Bosch zeigt…

…Hybrid-Antrieb für kleines Geld

So der Titel aus dem in meinen Augen erwähnenswerten Artikel der Druckausgabe des Westfälischen Anzeigers vom 19.09.2015 ( leider online nicht so schnell auffindbar/ nicht verfügbar ??? …kein Lust zum suchen ).
Ein paar nicht ganz unspitzfindige Bemerkungen meinerseit habe ich in schönen blau eingepflegt.

Bosch stellt einen Hybridantreib vor, der sich selbst für kleinere Fahrzeuge rechnet. Das System wird mit der nächsten Fahrzeuggeneration in Serie gehen und kostet nur den Bruchteil heutiger Hybridsysteme. Gleichzeitig haben Autofahrer die bekannten Vorteile einen Hybridsystems: Selbst moderen Fahrzeuge ( so denn sie wirklich modern = klein & leicht sind ) können damit nochmals 15 Prozent sparsamer werden. Und das nicht nur auf dem Prüfstand, sondern in alltäglichen Fahrsituationen.
Zum besseren Verbrauch kommt beim Elektro-Boost außerdem die Fähigkeit, dynamischer zu beschleunigen ( was dann mit Sicherheit nicht dem Spareffekt zugute kommt… *rümpf die Nase* ). Denn der elektrische Antrieb unterstützt den Verbrennungsmotor beim Beschleunigen mit zusätzlichen 150 Newtonmeter Drehmoment. Anders als gängige Hochvolt-Hybride setzt das System auf die niedriger Spannung von 48 Volt ( hatte man ja zu genüge mit öffentlichen Forschungsgeldern entwickelt, womit dann wiederum ü. 2-2,5t schwere Geländeboliden der oberen Zehntausend unter die zulässige Abgasnorm gedrückt werden und der Flottenverbrauch geschöhnt… ) und damit auf kostengünstige Komponeten. Statt eines großen Elektromotors wird die Lichtmaschine bis zur vierfachen Leistung aufgerüstet. Der Motor-Generator unterstützt den Verbrennungsmotor dann über einen Riemen mit bis zur zehn Kilowatt. Die Leistungselektronik ist das Bindeglied zwischen der zusätzlichen Niedervolt-Batterie und dem Motor-Generator. Ein DC/DC Wandler versorgt das Zwölf-Volt-Bordnetz des Fahrzeugs aus dem 48-Volt-Bordnetz. Die neu entwickelte Lithiumionen-Batterie fällt zu dem deutlich kleiner aus. Auf der IAA 2015 präsentierte das Unternehmen den Prototyp einer zweiten Generation des Einsteigerhybrids. Bei diesem Sytem wird eine leistungsverstärkter Motor-Generator direkt mit dem Getriebe statt mit dem Verbrennungsmotor verbunden. Damit kann der Einsteigerhybrid nicht nur kurzzeitig elektrisch  unterstützen, sondern beispielweise im Stop-and-go-Verkehr rein elektrisch fahren.

Und nun darf man abwarten, wann die ersten echten Fahrzeuge damit auf dem Markt kommen. Ich sehe Kleinwagen für echte vier Erwachsene, als nicht diese Alibi-Quetsch-Sitzbänke in Leichtbautechnik die dann auch preislich erschwinglich sind. Einen modernen Volkswagen !

Interessant finde ich für mich persönlich in diesem Zusammhang, das nach langer langer Zeit überhaupt wieder ein deratiger Artikel auftaucht.

Denn die bisherigen immer so hochgelobten technischen Innovationen, ja auch der deutschen Automobilbranche, waren nichts anderes als Retuschen dessen was bisher zu haben war.
Zudem mußte ich all zu oft feststellen, das bei der Erweiterung der Modellpaletten allgemein, mehr Wert auf SUV´s aller Couleur, also vom High-End-Oberklasse-SUV runter bis zum Kleinwagen-SUV, gelegt wurde, als auf echte sparsame Fahrzeuge.

Prinzip Hoffnung.

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