Archive for Juli 2015

Becel pro aktiv kritisch betrachtet

Juli 30, 2015

Auch wenn es unter der Rubrik „Umwelt- Gedankliches“ nicht ganz richtig aufgehoben erscheint, so möchte ich es doch mal unters Volk bringen.
Kernfrage ist doch, darf ein Unternehmen, egal welches, einfach so „frisierte“ Lebensmittel in den Umlauf bringen ?

Ja ich weiß, wir leben ohnehin in einer Zeit wo Antibiotika in der Tierzucht völlig „normal“ ist, wo man Wasser mit Chlor behandeln muß, bevor es zu Trinkwasser wird und wir leben auch in einer Zeit, wo es normal ist im Gewissen Umfang sich zu dopen. Doch muß das alles so sein, dürfen wir das alles so mir nichts dir nichts hinnehmen ?

Oder sind das schon die Vorboten von TTIP, wo dann demnächst eine Klage gegen solche „Lebensmittel“ schon mit einer drohenden Gegenklage wegen Investitionsschutz vor einem Schiedegericht abgehandelt werden könnte ?

Deshalb jetzt hier einen Auszug als Zitat von der Homepage Foodwatch vom 30.07.2015 als Orginalquelle:

Das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg hat heute noch kein Urteil im Berufungsprozess um die cholesterinsenkende Margarine Becel pro.activ gefällt (Az 7 U 7/13). foodwatch hatte dem Hersteller Unilever vorgeworfen, die bekannten Hinweise auf mögliche Nebenwirkungen seines Produkts zu verschleiern und daher Klage gegen den Konzern eingereicht. Als Termin für die Urteilsverkündigung benannte das Gericht den 1. September 2015 (10.00 Uhr).

Fakt ist: Unilever kann weder den gesundheitlichen Nutzen noch die Sicherheit von Becel pro.activ belegen. Eine Reihe von Studien legt vielmehr nahe, dass die in hoher Konzentration der Margarine zugesetzten Pflanzensterine das verursachen könnten, was sie eigentlich verhindern sollen: Ablagerungen in den Gefäßen und damit ein erhöhtes Risiko auf Herzkrankheiten. Dennoch hatte Unilever unter Verwendung von Zitaten eines Wissenschaftlers im Jahr 2011 behauptet, dass es bei Becel pro.activ „aus wissenschaftlicher Sicht keinen Hinweis“ auf Nebenwirkungen gebe – eine Aussage, die nach Auffassung von foodwatch nachweislich falsch ist. Die Klage der Verbraucherorganisation zielt darauf ab, die Weiterverbreitung dieser Aussage zu verhindern.

Meinungsäußerung oder Tatsachenbehauptung? …“

Mann oder auch eher Frau ist es ja gewohnt getäuscht zu werden. Nur ich frage mich ernsthaft, was kommt als nächstes ?

Denkt mal drüber nach und nehmt an der Foodwatch Aktion teil, wenn Ihr das auch nicht wollt.

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Griechenland: und was ist mit…

Juli 8, 2015

…den Menschen dort ? Auf der Suportseite von Avaaz stehen ein paar nette Argumente wie man unsere Kanzlerin klar machen könnte, warum es keinen Sinn macht, Griechenland weiter an die Wand zu drücken zu wollen. Hier also der zitierte Text von der obrigen genannten Seite.

In der Presse liest man überall was Merkel, die EZB und Juncker zu dieser Krise zu sagen haben – als seien das die einzigen Stimmen aus Europa. Doch auch wir repräsentieren Europa und unsere Stimmen sollten gehört werden.

Über das Kommentarfeld auf der rechten Seite können Sie Angela Merkel in einer Nachricht mitteilen, warum sie einen anderen Kurs einschlagen soll, um diese Krise abzuwenden. Sie können außerdem Ihre Solidarität mit den Menschen in Griechenland zum Ausdruck bringen.

Hier finden Sie ein paar Argumente zur Anregung — schreiben Sie eine Nachricht, die von Herzen kommt. Unsere Kommentare werden an Merkels Büro und die Presse gesendet und auch den Avaaz-Mitgliedern in Griechenland gezeigt, um ihnen Mut und Hoffnung zu schenken!

  • Dass Griechenland die erdrückende Sparpolitik noch weitere Jahre ertragen soll, ist undenkbar. Dass es aus Europa verdrängt werden könnte, weil die Menschen „Nein“ sagen, ist unzumutbar.
  • 91% der „Rettungsfonds“ sind nicht nach Griechenland geflossen, sondern haben die Verluste großer Banken und Spekulanten ausgeglichen, die unverantwortliche Kredite gewährt hatten.
  • Die Griechen haben die Sparmaßnahmen befolgt — sie haben Gehälter und Ausgaben gekürzt, haben privatisiert, dereguliert und die Steuern erhöht.
  • Die Sparpolitik ist gescheitert: Die Wirtschaft ist um 25% geschrumpft, über 40% der Kinder leben in Armut und die Säuglingssterblichkeit ist um 43% angestiegen.
  • Viele Wirtschaftswissenschaftler sind sich einig: Die Antwort für Griechenland ist eine Schuldenkonferenz zur Restrukturierung und Reduzierung der griechischen Schulden.

Wenn Sie noch ein wenig Zeit haben, dann laden Sie ein Foto von sich hoch, mit dem Wort „NEIN“ auf die Hand geschrieben. So zeigen Sie, dass Sie „NEIN“ zu weiteren erfolglosen Sparmaßnahmen und zu mehr Leid sagen. Avaaz veröffentlicht die besten Fotos auf der Facebook-Seite!

Starten wir einen riesigen Weckruf gegen das Spardiktat und für ein gerechteres Europa, bei dem vernünftige Politik dafür sorgt, dass Menschen und nicht Banken an erster Stelle stehen. Wenn genug von uns mitmachen, können wir Frau Merkel zum Umdenken bewegen.

Natürlich habe ich auch noch eine eigenen Meinung dazu. Die fängt schon damit an, das doch irgendwann mal bestimmt recht gut bezahlte Leute in die Bücher Griechenlands geschaut haben.
Und die hatte damals nicht feststellen können, wie´s da ausschaut in Griechenland mit der Finanzlage, also vor dem EU Eintritt ?

Nicht das ich Griechenland nicht in der EU haben will, bei Gott nein, nur dann hinterher zu sagen, das haben wir nicht gewusst, das stinkt mir.

Ich stelle mir das so vor, mal abgesehen das die griechischen Bücher genauso frisiert gewesen sind, wie alle anderen auch, da werden ein paar sehr pfiffige Banker reingschaut haben. Und die werden erkannt haben, wie man mit Griechenland noch ein paar nette Geschäfte abziehen kann, bevor man sie abschreibt. So oder so, die Geschäfte, die Griechen oder eben beide. Zu Gunsten des Gewinnes war denen das völlig egal.

Dann haben sich diese Banker mal mit den Griechen unterhalten. „Na Jungs, wie schaut´s den so aus ? Was braucht ihr denn so ? Ein paar nette Panzer, U-Boote sind auch gerade im Sondernagebot. Anderes geht natürlich auch. Alles kein Ding, wir machen da eine guten Finanzplan und schwupps…“ Natürlich hatte man auch dafür gesorgt <klick>, das da ein Bedarf vorhanden war.

Die Jungs von der Wirtschaft waren gleich oder spätestens beim zweiten Gespräch mit dabei und hatten auch das Passende als Demo mit im Gepäck.
Die Bänker haben abgenickt, weil´s ja die Sicherheiten gab, die man sich hat vorsorglich, nur für den Fall-Wenn eingeholt hatte.

Und als der Kahn anfing zu kentern, haben die Finaziers/ deutsche Banken die schon längst nicht nur europaweit sondern auch global aggieren gestöhnt: „…wenn wir jetzt Pleite machen, dann geht alles unter. Du ( also die Sicherheiten – die Politik ) mußt uns da entlasten. Denk doch mal, was wir auch alles für Dich machen. Und wenn wir hier auch noch absaufen...“

Also hat uns Merkel alle Ruder in Bewegung gesetzt und die heiklen Schulden wurden ausgelagert. Der wenig bewährte Begriff, Bad-Bank wurd dabei tunlichst vermieden. Da hatte die breite Masse schon Wind von bekommen, in einem anderen Fall und war da auch nicht so begeistert von. Das hatte denen eine ganze Menge an BILDungsarbeit, nein es ist keine zufällige Begriffskombination, gekostet, die Kuh wieder vom Eis zu bekommen.

Neulich stand doch zum griechischen Refrendum in der BILD eine Musterumfrage, ob wir Deutschen denn die griechischen Schulden bezahlen sollten. Das Ding wäre fast in die Hose gegangen.
Denn uns Merkel hat´s schon gepeilt, wenn der Deal rauskommt, dann ist´s aus mit der politischen Karriere. Also weiter im Text, ja natürlich werden wir Steuerzahler mal wieder die Schulden, ach ne´die ausgelagerten Fehlinvestionen der Banken, abtragen, begleichen oder  wie sie uns das als sonstwas verkaufen werden…

Der geneigte aber leider oft auch fehlinformierte BILDleser hat´s zum glück in der breiten Masse nicht gepeilt. Denn wer peilt schon als einfacher kleiner Bürger den ganzen Kram, wenn die Großen das da oben schon nicht mehr gebacken bekommen ?

Man könnte an dieser Stelle auch mutmaßen, das man es gar nicht peilen will. Wozu auch ? Die Gewinne sind eingefahren, alles ordentlich verbucht und ja die Boni sind auch schon wieder lange ausgezahlt. Könnte ja auch peinlich sein, wenn da die ganzen Verstrickungen auffliegen. The same procedure as every time.

Also ich sehe das so, Griechenland ist pleite und zwar sowas von…

…da braucht man auch nicht mehr verhandeln. Das ist hochgradiger Schwachsinn, ja wieder Verschwendung teurer Steuergelder, die wiederum wir tragen, bezahlen. Und ja, es macht überhaupt gar keinen Unterschied ob Griechenland nun in der EU bleibt oder nicht. Darüber zu sinnieren ist purer Blödsinn, da es die Lage ansich nicht verändert.

Unter dem Strich wird es auf´s altbekannte Spiel hinauslaufen, die kleinen Leute zahlen die Zeche, während die großen-fetten Leute mal wieder fein raus sein werden.

Denn sie müssen ja unsere Arbeitsplätze garantieren und im globalen Handel konkurenzfähig sein, damit die Arbeitsplätze sicher sind. *Gebetsmühle*

Und er kleine Mann wird solange die Zeche zahlen, bis er anfängt sich zu informieren, nachzudenken und dann zum Gegenschlag auszuholen. Griechenland ist nur ein Vorabgschmack, ein Modell zu dem was uns hier in ganz Europa erwarten wird.
Wenn man denen da oben nicht langsam eines auf die Finger klopft und zwar heftig, dann wird das immer so weiter gehen.

Und wenn wir nicht das Maul aufmachen, dann wird es auch keine unabhängige Untersuchungskomission geben.

…es hat sich ausgestrahlt !

Juli 8, 2015

Doch wohin mit dem Müll ? Und wieder Neuigkeiten, man könnte auch sagen, ich kann gar nicht soviel fressen wie ich kotzen müßte, leider keine guten. Das heißt…

…gut ist eigentlich nur, daß man wieder klar erkennen kann, mit welcher „Inbrunst“ die Politik das Thema abhandeln will. Also in Folge als Zitat die Newsletter von .ausgestrahlt an mich.

.ausgestrahlt-Newsletter
08. Juni 2015
es schreibt: Julia Schumacher

Lesen, Handeln und Weiterschicken!

Liebe Freundinnen und Freunde,

einmal mehr hat die Atommüll-Kommission getagt. Die Reihe der Widersprüche und Absurditäten, so zeigt sich, nimmt kein Ende. So hat die Kommission das Ende ihrer Arbeit auf den 30. Juni 2016 festgelegt. Mehr Zeit sei beim besten Willen nicht drin. Warum? Dauert es noch länger, so die
Befürchtung, würde das Thema Atommüll in den Vorwahlkampf rutschen und dann sei eine Einigung schwierig. Oder, fast noch schlimmer: Befasst sich
erst der nächste Bundestag mit dem Kommissionsbericht, sei er für diesen schlicht „ohne Wert“.

Damit geht dieses Gremium widerspruchslos davon aus, was
AtomkraftgegnerInnen schon 2013 hätten beschwören können. Dass nämlich der damalige sogenannte Bund-Länder-Konsens zum Endlagersuchgesetz und somit
auch zur Atommüll-Kommission höchstens so lange hält, wie die Legislaturperiode. Absurd der Gedanke, dass es in diesem Fall um ein Thema geht, das die Gesundheit und das Leben der Menschheit noch für Jahrtausende bedrohen wird…

Unser Kommentar zur 13. Sitzung der Atommüll-Kommission:
http://www.blogs.ausgestrahlt.de/gen…die-akzeptanz/

„Wir müssen den Kakao, durch den wir gezogen werden sollen, nicht auch noch trinken. Sprich: (…) die Kommission wird das durchziehen, wir müssen aber nicht mitmachen“, so das Fazit von Reinhard Ueberhorst (ehemaliger SPD-MdB, heute freiberuflicher Berater, Planer und Dozent) zur
simulierten BürgerInnen-Beteiligung der Atommüll-Kommission. Das spannende Manuskript seines Vortrags auf der Atommüll-Tagung von .ausgestrahlt und der BI Lüchow-Dannenberg am 20. Juni in Berlin:
www.ausgestrahlt.de/ueberhorst-rede

Mehr Neuigkeiten wie immer in diesem Newsletter!

Herzliche Grüße

Julia Schumacher
und das ganze .ausgestrahlt-Team

Viel braucht es da nicht mehr an Worten zu.

Marionetten…

Juli 8, 2015

…Kanzlerin und BRD Politgrößen ! Wobei der Begriff „Größe“ auch nur dahergesagt ist und kaum echten Hintergrund hat.

Zwei Newsletter haben mich heute erreicht, ja zwei von sehr vielen, die ich so über die Woche bekomme. Ich werde, weil ich mein Maul nicht halten kann, meine Kommentare in einem hübschen blau einfügen. Greenpeace schreibt mir:

Stunde der Entscheidung in Berlin: Am vergangenen Mittwoch trafen sich die Spitzen der Regierungskoalition, um über die Zukunft der Kohlekraftwerke in Deutschland zu entscheiden. Vor dem Bundeskanzleramt wurden Angela Merkel, Sigmar Gabriel und Horst Seehofer von fünfhundert Demonstranten begrüßt. Sie hatten eine Pyramide aus 100 Kisten aufgebaut – mit über 300.000 Unterschriften für den schrittweisen Kohleausstieg in Deutschland.

Das Ergebnis des Spitzengesprächs enttäuschte auf ganzer Linie: Am Ende war der von Sigmar Gabriel vorgeschlagene „Klimabeitrag“ vom Tisch. Das Alternativmodell einer Kraftwerksreserve, das die  Braunkohle-Gewerkschaft IGBCE ins Spiel gebracht hatte, war bei der Kanzlerin auf mehr Gegenliebe gestoßen.

In Elmau versprochen, in Berlin gebrochen. Beim G7-Gipfel in Elmau hatte Angela Merkel eine „Dekarbonisierung“ der globalen Wirtschaft im 21. Jahrhundert angekündigt. ( …ein ansich sehr hoch gestochnes Ziel, was in meinen Augen wieder nur offenbart, wie unrealistisch Frau Merkel ist. ) Dass Deutschland dafür de facto an einem Kohleausstieg nicht vorbeikommt, wird der Kanzlerin klar gewesen sein. Doch während sie sich auf dem internationalen Parkett als Klimakanzlerin geriert, wird ihr auf der politischen Bühne in Deutschland von der Kohleindustrie der Text souffliert.

Mit Gabriels „Klimabeitrag“ wären besonders klimaschädliche Kraftwerke ihren Betreibern teuer zu stehen gekommen. Dieses Instrument hätte sie zum Erwerb zusätzlicher CO2-Zertifikate verdonnert. Klimaschädliche Braunkohlekraftwerke hätten damit weniger Strom produziert. Stattdessen hat sich mit der „Kraftwerksreserve“ nun ein Modell durchgesetzt, bei dem nicht die Kraftwerksbetreiber zahlen müssen, sondern die Steuerzahler. ( Was dann ja mal wieder klar ist ! Dürfen wir ähnliche Tendenzen oder Vorgehensweise demnächst auch beim AKW Rückbau erwarten ? *kurze Gedankenbpause*    …jetzt wartet mal, ich sehe in meiner Glaskugel, ja ich sehe ein endeutiges JA ! )

Bis zum Jahr 2020 sollen Kraftwerke mit einer Leistung von 2,7 Gigawatt in die „Reserve“ gehen. Die Energiekonzerne sollen dann dafür bezahlt werden, dass sie die Kraftwerke über einen Zeitraum von vier Jahren betriebsfähig halten, bevor sie endgültig stillgelegt werden. Das Ganze würde etwa 230 Millionen Euro pro Jahr kosten, sagt die Bundesregierung.

Welche Kraftwerke wann in den Standby-Modus verabschiedet werden, ist noch ungeklärt. Die Industrie könnte sich den Lebensabend von Uralt-Kraftwerken vergolden lassen, die ohnehin in den kommenden Jahren vom Netz gehen. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) bezeichnet das Instrument der Kraftwerksreserve daher als „klimapolitische Augenwischerei„.

Was genau wurde in Berlin beschlossen?

Klimabeitrag vs. Kraftwerksreserve: Hinter dem Streit steckt das Ziel, gerade die besonders schmutzigen Kohlekraftwerke beim Klimaschutz in die Pflicht zu nehmen. Sie sollten bis zum Jahr 2020 ihren CO2-Ausstoß um 22 Millionen Tonnen CO2 senken. So will es das Aktionsprogramm Klimaschutz, das die Bundesregierung beschlossen hat. Nur so – da war sich die Regierung einschließlich Frau Merkel noch im Dezember letzten Jahres einig – könne das Klimaschutzziel erreicht werden, zu dem Deutschland sich schon vor Jahren international verpflichtet hat. Ob dieses Ziel nun mit den jüngsten Beschlüssen erreicht werden kann, ist jedoch mehr als fraglich. Mit der Reserve steuern die Kohlekraftwerke gerade noch die Hälfte des ursprünglichen Ziels bei, nämlich 11 bis 12,5 Millionen Tonnen CO2. Und dafür werden sie auch noch fürstlich entlohnt. Für die Differenz zu den 22 Millionen Tonnen sollen nun andere Bereiche einstehen und natürlich auch andere zahlen: Steuerzahler und kleinere Stromkunden.

Auch wenn die Kohleindustrie sich dieses Mal noch Gehör verschaffen konnte: Wir wissen, dass die Kohle-Ära genauso zu Ende gehen wird wie das Atom-Zeitalter: Schneller als zunächst gedacht. Es bleibt wichtig, dass wir weiter Druck ausüben und der Politik und den Konzernen auf die Sprünge helfen!

Herzliche Grüße

Tobias Münchmeyer
Klima-Experte von Greenpeace e.V.

…so darf ich doch die Frage stellen, was diese Verasche soll ? CO2-Zertifikate sind nichts anderes als Freibriefe für alte Dreckschleudern um weiter den Dreck zu produzieren. Und auch diese CO2-Zertifikate werden vom Stromkunden bezahlt ( wobei man durchaus einwerfen kann, das Großabnehmer wie Schwerindustrie natürlich beim Strompreis ohnehin satte Rabatte eingeräumt werden. Die Hauptlast beibt also beim kleinen Mann ).

CO2-Zertifikate sind Ablassbriefe wie sie schon anno dazumal üblich waren.

Die Damen & Herrschaften da oben die sich schimpfen Volksvertreter zu sein sind nichts anderes als Marionette & Lügner. Denn nicht zu sagen wie es wirklich ist, außerdem auch nicht dagegen zu tun, ist das gleiche wie zu lügen.

Außerdem, gerade bei dieser Thematik kommt noch hinzu, das die BRD seitens der EU eine Strafzahlung erwarten darf, weil die Luftverschmutzung in der BRD zu groß ist.

Wie will eine Regierung alle die Vorgaben einhalten, wenn sie sich derat vor den Karren spannen lässt und dann noch die Kosten auf ein Volk abwälzt, das ohnehin schon gut ausgereizt ist.
Aber nun gut, in Griechenland hat das ja auch „gut“ geklappt…