Guten Morgen Deutschland erwacht…

…oder evnetuell doch nicht ?

Ehrlich gesagt, ich glaube nicht das Deutschand, oder genau genommen der Deutsche, als Masse betrachtet, wirklich erwacht.

Mal wieder eine Sichtweise zur Flüchlingsfrage, eine Frage die sich ansich nicht stellt.

Ich bin zu diesem Artikel gekommen, weil mir das Schlagwort der hirnlosen Diskussion schon woanders über die getippten Lippen kam.

Das Nichtnursinnbild des helmlosen Radfahrers passt genauso gut wie das des durchschnittlichen PKW-Lenkers. Ich habe recht und ändern sollen sich doch bitte die anderen. Ja genau ! Sie haben sich zu ändern, etwas muß bei den anderen anders werden.

Doch ich sehe die Sache mal so, wenn wir jetzt erwachen, ist es eh zu spät und ändern wird es an dieser Situation eh nichts. Denn machen wir uns doch nichst vor, allen ist bekannt, und somit natürlich auch den Flüchtlingen, das es in der BRD eben besser ist, als woanders. Egal wie dicht wir unsere Grenzen machen, oder auf unsere wirtschaftspolitisch verknüpften Nachbarn einreden ( diesen nüchternen Zusammenhang hatte ich ja schon erläutert und bgeinnt mit den Zeilen:“…Sie ist einen reine Wirtschaftsunion. ...“ und mit Strafmaßnahmen drohen, ja sogar selbst wenn wir jene Nachbarn dazu bekämen ihren Teil zu leisten, diejenigen die da raus wollen, haben nur dieses eine recht klare Ziel vor Augen: in die BRD.

Das könnte man jetzt auch physikalisch erklären. Nehmen wir mal an, die Länder aus denen die Flüchlinge kommen sind ein negative elektrischer Pol. Die Flüchtlinge selbst, sind ebenfalls negativ geladen. Dann gibt es da eine Zone, die europäische Union, wo es ein paar positive Pole gibt. Aber nur einer dieser positiven Pole ist der stärkste.

Wo wohl werden die negativ geladenen Teilchen hin wandern ?

Klar sie werden ganz zweifelsohne zum stärksten Pol wandern, der sie anzieht.

Wir sind an einem Zeitpunkt angekommen, wo wir diskutieren können so viel wir wollen, wir können eine Neuformierung unserer Gesellschaft in jedweder Form heraufbeschwören, wir können die Zuwanderung gut finden, oder wir können dagegen sein. Ändern werden wir nichts und zwar gar nichts !

Die Menschheit und gerade in der Führungsstruktur hat zuwenig aus der Geschichte gelernt, der kleine Mann wurde für dumm verkauft oder wenn er clever genug war, wurden ihm falsche Tatsachen vorgespielt, womt seine Entscheidungsfähigkeit stark eingerenzt wurde und es auch wohl in absehbarer Zeit da nicht besser wird, sprich sie wird ihm immer weiter aus der Hand genommen, es sei denn er sei wachsam, was aber wohl eher nicht zuzreffen wird.

Es hat was mit dem erwachen zu tun. Es ist nicht unbedingt ein böses Erwachen was wir zur Zeit erleben, jedenfalls würde ich es so noch nicht nennen. Auch wenn ich sagen muß, auch ich kann noch nicht sagen, was da noch kommt, oder ob es das schon war. Wobei ich mir schon sicher bin, das es das noch nicht war. Doch begreife ich diese Situation, so begrentz ich auch mit ihr nur umgehen kann, sprich Einfluss nehmen kann, wiederum hinterfragt, in wie weit könnte ich faktisch Einfluss darauf nehmen, eher als eine neue Chance.

Gut ich mag da eine Ausnahme sein, was auch an meiner durch das Leben geprägten Person liegen mag. Doch auch ein wenig Optimismus schwingt da mit.

Also das Erwachen ist nicht unbedingt bequem, das wird jeder von uns noch zu spühren bekommen. Doch wann ist ein Leben schon bequem ?
Solange man in einem PKW drin sitzt und die Fuhre rollt, ist alles schön. Kommt da so ein Radfahrer daher und hat auch mal ein Anliegen sein Recht zu nutzten ohne es durchzudrücken, dann ist das unbequem. Jener PKW-Lenker muß etwas von seinen Rechten, von Gott gegeben oder nicht, einstreichen. Das tut weh, kratzt am Ego, verstehe ich.

Aber die Fuhre rollt eben nicht mehr so einfach daher, da werden ein paar Hindernisse zu umfahren, ja sogar, ich sage jetzt das ganz böse Wort, umgangen werden müssen. Da wird man womöglich mal selbst Hand anlegen müssen um eine Situation zu meistern. So ist das Leben, das gehört zum Leben mit dazu, zum Erwachsenwerden.

Ganz ehrlich, ich war damals nicht so mächtig scharf drauf erwachsen zu werden ( was dann auch eventuell ein Grund ist, mir eine gewisse Kindheit bewahrt zu haben ), aber wir alle werden es werden müssen.
Wir können nicht mit dem wohlgenährten Finger auf unsere Nachbarn zeigen und warten das da was passiert.

Da müssen Entscheidungen getroffen werden und da müssen auch mit Sicherheit eine Menge unliebsamer Handlungen getätig werden.

Gut und wenn unsere vormals so netten Nachbarn sich mit uns zwar gerne an einen wohlgenährten Tisch setzten ( die EU ) aber selbst nicht dazu beitragen wollen, das neue Tischgesellen auch mal einen Teller Suppe abbekommen, ja sogar dazu neigen, uns das Decken des Tisches ganz alleine zu überlassen, dann muß ich mir eigentlich keine Gedanken mehr um meine abermals gute Freundschaft machen. Das hat sich dann erledigt.

Ja ich gebe zu, ich lasse das auch hier mal wieder durchblicken, meine Sichtweise das die EU nur ein Wirtschaftsbündniss ist, macht die Vorteilslage für mich als kleiner Bürger nicht deutlich aktraktiver.
Oder, nein ich bin kein EU-Liebhaber, ich würde einen Austritt, durchaus auch mit seinen Folgen begrüßen.

Das hätte wiederum den konkreten Vorteil, daß der Kreis derjeniger mit denen ich „am Tisch sitzten würde“ deutlich kleiner und damit auch deutlich überschaubarer-berechenbarer ist. Tanz dann einer aus der Reihe, kann man ihm mal schneller auf die Finger hauen und ihm sagen: „setzt dich mal gerade hin, furz hier nicht so rum. Ach ja und Tisch decken und abräumen zählt für alle !“

So ist das Leben nun mal. Nur hingehen und Vorteile nutzen aber kaum bis gar nichts dazu beitrage, das geht nicht. Das ist nun mal das Prinzip eine Gesellschaft.

Wenn ich Teil einer Gesellschaft bin oder werden will, dann kann-muß ich auch etwas dazu beitragen. Und so sehe ich Gesellschaft und deren Struktur als eine Chance, etwas gutes daraus zu machen.

Da gibt es auch keine Sichtweise des halbvollen oder eben halbleeren Wasserglases. Man sollte, muß rationell gesehen, einfach nur zusehen das genug Wasser in das Glas reinkommt, damit ich und alle anderen nicht in Streit ausbrechen müssen um keinen Durst zu haben.

Vom Traum erwachen zum Albtraum

Streit ist kontraproduktiv, weil jener unnötige Ressourcen verschlingt, die man anderweitig positiv nutzen könnte und außerdem Angst auslöst.

Angst aber wiederum wird nur negative Tendenzen unterstützen und in einem Konflikt seinen Höhenpunkt finden. Das ist ein nahezu ungeschriebenes Gesetzt, was man mit Sicherheit auch phychologisch begründen kann, von wegen Ventilfunktion. Aber Konflitkte sind ja heutzutage nicht nur ein Dampfablassventil, auch Krieg genannt, sondern enden leider heute ja nicht mehr einfach so, mit einem Verliere und Gewinner, sondern eskalieren oft unmerklich in eine Art Terrorkrieg.

Krieg, Terror, Terrorkrieg aber wiederum verschlingt nicht nur noch einfach mehr positive Ressourcen, sondern produziert leider auch nochmehr Angst & Hass. Diese Spirale endet naturgegeben in einem humanitären Disaster einem Albtraum.

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