Politik für das Volk

…es geht wieder um simple Stimmungsmache, am liebsten in bekannten Medien. Wenige Worte, „viel“ scheinbare Botschaft dafür aber kaum Hintergründe, oder halt so dargestellt, wie man sie gebrauchen kann.

oft regt es einen auf, Tageszeitungen oder Online-Medien zu lesen: „Die Energiewende ist viel zu teuer!“ – „Aus der Kohle können wir nicht auch noch aussteigen!” – „Das EEG hat ausgedient!“, heißt es dort zuhauf. Und genau diese simplen Botschaften sind es, mit denen Energieminister Sigmar Gabriel seine Pläne zum Ausbremsen der Energiewende begründet. Bleiben sie unwidersprochen, drohen die Pläne durchzukommen – zum Nutzen der Energiekonzerne.

Das wollen wir ( also Campact/ und ich auch ) verhindern – und mit Ihnen zusammen gegenhalten. Unser Plan: Wir melden uns über Leserbriefe in Tageszeitungen und durch Kommentare auf Online-Medien zu Wort. Leserbrief-Seiten werden viel gelesen – und über sie können die Stimmen von uns Bürger/innen in der öffentlichen Debatte Gehör finden. Und wir wissen: Sigmar Gabriel reagiert auf die öffentliche Meinung. Er ist kein Kohlefanatiker, sondern ein Machtpolitiker, der Kanzler werden will.

Melden Sie sich jetzt als Leserbrief-Schreiber/in. Und wir informieren Sie über Artikel in Zeitungen, die Ihren Widerspruch verdienen. Sind Sie als Leserbrief-Schreiber/in mit dabei?

Gerade im Energiebereich beeinflusst die öffentliche Meinung die politisch Verantwortlichen. Bei der Auseinandersetzung um die Atomkraft hatten wir Medien auf unserer Seite. Am Ende konnte die Regierung nicht mehr anders als Atomkraftwerke abzuschalten.

Bei der Energiewende sieht es noch anders aus: Derzeit reden alle nur von den Kosten. Die Energiekonzerne und ihre Vorfeldorganisationen wie die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft haben ganze Arbeit geleistet. Sie haben das Feld bereitet für den Angriff auf die Energiewende, wie ihn Sigmar Gabriel gerade plant.

Jetzt halten wir dagegen:

  • Indem wir die Kostenargumente zerpflücken und die wahren Kosten der Stromerzeugung mit Atom- und Kohlekraft herausstellen.
  • Indem wir die immensen Chancen der Energiewende betonen – als gigantischer Jobmotor, als Weg aus der Klimafalle, als Möglichkeit einen der größten Industriezweige in Bürgerhand zu legen.

Deshalb suchen wir jetzt bundesweit Campact-Aktive, die Leserbriefe an Tageszeitungen schreiben wollen. Als Energiewende-Botschafter/in informieren wir Sie in den nächsten Wochen über wichtige Zeitungs- oder Web-Artikel und unterstützen Sie beim Verfassen von Leserbriefen und Kommentaren.

Wie immer von mir aus einer Newsletter seitens Campact zitiert.

Für mich ist es jedenfalls soweit klar, die Auswrikungen des auch vom Menschen verursachten Klimawandels sind jetzt schon spürbar. Da waren im Verlauf der letzten Tage mehrere Sendungen im Radio ( <klick> Archiv Deutschlandfunk ).

Und die Argumentation, das eine Umbau Geld kostet ist doch so neu auch nicht. Man hat es wohl vergessen den Leuten vor der Wahl zu sagen. Klar doch, ist ja nicht gerade populär mit der Kostenkeule zu schwingen. Wo doch so wenig Geld vorhanden ist und andere Ziele auch noch erreicht werden müssen. Ah ja, wie war das noch mit der Diätenerhöhung ?

Und, natürlich auch vergessen, die Folgekosten die unsereins für die abgeschalteten oder noch laufenden AKW´s trägt, wo doch der Strom so billig ist.
Das Klima ist deutlich erhitzt sage ich da mal. Und damit meine ich nicht nur das Klima vom Wetter her, da wird ganz heiß gekocht. Mal ein Süppchen für sich selbst, Selbedienungsmenthalität a la Italien oder gar Griechenland. Wie gut das man doch soviel von den europäischen Nachbarn lernen kann. Oder habe sie es von uns gelernt ? Egal…

…komme ich mal wieder zum heißen, dem heißen stricken. Ja da wird Politik mit der heißen Nadel mal eben so zusammengstrickt, das man es möglichst unbechadet bis zur nächsten Wahl schafft, dort dann gut abschneidet und dann Zeit genug hat, sich gegenseitig mit Dreck zu bewerfen.
Langfristige Planung, also auch in der Politik, womöglich noch ökonomisch und ökologisch vertretbar ist heute genauso wenig „in“ wie in der Wirtschaft. Es wird Zeit auch mal nach vorne zu schauen und so zu handeln, daß es uns nicht nur heute gut geht, sondern auch noch morgen. Und dabei rede ich nicht mal von unseren Kindern.

Der gesamte Begriff soziale Verantwortung wurde zu gunsten des Kapitalgottes mit seinem immerwährenden Wachstum geopfert.

Eine politische Position bedeutet heute nicht mehr eine Verwantwortung gegenüber dem Volk zu haben und im Sinne derer Interessen und des Schutzes die Weichen zu stellen, sondern der Lobby der jeweilligen Förder dienlich zu sein. Beim Beispiel Schweiz und deren Volksvotum hat man es doch gesehen. Nicht das ich jene Volksstimme gerade in dieser Sache gut heiße, aber es zeigt mehr als deutlich, daß da was schief läuft.

Machen wir uns doch nichts vor. Die Zeiten wo große Firmen und deren Chefetagen noch an den kleinen Mann gedacht haben sind vorbei. Und die europäische Union war schon immer eine Wirtschaftgemeinschaft. Und einen Wirtschaftsgemeinschaft hat nun mal auch ihre Risiken. Je größer die Gemeinschaft, deso größer die Risiken ( man beachte doch mal bitte den Wortlaut in jenem Beitrag ab Minute 2 <klick> ). Und Europa wird nicht von den Menschen gemacht, sondern von den Oberen. Ergo spielen in dieser Union die Menschen eben eher eine untergeordnete Rolle.

Und wer Politiker ist, der hat sich daran zu halten. Politik ist nicht mehr für das Volk sondern für die Lobby.

Man sollte also als Volk seinen Kopf einschalten und wenn nötig seine Stimme erheben.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: