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…rollendes I-Phone…

Mai 22, 2016

Ich komme noch mal kurz auf einen Artikel aus einem Testabo der „Zeit“ zu sprechen vom 12.Mai 2016. Es geht um einen Artikel zu Tesla und Elon Musk sowie ein paar viele Hintergründe.
Erstaunlich fand ich dann schon, daß jener Artikel unter der Rubrik Wirtschaft gedruckt wurde. Klar es geht ja auch um die Wirtschaft bzw. um das was da Elon Musk macht. Prägnant fand ich dann aber schon wie sich die Wirtschaft hier, wenn auch wohl unbeabsichtet, in den Schatten stellt oder noch besser gesagt, ihre wahren Intentionen herauskehrt.

Ich versuche mal einen kurzen Abriss des Artikel zu geben. Elon Musk wird als Visionär der Automobilbranche dargestellt und seine Ideen sowie seine Vorgehensweise mit dem Headmaster in Space von Apple verglichen – Steve Jobs.

Eigentlich sagt der erste Satz schon alles: „Elon Musk ist der gefürchtete Liebling der Wallstreet.

Ja allen schauen dort hin, wollen am Erfolg und somit natürlich auch am Gewinn dieses Mannes und seinem Unternehmen haben aber…

…man fürchtet eben auch das man sein Geld in den Sand setzten könnte, denn seine Pläne sind mehr als gewagt.

Soviel zum Thema Abriss.

Abriss im sinne von niederreißen aber zumindest mal kräftig an den betonierten Mauern kratzen, die da von der Autombillobby bis zu einem gewissen Zeitpunkt, ich sage bewusst gewissen Zeitpunkt, denn der könnte, und das befürchtet wohl auch die aktuellen Unternehmen, schon vorbei sein.

Mein Kommentar dazu: es braucht halt eines Visionär. Auch wenn mir zu dem Stichwort Visionär immer wieder der Komentar von Helmut Schmidt einfällt: „wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.

Was kann man noch sagen? Elon Musk hat die Sache mit viel Elan von klein auf angefangen. Er hat mit PayPal aus der mal wieder sprichwörtlichen Garage heraus Geld gemacht und jenes immer wieder, gepaart mit ein paar guten Vorschusslorbeeren, investiert. So hat er seine Ziele, sein Sinnbild, um mal den Begriff Visionen anders zu beschreiben, recht zielstrebig verfolgt.

So hat er Erfolg gehabt, auch wenn es nicht immer so lief, zumindest was die Zeitpläne und deren Umsetztung, ich erwähne diese, denn das scheint so das aktuellste „Problem“ zu sein, anbelangte.
Denn mit den aktuellsten Plänen, die in seinem Kopf schon wieder Geschichte sind, sind die meisten Investoren wohl etwas überfordert. Er hat es wohl geschafft ein Massenautombil als reines Stromauto gesellschaftsfähig und zu einem brauchbaren Preis nicht bloß zu entwickeln, sondern auch dessen Markteinstieg anzugehen. Das Modell S.

Stichwort wahre Intention des Finanzmollochs.

Der Finanzmolloch möchte an den gewagten Plänen gute Gewinne abschöpfen, schätzt die Vorgehensweise auch eben weil sie gewagt ist, weiß aber auch auf der anderen Seite, gegen welche Mauern Tesla da zum einen rennt und zum anderen das gewagte Aktionen auch immer ein gewisses, um nicht zusagen schwer bis nicht kalkulierbares Risiko, behinhalten.

Ein Beispiel bzgl. Mauern. Hier in er BRD hat man wohl seitens der Berater der Bundesregierung die Födergelder zukünftiger Elektroautos so gelegt, das sie quasi um haaresbreite am Modell S vorbeischrappen. Tja das hat Tesla einfach Pech gehabt. Kann man jetzt natürlich auch anders sehen…

…und das würde ich auch. Wenn ich Tesla wäre, gäbe es für mich zwei Pläne. Plan A wäre, das Fahrzeug definiert so preislich auf dem BRD-Markt anzubieten, das man eben genau – leider, leider – unterhalb der Obergrenze auskommt. Ich meine man ist doch nicht blöd!
Plan B wäre, mal zu prüfen ob das was da beraten und ebenso beschlossen wurde überhaupt gesetzteskonform ist ?

Da fallen mir so Begriffe wie Gleichstellung ein aber auch die Tatsache das gerade bei den ganz fetten und eben hochpreisigen Automobilen die Förderung nach Strom unbedingt Not tut.

Ganz unabhängig von denn ja wohl noch immer laufenden Dieselabgas Skandal, wobei ich das durchaus auch ausgeweitet sehen würde auf Ottomotoren, denn wer glaubt das da die Werte tacko sind, der darf das gerne weiter tun, wieder Stichwort Helmut Schmitd & Visionäre, diesmal wohl aber berechtigt, sind es gerade ja die fetten Autos, die am meisten Dreck verursachen sollten.
Denn so ein wenig Physik ist da noch in meinem Hirnschmalz drin ist, bewegte Masse und deren Bewegungsenergie muß ja immer irgendwo her kommen. Wo also mehr Masse, da mehr Energie, folgerichtig auch mehr Dreck am Ende rauskommt.
Ist übrigens eine ganz simple Gleichung, Hausfrauenrechnung, wozu es liebe Bundesregierung auch keinerlei Berater braucht.

Gut, und so komme ich schon fast zum Abschluss. Klar würde mir die Tatsache mehr als nicht schmecken denjenigen Leuten noch Geld in den Rachen zu stecken, die es ja ohnehin schon haben. Aber ich sage das jetzt nicht unter Wut, da bin ich ganz Mensch und sage, gleiches Recht für alle.

( Nur wenn sie dann auch dieses Fördergeld bekommen, sollten sie bitte bitte auch ihre gleichen Anteile am sozial-gesellschaftlichen Abgaben zahlen und dabei dann bitte auch auch andere Abschreibungen und Förderungen, die ebene andere nicht bekommen, verzichten.

Aber an dem Punkt wären wir zumindest bei einer sehr umfassenden Steuerreform, wenn nicht sogar bei einer kompletten Gesellschaftsreform. Gut, auch da sage ich für mich und über mich – Visionär. )

Letzter Punkt: fett, groß, luxiorös, Teslamodelle.

Tesla hat es geschafft mit seinem ersten Fahrzeug einem Sportwagen Geld in die Kassen zu spühlen. Kritisch betrachtet wissen wir alles das ein Sportwagen, so günstig er auch zu produzieren war, alles andere als ein sinnvolles weil eben reines Spaßauto ist. Aber, und da spreche ich durchaus für Tesla, man hat über jenen Wagen gezeigt, nicht nur das es geht, sondern auch noch mehr als Konkurenzfähig ist.

Der nächste Schritt von Elon Musk ein Fahrzeug zu bauen, was zum einen die Ansprüche der gesellschaftlichen Oberschicht erfüllt und damit auch eine potentielle Akzeptanz zu schaffen, war nicht verkehrt. Irgendwo muß man ja ansetzten und auch irgenwo muß das Geld ja her kommen. Und Tesla brauchte und braucht sehr viel Geld um die Schritte weiter gehen können, die da noch auf der Agenda stehen.

Der Zwischenschritt, das Modell X ist schlägt leider genau in die Sparte wo ich sage, braucht man so gut wie einen Kropf, wird aber wohl wieder nicht nur eine Entwickelungsikone gewesen sein, sondern auch wieder ein notwendiger Schritt.

Auf einen notwendigen Schritt komme ich aber gleich noch zu sprechen.

Mit dem Modell S hat man es nun geschafft. Ein Modell das sich nicht nur die oberen Zehntausend leisten können, sondern schon die breite Mittelschicht, sodenn sie dort eher zur oberen Grenze gehört.

So generell kann ich ja nichts gegen Tesla sagen. Ja mir gefällt das Design, die ganze Aufmachung und auch die Innenraumgestaltung. Ja man kann sagen, das macht schon was her, eindeutig. Ich denke, daß das Design jene Sprache spricht, die man wohl auch in Sachen Qualität rüber kommen lässt ( gut zu diesem Punkt liegen mir aber auch keine gegenteiligen Informationen vor ).

Aber um ganz ehrlich zu sein, mit dem Modell S wäre bei mir schon die Obegrenze dessen erreicht, was ich mir leisten würde. Nicht der finanzielle Part steht da bei mir im Fordergund, denn ich denke, entgegen der vielen geldspielsüchtigen Investoren, auf die jetzt mal so wieder zu sprechen komme, nicht in kurzweilligen Zeitrafferphasen, sondern extremst langfristig, würde also ein derartiges Fahrzeug nutzen bis es den letztendlichen Strecker macht.

Stichwort nutzen. Rein vom nutzen her würde ich mir wünschen, wenn Tesla noch die Kraft besitzen würde, ein Fahrzeug unterhalb des Modell S anzubieten.

Ich denke da an einen wirklichen smarten maximal untere Mittelklassewagen, eher größerer Kleinwagen, mit eben jener Antriebs- u. Karosserietechnik, wie sie jetzt schon bei denen aktuell Modellen vorhanden ist. Denn das sind Fahrzeuge die eine Massen braucht und noch viel besser bezahlen können. ( Natürlich wäre ein Ausbau & Förderung der „Öffentlichen“ sinnvoller, genauso wie die Nutzung der Füße auch gerne in Kombination mit dem Fahrrad.)

Ein I-Phone für die Massen darf und kann auch langfrist nicht auf der Basis von Luftgeld der Investoren beruhen, die sich da versuchen oder eben auch machen, in die Gewinnspannen der Aktien reinzuhängen.
Reinzuhängen wie in eine Hängematte, völlig relaxed ohne was zu tun, nur wartend darauf, das der Gewinngeldmantel einen schön warm zudeckt.

Einen schönen Tag noch.

Bei VW läuft doch…

März 11, 2016

…was schief!

DSC06666 vw

Wobei VW wahrscheinlich nur die Spitze vom Berg ist. Denn wie sagt man doch so schön? Auch die anderen kochen nur mit Wasser.

Die folgende Textquelle aus der Druckausgabe Westfälischer Anzeiger vom 05.03.2015 Seite Nr. 5 – ganzseitig !, habe ich mal mit mehr oder weniger spitzen Kommentaren meinerseits versehen.

„Wir wissen das es um viel mehr geht als nur um die Umrüstung von Motoren.

Es gibt nichts Wichtigeres für eine Marke als Vertrauen.

(Soll das jetzt ein Sinntext sein? Marke = Markt? Oder ist da snur so unwillentlich rausgerutscht, spruch war das Unterbewusstsein wieder schneller?)

Vertrauen kann man nicht durch Schnelligkeit wiederherstellen. Sondern durch Gründlichkeit, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit. Durch all das, was Sie zurecht von Volkswagen erwarten. ( Das ist aber zumindest in meinem Falle nicht alles. Man erwartet echte Innovationen und keine durch alle Preiskategorien sich ziehende SUV-Palette.Und ich denke der geneigte Kunde & Endnutzer dürfte da in etwa auf der gelichen Wellenlänge sein wie ich. Auch wenn er es noch nicht weiß. Aber genau um dieses Wissen geht es doch. Der Kunde vertraut, leider blind und so kann man ihm auch ein ansich altes Konzept, wieder mal neu und chic verpackt als Innovation verkaufen. Innovation ist aber ein leichtes auf den Nutzen hin abgestimmtes Verkehrsmittel. Kein 2 Tonnen SUV wo man nu rnoch mit allen Mitteln der Trickkiste Verbrauchs- u. Umweltbilanzen zurechtbiegt, das jeder Brückenbauer neidisch wird.)

Wir haben gründlich gearbeitet. (ach was?!) Und können jetzt sagen, was wir gerne eher gesagt hätten. ( Ja sagen kann man viel, nur ob es dann auch stimmt? Und warum überhaupt, hat man nicht eher, also vor dem Vorfall schon einen anderen, potentiell besseren Weg eingeschlagen?)

Wir haben bereits mit der Umrüstung der betroffenen Dieselmotoren, Baureihe EA 189, begonnen. ( Was bleibt Euch auch anderes über? Jetzt hört doch mal auf, das ist das mindeste was Ihr Leute bei VW tun könnt. Das hat aber nix mit Innovation zu tun, das ist reine Schadensbegrenzung im Sinne des Selbsterhaltungstrieb. Nichts anderes.)

In enger Absprache mit den zuständigen Behörden haben wir zuverlässige und erprobte Lösungen entwickelt. Die EA 189-Dieselmotoren mit 1,2 und 2,0 Liter Hubraum bekommen ein Software-Update. Bie den 1,6-Liter Motoren wird zusätzlich ein Strömungsgleichrichter im Luftansaugtrakt eingesetzt – dafür ist kein Eingriff in den Motor notwendig. Die reine Arbeitszeit für diese Maßnahmen beträgt deutlich weniger als eine Stunde. Die Kosten für die Umrüstung übernehmen selbstverständlich wir. (Und wo werden diese Kosten wieder eingespart? Bei den Vorständen und Bonuszuwendungen etwa? Nein lasst mich mal raten… . Ach komm lassen wir das besser.)

Die ersten Umrüstungen haben bereits begonnen – mit dem Resultat, dass keine Veränderungen der Leistungsdaten (ganz wichtig für den BAB verwöhnten BRD Bürger! Sauber ja, aber bitte stets die Möglichkeit mit +200km/h über die Bahn zu brettert – Sinn oder nicht wird nicht zur Diskussion gestellt.), der Geräuschemissionen, der Steuereinstufung ( Sinnfrage warum so billig das sein muß ?) oder der NEFZ-Messungen festzustellen waren. Dieses Ziel verfolgen wir bei allen weiteren Umrüstungen natürlich ebenfalls.

Wir bitten um Verständnis, dass sich nicht alle Fahrzeuge zur gleichen Zeit umrüsten lasen, sondern dass wir schrittweise vorgehen müssen. Natürlich sind die Fahrzeuge auch ohne die oben genannten Maßnahmen technisch sicher und fahrbereit.

Wir wissen, dass es mit der der reinen Umrüstung der Motoren nicht getan ist. (…präsentieren aber trotzdem großspurig diverse potentiell Sprit fressende neue „innovative“ SUV´s in möglichst allen Fahrzeugkathegorien, also vom Kleinwagen auf und Großraummodelle… .) Wir wollen Ihr Vertrauen zurückgewinnen ( Vertrauen = Kaufverhalten des Kunden ohne ein Hinterfragen der tatsächlichen Hintergründe & Folgen.) Und daran arbeiten wir rund um die Uhr.( Wie jetzt? An der Manipulation eines kritischen Kaufverhaltens?) Gründlich, ehrlich, zuverlässig. (Ja ne´ iss klar, wie schon gesagt… )“

Soll ich jetzt ehrlich sein? Ja ich glauben das was VW da sagt, ja ich bi sogar davon überzeugt. Nur leider erkenne ich auch was hinter dieser Maske steckt. Es ist in meinen Augen zu offensichtlich was da kommuniziert wird.

Aber ich möchte auch hervorheben, das dieses nicht ausschließlich von VW allen so möglichst sinnberfreit verbreitet wird. Sinnbefreit weil es nur große Phrasen sind.

 

Bosch zeigt…

September 19, 2015

…Hybrid-Antrieb für kleines Geld

So der Titel aus dem in meinen Augen erwähnenswerten Artikel der Druckausgabe des Westfälischen Anzeigers vom 19.09.2015 ( leider online nicht so schnell auffindbar/ nicht verfügbar ??? …kein Lust zum suchen ).
Ein paar nicht ganz unspitzfindige Bemerkungen meinerseit habe ich in schönen blau eingepflegt.

Bosch stellt einen Hybridantreib vor, der sich selbst für kleinere Fahrzeuge rechnet. Das System wird mit der nächsten Fahrzeuggeneration in Serie gehen und kostet nur den Bruchteil heutiger Hybridsysteme. Gleichzeitig haben Autofahrer die bekannten Vorteile einen Hybridsystems: Selbst moderen Fahrzeuge ( so denn sie wirklich modern = klein & leicht sind ) können damit nochmals 15 Prozent sparsamer werden. Und das nicht nur auf dem Prüfstand, sondern in alltäglichen Fahrsituationen.
Zum besseren Verbrauch kommt beim Elektro-Boost außerdem die Fähigkeit, dynamischer zu beschleunigen ( was dann mit Sicherheit nicht dem Spareffekt zugute kommt… *rümpf die Nase* ). Denn der elektrische Antrieb unterstützt den Verbrennungsmotor beim Beschleunigen mit zusätzlichen 150 Newtonmeter Drehmoment. Anders als gängige Hochvolt-Hybride setzt das System auf die niedriger Spannung von 48 Volt ( hatte man ja zu genüge mit öffentlichen Forschungsgeldern entwickelt, womit dann wiederum ü. 2-2,5t schwere Geländeboliden der oberen Zehntausend unter die zulässige Abgasnorm gedrückt werden und der Flottenverbrauch geschöhnt… ) und damit auf kostengünstige Komponeten. Statt eines großen Elektromotors wird die Lichtmaschine bis zur vierfachen Leistung aufgerüstet. Der Motor-Generator unterstützt den Verbrennungsmotor dann über einen Riemen mit bis zur zehn Kilowatt. Die Leistungselektronik ist das Bindeglied zwischen der zusätzlichen Niedervolt-Batterie und dem Motor-Generator. Ein DC/DC Wandler versorgt das Zwölf-Volt-Bordnetz des Fahrzeugs aus dem 48-Volt-Bordnetz. Die neu entwickelte Lithiumionen-Batterie fällt zu dem deutlich kleiner aus. Auf der IAA 2015 präsentierte das Unternehmen den Prototyp einer zweiten Generation des Einsteigerhybrids. Bei diesem Sytem wird eine leistungsverstärkter Motor-Generator direkt mit dem Getriebe statt mit dem Verbrennungsmotor verbunden. Damit kann der Einsteigerhybrid nicht nur kurzzeitig elektrisch  unterstützen, sondern beispielweise im Stop-and-go-Verkehr rein elektrisch fahren.

Und nun darf man abwarten, wann die ersten echten Fahrzeuge damit auf dem Markt kommen. Ich sehe Kleinwagen für echte vier Erwachsene, als nicht diese Alibi-Quetsch-Sitzbänke in Leichtbautechnik die dann auch preislich erschwinglich sind. Einen modernen Volkswagen !

Interessant finde ich für mich persönlich in diesem Zusammhang, das nach langer langer Zeit überhaupt wieder ein deratiger Artikel auftaucht.

Denn die bisherigen immer so hochgelobten technischen Innovationen, ja auch der deutschen Automobilbranche, waren nichts anderes als Retuschen dessen was bisher zu haben war.
Zudem mußte ich all zu oft feststellen, das bei der Erweiterung der Modellpaletten allgemein, mehr Wert auf SUV´s aller Couleur, also vom High-End-Oberklasse-SUV runter bis zum Kleinwagen-SUV, gelegt wurde, als auf echte sparsame Fahrzeuge.

Prinzip Hoffnung.

1Liter Diesel = 111.000 Euro ?!

September 12, 2013

Soviel kostet ein Liter Diesel ? Nein natürlich nicht. Aber wenn man dieser Meldung von Heise-Onlne glauben darf, dann ist das der Preis den VW für den zukünftig zu habenden XL1 erheben wird.

In so fern muß man leider sagen das die Titelüberschrift der VW Hompage zum XL1 – Vision wird Realität – etwas hoch gegriffen ist. Denn die Vision wird nur eine in Stückzahlen sehr bescheidene Realität werden.

Mir ist der VW-X1 ja schon früher in´s Auge gefallen. Das Konzept erinnert mich noch an meine frühsten Jugendtage wo es vom Design her schon ganz ähnliche Ansätze sowie Prototypen gab, wenn auch nicht von VW.

Aber um gleich dieser Meldung und meinen Träumen wieder den Wind aus den Segeln zu nehmen, wir können uns alle beruhigen, es ist absolut nicht notwendig ein solides Kapital im Gegenwert eine Einfamilienhauses zu organisieren. Denn der VW XL1 soll eher nur als „… Leuchtturm als ein Geschäftsmodel“ ( Zitat ) auf den Markt kommen.

Die Nur-Stückzahl 250 !

Gut ich kann das jetzt absolut verstehen das auch ein Konzern wie VW gewisse Aushängeschilder benötigt. Sei es als Versuchsplattformen in eben klener Stückzahl oder auch nur als Testträger fernab jeder Wirklichkeit.

Was ich aber nicht verstehe und für mich im grunde auch nicht verstehen muß ist, ein gigantischer ach so vortschritlicher Konzern wie VW eiert seid Jahrzehnten um die Aufgabenstellung herum eine echte umwelschonende Alternative zum reinen Verbrennungsmotor oder dem nur E-Strom betriebenen Fahrzeug zu liefern.
Nicht ganz entgangen ist mir, daß dabei auch der eine oder andere Euro an staatlichen Subventionen oder Fördergelder für dertige Entwickelungen geflossen ist. Natürlich nicht nur für VW – soviel dazu.

Und was ich immer noch nicht verstehe, warum ist es nicht möglich den Antrieb, wenn auch in veränderter/ angepasster Form in einen Leichtbau UP zu implantieren ?

Ich sehe das einfach mal so – damals in der Tunerszene war es ein leichtes eine VW Käfer oder auch den VW Golf durch größere und somit stärkere Motoren mal so richtig flott zu machen. Klar, das waren alles Einzelstücke und diese Umbauten waren nicht nur teilweise kompliziert und kostenintesiv, aber warum kann das ein Weltkonzern nicht in seinem Maßstab umsetzten – nur in die andere Richtung ?

An diesem Punkt fällt mir das damals von Greenpeace umgesetzte Sparfahrzeug auf der Basis des Twingo ein. Das SmILE Konzept sollte doch als brauchbare Vorlage genug sein.

Wenn ich mir dann so einen anderen Marktmitbewerber so anschaue, wie den Toyota Yaris Hybrid, dann hat man dort einen Kompaktklasse Wagen, der zum einen eine ausreichende Reichweite garantiert, sich zum anderen aber die Akku-Stromtechnologie zu nutzten macht.

Und wenn ich mir so den Werdegang der Toyota bzw. Lexus Hybridfahrzeuge anschaue, dann sehe ich ein Beginn ganz oben als Exklusivtechnik mit klarem Trend nach unten. Und da ist man schon in der Kompaktklasse angekommen. Könnte man einen logischen Trend zum Kleinwagen sehen ? Zum Toyota Aygo ?

Meiner Meinung nach sollte sich nur VW langsam auf den Weg machen auch den Markt entsprechend zu bedienen, sondern auch andere namenhafte deutsche Hersteller.
Und jetzt kommt mir bitte nicht mit diesem BMW i3 – einen Fahrzeug das zwar serienmäßig gebaut wird, aber auch leider in preislichen Regionen schwebt, die der bundesweite Durchschnitt sich kaum leisten können wird.

Deutsche technische Inovation ja – aber zu marktspezifischen Preisen ? Wohl eher nicht. Oder wird sich die automobile Bewegung demnächst nur noch für ein entsprechendes Klientiel zu erlauben sein ?

Und ewig grüßt das…/ 2.

Juni 8, 2013

Murmeltier !

Man könnte sich echt wundern, aber es ist so. Nachdem wir, also eine Kollegin mit der ich unterwegs war und gestern schon einen Renault ZOE live miterleben durften, leider nur als Zuschauer, steht heute in der Zeitung tatsächlich mal was neues drin !

Gut der Renault ZOE ist ein reiner Stromer und von daher in seiner Reichweite begrenzt, aber das Beschleunigungsverhalten, zumal innerstädtisch, hatte es wohl meiner jungen Kollegin angetan. In der heutigen Renault- Beilage macht der Zoe immerhion bis zu 210 Kilometer. Aber das soll hier gar nicht zur Diskusion stehen.

Der heutige wirklich neue Artikel im Westfälischen Anzeiger bezieht sich auf ein neues Hybridkonzept was der PSA Konzern in Umlauf bringen wird. Es handelt sich um einen Luft-Hybrid !

Ja richtig gelesen.

Ich hatte benfalls im Westfälischen Anzeiger schon vor einiger Zeit davon erfahren, damals aber noch in einem Randartikel. Die Idee ist so simpel und von daher auch so umsetztbar, wie sie aussieht. Dieses Konzept soll vorwiegend in Kleinwagen, welche ja die Franzosen in vorzüglicher Art und Weise bauen können, seinen Platz finden.
Dabei liegen die Vorteile auf der Hand. Zunächst mal keine schweren und auch in der Herstellung bzw. Entsorgung kritischen Akkus, die schon auf Grund des Gewichtes in einem Kleinwagen einfach Probleme machen. Aber ich sehe gerade in einem Kleinwagen das umweltfreundlche Konzept.

Denn wer braucht schon für die banalen Alltagsfahrten einen tonnenschweren, wenn auch mit Hybrid ausgestatteten SUV, womit man sich, also der Endkunde als auch die Unternehmen selbst als umweltschonden in Szene setzten ? Die unterschwellige kritische Äußerung diesbezüglich ist durchaus gewollt.

Also das Luft-Hybrid Konzept braucht keine Akkus, sondern eine schon heute verfügbare Drucklufttechnik. Beim rollen oder bremsen wird die anfallende Energie die sonst im Akku landen würde in den Drucklufttank – wortwörtlich – gepresst. Und von dort kann sie auch wieder abgerufen werden. Also beim Anfahren, beim Beschleunigen oder gar beim, wenn auch nur für kurze Distanzen, fahren von Strecken.

Verbrauchminderungen von einem Drittel werden genannt, ein konkreter Wert von 2,9 Liter ( kombinierter Verbrauch nach EU-Norm ) mit den daraus folgendernden 69 g/ CO2 . Natürlich kann man damit keine großen Strecken fahren, es werden nur wenige hundert Meter sein, aber dafür ist der Speicher auch schon wieder nach zehn Sekunden voll.

Ich mutmaße jetzt mal, daß das sinnvoller ist und mehr, oder besser gesagt, weniger in der Gesamtbilanz bringt, also ellenschwere Akkus. Und man hätte den Vorteil, das trotz dieser Technik auch längere Strecken problemlos zurückgelegt werden können. Und gerade dieser Punkt ist für ich ein sehr klarer Vorteil. Denn Kurzstrecken, und dazu zähle ich nahezu alles bis 20 Kilometer Oneway, lege ich lieber mit dem Rad zurück.

Leider wird erst ein Termin von 2016 genannt. Ob solange noch mein Smart CDI hält, mit seinen ü. 220.000 Kilometern auf dem Buckel ?

Ach hier nochmal ein Spontanlink einer ( US-Sicherheitsdienst überwachten ) Suchmschiene…

BMW & Altmaier

Mai 14, 2013

Ja ich gebe es zu, ich bin auch bei Facebook, allerdings incognito. Und ich bin nur dort und bei Twitter übrigens auch, weil es mir stinkt, daß gewisse Informationen nicht genug in Umlauf gebracht werden. Und warum so nicht diese Mittel zum Zweck nutzten ?

Wie Greenpeace hier berichtet ( wo ich übrigens Spendenmitglied bin ) gibt es da wohl ein zwei Dinge noch mal deutlich gesagt werden sollten. Ich zitiere mal kurz den Eingansgtext der bei Greenpeace steht ( leicht unterfüttert mit ein paar Direktlinks, damit man auch mal den Menschen in´s Gesicht sehen kann ):

In ungewöhnlicher Aggressivität hat BMW-Chef Norbert Reithofer heute die von der EU geplanten CO2-Grenzwerte für Neuwagen attackiert. Auf der Hauptversammlung des Konzerns bezeichnete er ambitionierte Abgasgrenzwerte als „politisches Wunschkonzert“ und „verkehrte Welt“.…“

…und schiebe so meinen Kommentar bei Facebook gleich hier hinterher.

Es wird immer genug Leute geben die nicht begriffen haben, daß eine deratige Umweltsauerei irgendwann auf uns alle wieder zurückfallen wird. Ich würde vorschlagen Hr. Reithofer und Hr. Altmaier mal gemeinsam so eine richtig dicke Brise Auspuffgase zu verabreichen. Aber wahrscheinlich haben sie die schon bekommen. Denn sonst würde sie nicht nicht so einen Blödsinn vertreten.“

Interessant ist jetzt aber, das eben genau dieser Norbert Reithofer ein neues Modell präsentierte. Anbei noch ein kurzer Textauszug dazu:

Bei der BMW-Hauptversammlung in München steht gleich neben der Vorstandstribüne das neue Elektroauto, der i3, der ab diesem Jahr produziert wird. Er soll zeigen, welche Bedeutung alternative Antriebe künftig bei dem Münchner Autohersteller haben. Man glaube an die Elektromobilität und man bringe sie auf die Straße, versicherte der Vorstandschef Norbert Reithofer den Aktionären und sprach gar von einer Revolution...“

Zitat Ende/ Orginalquelle Deutschlandfunk Homepage Stand vom 14.05.2013

Jetzt stellt man sich natürlich die Frage was steckt dahinter ? Also ich zumindest tue das und vermute mal so glatt, man ist sich da wohl nicht ganz so sicher mit diesem BMW i3.
Oder könnte es einfach nur sein, das der letzte Gehaltszuschlag – immerhin jetzt 6,6 Millionen Euro im Jahr ( Quelle Spiegelonline vom 14.05.2013 ), das Denkvermögen zu sehr vernebelt.

Nein ich denke mal, es geht wie immer nur um Gewinnmaximierung. Und so ein schicker i3 wird nicht gleich die Absatzzahlen puschen, zumal ja auch noch die Investitionen reingeholt werden müssen. Naja denn sonst werden die Aktionäre sauer.
Und dann ist da noch das Problem mit der bestehenden Modelpalette. Ich meine die werden ja auch noch alle eine ganze Zeit lang gebaut werden ( müssen ). Man kann sich also nicht auf der einen Seite mit vermeintlichen Federn schmücken wie Inovation, aber auf der anderen Seite den regulären Absatz wegsacken lassen. Denn ein Massenautomobil wird der i3 nicht werden. Dagen spricht schon der Preis mit ca. 40.000 Euro ( auch hierzu eine Onlinequelle und zwar von auto.de 14.05.2013 ), also auch die Zielgruppe.

Wobei ich hier aber schon fast erleichternd einfügen muß, wenigstens da ist BMW realistisch. Denn was uns eigentlich die automobile Fortbewegung kostet, wird auch mit den nur 40.000 Euro nicht abgegolten sein. Gesellschaftskristisch in die Glaskugel geschaut, sehe ich da eine Zweiklassengesellschaft auf uns zurollen. Jene die es sich leisten können und die anderen, die dann eben nach Alternativen greifen müssen oder auch wollen.

Aber gut, lassen wir diese Zukunft erstmal außen vor. Um so bedaurelicher ist, daß wieder diese dann doch sehr unangenehme Verknüpfung, um nicht zu sagen Verstrickung, gemeinhin auch bekannt als Lobbyismus, zu Tage tritt. Hierzu nochmal ein Auszug aus dem Greenpeace Text:

…Nachdem das EU Parlament kürzlich die Sonderwünsche speziell von BMW und Daimler, vertreten durch Umweltminister Peter Altmaier (CDU), zurückgewiesen und eine weitere Aufweichung des ohnehin schon laschen Grenzwertes von 95 g CO2/km (ca. 3,9 Liter Sprit) verhindert hatte, sind nun anscheinend die Lobbyisten wieder am Werk.

…“

Es sind doch immer wieder die gleiche Pappkameraden die in´s Fettnäpfchen treten. Nur bei der CDU/ CSU merkt es keiner. Aber mit dem Finger immer auf die Gegenseite zeigen…

Und ewig grüßt das…/ 1.

März 16, 2013

Murmeltier !

Man könnte dies auch unter der Rubrik…

Autos die die Welt nicht braucht

…laufen lassen.

Yeah, denn jeden Samstag wenn ich den Westfaälischen Anzeiger, die hiesige Tageszeitung aufschlage, und ich tue das eigentlich nur Samstags, den unter der Woche gibt es keine „echten Neuerungen“, dann habe ich diesen Drang den Leuten in´s Gesicht zu schlagen, die uns weiß machen wollen, es geht doch nicht anders.

Worum es geht, also für mich geht es darum endlich festzustellen, daß sich doch mal was tut. Und zwar in sachen sparsamere Automobile. Doch leider ist es so, das uns die Industrie, wie in diesem Falle, jeden Samstag ein neues ach so super Leckerchen präsentiert. Und eventuell werde ich demnächst, nur so zur Verdeutlichung, eben diese Leckerchen ganz grob hier ebenfalls präsentieren.

Nur groß um nicht unnötig Werbung zu machen, sondern einfach nur aufzulisten, mit welchen Spielerein man versucht den Kunden Fortschritt schmackhaft zu machen und vor allen Dingen – zu welchem Preis ( jedenfalls solange ich braucbare Angaben finden kann ) ! Leider kann ich es mir nicht verkneifen, einen wenigstens kleinen Kommentar zu den jeweiligen Modellen loszuwerden.

  • Opel Zafira BI-Turbo, 195PS, 218km/h – eine Familienkutsche ! Opel gibt 5,6l/100km an, bei der Testfahrt der Tageszeitung fallen aber schon 7l/100km an. Nun lasst mich mal raten, was so ein Auto im Schnitt mit Mutti im Alltags-Stadtbetrieb sich verinnerlicht… . Ich will es gar nicht wissen.
  • Golf 4Motion 105PS TDI – Zitat: „angeblich nur 4,5l/100km“/ 150PS TDI – Zitat: „angeblich nur 0,2l/100 mehr“ jetzt schon ein kleiner O-Ton der Redaktion ?
  • Ford Mini-SUV EcoSport/ der Wagen ist gerade noch in der Planung mit verschiedenen Motorisierungen und soll die Smartphone-Generation ansprechen. Hier wundern mich, wozu braucht man als Smartphone Nutzer einen SUV ( wobei sich diese Frage generell stellen lässt, also wozu braucht man einen SUV ) ?

…und ich spiele mit dem Gedanken mir her ein weiteres Fahrrad zuzlegen…

Alles im grünen Bereich…

Dezember 14, 2012

…sagt OPEL. Und zwar zu dem neuen Kleinwagen, dem OPEL Adam.

Werte Leserinnen & Leser, wir müsen uns hier vor Augen halten das wir vor uns einen erst vor kurzem konstruierten und vor der Markteinführung stehenden Kleinwagen reden.

Ich schaue ja mal immer gerne nach den Neuerscheinungen und was sie so können, können sollten oder vorgeben zu können. Das ich dabei enttäuscht werde ist  für mich nichts neues. Auch wenn ich sagen muß, daß ich in diesem Fall doch etwas mehr – oder sollte ich besser sagen – etwas weniger erwartet hätte.

Denn der neue OPEL Adam soll 5,5-5,0 l/ 100km verbrauchen und das mit der Startstoptechnologie. Hier die offizielle Quelle dazu: OPEL Adam Homepage/ Motoren.

Das es wieder kein revolutionäres Moterenkonzept gibt oder gar einen kleinen sparsamen Diesel hatte ich ja erwartet, aber solche kapitalen Verbrauchswerte hatte ich seinerzeit mit meinem GOLF IV TDI bei konstant 180km/h. Damals, vor gut 10 Jahren.

Schade, wieder keinen technischen Vorsprung, der gerade dieser von Pleiten, Pech, Pannen und Werkschließungen geplakten Firma bestimmt geholfen hätten.

Ich frage mich nun wo liegt der Fehler ? Im Leergewicht des Kleinwagens welches zwischen 1.086 – 1.135kg liegt oder bei den ansich schon recht betagten Basismotoren ( 1,2-1,4 Liter Hubraum ), die auch mit einem Freshup nichts in der Sparsamkeitskathegorie zu suchen haben ?

Selbst der VW UP ist mit dem 1 Liter Motor und der BlueMotion Technologie ja schon bei 3,6-5 l/100km, was noch so gerad eben akzeptabel ist – in meinen Augen.

Das Design des OPEL Adam ist ja recht frisch, kann aber leider nicht über deratige technische Pässlichkeiten hinwegtäuschen. Zumindest nicht bei mir.

Ich sehe schon, bis ich mir ein Auto kaufe, werde ich wohl noch das eine oder andere Fahrrad druchhudeln.

Audi Crosslane – 1,1 Liter/ 100km

Oktober 6, 2012

ganz frisch erreicht hat mich diese „Sensationsmeldung“: Audi präsentiert den Crosslane, der einen Durschnittverbrauch von 1,1 Liter auf 100km realisieren soll. Was ich so noch nicht mal anzweifel.

Jetzt muß man mal ein paar weitere Randdaten betrachten.

Die Konzeptstudie soll mittels einer „Multimaterial Space Frame“, bestehend aus Aluminium, Kohle- und Glasfaser bestehend, enrom an gewicht sparen. So wird es nach Betrachtung der Pressmeldung wenigsten mir vorrangig bezogen auf diese technische Fakt suggerriert. Will uns Audi jetzt diese Technologie für neu verkaufen ?
Aston Martin nutzt dies Baumethode schon seid Jahren. Gut sie machen jetzt nicht gerade in Sparautos, aber so richtig neu ist es dann doch nicht. Will man sich etwas mit fremden Federn schmücken der weniger kritischen und hochheitsgläubigen Stammkunden weiter für dumm verkaufen oder der Allgmeinheit etwas vorgaukeln ?
Andersrum, wenn man doch schon von dieser Bauweise weiß, warum erst jetzt oder warum nutzt man sie nicht schon heute ? Da war doch mal ein Audi A2

Leergewicht 1.390 kg oder knapp 1,4 Tonnen ! Hammer was für ein Fortschritt, denn wenn man der offiziellen Audi Homepage glauben darf, hat der Audi A3 ein Leergewicht von 1.390kg oder eben knapp 1,4 Tonnen. Wo bitte ist da der Fortschritt ? Niergends ! Erstaunlich nicht ?
Anders gefragt, warum kann man denn dann nicht schon heute einen A3, der sich wahrscheinlich deutlich kostengünstiger fertigen lässt, als eine „Multimaterial Space Frame“ Technologie, mit 1,1 Liter/100km verkaufen ? Will man uns eventuell in ein paar Jahren erzählen: „wir hatten doch so ein Auto kurz vor der Serienreife, konnten ihn aber leider nicht produzieren, weil Ihr Kunden in nicht haben wolltet/ bezahlen wolltet“.

Thema Leergewicht: ich frage mich schon die ganze Zeit, warum muß ein Automobil heute überhaupt noch soviel wiegen ? Natürlich kenne ich die Argmentationen der gestiegenen und durchaus berechtigten Sicherheitsfeatures. Doch bei aller Liebe, was hat eine opulente Ausstattung und nutzlos durch die Gegend gefahrener Raum mit Sicherheit zu tun ? Kann man nicht endlich mal ein Automobil so konstruieren, daß man die faktische 1 Person auf der Megastrecke zum täglichen Job und dem wöchentlichen Einkauf anpasst ?

Und nochmal Thema Anpassung: wozu brauche ich ein Autombobil mit 177 PS Gesamtsysthemleistung ? Gut es ist wahrscheinlich die hohe Kunst der deutschen Ingenieurleistung, in diesem Fall von Audi, ein Hybridfahrzeug so auszurichten. Die 177 PS entfallen auf einen 130 PS Benzinermotor, einen 68 PS E-Motor und eine zweiten 116 PS E-Motor.
Das sind ja mal richtig „leckere“ Leistungswerte und lassen jeden Automobil-Liebhaber und Audi Kunden die Herzen höher schlagen. Ganz stoltz dürfen wir dann darauf sein, daß man damit auch noch nur 1,1 Liter verbrauchen kann.
Konkretet Frage: wenn ich jetzt die immer noch faktische 1 Person auf der Megastrecke zum täglichen Job und dem wöchentlichen Einkauf bewegen will und das auf deutschen Straßen, mit all ihren Ampelphasen und per Gesetzt gut geregelten Geschwindigkeitsregelungen, wozu brauche ich dann diese 177 PS ?

( Ich frage ja nicht aus blauem Himmel, denn ich nutze, wenn ich denn mal ein Automobil nutzten muß, einen alten betagten Smart CDI mit jegedlich 38 PS. Was auch so ganz gut geht. )

Weiter gedacht, wenn ich denn jetzt alles mal so zusammenrechnen und die Leistung ( 177 PS ) und das bewegte Volumen ( 1,4 Tonnen ) auf das reduziere was wirklich von nöten wäre, also so ca. 50PS/ 800-900kg maximal und von mir aus das ganze noch mit dem „Luxus“ von – ich gebe es ja zu, hin und wieder notwenigen – vier Sitzplätzen spicke, dann brauche ich doch gar nicht mehr tanken, sondern gebe noch Treibstoff ab ?

Ich weiß ja nicht werte Leserinnen & Leser wie kritisch Sie mit solchen Sesationsmedlungen umgehen, ich habe meine Sichtweise ja nun dargebracht. Ich finde soetwas von Audi peinlich.

VW XL1

April 29, 2012

Gestern in der Tagepresse mal wiederendeckt: der VW XL1.

Gut ich muß ehrlich sagen, ist natürlich noch etwas überzogen der VW XL1, zumal man annehmen darf, das ein Vollkohlefaserautomobil einen entsprechenden Preis hat. Man wird also abwarten müssen.

Aber, in dem Zusammenhang, finde ich wiederum interessant, daß VW vom TDI Agregat einen Zweizylinder entwickelt hat, der im Zusammenspiel mit einem entsprechenden E-Motor funktioniert. Damit könnte und sollte man meiner Meinung nach, den auf dem Headerbild der Projektseite noch oben studienmäßig abgebildeten UP ausrüsten.

Den UP konnte ich im Rahmen einer Firmenwagenwechsels mal Probefahren. Ansich ein geniales Auto, wenn, ja wenn da nicht dieses nicht ganz unbedenkiliche Markel wär: der Antrieb mit dem Verbrauch. Denn bisher bietet VW diesen Wagen ausschließlich nur mit zwei Benziner an und die haben einen nicht ganz unerheblichen Verbrauch.
Im Vergleich zu einem deutlich größeren Fahrzeug ( VW Caddy Kastenwagen Leergewicht 1.475kg/ 1,6l TDI kombiniert 5,6 l/100km kontra UP 929kg Leergewicht/ 0,9 Liter Benziner kombiniert 4,7 l/ 100km ), kam ich mit allen Tricks kaum unter die 4,5l/100 Marke, was meiner Meinung nach für ein Automobil dieser Kleinwagengrößenklasse alles andere als angemessen ist.

Im Grunde genommen eine Vergleich von einem rollenden Kleiderschrank zu einer ansich leichten kleinen Kiste.

Mein Hobby ist im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit, zu schauen was die Kolleginenn/ Kollegen so an Verbrauch haben und was ich so auf den exat gleichen Runden „raushole“.

Bei der Probefahrt habe ich mich nicht blenden lassen durch all den Schnick-Schnack mit denen ja bekanntlicherweise solche Vorführ- u. Ausleihwagen ausgestattet sind. Es war so gut wie alles drin was gibt und so machte der Wagen ansich natürlich einen sehr hochwertigen Eindruck. Einen mehr oder weniger nackten UP habe ich bisher noch nicht zu Gesicht bekommen, denn auch in den Showrooms stehen ja zumindest aufgewertete „Sonderangebote“.

Also bitte liebe Leute von VW, den UP zumindest mit einem/ dem kleinen Diesel, besser noch mit dem Kombiaggregat aus dem XL1. Wobei das Kombiagreggat wahrscheinlich auch mit einen Benziner funktionieren würde. Unter dem Strich hätte man dann endlich einen viersitzigen Kleinwagen, der sowohl in der Stadt als auch auf längeren Strecken eine gutes Gesicht machen würde.