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Eine Gesellschaft in Ohnmacht

November 18, 2015

In Gedenken an die Opfer ALLER ! nicht unter humanintären und somit selbstverständlichen Grundsätzen zu rechtfertigenden Attentate.

 

Ich weiß das es sehr viele Menschen beschäftigt.

 

Die Meldung über die Attentate habe ich nur am Rande abgefiltert und dann irgendwie auf „Durchzug“ gestellt. Das wundert mich schon selbst, daß jene Ereignisse so ein wenig an bei mir vorbei rauschen.
Bis gestern Abend habe ich nicht mal ansatzweise daran gedacht, dem aktuellen Geschehen einen Titel, eine Überschrift zu geben. Nur so um eine Kernaussage zu haben. Und sei es nur für mich.

Gut und so meine ich, was also nicht heißt das es (letzt)endlich ist, denn was ist schon endlich, gestern Abend eine Art Überschrift gefunden zu haben: Eine Gesellschaft in Ohnmacht.

Und selbst bei diesem Titel habe ich überlegt, ob ich ein Ausrufezeichen setzte oder es fett ausschreibe. Zu beidem hat es nicht gereicht. Das lasse ich gerade sacken um herauszufinden, oder wieder auch nicht, warum ?

Der Umgang mit dieser Thematik wird uns alle noch eine ganze Weile beschäftigen. Diese Formen der Beschäftigungen werden recht umfassend und sehr unterschiedlich sein. Ich mag dabei gar nicht an die Presse denken, welche sich ja schon in der Vergangenheit von ihrer wahren Seite – neutral betrachtet – gezeigt hat. Ja ich muß mir ein wenig auf die Lippen beißen…

Was von der politischen Seite her zu erwarten ist, daran mag ich ebensowenig denken, wie an die unfassbare Wut und Trauer jener Menschen die betroffen sind.

Doch beide Seiten haben ihre eigene Facette. Leider erahne ich schon, das jede dieser Seiten ihr wahres Gesicht zum Vorscheinen bringen wird. Echte Statements, sinvolle Handlungen und Konsequenzen um weiteres abzuwenden…

Wer Augen hat zum sehen der sollte genau hinschauen. Wer Ohre hat zum hören, der sollte jene ganz spitzfindig in jede Verlautbarung legen. Wer eine Nase hat, sollte jene in den Wind halten ( oder drehen ) um zu richen, woher es wirklich stinkt.

Das „sollte“ ist als Empfehlung zu lesen und kann durch ein „darf“ ersetzt werden. Im Grunde müßte ich aber an dieser Stelle weder ein „sollte“ noch ein „darf“ schreiben, sondern ein „muß“.
Doch ein weiterer Appel an die Mündigkeit des Bürges, egal welcher Nation oder Glaubensrichtung zu stellen, ganz ehrlich, da bin ich inzwischen ein wenig müde.

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