Archive for the ‘03. Umwelt- Gedankliches’ Category

Greenpeace stellt sich quer…

September 19, 2015

…und das zurecht !

Es ist mal wieder Samstag und da lese ich ja für gewöhnlich die Samstagszeitung. Da sind schon der eine oder andere Artikel auch auf meinen diversen Blogs entstanden ( ich „leide“ ja unter dem Symtom gar nicht so viel tippen zu können wie ich denken und ergo mich äußern muß/ müßte ).

Also jener Artikel, den ich hier gleich zitieren, oder auch nicht und wahrscheinlich auch wieder kommentieren werde, entspringt der Druckausgabe des Westfälischen Anzeigers/ Wirtschaft. O.k. tut er dann doch nicht, dazu aber unten mehr…

Um das aber auch für mich mal wieder abzukürzen, es geht ja darum das Greenpeace ( zu Greenpeace Online-Artikel <klick> ) herausgefunden hat, daß es gegen das geltende EU-Recht verstößt, Braunkohlekraftwerke einsatzbereit zu halten.

„…Denn die energetische und juristische Untersuchung belegt: Die deutsche Stromversorgung ist auch ohne Braunkohlereserve jetzt und in Zukunft gesichert – es existieren sogar massive Überkapazitäten. „Die Analyse zeigt, dass diese Regelung nichts anderes als ein millionenschweres Geschenk an die Betreiber wäre“, erklärt Tobias Austrup, Greenpeace-Experte für Energie. …“

Zitat des Onlineartikel Grenpeace vom 19.09.2015

Gut man könnte jetzt wieder sagen, kann man sehen wie man will, hängen auch wieder Arbeitsplätze mit dran, was ja ein gern herbeigezerrtes Argument ist, was sich dann ja auch herrlicherweise nicht von der Hand weisen lässt.

Doch sind wir mal ehrlich, diese Arbeistplätze werden irgendwann, wahrscheinlich sogar schon in absehbarer Zeit eh wegfallen.

Das tut mir auch leid, ganz ehrlich. Denn ich bin ein Kind des Ruhrpotts und habe das Zechensterben hier live miterlebt und sehe sehr oft die Folgen jenes Zechensterbens.

Aber sind wir doch auch mal ehrlich. Das Geld womit jene Braunkohlekraftwerke am Leben erhalten werden würden, wird nur zu einem sehr geringen Bruchteil als Löhne abfallen.

Wenn man dann nochmal grob betrachtet, daß es ja im Grunde die selben Energieunternehmen sind, die auch die abschaltungswürdigen AKW´s betreibt, braucht man nur eins und eins zusammenrechnen.

Da tauchte doch die Tage die Frage auf ob die bisherigen Rückstellung für den Rückbau überhaupt reichen und ich meine auch wo gelesen zu haben, das man eben in dieser Rücklagen ein ebenso großes Loch gefunden hat, was man wohl „vergessen“ hatte.

Ergo müssen diese Energeikonzerne jetzt versuchen, und das auf vielseitigen Wegen, Geld in jedeweder Höhe einzuspielen um überhaupt noch existieren zu können !
Ich spiele diesen Gedanken mal weiter. Wenn ich dieses Rückstellungsfinanzierungsloch sehen würde ( wobei ich mir da sicher bin, das die Energiekonzerne dieses Loch kennen ), was dann auch noch damit verbunden war, das man umgehend die Dividende der Aktionäre einstellen sollte, dann ist klar wohin der Zug sich bewegt !

Keine Dividende, keine Aktionäre, kein Kapital dafür kapitaler Wertverfall jener Unternehmen. Ergo drohende Pleite !

Doch was dann ! Was ist dann mit den Altlasten ? Wer kommt dann wieder dafür auf ?

Und wie man ja so schön sagt, jeder Praktikant kann mit ein paar Mausklicks die entsprechende Meldung ausfindig machen. Hier also im Zitat:

Berlin – Die Stromkonzerne haben in einer Stiftung 36 Milliarden Euro an Rücklagen für den Rückbau der Atomkraftwerke gebildet. Jetzt muss die Bundesregierung erstmals einräumen, dass das Geld nicht reichen wird.

Die Bundesregierung befürchtet, dass die Milliarden-Rückstellungen der Stromkonzerne für den Abriss der Atomkraftwerke in Deutschland zu knapp bemessen sein könnten. Das geht aus einem Schreiben von Wirtschafts-Staatssekretär Rainer Baake an die Grünen-Bundestagsfraktion hervor. In dem Brief heißt es, die Regierung werde wie geplant das Gespräch mit den Kraftwerksbetreibern suchen. „In diesen Gesprächen wird es auch darum gehen, ob die bislang gebildeten Rückstellungen ausreichen werden, um die Kosten für die Stilllegung und den Rückbau der Kernkraftwerke und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle zu finanzieren“, schreibt Baake. Außerdem solle geklärt werden, „ob die gebildeten Rückstellungen in ausreichender Höhe werthaltig sein werden zu den Zeitpunkten, an denen sie für die Finanzierung der vorgenannten Kosten benötigt werden“.

In dem Brief vermeidet das Wirtschaftsministerium jede Festlegung darauf, dass die Steuerzahler auf keinen Fall für den Rückbau abgeschalteter Atommeiler zahlen müssen. „Nach dem geltenden Verursacherprinzip“ liege die volle Kostenverantwortung bei den Unternehmen, heißt es. Adressiert ist das Schreiben an Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer. Es liegt der Berliner Zeitung vor.

Im vergangenen Mai war ein Vorstoß der Konzerne Eon, RWE und EnBW bei der Bundesregierung bekannt geworden, die verbliebenen deutschen Kernraftwerke mitsamt den Rückstellungen in eine öffentlich-rechtliche Stiftung zu überführen. Sie soll den Ausstieg Deutschlands aus der Atomkraft organisieren und  anschließend sicherstellen, dass die Meiler  zurückgebaut und die Bestandteile sicher entsorgt werden. Auch für die Atommüll-Lagerung wäre sie  zuständig. Der Vattenfall-Konzern war an diesem  Vorstoß zunächst nicht beteiligt.“

Zitat Ende die Quelle ist die Onlinemeldung der Berliner Zeitung vom 19.09.2015

Jetzt darf man nur hoffen das der Oliver Krischer wahrheitsgemäß seiner Augabenstellung als vom Volk gewählter Abgeordneter nachkommt und so, zumindest in meinen Augen, mal wieder mächtig Punkte für die Grünen einfahren kann.

Ich denke mit diesen paar Worten sollte jedem ein Nachdenken wert sein und dann auf diesem Wege leider, ich betone leider, ein wenig die Augen öffnen, mit was für einem Moloch wir es da zu tun haben.

Noch kurz hinterher gesponnen: lässt sich Frau Merkel mal wieder auf einen faulen Taschenspielertrick ein, wie damals bei der abgewendeten Bankenpleite….

( Kleines Nachwort noch: es tut mir leid das ich dann doch keinen Artikel das Westfälischen Anzeigers herangezogen habe. Aber ich denke die anderen zitierten Artikel sind aussagekräftig genug. Und noch ein nahcgeschobene Quelle als Bemerkung zum Thema findet man hier <klick>. )

Becel pro aktiv kritisch betrachtet

Juli 30, 2015

Auch wenn es unter der Rubrik „Umwelt- Gedankliches“ nicht ganz richtig aufgehoben erscheint, so möchte ich es doch mal unters Volk bringen.
Kernfrage ist doch, darf ein Unternehmen, egal welches, einfach so „frisierte“ Lebensmittel in den Umlauf bringen ?

Ja ich weiß, wir leben ohnehin in einer Zeit wo Antibiotika in der Tierzucht völlig „normal“ ist, wo man Wasser mit Chlor behandeln muß, bevor es zu Trinkwasser wird und wir leben auch in einer Zeit, wo es normal ist im Gewissen Umfang sich zu dopen. Doch muß das alles so sein, dürfen wir das alles so mir nichts dir nichts hinnehmen ?

Oder sind das schon die Vorboten von TTIP, wo dann demnächst eine Klage gegen solche „Lebensmittel“ schon mit einer drohenden Gegenklage wegen Investitionsschutz vor einem Schiedegericht abgehandelt werden könnte ?

Deshalb jetzt hier einen Auszug als Zitat von der Homepage Foodwatch vom 30.07.2015 als Orginalquelle:

Das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg hat heute noch kein Urteil im Berufungsprozess um die cholesterinsenkende Margarine Becel pro.activ gefällt (Az 7 U 7/13). foodwatch hatte dem Hersteller Unilever vorgeworfen, die bekannten Hinweise auf mögliche Nebenwirkungen seines Produkts zu verschleiern und daher Klage gegen den Konzern eingereicht. Als Termin für die Urteilsverkündigung benannte das Gericht den 1. September 2015 (10.00 Uhr).

Fakt ist: Unilever kann weder den gesundheitlichen Nutzen noch die Sicherheit von Becel pro.activ belegen. Eine Reihe von Studien legt vielmehr nahe, dass die in hoher Konzentration der Margarine zugesetzten Pflanzensterine das verursachen könnten, was sie eigentlich verhindern sollen: Ablagerungen in den Gefäßen und damit ein erhöhtes Risiko auf Herzkrankheiten. Dennoch hatte Unilever unter Verwendung von Zitaten eines Wissenschaftlers im Jahr 2011 behauptet, dass es bei Becel pro.activ „aus wissenschaftlicher Sicht keinen Hinweis“ auf Nebenwirkungen gebe – eine Aussage, die nach Auffassung von foodwatch nachweislich falsch ist. Die Klage der Verbraucherorganisation zielt darauf ab, die Weiterverbreitung dieser Aussage zu verhindern.

Meinungsäußerung oder Tatsachenbehauptung? …“

Mann oder auch eher Frau ist es ja gewohnt getäuscht zu werden. Nur ich frage mich ernsthaft, was kommt als nächstes ?

Denkt mal drüber nach und nehmt an der Foodwatch Aktion teil, wenn Ihr das auch nicht wollt.

Marionetten…

Juli 8, 2015

…Kanzlerin und BRD Politgrößen ! Wobei der Begriff „Größe“ auch nur dahergesagt ist und kaum echten Hintergrund hat.

Zwei Newsletter haben mich heute erreicht, ja zwei von sehr vielen, die ich so über die Woche bekomme. Ich werde, weil ich mein Maul nicht halten kann, meine Kommentare in einem hübschen blau einfügen. Greenpeace schreibt mir:

Stunde der Entscheidung in Berlin: Am vergangenen Mittwoch trafen sich die Spitzen der Regierungskoalition, um über die Zukunft der Kohlekraftwerke in Deutschland zu entscheiden. Vor dem Bundeskanzleramt wurden Angela Merkel, Sigmar Gabriel und Horst Seehofer von fünfhundert Demonstranten begrüßt. Sie hatten eine Pyramide aus 100 Kisten aufgebaut – mit über 300.000 Unterschriften für den schrittweisen Kohleausstieg in Deutschland.

Das Ergebnis des Spitzengesprächs enttäuschte auf ganzer Linie: Am Ende war der von Sigmar Gabriel vorgeschlagene „Klimabeitrag“ vom Tisch. Das Alternativmodell einer Kraftwerksreserve, das die  Braunkohle-Gewerkschaft IGBCE ins Spiel gebracht hatte, war bei der Kanzlerin auf mehr Gegenliebe gestoßen.

In Elmau versprochen, in Berlin gebrochen. Beim G7-Gipfel in Elmau hatte Angela Merkel eine „Dekarbonisierung“ der globalen Wirtschaft im 21. Jahrhundert angekündigt. ( …ein ansich sehr hoch gestochnes Ziel, was in meinen Augen wieder nur offenbart, wie unrealistisch Frau Merkel ist. ) Dass Deutschland dafür de facto an einem Kohleausstieg nicht vorbeikommt, wird der Kanzlerin klar gewesen sein. Doch während sie sich auf dem internationalen Parkett als Klimakanzlerin geriert, wird ihr auf der politischen Bühne in Deutschland von der Kohleindustrie der Text souffliert.

Mit Gabriels „Klimabeitrag“ wären besonders klimaschädliche Kraftwerke ihren Betreibern teuer zu stehen gekommen. Dieses Instrument hätte sie zum Erwerb zusätzlicher CO2-Zertifikate verdonnert. Klimaschädliche Braunkohlekraftwerke hätten damit weniger Strom produziert. Stattdessen hat sich mit der „Kraftwerksreserve“ nun ein Modell durchgesetzt, bei dem nicht die Kraftwerksbetreiber zahlen müssen, sondern die Steuerzahler. ( Was dann ja mal wieder klar ist ! Dürfen wir ähnliche Tendenzen oder Vorgehensweise demnächst auch beim AKW Rückbau erwarten ? *kurze Gedankenbpause*    …jetzt wartet mal, ich sehe in meiner Glaskugel, ja ich sehe ein endeutiges JA ! )

Bis zum Jahr 2020 sollen Kraftwerke mit einer Leistung von 2,7 Gigawatt in die „Reserve“ gehen. Die Energiekonzerne sollen dann dafür bezahlt werden, dass sie die Kraftwerke über einen Zeitraum von vier Jahren betriebsfähig halten, bevor sie endgültig stillgelegt werden. Das Ganze würde etwa 230 Millionen Euro pro Jahr kosten, sagt die Bundesregierung.

Welche Kraftwerke wann in den Standby-Modus verabschiedet werden, ist noch ungeklärt. Die Industrie könnte sich den Lebensabend von Uralt-Kraftwerken vergolden lassen, die ohnehin in den kommenden Jahren vom Netz gehen. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) bezeichnet das Instrument der Kraftwerksreserve daher als „klimapolitische Augenwischerei„.

Was genau wurde in Berlin beschlossen?

Klimabeitrag vs. Kraftwerksreserve: Hinter dem Streit steckt das Ziel, gerade die besonders schmutzigen Kohlekraftwerke beim Klimaschutz in die Pflicht zu nehmen. Sie sollten bis zum Jahr 2020 ihren CO2-Ausstoß um 22 Millionen Tonnen CO2 senken. So will es das Aktionsprogramm Klimaschutz, das die Bundesregierung beschlossen hat. Nur so – da war sich die Regierung einschließlich Frau Merkel noch im Dezember letzten Jahres einig – könne das Klimaschutzziel erreicht werden, zu dem Deutschland sich schon vor Jahren international verpflichtet hat. Ob dieses Ziel nun mit den jüngsten Beschlüssen erreicht werden kann, ist jedoch mehr als fraglich. Mit der Reserve steuern die Kohlekraftwerke gerade noch die Hälfte des ursprünglichen Ziels bei, nämlich 11 bis 12,5 Millionen Tonnen CO2. Und dafür werden sie auch noch fürstlich entlohnt. Für die Differenz zu den 22 Millionen Tonnen sollen nun andere Bereiche einstehen und natürlich auch andere zahlen: Steuerzahler und kleinere Stromkunden.

Auch wenn die Kohleindustrie sich dieses Mal noch Gehör verschaffen konnte: Wir wissen, dass die Kohle-Ära genauso zu Ende gehen wird wie das Atom-Zeitalter: Schneller als zunächst gedacht. Es bleibt wichtig, dass wir weiter Druck ausüben und der Politik und den Konzernen auf die Sprünge helfen!

Herzliche Grüße

Tobias Münchmeyer
Klima-Experte von Greenpeace e.V.

…so darf ich doch die Frage stellen, was diese Verasche soll ? CO2-Zertifikate sind nichts anderes als Freibriefe für alte Dreckschleudern um weiter den Dreck zu produzieren. Und auch diese CO2-Zertifikate werden vom Stromkunden bezahlt ( wobei man durchaus einwerfen kann, das Großabnehmer wie Schwerindustrie natürlich beim Strompreis ohnehin satte Rabatte eingeräumt werden. Die Hauptlast beibt also beim kleinen Mann ).

CO2-Zertifikate sind Ablassbriefe wie sie schon anno dazumal üblich waren.

Die Damen & Herrschaften da oben die sich schimpfen Volksvertreter zu sein sind nichts anderes als Marionette & Lügner. Denn nicht zu sagen wie es wirklich ist, außerdem auch nicht dagegen zu tun, ist das gleiche wie zu lügen.

Außerdem, gerade bei dieser Thematik kommt noch hinzu, das die BRD seitens der EU eine Strafzahlung erwarten darf, weil die Luftverschmutzung in der BRD zu groß ist.

Wie will eine Regierung alle die Vorgaben einhalten, wenn sie sich derat vor den Karren spannen lässt und dann noch die Kosten auf ein Volk abwälzt, das ohnehin schon gut ausgereizt ist.
Aber nun gut, in Griechenland hat das ja auch „gut“ geklappt…

Fracking: Michael Thews

Dezember 28, 2014

…ach ja und weil´s so schön ist, ich hatte die Tage Post von einem Bundestagsmitglied bekommen, Michael Thews, der sich bezgl. eine Mailingaktion zum Thema Fracking „offiziell“ äußerte. Ich zietiere mal, lasse aber die mir gegoltene Anrede weg.

Innerhalb der Bundesregierung haben das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Absprache mit dem Kanzleramt sich auf einen Referentenentwurf zur Regulierung von Fracking verständigt. Er soll im kommenden Frühjahr vom Bundeskabinett beschlossen und in den Bundestag eingebracht werden. Vor Beginn der parlamentarischen Beratung erhalten die thematisch betroffenen Verbände und Organisationen Gelegenheit umfassend zum Entwurf der Bundesregierung Stellung zu nehmen.

In der sich anschließenden parlamentarischen Beratung wird die SPD-Bundestagsfraktion darauf achten, dass der Schutz der Umwelt, der Gesundheit sowie des Schutzgutes Trinkwasser absoluten Vorrang erhalten. Die jetzt geplanten Gesetzesinitiativen zielen darauf ab, bestehende Regelungen im Berg- und Wasserrecht zu konkretisieren und zu verschärfen. Das gilt dann auch für Gasbohrungen ohne Fracking, z. B. im Flözgestein.

Fracking zur Gewinnung von Erdgas in Schiefer- und Kohleflözgestein oberhalb von 3.000 Metern soll verboten werden. Ausschließlich wissenschaftlich begleitete Erprobungsmaßnahmen zur Untersuchung der Auswirkungen auf die Umwelt sollen unter strengen Auflagen möglich sein. Die dabei verwendeten Frackflüssigkeiten dürfen nicht wassergefährdend sein.

Der vorliegende Entwurf sieht vor, ab 2018 das kommerzielle Fracking in Schiefer- und Kohleflözgestein nur dann zu genehmigen, wenn eine unabhängige Expertenkommission die grundsätzliche Unbedenklichkeit der beantragten Technologie in einer bestimmten geologischen Formation attestiert hat. Die tatsächliche Genehmigung bleibt aber in der Verantwortung der zuständigen Bergbau- und Wasserbehörde der Länder, die durch das Votum der Expertenkommission nicht gebunden ist. Das heißt, auch wenn die Kommission die Unbedenklichkeit attestiert hat, können die Länder ein Verbot aussprechen.

Das bereits heute praktizierte, sogenannte „konventionelle“ Fracking zur Gasförderung u. a. in Sandgesteinen – sowie es seit mehr als 50 Jahren in Niedersachsen praktiziert wird -soll aber weiterhin durchführbar sein. Die hier bereits bestehenden Vorschriften zum Schutz von Mensch und Umwelt, beispielsweise der Umgang mit Lagerstättenwasser, sollen deutlich verschärft werden. Für alle Frackingvorhaben werden Umweltverträglichkeitsprüfungen verbindlich vorgeschrieben, was die Transparenz und Beteiligung im Genehmigungsverfahren deutlich verbessert. Eine Öffentlichkeitsbeteiligung ist damit zwingend durchzuführen.

Darüber hinaus sind Regelungen zur Vorsorge vor Erdbeben und zur Vermeidung von Methanemissionen vorgesehen. Die Beweislast für mögliche Bergschäden, die von Fracking-Maßnahmen bzw. Tiefbohrungen stammen, soll den Unternehmen aufgelegt werden. Zudem werden Sie erstmals verpflichtet, die von Ihnen beim Fracking verwendeten Substanzen offenzulegen.

In Wasserschutzgebieten, Heilschutzquellen, Einzugsgebieten von Talsperren und Seen, die unmittelbar zur Trinkwassergewinnung dienen, wird Fracking untersagt. In den genannten Schutzgebieten wird auch die untertägige Einbringung von Lagerstättenwasser verboten.

Die Regelungen für den Umgang mit Lagerstättenwasser werden insgesamt deutlich verschärft. An die Entsorgung von Rückflüssen werden hohe Anforderungen gestellt. Auch bei der Entsorgung von Lagerstättenwasser wird eine Pflicht zur Umweltverträglichkeitsprüfung und damit eine zwingende Öffentlichkeitsbeteiligung eingeführt.

Für Naturschutzgebiete und Nationalparke soll ein Verbot gelten, welches für die Errichtung von Anlagen zum Fracking bzw. zur Ablagerung von Flüssigkeiten gelten soll, um den Schutz dieser besonders empfindlichen Gebiete sicherzustellen. In Natura 2000-Gebieten werden sowohl das Fracking in Schiefer- und Kohleflözgestein als auch die untertägige Einbringung von Lagerstättenwasser von solchen Fracking-Maßnahmen verboten werden.

Im weiteren Verfahren wird sich die SPD-Bundestagsfraktion für eine sorgfältige Beratung der Gesetzentwürfe im Deutschen Bundestag einsetzen, bei der auch die Umweltverbände und betroffenen gesellschaftlichen Gruppen angehört werden. Insbesondere die Fragen des Umgangs mit dem Lagerstättenwasser, die Durchsetzbarkeit eines Fracking-Verbots im Schiefergestein durch Behörden der Länder sowie die Sinnhaftigkeit der im Gesetz vorgesehenen Abgrenzung von Fracking-Verbotsgebieten werden wir umfassend überprüfen und daraus eine Positionierung der SPD-Bundestagsfraktion entwickeln. Die SPD wird dafür sorgen, dass der Schutz der Umwelt, insbesondere unseres Trinkwassers dabei ein zentrales Anliegen sein wird.

Wir behalten uns vor, gegebenenfalls auf eine Gesetzesänderung hinzuwirken.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Thews, MdB“

Soweit so gut, man nimmt Stellung, aber nun ? Ich finde es schon mal gut das da überhaupt was kommt, auch wenn man davon ausgehen muß, das es ein mehr oder weniger automatisch generierte Rückantwort ist. Zumindest darf ich aber davon ausgehen, das man sich an geneigter Stelle mit dem Thema beschäftigt.

Aber mal im Ernst, wozu das ganze rumdiskutieren und sich wenden und winden ? Fracking kann, auch mit diesen ganzen „Auflagen“, nicht besser werden.

Es ist ein falsches Zeichen in meinen Augen.

Risiken werden doch wieder irgendwie gegen den vermeintlichen Nutzen abgewogen und irgendwer, so unabhängig er auch sein mag, wird uns dann sagen, ist alles nicht so schlimm.

Blöd ist dann nur, das diese „uns“ das dann a. in der breiten Öffentlichkeit nicht mibekommen werden, wegen Mangelinteresse oder Mangelwissen generell und b. wenn sie´s mitbekommen und die beiden Fehlerquotienten schon ausgeschlossen, kaum einen reelle Chance haben werden da was gegen zu machen.

Natürlich können wir dann Gegengutachten erstellen, nur werden diese wieder und wieder durch weitere Gegengutachten wiederlegt werden. Ein Prozess der nur wieder unnötigerweise etwas in die Länge zieht und Kapazitäten bindet, die an andere Stelle Dringenderes entscheiden könnte.

Auch hat sich ja gezeigt, das Gutachten nicht immer der Beste Plan sind. Denn wenn ein Gutachten schlechtes besagt, fehlt es plötzlich an Alternativen ! Siehe Asse ! So schlecht es dort bisher gelaufen ist und es auch nicht in Menschengedenkezeit besser laufen wird, es wird als faktisch dargestellt, das man ja keine Alternative hätte.

Das ist dann wie mit dem gestarteten Flugzeug. Wir starten erstmal los, ohne zu wissen ob es irgendwann mal wo einen Landebahn gegeben wird. Und wenn nicht, lassen wir das Kind einfach in den Brunnen fallen.

Im Falle des Frackings dann worwörtlich. Sind die Chemikalien erstmal im Grundwasser/ den entsprechenden Gesteinsschichten drin, was will man dann noch machen ?

Meine schon fast logisch erscheinendes Resultat ist, Fracking hat nichts in unserer Welt zu suchen. Ich würde sogar soweit gehen, die Anwendung unter Strafe zu stellen.

Und Alterantiven gibt es auch ! Wer uns heute erzählt es gäbe keine, der verschweigt uns und wahrscheinlich sich selbst auch, das man die eine Alternative Einsparungen im Enegiesektor sind und die weitere Alternative eben alternative Energiequellen

 

Kanzlerin Merkel & Minister Gabriel

Oktober 22, 2014

Es ist mal wieder soweit an einer Aktion nicht nur durch einen Klick teil zu nehmen. Avaaz hatte mir die Möglichkeit geboten eine Protestnote an die oben genannten Personen zu schicken. Hier also meine Zeilen:

Sehr geehrte Kanzlerin Merkel, sehr geehrter Minister Gabriel, sehr geehrter Minister Schäuble

es liegt in Ihrer Hand eine verantwortungsvolle und nachhaltige Entscheidung zu treffen. Zur Not muß und sollte die BRD einen Vorreiterrolle übernehmen.

Es ist niemandem damit geholfen, am wenigsten unsere Kindern und den Generationen nach uns, wenn wir heute nur im kleinen Rahmen agieren. Mit Umweltplaketten für Automobile, strengeren Auflagen bei privaten Neubauten und diversen anderen Kleinigkeiten, ist eine Zukunft zum scheitern verurteilt.

Wir, also auch Sie, als gewählte Volksvertreter, müssen auch in der Lage sein unbequeme Entscheidungen zu treffen.

Es müssen unumgänglich regenerative Energieerzeuger bevorzug werden. Subventionen, Steuer“geschenke“ oder fehlende Versicherungen, wie im Falle der AKW´s, sind nicht das richtige Zeichen für eine Zukunft. Energieintensive Unternehmen müssen zur Sparsamkeit erzogen werden. gerade sie könnte eine Vorreiterrolle im Nutzen der regenerativen Stromquellen sein ( die geschwungene Keule der Arbeitsplatzverluste zählt hier nicht ).

Handele Sie deshalb nach freien Wissen und Gewissen, denn es könnte sein, daß man Sie in naher oder ferner Zukunft schon für eine falsche Entscheidung zur Rechenschaft zieht.

Mit freundlichen Grüßen,

******************

Deutschland

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Hinweis: A.-Alexander Verse hat Ihnen diese Nachricht im Rahmen einer Avaaz-Kampagne gesendet: https://secure.avaaz.org/de/de_2030_climate_sam/?reply. Um zu antworten, senden Sie bitte eine E-Mail an: reply+climate@Avaaz.org

Natürlich wird keiner der beiden meine Email lesen und dann noch darauf „angemessen“ reagieren, aber wenn man gar nichts macht, passiert auch nix.

Übrigens Campact ist auch mit einer Protestaktion mit dabei.

Ich denke viele Menschen würden sich freuen, wenn sich jeder einzelnene mal darüber Gedanken macht und an einer dieser Aktionen teilnimmt. In diesem Sinne…

Rio gescheitert/ 12 Monkey

Juni 24, 2012

es ging ja schon durch die Presse, aber Rio gilt diesmal schon vor Beginn als gescheitert. Ein zwei Äußerungen zum Thema will ich diesmal hier niedertippen, auch Einblicke in eine zur Zeit stattfindende kleinere Diskussion aus dem Utopia-Portal.

-erster Auszug aus meinen eigenen Statement zum Thema:

…jetzt ist es amtlich wir sind am Arsch !

Hallo & sorry für diese meine krasse Äußerung.

Ich sehe die Sache, sogar recht nüchtern so, das ganze war und ist und wird auch immer nur eine Frace sein. Es läuft alles unter dem Begriff Globalisierung, die ihr eigentliches Ziel bisher noch nicht preisgegeben hat.
Offensichtlich ist jedoch, zumindest für mich, es geht nicht um darum eine besser Welt zu schaffen, Barrieren abzubauen, einen offenen Welthandel mit gleichen Chancen für alle zu schaffen, sondern es geht nur darum, den wenigen die eh schon das Kapital, ergo auch die Macht, innehalten, noch mehr Macht und Kapital anzugedeihen lassen. Diese Wenigen werden sich dann in eine Art saubere grüne Zelle zurückziehen können und der Rest der Welt verreckt im Dreck und Modder.

Wenn ich das schon lese/ Zitat:
„…Eine „Grüne Ökonomie“, die verbindliche Ziele und Vorgaben aufstellt, wollten sie wenn überhaupt nur gegen Finanzierung und Technologietransfer akzeptieren. Das wiederum war bei den Schulden- und Finanzkrisen gebeutelten Industrieländern, wie die EU, den USA, Japan, Kanada etc.. nicht zu haben.
…“ Zitat Ende/ Quelle <klick> hier.

Das hört sich für mich so an, als wir armen, armen Industrieländer ja nichts dafür könnten, daß es uns so schlecht geht.

Ja sorry wer hat den Schlammassel verusacht ?

Die Drittewelt u. Schwellenländer haben das schon geblickt, klar gute & teure Standards aufstellen kann jeder, nur sagen wie man das ohne Geld machen soll, daß können sie nicht. Und kostenlos was hergeben, daß sieht der Plan des Kapitalismus so nicht vor.

-zweiter Auszug aus meinen eigenen Statement zum Thema:

…das dumme ist nur, das wir nicht mehr von herannahenden Problematiken reden können und deshalb auf das Prinzip Hoffnung setzten können sondern, daß wir schon etliche Probleme haben !

Guten morgen – wir leben im hier und jetzt !

Und die Hoffnung, daß irgendwann die Wissenschaft – die Vernunft lasse ich jetzt mal ganz außen vor – jene Probleme/ massive Schäden beheben wird, halte ich für sehr utopisch !

Die Wissenschaft ist der Handlanger der Entwickelung und somit abhängig von der Wirtschaft. Was das uns sagen sollte, brauch ich nicht zu erklären.

Zum anderen Thema, kehren vor der eigenen Tür, sprich Umweltschutz in den West u.- Erstländern. Unsere Porbleme werden nur nach außen gelagert. Wir haben Sondermüll – schicken wir ihn doch nach Afrika. Wir brauchen Öl – holen wir uns das doch aus den Naturschutzgebieten der Drittweltländer. Wir brauchen mehr Fleisch – holzen wir doch Regenwälder ab.

An all dem sind nicht Dritt u. Entwicklungsländer primär beteidigt, dies wird von hier aus angestrebt und in die Tat umgesetzt. Die Handlanger vor Ort, sind dann dort die wenigen Priviligierten mit den daraus für sie resultierenden Gewinnen und die die es ausbaden müssen, ist die Bevölkerung vor Ort.
Für einen brauchbare Lösung dieses Problems bedarf es keiner Wissenschaft, da müssen politische Lösungen her.

Doch wo liegt der Harken ? Genau, denn diejenigen Politiker die es angehen sollten, sind wiederum abhängig von der Industrie. Anders gesagt, daß sich da was bewegt ist recht unwahrscheinlich.

-Statements Ende

Das man aber was dagegen tun kann, zeigt zum Beispiel die Avaaz Organisation mit dieser Onlineaktion <klick-mich-und-mach-mit Bitte!>. Hier <klick> ist die eigentliche Aktion Onlineaktion für die Stimmenabgabe.

Unter dem Strich wird es so aussehen, daß wir, also der kleine Mann, mal wieder die Rechnung begleichen wird.
Ein kleines Beispiel ? Man wird wieder versuchen mit etwas kosmetischen Mitteln, wie einer Umweltplakette, den Schaden zu beheben. Doch mit einer Umweltplakette ist es nicht getan. Denn die Automobilindustrie hat es über Jahre versäumt, entsprechende Entwickelungen zu tätigen. Ganz im Gegenteil, der VW Konzern zB. strebt nicht etwa einen 3l ( oder deutlich wneiger – bitte ! ) UP! als vorrängiges Ziel an, sondern eine Ausweitung der Produktpalette auf SUV Fahrzeuge, mit den entsprechenden Auswirkungen. ( Wirklich ich bedauerer als alter VW Käferfahrer sehr – schade Ihr habt es vermasselt. ) Die, von der Wirtschaft ( Lobby ) abhängige, Politik sieht sich dann im Handlungszwang, dem kurzfrsitig entgegen zu wirken. Eine langfristge Nahverkehrsplanung ist nicht im Interesse der Wirtschaft, welche dann in der Öffentlichkeit gleichgestellt wird , man winkt uns, also dem kleinen Mann mit Arbeitsplatz- u. Wohlstandsverlust, da dadurch das Wachstum gefährdet wär. Eine Farce, ich bitte sie !

Deshalb ist es imens wichtig unsere Meinung und unseren Unmut über die bisherige „übliche“ Verfahrensweise und Inkompetenz zu äußern.

Wir müssen, mit den Mitteln die wir haben, aufmerksam machen, zu einer Meinungsbildung beitragen und daraus logische, also nicht von wirtschaflichen Vorzügen geleitete Entscheidungen treffen.
Denn das übernehmen ja schon die Wirtschaftoberen für uns, unter dem Vorwand, man würde schon wissen was gut für uns ist.

Dem ist aber leider nicht so. Lösungen für Porbleme hier bei uns, ich sagen nur Endlagerproblematik von radioaktiven Müll, ist vorhanden, wird seid Anbeginn verschoben mit dem Versprechen, man werde schon was finden. Der wirtschaftlicher Wohlstand ist nicht für uns gefährdet, sondern für die oberen Zehntausend.

Wie das dann aussieht, haben wir noch vor wenigen Tagen miterleben dürfen: die großen Energiekonzerne streben eine Klage wegen des Atomaustiegs an. Eine Meinung von mir dazu hatte ich bereits hier <klick> verfasst.

Doch nichts wird sich finden, wir werden, wenn wir nicht aufpassen und unser Gott verdammtes Maul aufreißen, entschuldigt bitte diese krasse Äußerung, die Rechnung dafür tragen wir. Wir „der kleinen Mann“ und kein anderer. Für all den Mist, den „wir“ zugunsten des wirtschaftlichen Wohlstandes erarbeitet haben.

Doch der echte wirtschaftliche Wohlstand wird nur bei ein paar Wenigen hängen bleiben, welche sich dann, wenn es hart auf hart kommt, mit all dem von uns erwirtschaftete Wohlstand in eine Art Enklave zurückziehen können, ganz ohne Sonder u. Radioaktiven Müll mit frischer gesunder Luft und den notwendigen präventiven medizinischen Vorsorgen und Behandlungen, die wir uns dann nicht mehr leisten können.

So jetzt schließe ich hier mal ab, nicht moch mit einem Abschlussgedanken an einen meiner Lieblingsfilme: 12 Monkey !

alles ist vergänglich

Juni 3, 2010

nicht erst durch eine infomail seitens Utopia ist mir bewusst, daß alles was es auf dieser welt gibt einem stetigen wandel unterliegt. würde die welt stillstehen, wäre es doch auch schade – so darf man es doch auch fragen ? doch leider verändert sich nicht alles zum guten. und so möchte ich hier doch mal jenen link einsetzten <klick> den ich heute morgen von Utopia bekommen habe. er zeigt orte die sich im laufe der nächsten jahre so stark verändern werden, weil wir der mensch das unsrige dazu tun. leider nur nicht immer zum besten.

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von hoffnung & tieren

August 3, 2009

die hier sind gemeint <klick> aufgrund dieses vorfalls <klick> !

gut ich meine bei dem von verlinkem vorfall, den ich durchaus nicht gut heiße, ist die sachlage alles andere als unklar. jedenfalls soweit sie gerichtlich geprüft ist. mit solchen leuten hab ich auch kein mitleid.

überhaupt sehe ich die thematik des tierschutzes für sehr komplex an. auf er einen seite gibt es haufenweise tiere die vom aussterben bedroht sind, aus recht unterschiedlichen gründen, auf der anderen seite werden tiere wohl offensichtlich auch zum testen für medikamente gebraucht.

wenn irgendwo urwälder abgeholzt werden ist die sachlage auch meist klar und dann auch in meinen augen als schlecht bewertet.

wie ist das aber mit den medikamenten ? gut ich brauche keine regelmäßigen medikamente, aber wer weiß was noch kommt ? wie soll ich mich nun gedanklich also auch ethisch zu dieser frage äußern ? die sachlage ist in diesem fall, in konkreter verknüpfung mit meine zeitlichen budget zu komplex um eine ehrliche und nicht anfechtbare meinung zu bilden.
ich bin gegen tierversuche, kann da sie aber nicht grundprinzipiell verneinen. und so hoffe ich auf ein regelwerk, daß diese sachlage zu genüge für alle, also auch für die tiere regelt.

aber mit der hoffnung ist das so´n ding.

als vor ein paar jahren die großen europäischen automobilkonzerne zusammen saßen und beschlossen hatten umweltschonendere autos nicht nur zu entwickeln sondern auch zu bauen, und zwar in der heutigen zeit, dachte/ hoffte ich: mensch die kriegen doch noch den dreh.

tja leider habe ich mich da getäuscht. heute wollen davon nur noch wenige was wissen und tischen uns stattdessen märchen ( umweltplaketten ) auf.

als vor ein paar jahren beschlossen wurde AKW auslaufen zu lassen dachte ( hoffte ) ich noch viel mehr: mensch die kriegen den dreh.

aber auch da wurde ich enttäuscht !

auch hier wird uns krampfhaft versucht weiß zu machen trotz höchstamtlicher studien <klick mich> , daß es nicht ohne geht.

gut was soll ich davon halten ? sagt es mir.
in frage eins handle ich in dem ich etwas mit dem rad fahre und meinen neuen autokauf noch etwas hinausschiebe, in der hoffnung dann schon ein umweltgerechteres auto kaufen zu können als jetzt.
in sachen kein atomstrom bin ich auch in arbeit.

meine meinung ist, wenn es immer irgendwelche organisationen gibt, die fragwürdige dinge tun oder deratige personen beschäftigen/ decken oder sonstwas, bedeutet das nicht, daß der ganze haufen mist ist * . jemanden eine plattform <klick> zu bieten seinen horizont zu erweitern, auch mit kritischen blick bitte schön !, das ist schon mal ein schritt vorwärts. noch besser ist, wenn kritische menschen mit kopf und herz an solchen organisationen mitwirken.

tiere verhunger zu lassen ist extremst fragwürdig und nach gesetztesmäßigkeit und ethischer sicht nicht für gut zu heißen. sich an an paar AKW-kühltürme hochzuangeln ( mal so als musterbespiel ) ist zwar rechtlich fragwürdig und auch strafbar, das gefährdungspotenzial liegt aber so meine ich zu 99% bei denen die da hochklettern. dennoch hat dieser hochseilakt einen effekt. er wirbt für aufmerksamkeit bei den menschen, für fragen und letztendlich für die hoffnung einen gute enstcheidung zu treffen. denn nicht alle gesetzte die es gibt sind gut. denn diese gesetzte werden auch schon mal ganz gerne von weniger guten menschen „zurechtgebogen“.

* was im falle von politischen gruppierungen schon mal ganz anders aussieht. denn dort gibt es genug extreme orientierungsrichtungen die ganz offensichtlich populistische derartige prioritäten setzten, daß ein ernsthafte realisierbare umsetztung extrem fragwürdig erscheint.

ach übrigens, die ganze sache ist gedanklich hier <klick> enstanden.

-schnitt

wüstenstrom für deutschland

Juli 20, 2009

folgende meldung hatte in den letzten tagen immer wieder die runde gemacht. erstaunlich finde ich, daß diese hiobsbotschaft geradezu paraell mit den diskussionen um die laufzeiten der noch bestehenden AKW´s auftauchte.

zitat:

Wüstenstrom für Deutschland
Spektakuläres Projekt/ 15.06.2009, 23:00

Von M. Balser u. T. Fromm

Solarstrom vom Schwarzen Kontinent: Ein Firmenkonsortium will in Afrika Sonnenkraftwerke bauen – für 400 Milliarden Euro. Es ist eine der größten privaten…“

zwischenbemerkung: privat ? schießen die herren jetzt ihre eigene private „kohle“ in das projekt ? übernhemen sie sogar die haftung dafür ? meine hochachtung dafür wenn es so passiert. 

„…Ökostrom-Initiativen aller Zeiten.

Eine Gruppe von zwanzig großen Konzernen…“

zwischenbemerkung: also doch die konzerne und nicht die privaten ? was will uns die SZ jetzt sagen ? ist das nur eine initiierte täuschungsaktion ?

„…plant, deutsche Haushalte mit Solarstrom aus Afrika zu versorgen. Mitte Juli wollen sich die Firmen, darunter die Münchener Rück, Siemens, die Deutsche Bank und RWE, zu einem Konsortium für das spektakuläre Vorhaben zusammenschließen. Der Bau riesiger Solarkraftwerke in den Wüsten des Kontinents soll 400 Milliarden Euro kosten und in zehn Jahren den ersten Strom liefern. …“

zwischenbemerkung: gut hier werden schon mal namen genannt, es sind also konzerne mit deren oberen die als privat genannt werden, wahrscheinlich um sie in einem guten licht darstehen zu lassen, so mutmaße ich. spektakulär ist diesen projekt allemal, vor allen dingen schon wegen der 400 milliarden euro. darf ich mal fragen wo das geld konkret herkommt das angeblich niemand hat ?

„…Das Projekt gilt als eine der größten privaten Ökostrom-Initiativen aller Zeiten. Trotz Wirtschaftskrise will das Konsortium damit den Kampf gegen den Klimawandel vorantreiben und sich an die Spitze der grünen Technologie weltweit stellen. Schon lange setzen Wissenschaftler große Hoffnungen auf die Gewinnung von Solarstrom in Wüsten. Das Milliardenprojekt Desertec soll nun beweisen, dass sich Strom auf diese Weise auch wirtschaftlich produzieren lässt. …“

zwischenbemerkung: starke worte: den kampf gegen den klimawandel vorartreiben. ja wer hat denn diesen kampf erst überhaupt notwendig gemacht ? und sie wollen sich an die spitze stellen. das technologie aus dem deutschen lande spitzentechnologie sein kann wissen wir. das problem ist immer nur, der zeitpunkt. wann soll das spitzentechnologie sein ? jetzt, morgen oder wann ? soll diese spitzentechnologie genauso spitzentechnologie sein wie der hybridantrieb, den wir jetzt schon aus japan kaufen können, während die deutschen spitzentechnologiehersteller immer noch im dornröschenschlaf ruhen ?

hoffnung: nicht nur wissenschaftler setzten ihre hoffnung auf diese technologie. viele bürger und ich auch. doch was soll diese technolgie überhaupt sein, neu etwa ? soweit ich weiß ist da soviel neues nicht dran. es mag zwar details geben die neu sind, aber ansonsten neu ist nur die gigantische umsetztung, die technologie ansich nicht.

der letzte punkt der mir zu diesem absatz in´s auge fällt ist der begriff „wirtschaftlich“. wer gibt denn den wirtschaflichen rahmen vor ? wenn ich weiter oben schon die frage stelle woher das geld für das projekt kommt, dann werde ich auch hier die frage stellen ob eventuell eine wirtschaftlichkeit nur dann vorliegt, wenn die beteidigten unternehmen einen gewinn daraus ziehen können. also genug für die beteidigten investoren übrig bleibt, oder ob auch unter berücksichtigung aller beteidigten, also auch der wüstenregionen, wo die anlagen stehen sollen, unter ökölogischen gesichtspunkten genug über bleibt, eventuell sogar noch für den endverbraucher ?

„…An die Spitze der Gruppe stellt sich der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück. „Wir wollen eine Initiative gründen, um in den nächsten zwei bis drei Jahren konkrete Umsetzungspläne auf den Tisch zu legen“, sagte der Münchener-Rück-Vorstand Torsten Jeworrek der Süddeutschen Zeitung. Bereits am 13. Juli würden die Firmen zur konstituierenden Sitzung in München zusammenkommen. …“

zwischenbemerkung: infos über die Münchener Rück Rückversicherung <klick hier> oder auch im direkten zusammenhang hier <klick>.

„…Noch hält der Konzern die Teilnehmerliste unter Verschluss. Angehören wollen der Gruppe der Kraftwerksbauer jedoch Siemens, Deutschlands zweitgrößter Energieversorger RWE und die Deutsche Bank. Auch Bundesministerien und der Club of Rome…“

zwischenbemerkung: Club of Rome infos hier <klick>

„…sollen bei der Gründung mit am Tisch sitzen. Dieser Zusammenschluss führender Wissenschaftler, Politiker und Manager verfolgt die Idee afrikanischen Solarstroms schon seit Jahren. Bislang aber ließ sich kein Großprojekt in Afrika realisieren. Mittelfristig sollen auch europäische und nordafrikanische Partner für das ehrgeizige Projekt gewonnen werden. „Bei Italien und Spanien sind wir sehr optimistisch, auch aus Nordafrika bekommen wir viele positive Signale“, sagt Jeworrek. Skeptisch sehe man eine mögliche Beteiligung Frankreichs. „Die Franzosen setzen noch immer stark auf Atomenergie.“

zwischenbemerkung: richtig frankreich macht noch stark in AKW, wo ja auch ein teil des stroms der stromspitzen für unser land her eingekauft wird. mittelfristig sollen auch afrikanische länder mit in das projekt einbezogen werden. und wie hatte man sich das sonst gedacht, wenn ich mal fragen darf ? später taucht ja auch noch die frage der politischen stabilität auf, wo ich dann auch gleich einen zusammenhang zum Rückversicherer Münchener Rück sehe. letzendlich werden sie nicht umherkommen, sich mit allen beteidigten ländern zu arangieren. nur das würde auch bedeuten, daß entsprechende entwickelungshilfe in diese länder fließen muß. das würde aber wieder geld sein das projektfern zu investieren sei, ein stolperstein also. wenn dieses geld dann aber fließen würde, dann wären diese länder uns schnell gleichgestellt ( ich meine die sind ja auch nicht dumm ) und dann…

…dann befinden sich die daran beteidigten unternehmen, also auch wir wieder in einem abhängigkeitsverhältniss, wie wir es ja schon beim öl haben und nun auch beim gas. da darf ich dann fragen, in wie fern soll dieses projekt, so optimistisch es auch gemeint ist – lassen wir mal meine kritischen zwischenfragen und bedenken weg – tatsächlich sein ? wie flexibel sind wir, die hochentwickelten länder ?

„…Anlagen in politisch stabilen Ländern

Mit dem Milliardenprojekt wollen die Unterzeichner das ungeheure Energiepotential in den Wüsten südlich des Mittelmeeres erschließen. Denkbar seien Solarkraftwerke an mehreren Standorten in Nordafrika, erklärt Jeworrek. Wichtigstes Kriterium: die Anlagen müssen in politisch stabilen Ländern stehen. Die Energiewende sei keine ferne Vision mehr, heißt es aus dem Konsortium. „Technisch ist das Projekt realisierbar“, sagt Jeworrek. In der kalifornischen Mojave-Wüste und in Spanien gibt es erste Anlagen. Über Spiegel bündeln die Kraftwerke Sonnenlicht, erhitzen Spezialöl und wandeln dessen Wärme in Wasserdampf für den Antrieb von Turbinen um. Damit unterscheiden sie sich von Photovoltaik-Anlagen, die Strom direkt produzieren. …“

zwischenbemerkung: ah ! hatte ich es nicht gesagt was hier auftaucht: politisch stabil, technologie bekannt & realisierbar.

„… Das energiepolitische Ziel des Konsortiums ist hoch gesteckt. Etwa 15 Prozent der europäischen Stromversorgung ließen sich beim geplanten Investitionsvolumen über Desertec decken, glaubt Jeworrek. Die Konzerne, die auch um Kapital von außen werben wollen, hoffen trotz fehlender Praxis auf gut angelegtes Geld. Das Projekt soll sich langfristig selbst tragen. „Es braucht natürlich am Anfang eine gewisse Investitionssicherheit, zum Beispiel eine Abnahmegarantie zu einem bestimmten Preis“, sagt Jeworrek. Der Strom dürfe aber nicht dauerhaft subventioniert werden. Wettbewerbsfähig werde Desertec „in zehn bis 15 Jahren“ sein.

zitat ende/ quelle <klick>

letzte zwischen- bzw. endbemerkung: das ziel ist hoch gesteckt, zumal es erst in 40 jahren realisiert sein soll. in 40 jahren ! ? dann werden die meisten der jetzt daran beteidigten vorstandmitglieder längst zu staub zerfallen sein und hoffentlich auch nicht ihre proargumente.

wer wird dieses projekt dann weiterführen ? waum sollen/ können nur 15 % des europäischen strombedarf damit gedeckt werden ? wie sieht dann der energiemix aus ? wo bleiben die AKW´s ( die ja wohl bis jetzte schon fast offensichtlich länger am netz am leben gehalten werden als vorgesehen ) ?

und dann tauchen auch gleich schon am ende diese unbequemen begriffe/ argumente wie abnahmegarantie, subvention und wettbewerbsfähigkeit auf. ist damit meine frage nach den 400 milliarden euro mehr oder weniger verdeckt geklärt ? ich meine was sind das für unternehmer/ unternehmen, die sich an ein deratiges großartiges und auch großartige projekt im sinne des nachhaltigkeit heranwagen aber kein risiko eingehen wollen ? sollte man dann nicht lieber auf heimischen boden für dieses geld photovoltaik anlagen hier auf deutschen dächern installieren ?

wieviel strom man mit den 400 milliarden euro hier vor ort erzeugen könnte mit den photovoltaik anlagen auf den dächern – die rechnung die sollte man mal machen !

denn diese technologie ist bekannt, die politische und gesellschaftliche lage ebenso als auch stabil unter berücksichtigung der hiesigen umstände.

ach und wie es so aussieht bin ich nicht der einzige kritische betrachter, siehe <hier klick>. da taucht dann auch der zeitraum vom 40 jahren auf un dzwar in form von zitat: „…Gespräch sind Kosten von rund 400 Milliarden Euro bis zum Jahr 2050. …“ zitat ende. und auch das die idee nicht ganz neu ist wird am ende erwähnt/ zitat: „… Die Idee ist indes nicht ganz neu: Die Gelehrtenvereinigung des Club of Rome hatte den Vorschlag schon in den siebziger Jahren entwickelt. …“ zitat ende.

was soll der mensch jetzt davon halten ?

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stört mich

Dezember 5, 2008

was mich aber am meisten stört ist das perfide einen handel mit etwas zu treiben, daß wir nicht besitzten. wir besitzten die umwelt nicht, wir sind bestenfalls ein teil von ihr, ansonsten besitzt uns die umwelt.

angedacht hier

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