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e.GO Life – geht nicht gibt´s nicht !

Oktober 26, 2017

Ich werde jetzt hier mal aktuell einen frischen Artikel aufsetzten, weil sich in den letzten Tagen doch das eine oder andere gedankengangsmäßig bei mir im Kopf gesammelt hat.

Beim Stöbern auf em beannten Videochannel bin ich auf ein deutsches Unternehmen gestoßen wo ich sage: ja bitte geht doch !

e.GO Life

Jetzt muß ich ja sagen, das hat Freundchen Google ja drauf. Interessiert man sich für ein bestimmtes Thema, und sei es nur um sich die Zeit beim abendliche Mahl zu vertreiben, dann kommen immer wieder mal nette Dinge auf den Videotisch, die einen doch auch interessieren könnten.

Ich bin da ganz ehrlich, die Palette der akuellen Kraftfahrzeuge übt auf mich so gut wie keinerlei Fazination aus. Ja es ist sogar so, daß wenn ich vom Job her jeden lieben Tag in so einer Belchkiste hocke, stelle ich mir vor was man alles besser machen könnte. Getan hat es aber noch keiner, es wird von der traditionellen Automobilindustrie gekonnt drumherum geschifft. Die gängigste Argumentation sind: „das ist technologisch gar nicht machbar, nicht so schnell oder es kostet zu viel.“ Blablabla.

Ich will mich an der Stelle nicht ein weiteres mal in Kritik üben, oder anders gesagt, es hängt mir auch zum Halse heraus. Mal abgesehen von den Subventionen die man aus unseren Steuergeldern dafür hat verrauchen lassen.

Selbst der Blick auf die aktuell zu habenden Hybrid-Fahrzeuge übt auf mich nur bestenfalls ein gelassenes Augenwimperzucken aus. Das letzte Unternehmen was da in meinen Augen den fest implantierten Unternehmen gezeigt hat, wie es gehen kann, das war und ist wohl auch noch Tesla. Da kann schon so mancher was lernen und ja, ich ziehe den Hut vor Elon Musk.

Er ist der erste Visionär der in meinen Augen Hypridfahrzeuge in Leichtbau sinnigerweise kombiniert hat und sein Ziel ist es ganz klar auf Stückzahlen zu gehen. Inzwischen hat er die Modelpalette gut erweitert aber…

…wie war das noch mit dem „sinnigerweise“ ? Fahrzeuge mit Leichtbau und Hybridtechnik sind gut, auch beim Preis hat inzwischen ein Downsizing stattgefunden. Aber immer noch sind die Fahrzeuge in meinen Augen zu groß. Einen echten Kleinwagen, den sucht ich/ man in dem teslatechnischen Maßstab noch vergebens. Naja, bis ich halt auf den e.GO Life gestoßen bin.

Da sieht das dann so aus, mal aus dem Produktkatalog/ Seite 15. bzw. Seite 21. herausgefiltert…

  • e.Go Life 2.0/ 20kw Leistung/ 116km/h Spitze/ 136km max. Reichweite/ 6h bei 230V/ 880kg/15.900 Euro
  • e.Go Life 4.0/ 40kw Leistung/ 150km/h Spitze/ 146km max. Reichweite/ 7,5h bei 230V/ 900kg/ 17.400 Euro
  • e.Go Life 6.0/ 60kw Leistung/ 160km/h Spitze/ 194km max. Reichweite/ 9,8h bei 230V/950kg/ 19.900 Euro

Was ich jetzt klasse finde ist a. ganz wichtig, das Fahrzeuggewicht ist tatsächlich da wo es sein sollte, am unteren Limit. B. die Preise für die Fahrzeuge, auch wenn es Kleinfahrzeuge sind, sind nicht utopisch sondern real. Denn so wie ich das jetzt im Hinterkopf habe, alle bisherigen Anbieter verkaufen einem ein zumeist nicht ganz so kostengfünstiges Auto, aber eben ohne die Batterien. Die werden in Extraleasingmodellen angeboten und müßten also noch auf den Einstandpreis aufgeschlagen werden. Schönrechnerrei vom feinsten.

Gut, beim Thema Reichweite oder auch Batteriekapazität darf man nicht vergessen, der e.Go hat eine elektrische Heizung und man kann sogar optional als Zusatzausstattung eine Klimaanlage bekommen. Das dürfte aber die Reichweite/ Batteriekapazität minimieren.

Wie es mit den Pasagieren innen ausschaut kann ich zur Zeit nur mutmaßen. Vorne wird man gut unterkommen, das bezweifle ich nicht. Erwachsene hinten…, da konnte ich bis jetzt noch nix brauchbares zu finden.

Wer nochmehr technische Details haben möchte ist mit diesem online PDF gut bedient denke ich.

Was mich persönlich angeht, ja schon das Design spricht mehr sehr an. Kein Wunder, ich sehe irgendwo die alte Smartlinie, nur halt für vier Personen. Like auf der ganzen Linie. Beim Thema Reichweite würde ich wohl eher zum großen Modell mit 194km greifen, mindestens aber zum mittleren mit 146km. Das große Modell würde also locker die Distanz hin und zurück zu meiner Mom schaffen. Beim der Mittelklasse könnte das ohne Zwischenladung schon eng werden.

Aber ich frage mich natürlich auch noch folgende Punkte, wo man doch gerade so beim Thema ist…

Einen Namen für so ein Projekt hätte ich auch schon: David ! Ja wie der David aus der Bibel, also David gegen Goliath.

Man sieht also, geht nicht, gibt es nicht ! Viel offensichtlicher ist, man will nicht. Also die Großen & Mächtigen. Zu wessen Nachteil, das kann man sich an weniger als fünf Finger selbst erschließen.

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