…rollendes I-Phone…

Ich komme noch mal kurz auf einen Artikel aus einem Testabo der „Zeit“ zu sprechen vom 12.Mai 2016. Es geht um einen Artikel zu Tesla und Elon Musk sowie ein paar viele Hintergründe.
Erstaunlich fand ich dann schon, daß jener Artikel unter der Rubrik Wirtschaft gedruckt wurde. Klar es geht ja auch um die Wirtschaft bzw. um das was da Elon Musk macht. Prägnant fand ich dann aber schon wie sich die Wirtschaft hier, wenn auch wohl unbeabsichtet, in den Schatten stellt oder noch besser gesagt, ihre wahren Intentionen herauskehrt.

Ich versuche mal einen kurzen Abriss des Artikel zu geben. Elon Musk wird als Visionär der Automobilbranche dargestellt und seine Ideen sowie seine Vorgehensweise mit dem Headmaster in Space von Apple verglichen – Steve Jobs.

Eigentlich sagt der erste Satz schon alles: „Elon Musk ist der gefürchtete Liebling der Wallstreet.

Ja allen schauen dort hin, wollen am Erfolg und somit natürlich auch am Gewinn dieses Mannes und seinem Unternehmen haben aber…

…man fürchtet eben auch das man sein Geld in den Sand setzten könnte, denn seine Pläne sind mehr als gewagt.

Soviel zum Thema Abriss.

Abriss im sinne von niederreißen aber zumindest mal kräftig an den betonierten Mauern kratzen, die da von der Autombillobby bis zu einem gewissen Zeitpunkt, ich sage bewusst gewissen Zeitpunkt, denn der könnte, und das befürchtet wohl auch die aktuellen Unternehmen, schon vorbei sein.

Mein Kommentar dazu: es braucht halt eines Visionär. Auch wenn mir zu dem Stichwort Visionär immer wieder der Komentar von Helmut Schmidt einfällt: „wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.

Was kann man noch sagen? Elon Musk hat die Sache mit viel Elan von klein auf angefangen. Er hat mit PayPal aus der mal wieder sprichwörtlichen Garage heraus Geld gemacht und jenes immer wieder, gepaart mit ein paar guten Vorschusslorbeeren, investiert. So hat er seine Ziele, sein Sinnbild, um mal den Begriff Visionen anders zu beschreiben, recht zielstrebig verfolgt.

So hat er Erfolg gehabt, auch wenn es nicht immer so lief, zumindest was die Zeitpläne und deren Umsetztung, ich erwähne diese, denn das scheint so das aktuellste „Problem“ zu sein, anbelangte.
Denn mit den aktuellsten Plänen, die in seinem Kopf schon wieder Geschichte sind, sind die meisten Investoren wohl etwas überfordert. Er hat es wohl geschafft ein Massenautombil als reines Stromauto gesellschaftsfähig und zu einem brauchbaren Preis nicht bloß zu entwickeln, sondern auch dessen Markteinstieg anzugehen. Das Modell S.

Stichwort wahre Intention des Finanzmollochs.

Der Finanzmolloch möchte an den gewagten Plänen gute Gewinne abschöpfen, schätzt die Vorgehensweise auch eben weil sie gewagt ist, weiß aber auch auf der anderen Seite, gegen welche Mauern Tesla da zum einen rennt und zum anderen das gewagte Aktionen auch immer ein gewisses, um nicht zusagen schwer bis nicht kalkulierbares Risiko, behinhalten.

Ein Beispiel bzgl. Mauern. Hier in er BRD hat man wohl seitens der Berater der Bundesregierung die Födergelder zukünftiger Elektroautos so gelegt, das sie quasi um haaresbreite am Modell S vorbeischrappen. Tja das hat Tesla einfach Pech gehabt. Kann man jetzt natürlich auch anders sehen…

…und das würde ich auch. Wenn ich Tesla wäre, gäbe es für mich zwei Pläne. Plan A wäre, das Fahrzeug definiert so preislich auf dem BRD-Markt anzubieten, das man eben genau – leider, leider – unterhalb der Obergrenze auskommt. Ich meine man ist doch nicht blöd!
Plan B wäre, mal zu prüfen ob das was da beraten und ebenso beschlossen wurde überhaupt gesetzteskonform ist ?

Da fallen mir so Begriffe wie Gleichstellung ein aber auch die Tatsache das gerade bei den ganz fetten und eben hochpreisigen Automobilen die Förderung nach Strom unbedingt Not tut.

Ganz unabhängig von denn ja wohl noch immer laufenden Dieselabgas Skandal, wobei ich das durchaus auch ausgeweitet sehen würde auf Ottomotoren, denn wer glaubt das da die Werte tacko sind, der darf das gerne weiter tun, wieder Stichwort Helmut Schmitd & Visionäre, diesmal wohl aber berechtigt, sind es gerade ja die fetten Autos, die am meisten Dreck verursachen sollten.
Denn so ein wenig Physik ist da noch in meinem Hirnschmalz drin ist, bewegte Masse und deren Bewegungsenergie muß ja immer irgendwo her kommen. Wo also mehr Masse, da mehr Energie, folgerichtig auch mehr Dreck am Ende rauskommt.
Ist übrigens eine ganz simple Gleichung, Hausfrauenrechnung, wozu es liebe Bundesregierung auch keinerlei Berater braucht.

Gut, und so komme ich schon fast zum Abschluss. Klar würde mir die Tatsache mehr als nicht schmecken denjenigen Leuten noch Geld in den Rachen zu stecken, die es ja ohnehin schon haben. Aber ich sage das jetzt nicht unter Wut, da bin ich ganz Mensch und sage, gleiches Recht für alle.

( Nur wenn sie dann auch dieses Fördergeld bekommen, sollten sie bitte bitte auch ihre gleichen Anteile am sozial-gesellschaftlichen Abgaben zahlen und dabei dann bitte auch auch andere Abschreibungen und Förderungen, die ebene andere nicht bekommen, verzichten.

Aber an dem Punkt wären wir zumindest bei einer sehr umfassenden Steuerreform, wenn nicht sogar bei einer kompletten Gesellschaftsreform. Gut, auch da sage ich für mich und über mich – Visionär. )

Letzter Punkt: fett, groß, luxiorös, Teslamodelle.

Tesla hat es geschafft mit seinem ersten Fahrzeug einem Sportwagen Geld in die Kassen zu spühlen. Kritisch betrachtet wissen wir alles das ein Sportwagen, so günstig er auch zu produzieren war, alles andere als ein sinnvolles weil eben reines Spaßauto ist. Aber, und da spreche ich durchaus für Tesla, man hat über jenen Wagen gezeigt, nicht nur das es geht, sondern auch noch mehr als Konkurenzfähig ist.

Der nächste Schritt von Elon Musk ein Fahrzeug zu bauen, was zum einen die Ansprüche der gesellschaftlichen Oberschicht erfüllt und damit auch eine potentielle Akzeptanz zu schaffen, war nicht verkehrt. Irgendwo muß man ja ansetzten und auch irgenwo muß das Geld ja her kommen. Und Tesla brauchte und braucht sehr viel Geld um die Schritte weiter gehen können, die da noch auf der Agenda stehen.

Der Zwischenschritt, das Modell X ist schlägt leider genau in die Sparte wo ich sage, braucht man so gut wie einen Kropf, wird aber wohl wieder nicht nur eine Entwickelungsikone gewesen sein, sondern auch wieder ein notwendiger Schritt.

Auf einen notwendigen Schritt komme ich aber gleich noch zu sprechen.

Mit dem Modell S hat man es nun geschafft. Ein Modell das sich nicht nur die oberen Zehntausend leisten können, sondern schon die breite Mittelschicht, sodenn sie dort eher zur oberen Grenze gehört.

So generell kann ich ja nichts gegen Tesla sagen. Ja mir gefällt das Design, die ganze Aufmachung und auch die Innenraumgestaltung. Ja man kann sagen, das macht schon was her, eindeutig. Ich denke, daß das Design jene Sprache spricht, die man wohl auch in Sachen Qualität rüber kommen lässt ( gut zu diesem Punkt liegen mir aber auch keine gegenteiligen Informationen vor ).

Aber um ganz ehrlich zu sein, mit dem Modell S wäre bei mir schon die Obegrenze dessen erreicht, was ich mir leisten würde. Nicht der finanzielle Part steht da bei mir im Fordergund, denn ich denke, entgegen der vielen geldspielsüchtigen Investoren, auf die jetzt mal so wieder zu sprechen komme, nicht in kurzweilligen Zeitrafferphasen, sondern extremst langfristig, würde also ein derartiges Fahrzeug nutzen bis es den letztendlichen Strecker macht.

Stichwort nutzen. Rein vom nutzen her würde ich mir wünschen, wenn Tesla noch die Kraft besitzen würde, ein Fahrzeug unterhalb des Modell S anzubieten.

Ich denke da an einen wirklichen smarten maximal untere Mittelklassewagen, eher größerer Kleinwagen, mit eben jener Antriebs- u. Karosserietechnik, wie sie jetzt schon bei denen aktuell Modellen vorhanden ist. Denn das sind Fahrzeuge die eine Massen braucht und noch viel besser bezahlen können. ( Natürlich wäre ein Ausbau & Förderung der „Öffentlichen“ sinnvoller, genauso wie die Nutzung der Füße auch gerne in Kombination mit dem Fahrrad.)

Ein I-Phone für die Massen darf und kann auch langfrist nicht auf der Basis von Luftgeld der Investoren beruhen, die sich da versuchen oder eben auch machen, in die Gewinnspannen der Aktien reinzuhängen.
Reinzuhängen wie in eine Hängematte, völlig relaxed ohne was zu tun, nur wartend darauf, das der Gewinngeldmantel einen schön warm zudeckt.

Einen schönen Tag noch.

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