und jetzt kommt mir bitte nicht mit diesem BMW i3 – einen Fahrzeug das zwar serienmäßig gebaut wird, aber auch leider in preislichen Regionen schwebt, die der bundesweite Durchschnitt sich kaum leisten können wird.

Deutsche technische Inovation ja – aber zu marktspezifischen Preisen ? Wohl eher nicht. Oder wird sich die automobile Bewegung demnächst nur noch für ein entsprechendes Klientiel zu erlauben sein ?

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