Griechenland: und was ist mit…

…den Menschen dort ? Auf der Suportseite von Avaaz stehen ein paar nette Argumente wie man unsere Kanzlerin klar machen könnte, warum es keinen Sinn macht, Griechenland weiter an die Wand zu drücken zu wollen. Hier also der zitierte Text von der obrigen genannten Seite.

In der Presse liest man überall was Merkel, die EZB und Juncker zu dieser Krise zu sagen haben – als seien das die einzigen Stimmen aus Europa. Doch auch wir repräsentieren Europa und unsere Stimmen sollten gehört werden.

Über das Kommentarfeld auf der rechten Seite können Sie Angela Merkel in einer Nachricht mitteilen, warum sie einen anderen Kurs einschlagen soll, um diese Krise abzuwenden. Sie können außerdem Ihre Solidarität mit den Menschen in Griechenland zum Ausdruck bringen.

Hier finden Sie ein paar Argumente zur Anregung — schreiben Sie eine Nachricht, die von Herzen kommt. Unsere Kommentare werden an Merkels Büro und die Presse gesendet und auch den Avaaz-Mitgliedern in Griechenland gezeigt, um ihnen Mut und Hoffnung zu schenken!

  • Dass Griechenland die erdrückende Sparpolitik noch weitere Jahre ertragen soll, ist undenkbar. Dass es aus Europa verdrängt werden könnte, weil die Menschen „Nein“ sagen, ist unzumutbar.
  • 91% der „Rettungsfonds“ sind nicht nach Griechenland geflossen, sondern haben die Verluste großer Banken und Spekulanten ausgeglichen, die unverantwortliche Kredite gewährt hatten.
  • Die Griechen haben die Sparmaßnahmen befolgt — sie haben Gehälter und Ausgaben gekürzt, haben privatisiert, dereguliert und die Steuern erhöht.
  • Die Sparpolitik ist gescheitert: Die Wirtschaft ist um 25% geschrumpft, über 40% der Kinder leben in Armut und die Säuglingssterblichkeit ist um 43% angestiegen.
  • Viele Wirtschaftswissenschaftler sind sich einig: Die Antwort für Griechenland ist eine Schuldenkonferenz zur Restrukturierung und Reduzierung der griechischen Schulden.

Wenn Sie noch ein wenig Zeit haben, dann laden Sie ein Foto von sich hoch, mit dem Wort „NEIN“ auf die Hand geschrieben. So zeigen Sie, dass Sie „NEIN“ zu weiteren erfolglosen Sparmaßnahmen und zu mehr Leid sagen. Avaaz veröffentlicht die besten Fotos auf der Facebook-Seite!

Starten wir einen riesigen Weckruf gegen das Spardiktat und für ein gerechteres Europa, bei dem vernünftige Politik dafür sorgt, dass Menschen und nicht Banken an erster Stelle stehen. Wenn genug von uns mitmachen, können wir Frau Merkel zum Umdenken bewegen.

Natürlich habe ich auch noch eine eigenen Meinung dazu. Die fängt schon damit an, das doch irgendwann mal bestimmt recht gut bezahlte Leute in die Bücher Griechenlands geschaut haben.
Und die hatte damals nicht feststellen können, wie´s da ausschaut in Griechenland mit der Finanzlage, also vor dem EU Eintritt ?

Nicht das ich Griechenland nicht in der EU haben will, bei Gott nein, nur dann hinterher zu sagen, das haben wir nicht gewusst, das stinkt mir.

Ich stelle mir das so vor, mal abgesehen das die griechischen Bücher genauso frisiert gewesen sind, wie alle anderen auch, da werden ein paar sehr pfiffige Banker reingschaut haben. Und die werden erkannt haben, wie man mit Griechenland noch ein paar nette Geschäfte abziehen kann, bevor man sie abschreibt. So oder so, die Geschäfte, die Griechen oder eben beide. Zu Gunsten des Gewinnes war denen das völlig egal.

Dann haben sich diese Banker mal mit den Griechen unterhalten. „Na Jungs, wie schaut´s den so aus ? Was braucht ihr denn so ? Ein paar nette Panzer, U-Boote sind auch gerade im Sondernagebot. Anderes geht natürlich auch. Alles kein Ding, wir machen da eine guten Finanzplan und schwupps…“ Natürlich hatte man auch dafür gesorgt <klick>, das da ein Bedarf vorhanden war.

Die Jungs von der Wirtschaft waren gleich oder spätestens beim zweiten Gespräch mit dabei und hatten auch das Passende als Demo mit im Gepäck.
Die Bänker haben abgenickt, weil´s ja die Sicherheiten gab, die man sich hat vorsorglich, nur für den Fall-Wenn eingeholt hatte.

Und als der Kahn anfing zu kentern, haben die Finaziers/ deutsche Banken die schon längst nicht nur europaweit sondern auch global aggieren gestöhnt: „…wenn wir jetzt Pleite machen, dann geht alles unter. Du ( also die Sicherheiten – die Politik ) mußt uns da entlasten. Denk doch mal, was wir auch alles für Dich machen. Und wenn wir hier auch noch absaufen...“

Also hat uns Merkel alle Ruder in Bewegung gesetzt und die heiklen Schulden wurden ausgelagert. Der wenig bewährte Begriff, Bad-Bank wurd dabei tunlichst vermieden. Da hatte die breite Masse schon Wind von bekommen, in einem anderen Fall und war da auch nicht so begeistert von. Das hatte denen eine ganze Menge an BILDungsarbeit, nein es ist keine zufällige Begriffskombination, gekostet, die Kuh wieder vom Eis zu bekommen.

Neulich stand doch zum griechischen Refrendum in der BILD eine Musterumfrage, ob wir Deutschen denn die griechischen Schulden bezahlen sollten. Das Ding wäre fast in die Hose gegangen.
Denn uns Merkel hat´s schon gepeilt, wenn der Deal rauskommt, dann ist´s aus mit der politischen Karriere. Also weiter im Text, ja natürlich werden wir Steuerzahler mal wieder die Schulden, ach ne´die ausgelagerten Fehlinvestionen der Banken, abtragen, begleichen oder  wie sie uns das als sonstwas verkaufen werden…

Der geneigte aber leider oft auch fehlinformierte BILDleser hat´s zum glück in der breiten Masse nicht gepeilt. Denn wer peilt schon als einfacher kleiner Bürger den ganzen Kram, wenn die Großen das da oben schon nicht mehr gebacken bekommen ?

Man könnte an dieser Stelle auch mutmaßen, das man es gar nicht peilen will. Wozu auch ? Die Gewinne sind eingefahren, alles ordentlich verbucht und ja die Boni sind auch schon wieder lange ausgezahlt. Könnte ja auch peinlich sein, wenn da die ganzen Verstrickungen auffliegen. The same procedure as every time.

Also ich sehe das so, Griechenland ist pleite und zwar sowas von…

…da braucht man auch nicht mehr verhandeln. Das ist hochgradiger Schwachsinn, ja wieder Verschwendung teurer Steuergelder, die wiederum wir tragen, bezahlen. Und ja, es macht überhaupt gar keinen Unterschied ob Griechenland nun in der EU bleibt oder nicht. Darüber zu sinnieren ist purer Blödsinn, da es die Lage ansich nicht verändert.

Unter dem Strich wird es auf´s altbekannte Spiel hinauslaufen, die kleinen Leute zahlen die Zeche, während die großen-fetten Leute mal wieder fein raus sein werden.

Denn sie müssen ja unsere Arbeitsplätze garantieren und im globalen Handel konkurenzfähig sein, damit die Arbeitsplätze sicher sind. *Gebetsmühle*

Und er kleine Mann wird solange die Zeche zahlen, bis er anfängt sich zu informieren, nachzudenken und dann zum Gegenschlag auszuholen. Griechenland ist nur ein Vorabgschmack, ein Modell zu dem was uns hier in ganz Europa erwarten wird.
Wenn man denen da oben nicht langsam eines auf die Finger klopft und zwar heftig, dann wird das immer so weiter gehen.

Und wenn wir nicht das Maul aufmachen, dann wird es auch keine unabhängige Untersuchungskomission geben.

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2 Antworten to “Griechenland: und was ist mit…”

  1. Rattenfänger Says:

    Hi,

    hier könnte man auch mal was machen, das etwas bringt:

    Sorry,
    aber Briefe an Frau Merkel o.ä… da habe ich aufgehört zu lesen.
    Sowas verschwendet nur Zeit.
    Z.B. hat neulich in Österreich mal ne Frau 250.000 Unterschriften gesammelt.. ergebnis?
    mhh nix gehört bisher.

    Macht lieber sinnvolle Sachen Leute
    Grüße RF

  2. alex Says:

    Hallo Rattenfänger, nix gegen die Griechen, aber soweit kommt das noch, das wir jetzt hier anfagen müssen Spendenaufrufe zu verbreiten oder irgendwelche Briefe an oben hockenden Holköpfe zu schreiben.

    Das Volk trägt auf beiden Seiten eh schon die Hauptlast.

    Die Griechen nagen mehr oder weniger am Hungertuch oder am sozialen Abgrund und wir hier werden über kurz oder lang die längst abgschriebenen und ausgelagerten Kredite, also jene die nicht zurückgezahlten werden können, von den Steuer wieder begleichen.

    Meiner Meinung nach sind jetzt die oberen Zehntausend mal mächtig am Zuge, was Hilfaktionen anbelangt. Da wäre es schon mal gut, wenn sie antteillig Steuern und Sozialabgaben abdrücken müßten, anstatt wieder alles in Abschreibungsopjekte zu versenken oder auf sichere Konten in´s Ausland zu schaffen.

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