Archive for the ‘04. Aktionen’ Category

Griechenland: und was ist mit…

Juli 8, 2015

…den Menschen dort ? Auf der Suportseite von Avaaz stehen ein paar nette Argumente wie man unsere Kanzlerin klar machen könnte, warum es keinen Sinn macht, Griechenland weiter an die Wand zu drücken zu wollen. Hier also der zitierte Text von der obrigen genannten Seite.

In der Presse liest man überall was Merkel, die EZB und Juncker zu dieser Krise zu sagen haben – als seien das die einzigen Stimmen aus Europa. Doch auch wir repräsentieren Europa und unsere Stimmen sollten gehört werden.

Über das Kommentarfeld auf der rechten Seite können Sie Angela Merkel in einer Nachricht mitteilen, warum sie einen anderen Kurs einschlagen soll, um diese Krise abzuwenden. Sie können außerdem Ihre Solidarität mit den Menschen in Griechenland zum Ausdruck bringen.

Hier finden Sie ein paar Argumente zur Anregung — schreiben Sie eine Nachricht, die von Herzen kommt. Unsere Kommentare werden an Merkels Büro und die Presse gesendet und auch den Avaaz-Mitgliedern in Griechenland gezeigt, um ihnen Mut und Hoffnung zu schenken!

  • Dass Griechenland die erdrückende Sparpolitik noch weitere Jahre ertragen soll, ist undenkbar. Dass es aus Europa verdrängt werden könnte, weil die Menschen „Nein“ sagen, ist unzumutbar.
  • 91% der „Rettungsfonds“ sind nicht nach Griechenland geflossen, sondern haben die Verluste großer Banken und Spekulanten ausgeglichen, die unverantwortliche Kredite gewährt hatten.
  • Die Griechen haben die Sparmaßnahmen befolgt — sie haben Gehälter und Ausgaben gekürzt, haben privatisiert, dereguliert und die Steuern erhöht.
  • Die Sparpolitik ist gescheitert: Die Wirtschaft ist um 25% geschrumpft, über 40% der Kinder leben in Armut und die Säuglingssterblichkeit ist um 43% angestiegen.
  • Viele Wirtschaftswissenschaftler sind sich einig: Die Antwort für Griechenland ist eine Schuldenkonferenz zur Restrukturierung und Reduzierung der griechischen Schulden.

Wenn Sie noch ein wenig Zeit haben, dann laden Sie ein Foto von sich hoch, mit dem Wort „NEIN“ auf die Hand geschrieben. So zeigen Sie, dass Sie „NEIN“ zu weiteren erfolglosen Sparmaßnahmen und zu mehr Leid sagen. Avaaz veröffentlicht die besten Fotos auf der Facebook-Seite!

Starten wir einen riesigen Weckruf gegen das Spardiktat und für ein gerechteres Europa, bei dem vernünftige Politik dafür sorgt, dass Menschen und nicht Banken an erster Stelle stehen. Wenn genug von uns mitmachen, können wir Frau Merkel zum Umdenken bewegen.

Natürlich habe ich auch noch eine eigenen Meinung dazu. Die fängt schon damit an, das doch irgendwann mal bestimmt recht gut bezahlte Leute in die Bücher Griechenlands geschaut haben.
Und die hatte damals nicht feststellen können, wie´s da ausschaut in Griechenland mit der Finanzlage, also vor dem EU Eintritt ?

Nicht das ich Griechenland nicht in der EU haben will, bei Gott nein, nur dann hinterher zu sagen, das haben wir nicht gewusst, das stinkt mir.

Ich stelle mir das so vor, mal abgesehen das die griechischen Bücher genauso frisiert gewesen sind, wie alle anderen auch, da werden ein paar sehr pfiffige Banker reingschaut haben. Und die werden erkannt haben, wie man mit Griechenland noch ein paar nette Geschäfte abziehen kann, bevor man sie abschreibt. So oder so, die Geschäfte, die Griechen oder eben beide. Zu Gunsten des Gewinnes war denen das völlig egal.

Dann haben sich diese Banker mal mit den Griechen unterhalten. „Na Jungs, wie schaut´s den so aus ? Was braucht ihr denn so ? Ein paar nette Panzer, U-Boote sind auch gerade im Sondernagebot. Anderes geht natürlich auch. Alles kein Ding, wir machen da eine guten Finanzplan und schwupps…“ Natürlich hatte man auch dafür gesorgt <klick>, das da ein Bedarf vorhanden war.

Die Jungs von der Wirtschaft waren gleich oder spätestens beim zweiten Gespräch mit dabei und hatten auch das Passende als Demo mit im Gepäck.
Die Bänker haben abgenickt, weil´s ja die Sicherheiten gab, die man sich hat vorsorglich, nur für den Fall-Wenn eingeholt hatte.

Und als der Kahn anfing zu kentern, haben die Finaziers/ deutsche Banken die schon längst nicht nur europaweit sondern auch global aggieren gestöhnt: „…wenn wir jetzt Pleite machen, dann geht alles unter. Du ( also die Sicherheiten – die Politik ) mußt uns da entlasten. Denk doch mal, was wir auch alles für Dich machen. Und wenn wir hier auch noch absaufen...“

Also hat uns Merkel alle Ruder in Bewegung gesetzt und die heiklen Schulden wurden ausgelagert. Der wenig bewährte Begriff, Bad-Bank wurd dabei tunlichst vermieden. Da hatte die breite Masse schon Wind von bekommen, in einem anderen Fall und war da auch nicht so begeistert von. Das hatte denen eine ganze Menge an BILDungsarbeit, nein es ist keine zufällige Begriffskombination, gekostet, die Kuh wieder vom Eis zu bekommen.

Neulich stand doch zum griechischen Refrendum in der BILD eine Musterumfrage, ob wir Deutschen denn die griechischen Schulden bezahlen sollten. Das Ding wäre fast in die Hose gegangen.
Denn uns Merkel hat´s schon gepeilt, wenn der Deal rauskommt, dann ist´s aus mit der politischen Karriere. Also weiter im Text, ja natürlich werden wir Steuerzahler mal wieder die Schulden, ach ne´die ausgelagerten Fehlinvestionen der Banken, abtragen, begleichen oder  wie sie uns das als sonstwas verkaufen werden…

Der geneigte aber leider oft auch fehlinformierte BILDleser hat´s zum glück in der breiten Masse nicht gepeilt. Denn wer peilt schon als einfacher kleiner Bürger den ganzen Kram, wenn die Großen das da oben schon nicht mehr gebacken bekommen ?

Man könnte an dieser Stelle auch mutmaßen, das man es gar nicht peilen will. Wozu auch ? Die Gewinne sind eingefahren, alles ordentlich verbucht und ja die Boni sind auch schon wieder lange ausgezahlt. Könnte ja auch peinlich sein, wenn da die ganzen Verstrickungen auffliegen. The same procedure as every time.

Also ich sehe das so, Griechenland ist pleite und zwar sowas von…

…da braucht man auch nicht mehr verhandeln. Das ist hochgradiger Schwachsinn, ja wieder Verschwendung teurer Steuergelder, die wiederum wir tragen, bezahlen. Und ja, es macht überhaupt gar keinen Unterschied ob Griechenland nun in der EU bleibt oder nicht. Darüber zu sinnieren ist purer Blödsinn, da es die Lage ansich nicht verändert.

Unter dem Strich wird es auf´s altbekannte Spiel hinauslaufen, die kleinen Leute zahlen die Zeche, während die großen-fetten Leute mal wieder fein raus sein werden.

Denn sie müssen ja unsere Arbeitsplätze garantieren und im globalen Handel konkurenzfähig sein, damit die Arbeitsplätze sicher sind. *Gebetsmühle*

Und er kleine Mann wird solange die Zeche zahlen, bis er anfängt sich zu informieren, nachzudenken und dann zum Gegenschlag auszuholen. Griechenland ist nur ein Vorabgschmack, ein Modell zu dem was uns hier in ganz Europa erwarten wird.
Wenn man denen da oben nicht langsam eines auf die Finger klopft und zwar heftig, dann wird das immer so weiter gehen.

Und wenn wir nicht das Maul aufmachen, dann wird es auch keine unabhängige Untersuchungskomission geben.

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TTIP-Geheimpapier übertrifft Befürchtungen

Februar 5, 2015

ich stelle hier mal ungekürzt die Newsletter von campact.de ein, die mich im Lauf der letzten Nacht erreichte. In zwei Foren habe ich sie bereits zumindest in Auszügen publik gemacht. Ich finde, es sollten so viele Menschen wie möglich lesen.
Einfach nur der Information wegen und um dann eventuell einen Anstoß zu bekommen, sich mehr mit den Dingen zu beschäftigen, die da passieren.

„…vergangene Woche wurde ein bislang geheimes Papier der EU-Kommission veröffentlicht. Es offenbart: TTIP soll einen lang gehegten Traum von Lobbyisten wahr machen. Sie sollen das verbriefte Recht bekommen, mit an Gesetzen zu schreiben. Schon heute verhandeln Kommission und US-Regierung über den Vorschlag zur „Regulatorischen Kooperation“. In diesem kurzen Video erfahren Sie, was das für uns Bürger/innen bedeutet:

Hier klicken und Video ansehen…

Schon lange versuchen die großen Industrieverbände beiderseits des Atlantiks – Business Europe und American Chamber of Commerce – die Regeln für unser Leben nach ihrem Geschmack zu formen. Demokratie ist da hinderlich. Aber jetzt scheinen sie einen Weg gefunden zu haben: TTIP. Ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen den USA und der EU, der mehr Gewicht bekommen könnte als Verfassung und Grundrechtecharta.

Laut dem Vorschlag sollen EU-Gesetze künftig zunächst von Konzernen und US-Regierung geprüft werden. Was schädlich für den Handel erscheint, was den Interessen der Konzerne zuwider läuft, verschwindet so womöglich in der Schublade, bevor gewählte Abgeordnete und Regierungen davon auch nur erfahren. Wie das funktioniert, zeigt ein Video, das Campact zusammen mit Lobbycontrol, dem Corporate Europe Observatory und weiteren Bündnispartnern finanziert hat:

Klicken Sie hier und schauen Sie das Video an…

Der Widerstand gegen das Abkommen ist gewaltig, kaum noch jemand glaubt daran, dass TTIP während der Amtszeit von US-Präsident Barack Obama abgeschlossen wird. Allerdings könnten US-Konzerne über ihre Niederlassungen in Kanada das schon fertig verhandelte Abkommen CETA nutzen. Deshalb müssen wir jetzt verhindern, dass CETA ratifiziert wird.

Bereits 1,3 Millionen Menschen haben daher die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA unterzeichnet. Während heute in Brüssel die achte TTIP-Verhandlungsrunde – wie üblich – hinter verschlossenen Türen tagt, macht die Zivilgesellschaft draußen mobil. Vertreter/innen von 180 Organisationen aus Europa und den USA kommen zum bisher größten Strategietreffen, um sich auszutauschen und die Kampagne weiter zu planen. 

Am Mittwoch werden sie ausschwärmen und Europa-Abgeordnete in ihren Büros aufsuchen. Ihre Mission: Den Abgeordneten die Sorgen von uns Bürger/innen in Bezug auf TTIP vor Augen führen. Gleichzeitig wird eine Protestaktion vor dem Kommissionsgebäude Bilder für die Medien bieten. Je mehr Menschen von den Plänen der EU-Kommission erfahren, desto geringer stehen die Chancen, dass Konzerne Zugriff auf unsere Demokratien erhalten. 

Bitte helfen auch Sie mit: Sehen Sie sich das Video an – und verbreiten Sie es gerne im Internet.

Jetzt Video ansehen…

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Maritta Strasser, Campaignerin

PS: Hat Ihnen das Video gefallen? Dann empfehlen Sie es mit wenigen Klicks ganz einfach Ihren Freund/innen und Bekannten:

Hier klicken und Video weiterempfehlen…

Was man davon halten darf wenn ausländische Lobbyisten jetzt schon planen an unseren Gesetzten schon bei der Planung Hand anzulegen muß man eigentlich nicht sagen !

Der lange gehegte Traum, was bis jetzt noch im „kleinen Rahmen“ mit sehr viel Arbeit stattfindet, mehr oder weniger inoffiziell, auch wenn es alle wussten, soll nun „offiziell“ erlaubt werden.

Das ist defacto einen Aufhebung der Gewaltenteilung !

Was wiederum bedeuten sollte, daß ein deratiger Vertragsabschluss gegen geltendes Recht verstößt und somit nicht zu Stande kommen kann und darf !

Ich bitte nun deshalb alle die da was in dieser Richtung mitbekommen, ihre Stimme dagegen zu erheben. Möglichkeiten dazu gibt es etliche, wenn man nur will. Selbst die gängigen Suchmaschienen geben da einiges her.

Wer aber da nichts selbst bemühen will, der darf sich gerne bei campact.de, dem Umwelschutzinstitut München e.V. und mit Sicherheit auch GreenpeaceFoodwatch, mehr Demokratie e.V., Avaaz ORG. für einen geeignetenWiederstand dagegen anschließen.

Danke !

 

hosen runter

November 17, 2008

heute morgen das postfach geöffnet und folgende mail erhalten:
„Hallo *****,

inspiriert durch das Vorbild von Roosevelts New Deal, der Amerika in den Dreißigerjahren aus der Depression führte, und im Vorfeld der Bundestagswahl, initiiert Utopia den deutschen Green New Deal (GND), d.h. einen Gesellschaftsvertrag zwischen Politikern, Bürgern und Unternehmern mit folgenden Kernpunkten:

1.) Das Erhalten und Erschaffen unseres Planeten als gesundes und gerechtes Lebensumfeld für uns und die zukünftigen Generationen.
2.) Die Förderung des Grünen Wirtschaftswunders durch Politik, Wirtschaft und Verbrauchermacht.
3.) Das Hinwirken darauf, dass auch andere Länder auf der ganzen Welt den Zielen des GND folgen wollen und können.

Diese Punkte werden im Detail mit dem Kuratorium der Utopia-Stiftung ausgearbeitet. Als Vorbild gilt der französische Pacte ecologique aus dem Jahr 2007. Analog zu diesem wird die Internet-Microsite www.greennewdeal.de erstellt, auf der sich jeder Bürger zum Unterstützer des GND erklären kann.

Ebenso werden Unternehmen, Politiker aufgerufen, den Green New Deal zu unterstützen. Im Bundestagswahljahr 2009 wird jedem Kandidaten der Vertrag zum Unterzeichnen vorgelegt. Auf der Microsite wird transparent und öffentlich einsehbar sein, welcher Kandidat den GND unterzeichnet hat und damit zur Maxime seines politischen Wirkens in der nächste Legislaturperiode erklärt und welcher nicht.

Unterstützen Sie jetzt den Green New Deal.

www.utopia.de

das bedeutet doch dann „hosen runter“ für die ach so bekennende politische und wirtschaftlich führungsebene.