Archive for the ‘06. Politisch- Kritisch’ Category

Verlorene Unabhängigkeit !

Januar 30, 2017

Der amtierende US-Präsident ist mit der Zustimmung vieler US-Bürger nicht mehr unabhängig. Sie sind gefangen in ihrer eigenen Angst und, man könnte auch annehmen, in ihrer Engstirnigkeit.

Die Textzeilen…

every born people are equal

…aus ihrer eigenen Unabhängigkeitserklärung sind nichts mehr wert. Nun denn, nach den neusten Verlautbarungen sind eben nicht alle Menschen gleich, einige sind gleicher und die anderen dürfen eben nicht gleich sein.

Spricht man doch in der Wikipedia-Ausführung noch von: „…geistig-religiösen Überzeugungen der Siedler…“ so scheint es mit der Religiösität nicht sehr weit her zu sein und von einer echten Geisteshaltung darf man wohl auch kaum sprechen. Weitere Rückschlüsse werde ich da nicht ziehen.

Erwähnenswert finde ich auch die zitierten Zeilen: „…hatten ihnen erstmals ein Zusammengehörigkeitsgefühl vermittelt, das ethnische, soziale und konfessionelle Grenzen überwand.

Nun gut. Der amtierende Präsident scheint entweder diese Zeilen gar nicht zu kennen, was ich ihm durchaus zutraue, wenn er sie kennt, scheint er die allgemeine Bedeutung, ich sage mal, missverstanden zu haben. Wissentlich missverstanden um seine Interessen durchzusetzten.

Globalisierung und alles ist gut ?

Oktober 29, 2016

Stellet sich neulich die Frage…

…nein es war eigentlich keine Frage, sondern mehr die Festellung von Seppo, einem Blogger aus meines Blog-Abos, kann ich übrigens immer wieder gerne empfehlen mit gemischten aber auch vielgeschriebenden Gesichten…, also warum Globalisierung gut ist ?

Mein Kommentar dazu war dann zuerst:

Hallo Seppo,

da hast Du aber mal ganz tief Luft geholt und Deine respektable Meinung so gut es nur geht untermauert. Ich will da jetzt auch gar nicht gegen angehen, sehe aber schon das der eine oder andere Punkt eben anders verstanden wird.

Ich sehe in der Globalisierung grundsätzlich auch nichts schlechtes.

Tatsächlich hat sich auch einiges für die einfachen Menschen zum Besseren gewendet. Doch leider muß ich immer mehr erkennen, das die großen Nutznießer eben nicht die unteren Milliarden sind, sondern doch eher die oberen Zehntausend. Stichwort Besitzverteilung auf globaler Ebene.

Für meinen Geschmack wird der Begriff Globalisierung zu einseitig einem reinen Wirtschaftswachstum hin geopfert. Viele ethische Grundsätze, eigentlich sollten sie jedem bekannt sein, werden recht geschickt ausgehölt.

Und das sind dann auch so Punkte wie sie zB. mit TTIP & Ceta kommen werden. Über Jahre bewährte und unabhängige Justiz soll in nicht ganz unerheblichen Umfang durch Schiedsgerichte umgangen werden. On top, noch rechtlich verbindlich für die Vertragsparteien. Ein Megamanko in meinen Augen.

Über die Presse brauchen wir uns auch hier keine Gedanken machen. Echte unabhängige Presse hat es, wenn überhaupt, nur im geringstem Umfang gegeben. Das wird hier, genauso wie in den von Dir benannten Ländern, sich kaum ändern. Hier ist der mündige Bürger am Zuge, eine potentielle Eigenmeinung zu bilden.

Doch leider wird diese Meinungsbildung von der Gesellschaft immer weniger angestrebt, Thema Schulbildung, ich habe drei Kinder und es ist haarsträubend was heute in den Schulen läuft… . Vom konsumorientierten Massen-TV brauche ich erst gar nicht reden.

Man kann es halt sehen wie man will, sollte aber nicht die Hoffnung aufgeben. Und nicht so überrascht tun, sollte sich mal wieder ein geschichtlich bereits bewährter Lauf wiederholen…

Die Rückantwort seitens Seppo war dann:

Danke! Wir sind uns durchaus einig.“

Kurz und knapp schob ich dann noch ein…

Der Erwachsene und ebenso mündige Bürger sowie Erdenbewohner darf diese „schönen Dinge“ durchaus mal kritisch betrachten.
Sollte ihm was unklar sein oder gar unstimmig erscheinen dann sollte er, mit Verlaub gesagt – sein Maul aufmachen !

Da ich jetzt noch einen Newsreader von Sven Giegold, seines Zeichens Mitglied im Europaparalment Sprecher Europagruppe Grünen, bekomme, fiel mir ein Zusammenahng auf. Hier greife ich mal ein wzei Textzeilen heraus, ja um auch nicht den ganzen langen Text als langweillige Wiedergabe einzustellen um noch ein paar Nachharkpunkte auf den Grundansatz von Seppo loszuwerden.

Klare Kompetenzverteilungen schließen die gesellschaftlichen Gräben über die Ausrichtung der Handelspolitik nicht. Damit Europa handlungsfähig ist, müssen Kompetenzen zwischen nationaler und eurpäischer Ebene klar geregelt sein. Aber: Selbst wenn die Kompetenzen klar getrennt sind, darf in der Handelspolitik nicht technokratisch durchregiert werden. Wer nun allein eine Debatte über die Kompetenzverteilungen führt, verschließt die Augen vor dem gesellschaftlichen Konflikt in der Handelspoltik. Die Komplexität des CETA-Vertrags zeigt eindeutig, dass Handelspolitik Gesellschaftspolitik ist. Die Frage, die die Menschen derzeit so umtreibt, ist inwieweit ein Handelsabkommen nicht nur technische Standards sondern auch gesellschaftliche Standards regeln soll. CETA ist ein übergriffiger Vertrag, der nicht nur Zölle abbaut und technische Standards harmonisiert, sondern tief in gesellschaftliche Standards und demokratische Strukturen eingreift. …“

So kurze Atempause – es ist mal wieder Samstagvormittag und ich komme dann doch nicht wieder umher, mein „Maul auf zu machen“.

Erste Kernfrage, oder noch besser – Feststellung – ist, das Globalisierung tatsächlich nicht schlecht ist. Nur leider sehe ich das tatsächlich anders als Seppo und wohl auch als viele andere Menschen dieser Welt. Wie sehe ich es ? Ganz einfach…

Die Geschichte der Globalsierung

Globalisierung ist keine dieser neuzeitlichen Erfindungen, wie man uns, also dem einfachen, leider zumeist recht unwissenden Volk glauben machen möchte. Globalsierung hat es schon immer gegeben und hat auch immer funktioniert. Mal gut, mal weniger gut. Das es auch mal weniger gut lief, lag aber zumeist nicht an der Globalisierung selbst, sondern an der Umsetzung oder noch besser, an den Leuten die es dann zu ihren Gunsten umgebogen haben.

Also Globalisierung hat es schon bei den alten Römern geben, die Ägypter waren auch nicht ganz ohne, Griechen und auch im mittleren Osten war man nie ganz untätig. Globasierung ist nichts anderes als Handel mit anderen Völkern. Natürlich mußte man dafür Grenzen überschreiten, andere Kulturen und deren Sprache kennen lernen, denn sonst wirde das nix. Wer also schon damals dachte, ich geh da jetzt hin, stelle mich großkotzig hin, bedränge diesen Herrscher oder deren Volk, dann war die Handelsbeziehung eher was für´n Arsch – ganz grob gesagt.

Es war also immer ein Geben und ein Nehmen. Sieht man, um mal ein Beispiel zu nehmen, gut an der Römern. Ich will die Römer jetzt nicht über alles hinaus loben, ja auch sie haben Länder überfallen und ausgebeutet, Thema Ethik wäre dann hier mal anzusetzten, so war das eben damals, aber sie haben sich dann auch darum gekümmert. Straßen wurden gebaut, der Aquädukt ( ja wie bei Das Leben des Brian ) und und und. Letztendlich sind sie aber auch an ihren fehlenden ethischen Grundlagen gescheitert. Was zumindest ein Grund war.

Um dann noch mal ein extrem negative Beispiel einzuwerfen könnte man sogar sagen, das das Dritte Reich durchaus auch eine Form der Globalisierung war. Zum Glück war. Denn was uns da erwartet hätte…

Ethik, Respekt und Globalisierung

Der oben schon eingeworfenen Begriff der Ethik ist also mehr oder weniger einer der Grundsteine zu einer wirklich funktionierenden Globalisierung. Ethik alleine genannt kann mn natürlich auch wieder so definieren, das sie einem in den Kram passt. Auch dafür gibt es leider genug Beispiele ( eines da wäre Gua Tanamo: auf der einen Seite für die freiheitlichen Rechte kämpfen wollen, auf der anderen Seite…, ja ne´ iss klar. ). Doch im Zusammenspiel mit dem Begriff Respekt wird das schon wieder schwieriger.

Globalisierung hat immer nur gut, und zwar für alle Seiten, funktioniert, wenn man sich gegenseitig respektiert hat und eben nicht versucht hat seine Ansichten dem Gegenüber auf zu schwatzen, aufzudrängen oder per Vertrag ihn dazu zu verpflichten. Leider ist das auch schon der Übergang zu dem was wohl zur Zeit versucht wird umzusetzten.

TTIP & Ceta…

…sind die wohl zur Zeit besten Formen, besten Formen in dem Sinne, das sie langzeitlich und wohlgehütet vorbereitet wurden, die man von einer Globalisierungsstufe her kennt.

Blöd ist jetzt nur, es war wohl keinem eindrücklich voher klar, das man solche Dinge nicht mal eben so, quasi an der Öffentlichkeit vorbei, beschließen und somit dingfest machen kann.

Fehler Nummer eins war, es im geheimen zu tun. Wenn diese Verträge unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorbereitet wurden, kann das nur Misstrauen schüren. Man hätte sie also, und wenn nur um Vertrauen in der breiten Masse zu schaffen, lieber öffentlich handhaben sollen.

Fehler Nummer zwei ist, man hat wohl nicht gedacht, das wenn das öffentlich wird, sich tatsächlich Leute für den Inhalt dessen interssieren, was da drin steht. Man hat nicht gedacht, das da einer oder auch ein paar mehr denken.
Und hier komme ich jetzt auf den obrigen Text von Sven Giegold zu sprechen. Gesellschaftlichen Gräben jedweder Form über eine Ausrichtung der Handelspolitik oder andere Dinge werden nie durch geheime Verhandelunge geschlossen.

Die darin erwähnte klare Kompetenzverteilungen schafft nur wieder eine übergeorneten Institution ( von denen wir nun tatsächlich schon mehr als eine zu viel haben, Thema „Wasserkopf“ und deren Kosten, also Finanzmittel die wieder irgendwoher bechaffen werden müssen ), die sich dann wiederum mit den von Natur aus gegeben sind und schon aus kultureller Sicht nie oder nur kaum zu überwinden sind, befassen muß.

Wenn der Sinn dieser übergeordneten Institution nur ist, zu sagen wo´s lang geht, dann wird das in der breiten Masse kaum auf Gegenliebe stoßen.

Der gesellschaftliche, im Sinne der Menschen die damit umgehen müssen, Konflikt in der Handelspoltik ist offensichtlich. Die gewollte, wenn auch zum Teil notwendige Komplexität der TTIP und CETA-Verträge zeigen eindeutig, daß Handelspolitik Gesellschaftspolitik ist. Eine Gesellschaftspolitik die nur auf den Grundpfeilern einer Handelspolitik beruht, kann aber nicht langfristig funktionieren. Zumindest nicht so, das sie jeden und somit auch die einfachen Menschen zufrieden stellt.

Das, oder die heutige Zeit ist nicht mehr das alte Rom, wo das Motto Brot und Spiele für den gesellschaftlichen Frieden sorgen wird. Und da kann man noch soviel „Volks-TV“ mit immer mehr fragwürdigen Stars und immer neuen, ja zum Teil schon abartigen ( Ethik ) Macharten aus der Kiste zaubern. Irgendwann hat es sich ausgezaubert und dann…

…tauchen die einfachen Fragen auf, die die Menschen derzeit so umtreibt. Womit werde ich in den nächsten Tagen satt, wovon bezahle ich die nächste Arztrechnung, wie und wovon werden meine Kinder leben können und wie sieht es im Alter aus ?

Und das ist alle keine Utopie.

Alterarmut wird Fakt werden, weil es nicht mehr genug jungen Menschen gibt die die Schere zwischen Alt und Jung schließen können. Und die wenigen, oder ein nicht ganz unerheblicher Großteil die noch da sind, müssen sich mit Zweit- u. Drittjobs über Wasser halten. Der Raubbau an den Sozialkassen ist schon soweit fortgeschritten, das wir ja heute schon Medikamente selber bezahlen müssen und uns an eigentlich selbstverständlichen Behandlungen beteilligen sollen. Und uns hier in der BRD geht es noch gut.

Aber selbst die einfachsten Menschen hier sind nicht so dumm, auch wenn man sie gerne dazu hinerziehen will, das sie nicht merken was hier versucht wird zu implantieren. Ein Gesundheits und Sozialsystem wie in den USA etwa ?

Denn eine dem Gewinn verpflichtete Wirtschaftsform wird an allen Ecken und Kanten knapsen um eben auch noch das letzte Quäntchen aus dem System zu holen.

Die Folgen werden sein Armut, auch im Bereich der Bildung, Radikalisierung, seien es Terrorgruppen oder der Zulauf fragwürdiger Parteien die ich hier nicht nennen werde oder letztendlich auch Krieg. Geschichtliche Beispiele kann man sich selbst genug herausfiltern. Denn in den Geschichtsstunden diverser Schulen wird soetwas nicht mehr vermittelt. Warum bloß ?

Globalisierung kann nur im ethischen Einklang und mit Respekt funktionieren. Und azu braucht es zunächst mal grundsätzlich keinerlei schriftlicher Form. Denn diese Formen sollen nur dazu dienen, neue Institionen zu schaffen, die den bisherigen ( und in meinen Augen bisher recht gut funktionierenden, natürlich auch stets kritisch betrachtet, Stichwort Lobbismus ) übergeordnet sind.
Schiedsgerichte – nein danke. Diese sind nur eine Aushölung, nein eigentlich einen Entmachtung bereits bestehender demokratischer Grundformen.

Jeder Mensch auf dieser Welt trägt eine gewisse Verantwortung. Und dies beinhaltet auch die Form des kritischen Betrachtens mitsamt seinen Fragen oder Bemerkungen.

Wer in ein anderes Land will, mit ihm Handel treiben will, hat sich den Sitten, Gebräuchen oder auch den neuzeitlichen Normen dort anzupassen so gut es geht.

Gerechtigkeit…

Mai 10, 2016

…wird bald nur noch eine Farce sein.

Ich nutzte mal wieder eine Newsletter als Ausgang für eine Stellungnahme. Auch wenn wir es ja schon alle wussten, unser Glaube an die Gerechtigkeit wird nicht gerade durch die Realität untermauert. Dennoch, etwas mehr hätte man doch erwarten können. Und so zitiere ich mal jene Text:

Die Luxemburger Staatsanwaltschaft hat heute am letzten Tag des Prozesses gegen die LuxLeaks-Whistleblower eine 18-monatige Haftstrafe für Antoine Deltour und Raphael Halet gefordert. Für den Journalisten Edouard Perrin forderte die Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe. Sven Giegold, Zeuge der Verteidigung und Sprecher von Bündnis90/Die Grünen im Europaparlament kommentiert die Forderung der Ankläger:

…und gebe dazu natürlich auch die Orginal-Onlinequelle vom heutigen Tag/ 10.05.2016 an.

Natürlich auch mit dem Hinweis, das dort noch mehr steht und man es sich ruhig mal durchlesen kann. Weiterhin denke ich auch nicht, das die Urheber etwas gegen eine weitere Verbreitung haben, forden sie doch zum Facebook & Twitter auf.

Na dann wollen wir mal…

TTIP – Kritik an der Kritik

Mai 3, 2016

Die Verhandlungen über TTIP seien das normalste von der Welt, meint Rolf-Dieter Krause. Schließlich fänden Tarifverhandlungen auch nicht vor laufenden Kameras statt. Und wieso eigentlich – Stichwort VW – sei man sich so sicher, dass europäische Standards litten, wenn es zum Abschluss kommt.

…naja warum sich da so sicher sein kann ? Die Frage kann ich und wahrscheinlich auch etliche andere Kritiker, dem oben zitierten guten Hr. Rolf-Dieter Krause beantworten.

Wir glauben nicht, das man eine direkten Vergleich zu einer Abgasmogelrei ziehen kann, wenn es auf der anderen Seite um eine offensichtliche Aushebelung der Gesetzgebung geht.

Und wer sagt mir denn, das die US-Hersteller die Abgasnromen einhalten? In den USA? Jetzt und im hier? Könnte doch auch sein, das sich da gezielt ein paar zusammen getan haben und mal gesagt haben „…schau da doch mal nach„:

Denn anders als beim Abgasskandal, wo sich die Beteilligten sicher waren gegen vorhandene Gesetzte/ Standards zu verstoßen. Beim Abschluss von TTIP kan man sich sicher sein, das dies nicht mehr der Fall sein wird. Denn man schreibt dann ja seine eigenen Gesetzte.

Und Aufregung „hysterischen Debatte„( Zitat ) erzeugen nicht die TTIP-Papiere ansich, sondern das scheinbar-offensichtliche Handling damit, sowie die daran beiteilligten Personen.

Anders gesagt, wenn denn dann doch alle nicht so schlimm ist, warum gewährte man denn bis jetzt nicht einfach Einblick? Um auch hier nochmal eine Kritik an diesen in meinen Augen vorschnell gezogene Bruhigungsargumente zu ziehen, bei den Tarifverhandelung bekommt die Öffentlichkeit tatsächlich die Informationen die sie bekommen will.

Denn die Gewerkschaftsbosse werden ihren Gewerkschaftsmitgliedern Rede & Antwort stehen müssen und auch wollen.

Ich mutmaße aber mal, das man den Hr. Rolf-Dieter Krause mit einem Stück Papier in der Hand zu dieser Aussage bewegt hatte. Von alleine kann man soetwas nicht erdenken. Ne´ also sorry…

Jetzt ist aber Schluss: heißes Eisen?

April 15, 2016

Ist die Frage in der Thematik Erdogan und Böhmerman ein heißes Eisen oder eher nicht? Kann man jetzt sehen wie man will.

Apropos sehen –>Klick

Ein paar klare Worte, die ich in weiten Züge sogar Teile, wo ich aber nicht der Einzige sein werde.

Also heißes Eisen oder nicht. Ich sage, die aktuelle Politik ist immer ein heißes Eisen.
Ob es jetzt darum geht mit jemanden, der sich auch schon im Vorfeld nicht immer als der demokratierprobe Staatsmann herausgestellt hat, über Lösungen für gewisse Probelmatiken spricht, um so seine eigenen Problemlösungsprozesse möglichst weit weg vom eigenen reichlich gedeckten Tisch bewegen will, dieses Vorgehen noch mit der einen oder anderen Zuwendung untermauert, oder ob es um Briefkasten in irgendwelchen Ländern geht.

Heiß wird diese Gesellschaft-Politk, wenn sie unsachlich und fern der eigenen Grundwerte diskutiert wird, womöglich noch polarisiert durch gesellschaftliche Grundströmungen, denen man sich auch nicht ganz verschließen will, um so in der nächsten Runde auch wieder gut da zu stehen.

Heiß ist die Thematik, und das vergessen die meisten recht schnell, schon da durch, daß die Urheber dieser Diskussionsgrundlagen sich eben nicht ganz regelkonform verhalten haben.

Man kann also unter dem Strich sagen, es ist nicht erst zu einem heißen Eisen geworden, es war schon immer ein heißes Eisen. In diesem Sinne…

…mal was Erheiterndes.

Ach ja und noch etwas zum Thema heiß werden oder schon sein. Kritisch hinterfragt, ist nicht auch die Berichterstattung stets um Schlagzeilen bemüht ?
Ich komme gerade drauf, weil ich das ja in dem Suchergebniss fand. Die Zeit schreibt, das die Bundeskanzlerin erlaubt gegen Böhmerman zu ermitteln. Muß ich jetzt sagen das die Zeit auch nicht mehr das ist was sie mal war? Naja, da sind noch einige Blätter, aber Schwamm drüber an diesem Punkt.

So allgemein war ich bis jetzt der Überzeugung, und ich sagen ganz bewusst nicht der Meinung bin, das wir in der BRD immer noch eine Gewalltenteilung haben.

Kernfrage: wie kann also eine Bundeskanzler darüber bestimmen, ob ein Antrag auf Strafverfolgung statt gegeben wird?

So wie ich das mitbekommen habe, gibt es tatsächlich ein entsprechendes Gesetzt was die Grundlage zu dieser einen potentiellen Strafverfolg darstellt, dessen man sich ja übrigen jetzt auch zu schämen scheint, ups übersehen, sondern der Antrag wurde von Erdogan über einen entsprechend autorisierten Anwalt gestellt. Punkt aus.

Ich darf das jetzt mal so verstehen? Jemand tut mir böses und bevor mein Anwalt einen Antrag auf Strafverfolgung stellen darf, hat er gefälligst die Königin, oh sorry, die Herrscherin, mensch was ist denn heute los mit mir, …nein natürlich die Bundeskanzlerin zu fragen?

Wenn ein außländischer Staatsmann nun meint er müßte in unserem Land einen ordentlichen Strafverfolgung anstreben, er aber jenseit der demokratsichen und rechtstaatlichen Grenzen operiert, dann sag ich ihm doch: „ja klar mach mal, da kannst´e noch was lernen wie das hier bei uns so läuft.

Ich lach mich kaputt, der Strafverfolgungsantrag ist gestellt und die Richter sagen: „tja Pech gehabt!
Wäre ja nicht das Erste mal. Was kommt dann? Was will die Bundeskanzlern dann machen? Die Richter „kaufen“? Oder auch unter Polizeischutz stellen, weil ja eventuell da ein paar Gefolgsleute, mit entsprechenden Zielen, von wem vorstellig werden könnten?

Also so betrachtet wird dieses heiße Eisen langsam zu einer Lachnummer, wo sich wohl die meisten Beteilligten selbst zum Af*en machen könnten…

Jetzt iss aber Schluss..

Merkel & CDU Volksentscheid gegen TTIP & CETA

Januar 21, 2016

Hallo zusammen,

Zitat:

Jetzt für bundesweite Volksentscheide unterschreiben!

1,6 Millionen Unterschriften werden ignoriert:
Wir sind Bürger, nicht Zaungäste!

Das Kanzleramt hat die Rollläden runtergelassen. Kein Termin, keine Übergabe, kein Gehör. Dabei sind 1,6 Millionen Unterschriften in Deutschland gegen TTIP und CETA gesammelt worden. Kanzlerin Merkel und die CDU wollen davon nichts wissen. Sie verweigern eine persönliche Annahme der Unterschriften. Augen zu und durch. Bürgermeinung stört da nur.
Deshalb unsere Forderung:
Wir wollen nicht länger Zaungäste der Politik, sondern Bürgerinnen und Bürger sein. Wir fordern die Einführung des bundesweiten Volksentscheids.
Bitte unterzeichnen Sie hier unseren Aufruf:

– See more at:…

Mehr Demokratie e.V hat dazu eine entsprechende Seite zu einem Volksentscheid eingerichtet.

Wer nicht dafür ist das auch grundsätzlich über unseren Kopf hinweg tiefgreifenste Veränderungen vorgenommen werden, die mehr als eindeutig nur einer Stärkung der Wirtschaft zugunsten des Konsums ohne Rücksicht auf Verluste durchgeführt werden sollen und das obwohl eine beachtliche Anzahl an mündigen Bürgern dagegen ist, um genau zu gehen mehr als 1,6 Millionen!, der sollte sich da ruhig mal „einhacken“. Danke!

Immer noch zu beachten ist, das diese Art der verträge auch ganz gezielt auf ein aushebeln der bisherigen Rechtstaatlichkeit, Thema Schiedgerichte, ausgelegt ist

Eine Gesellschaft in Ohnmacht

November 18, 2015

In Gedenken an die Opfer ALLER ! nicht unter humanintären und somit selbstverständlichen Grundsätzen zu rechtfertigenden Attentate.

 

Ich weiß das es sehr viele Menschen beschäftigt.

 

Die Meldung über die Attentate habe ich nur am Rande abgefiltert und dann irgendwie auf „Durchzug“ gestellt. Das wundert mich schon selbst, daß jene Ereignisse so ein wenig an bei mir vorbei rauschen.
Bis gestern Abend habe ich nicht mal ansatzweise daran gedacht, dem aktuellen Geschehen einen Titel, eine Überschrift zu geben. Nur so um eine Kernaussage zu haben. Und sei es nur für mich.

Gut und so meine ich, was also nicht heißt das es (letzt)endlich ist, denn was ist schon endlich, gestern Abend eine Art Überschrift gefunden zu haben: Eine Gesellschaft in Ohnmacht.

Und selbst bei diesem Titel habe ich überlegt, ob ich ein Ausrufezeichen setzte oder es fett ausschreibe. Zu beidem hat es nicht gereicht. Das lasse ich gerade sacken um herauszufinden, oder wieder auch nicht, warum ?

Der Umgang mit dieser Thematik wird uns alle noch eine ganze Weile beschäftigen. Diese Formen der Beschäftigungen werden recht umfassend und sehr unterschiedlich sein. Ich mag dabei gar nicht an die Presse denken, welche sich ja schon in der Vergangenheit von ihrer wahren Seite – neutral betrachtet – gezeigt hat. Ja ich muß mir ein wenig auf die Lippen beißen…

Was von der politischen Seite her zu erwarten ist, daran mag ich ebensowenig denken, wie an die unfassbare Wut und Trauer jener Menschen die betroffen sind.

Doch beide Seiten haben ihre eigene Facette. Leider erahne ich schon, das jede dieser Seiten ihr wahres Gesicht zum Vorscheinen bringen wird. Echte Statements, sinvolle Handlungen und Konsequenzen um weiteres abzuwenden…

Wer Augen hat zum sehen der sollte genau hinschauen. Wer Ohre hat zum hören, der sollte jene ganz spitzfindig in jede Verlautbarung legen. Wer eine Nase hat, sollte jene in den Wind halten ( oder drehen ) um zu richen, woher es wirklich stinkt.

Das „sollte“ ist als Empfehlung zu lesen und kann durch ein „darf“ ersetzt werden. Im Grunde müßte ich aber an dieser Stelle weder ein „sollte“ noch ein „darf“ schreiben, sondern ein „muß“.
Doch ein weiterer Appel an die Mündigkeit des Bürges, egal welcher Nation oder Glaubensrichtung zu stellen, ganz ehrlich, da bin ich inzwischen ein wenig müde.

Guten Morgen Deutschland erwacht…

Oktober 11, 2015

…oder evnetuell doch nicht ?

Ehrlich gesagt, ich glaube nicht das Deutschand, oder genau genommen der Deutsche, als Masse betrachtet, wirklich erwacht.

Mal wieder eine Sichtweise zur Flüchlingsfrage, eine Frage die sich ansich nicht stellt.

Ich bin zu diesem Artikel gekommen, weil mir das Schlagwort der hirnlosen Diskussion schon woanders über die getippten Lippen kam.

Das Nichtnursinnbild des helmlosen Radfahrers passt genauso gut wie das des durchschnittlichen PKW-Lenkers. Ich habe recht und ändern sollen sich doch bitte die anderen. Ja genau ! Sie haben sich zu ändern, etwas muß bei den anderen anders werden.

Doch ich sehe die Sache mal so, wenn wir jetzt erwachen, ist es eh zu spät und ändern wird es an dieser Situation eh nichts. Denn machen wir uns doch nichst vor, allen ist bekannt, und somit natürlich auch den Flüchtlingen, das es in der BRD eben besser ist, als woanders. Egal wie dicht wir unsere Grenzen machen, oder auf unsere wirtschaftspolitisch verknüpften Nachbarn einreden ( diesen nüchternen Zusammenhang hatte ich ja schon erläutert und bgeinnt mit den Zeilen:“…Sie ist einen reine Wirtschaftsunion. ...“ und mit Strafmaßnahmen drohen, ja sogar selbst wenn wir jene Nachbarn dazu bekämen ihren Teil zu leisten, diejenigen die da raus wollen, haben nur dieses eine recht klare Ziel vor Augen: in die BRD.

Das könnte man jetzt auch physikalisch erklären. Nehmen wir mal an, die Länder aus denen die Flüchlinge kommen sind ein negative elektrischer Pol. Die Flüchtlinge selbst, sind ebenfalls negativ geladen. Dann gibt es da eine Zone, die europäische Union, wo es ein paar positive Pole gibt. Aber nur einer dieser positiven Pole ist der stärkste.

Wo wohl werden die negativ geladenen Teilchen hin wandern ?

Klar sie werden ganz zweifelsohne zum stärksten Pol wandern, der sie anzieht.

Wir sind an einem Zeitpunkt angekommen, wo wir diskutieren können so viel wir wollen, wir können eine Neuformierung unserer Gesellschaft in jedweder Form heraufbeschwören, wir können die Zuwanderung gut finden, oder wir können dagegen sein. Ändern werden wir nichts und zwar gar nichts !

Die Menschheit und gerade in der Führungsstruktur hat zuwenig aus der Geschichte gelernt, der kleine Mann wurde für dumm verkauft oder wenn er clever genug war, wurden ihm falsche Tatsachen vorgespielt, womt seine Entscheidungsfähigkeit stark eingerenzt wurde und es auch wohl in absehbarer Zeit da nicht besser wird, sprich sie wird ihm immer weiter aus der Hand genommen, es sei denn er sei wachsam, was aber wohl eher nicht zuzreffen wird.

Es hat was mit dem erwachen zu tun. Es ist nicht unbedingt ein böses Erwachen was wir zur Zeit erleben, jedenfalls würde ich es so noch nicht nennen. Auch wenn ich sagen muß, auch ich kann noch nicht sagen, was da noch kommt, oder ob es das schon war. Wobei ich mir schon sicher bin, das es das noch nicht war. Doch begreife ich diese Situation, so begrentz ich auch mit ihr nur umgehen kann, sprich Einfluss nehmen kann, wiederum hinterfragt, in wie weit könnte ich faktisch Einfluss darauf nehmen, eher als eine neue Chance.

Gut ich mag da eine Ausnahme sein, was auch an meiner durch das Leben geprägten Person liegen mag. Doch auch ein wenig Optimismus schwingt da mit.

Also das Erwachen ist nicht unbedingt bequem, das wird jeder von uns noch zu spühren bekommen. Doch wann ist ein Leben schon bequem ?
Solange man in einem PKW drin sitzt und die Fuhre rollt, ist alles schön. Kommt da so ein Radfahrer daher und hat auch mal ein Anliegen sein Recht zu nutzten ohne es durchzudrücken, dann ist das unbequem. Jener PKW-Lenker muß etwas von seinen Rechten, von Gott gegeben oder nicht, einstreichen. Das tut weh, kratzt am Ego, verstehe ich.

Aber die Fuhre rollt eben nicht mehr so einfach daher, da werden ein paar Hindernisse zu umfahren, ja sogar, ich sage jetzt das ganz böse Wort, umgangen werden müssen. Da wird man womöglich mal selbst Hand anlegen müssen um eine Situation zu meistern. So ist das Leben, das gehört zum Leben mit dazu, zum Erwachsenwerden.

Ganz ehrlich, ich war damals nicht so mächtig scharf drauf erwachsen zu werden ( was dann auch eventuell ein Grund ist, mir eine gewisse Kindheit bewahrt zu haben ), aber wir alle werden es werden müssen.
Wir können nicht mit dem wohlgenährten Finger auf unsere Nachbarn zeigen und warten das da was passiert.

Da müssen Entscheidungen getroffen werden und da müssen auch mit Sicherheit eine Menge unliebsamer Handlungen getätig werden.

Gut und wenn unsere vormals so netten Nachbarn sich mit uns zwar gerne an einen wohlgenährten Tisch setzten ( die EU ) aber selbst nicht dazu beitragen wollen, das neue Tischgesellen auch mal einen Teller Suppe abbekommen, ja sogar dazu neigen, uns das Decken des Tisches ganz alleine zu überlassen, dann muß ich mir eigentlich keine Gedanken mehr um meine abermals gute Freundschaft machen. Das hat sich dann erledigt.

Ja ich gebe zu, ich lasse das auch hier mal wieder durchblicken, meine Sichtweise das die EU nur ein Wirtschaftsbündniss ist, macht die Vorteilslage für mich als kleiner Bürger nicht deutlich aktraktiver.
Oder, nein ich bin kein EU-Liebhaber, ich würde einen Austritt, durchaus auch mit seinen Folgen begrüßen.

Das hätte wiederum den konkreten Vorteil, daß der Kreis derjeniger mit denen ich „am Tisch sitzten würde“ deutlich kleiner und damit auch deutlich überschaubarer-berechenbarer ist. Tanz dann einer aus der Reihe, kann man ihm mal schneller auf die Finger hauen und ihm sagen: „setzt dich mal gerade hin, furz hier nicht so rum. Ach ja und Tisch decken und abräumen zählt für alle !“

So ist das Leben nun mal. Nur hingehen und Vorteile nutzen aber kaum bis gar nichts dazu beitrage, das geht nicht. Das ist nun mal das Prinzip eine Gesellschaft.

Wenn ich Teil einer Gesellschaft bin oder werden will, dann kann-muß ich auch etwas dazu beitragen. Und so sehe ich Gesellschaft und deren Struktur als eine Chance, etwas gutes daraus zu machen.

Da gibt es auch keine Sichtweise des halbvollen oder eben halbleeren Wasserglases. Man sollte, muß rationell gesehen, einfach nur zusehen das genug Wasser in das Glas reinkommt, damit ich und alle anderen nicht in Streit ausbrechen müssen um keinen Durst zu haben.

Vom Traum erwachen zum Albtraum

Streit ist kontraproduktiv, weil jener unnötige Ressourcen verschlingt, die man anderweitig positiv nutzen könnte und außerdem Angst auslöst.

Angst aber wiederum wird nur negative Tendenzen unterstützen und in einem Konflikt seinen Höhenpunkt finden. Das ist ein nahezu ungeschriebenes Gesetzt, was man mit Sicherheit auch phychologisch begründen kann, von wegen Ventilfunktion. Aber Konflitkte sind ja heutzutage nicht nur ein Dampfablassventil, auch Krieg genannt, sondern enden leider heute ja nicht mehr einfach so, mit einem Verliere und Gewinner, sondern eskalieren oft unmerklich in eine Art Terrorkrieg.

Krieg, Terror, Terrorkrieg aber wiederum verschlingt nicht nur noch einfach mehr positive Ressourcen, sondern produziert leider auch nochmehr Angst & Hass. Diese Spirale endet naturgegeben in einem humanitären Disaster einem Albtraum.

Guten Morgen Deutschland

Oktober 10, 2015

…auf der einen Seite bin ich selbst erstaunt und auf der anderen Seite platzt mir gerade wieder der Hals !

Es kann doch nicht sein, daß das jeden Samstagmorgen so ist ?

Guten Morgen zusammen,

es ist 08:00 Uhr und ich sitzte mal wieder hellwach in der Küche und läute mein Wochenende ein. Die Samstagszeitung ist gelesen, die Café con Latte geschlürft, ja es gibt sogar noch einen dritten Keks dazu, weil heute mal Samstag ist. Und wie immer rufe ich meine Emails ab, wo ich dann den Rückstand der Woche so nach und nach abarbeite.

Die erste gute Meldung ist, laut mindestens zweier aktiver umwelt- u. gesellschaftpolitischer Gruppierungen ( ich nehme jetzt mal die Zahlen des Umweltinstitut München e.V. zur Hand ) sind 3.263.920 Menschen gegen TTIP !

Auf der anderen Seite schwillt aber die Krawatte weil die Befürworter, oder Fan´s wie es das Umweltinstitut München e.V. nennt wie folgt beschreibt:

„…Da ihnen überzeugende Argumente für das Abkommen fehlen, verlegen sich einige TTIP-Fans nun darauf, unsere Protestbewegung zu verleumden. So geschehen letzte Woche im Bundestag, wo der CDU-Abgeordnete Joachim Pfeiffer den TTIP-GegnerInnen unterstellte, sie seien „einfach strukturiert“ und leicht zu verängstigen. Mit echtem bürgerlichem Engagement hätte unser Protest nichts zu tun. Wir finden es unfassbar, wie Herr Pfeiffer versucht, der Meinungsäußerung von gut drei Millionen Menschen die Berechtigung abzustreiten. Sie ärgern sich auch darüber?

Zitat aus der Newsletter des Umweltinstitut München e.V. vom 10.10.2015

Natürlich ärgere ich mich darüber das ein vom Volk gewählter Politiker wie der CDU-Abgeordnete Joachim Pfeiffer uns als einfach strukturiert, ergo als dumm bezeichnet. Leider übersieht er dabei, das man ja zum Glück noch Gefahr läuft, das eben solche Äußerungen an die Öffentlichkeit gelangen.

Ich weiß ja jetzt nicht wer sonst eine deratige Person wählt, aber wenn jener guter Mann davon ausgeht, das seine Wähler oder die Wähler ansich dumm sind und er ergo das freie Recht hat über die Köpfe von 3.263.920 Menschen hinweg über etwas zu bestimmen, was eben jene nicht wollen, und das trotz einer knapp gehaltenen offiziellen Informationpolitik, dann gehört zum einen eine Strafanzeige wegen Beleidigung gestellt und zum anderen jene Person aus allen öffentlichen Ämtern entbunden !

Eventuell spekuliert er schon auf die ersten Wirkungen dieses Freihandelsabkommen, wo er dann eventuell ungestraft deratige menschenunwürdige Äußerungen tätigen darf.

Was Herr Pfeiffer, wenn ich denn mal so ganz sachlich fragen darf, ist denn in Ihren Augen ein echtes bürgerliches Engagement, welches Protest zur Grundlage hat ? Etwa Menschen die eine Meinung haben als dumm zu bezeichnen ? Kann ich dann daraus schließen, das ich jenes auch auf Sie münzen sollte ? Das tut mir aber leid, mein Menschenverstand und durchaus auch ein immer noch im gewissen Maße vorhandener Respekt, auch solchen Personen wie Sie Herr Pfeiffer, gegenüber, verbietet es mir.

Ich wünsche den Herrschaften noch einen schönen Tag.

Greenpeace stellt sich quer…

September 19, 2015

…und das zurecht !

Es ist mal wieder Samstag und da lese ich ja für gewöhnlich die Samstagszeitung. Da sind schon der eine oder andere Artikel auch auf meinen diversen Blogs entstanden ( ich „leide“ ja unter dem Symtom gar nicht so viel tippen zu können wie ich denken und ergo mich äußern muß/ müßte ).

Also jener Artikel, den ich hier gleich zitieren, oder auch nicht und wahrscheinlich auch wieder kommentieren werde, entspringt der Druckausgabe des Westfälischen Anzeigers/ Wirtschaft. O.k. tut er dann doch nicht, dazu aber unten mehr…

Um das aber auch für mich mal wieder abzukürzen, es geht ja darum das Greenpeace ( zu Greenpeace Online-Artikel <klick> ) herausgefunden hat, daß es gegen das geltende EU-Recht verstößt, Braunkohlekraftwerke einsatzbereit zu halten.

„…Denn die energetische und juristische Untersuchung belegt: Die deutsche Stromversorgung ist auch ohne Braunkohlereserve jetzt und in Zukunft gesichert – es existieren sogar massive Überkapazitäten. „Die Analyse zeigt, dass diese Regelung nichts anderes als ein millionenschweres Geschenk an die Betreiber wäre“, erklärt Tobias Austrup, Greenpeace-Experte für Energie. …“

Zitat des Onlineartikel Grenpeace vom 19.09.2015

Gut man könnte jetzt wieder sagen, kann man sehen wie man will, hängen auch wieder Arbeitsplätze mit dran, was ja ein gern herbeigezerrtes Argument ist, was sich dann ja auch herrlicherweise nicht von der Hand weisen lässt.

Doch sind wir mal ehrlich, diese Arbeistplätze werden irgendwann, wahrscheinlich sogar schon in absehbarer Zeit eh wegfallen.

Das tut mir auch leid, ganz ehrlich. Denn ich bin ein Kind des Ruhrpotts und habe das Zechensterben hier live miterlebt und sehe sehr oft die Folgen jenes Zechensterbens.

Aber sind wir doch auch mal ehrlich. Das Geld womit jene Braunkohlekraftwerke am Leben erhalten werden würden, wird nur zu einem sehr geringen Bruchteil als Löhne abfallen.

Wenn man dann nochmal grob betrachtet, daß es ja im Grunde die selben Energieunternehmen sind, die auch die abschaltungswürdigen AKW´s betreibt, braucht man nur eins und eins zusammenrechnen.

Da tauchte doch die Tage die Frage auf ob die bisherigen Rückstellung für den Rückbau überhaupt reichen und ich meine auch wo gelesen zu haben, das man eben in dieser Rücklagen ein ebenso großes Loch gefunden hat, was man wohl „vergessen“ hatte.

Ergo müssen diese Energeikonzerne jetzt versuchen, und das auf vielseitigen Wegen, Geld in jedeweder Höhe einzuspielen um überhaupt noch existieren zu können !
Ich spiele diesen Gedanken mal weiter. Wenn ich dieses Rückstellungsfinanzierungsloch sehen würde ( wobei ich mir da sicher bin, das die Energiekonzerne dieses Loch kennen ), was dann auch noch damit verbunden war, das man umgehend die Dividende der Aktionäre einstellen sollte, dann ist klar wohin der Zug sich bewegt !

Keine Dividende, keine Aktionäre, kein Kapital dafür kapitaler Wertverfall jener Unternehmen. Ergo drohende Pleite !

Doch was dann ! Was ist dann mit den Altlasten ? Wer kommt dann wieder dafür auf ?

Und wie man ja so schön sagt, jeder Praktikant kann mit ein paar Mausklicks die entsprechende Meldung ausfindig machen. Hier also im Zitat:

Berlin – Die Stromkonzerne haben in einer Stiftung 36 Milliarden Euro an Rücklagen für den Rückbau der Atomkraftwerke gebildet. Jetzt muss die Bundesregierung erstmals einräumen, dass das Geld nicht reichen wird.

Die Bundesregierung befürchtet, dass die Milliarden-Rückstellungen der Stromkonzerne für den Abriss der Atomkraftwerke in Deutschland zu knapp bemessen sein könnten. Das geht aus einem Schreiben von Wirtschafts-Staatssekretär Rainer Baake an die Grünen-Bundestagsfraktion hervor. In dem Brief heißt es, die Regierung werde wie geplant das Gespräch mit den Kraftwerksbetreibern suchen. „In diesen Gesprächen wird es auch darum gehen, ob die bislang gebildeten Rückstellungen ausreichen werden, um die Kosten für die Stilllegung und den Rückbau der Kernkraftwerke und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle zu finanzieren“, schreibt Baake. Außerdem solle geklärt werden, „ob die gebildeten Rückstellungen in ausreichender Höhe werthaltig sein werden zu den Zeitpunkten, an denen sie für die Finanzierung der vorgenannten Kosten benötigt werden“.

In dem Brief vermeidet das Wirtschaftsministerium jede Festlegung darauf, dass die Steuerzahler auf keinen Fall für den Rückbau abgeschalteter Atommeiler zahlen müssen. „Nach dem geltenden Verursacherprinzip“ liege die volle Kostenverantwortung bei den Unternehmen, heißt es. Adressiert ist das Schreiben an Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer. Es liegt der Berliner Zeitung vor.

Im vergangenen Mai war ein Vorstoß der Konzerne Eon, RWE und EnBW bei der Bundesregierung bekannt geworden, die verbliebenen deutschen Kernraftwerke mitsamt den Rückstellungen in eine öffentlich-rechtliche Stiftung zu überführen. Sie soll den Ausstieg Deutschlands aus der Atomkraft organisieren und  anschließend sicherstellen, dass die Meiler  zurückgebaut und die Bestandteile sicher entsorgt werden. Auch für die Atommüll-Lagerung wäre sie  zuständig. Der Vattenfall-Konzern war an diesem  Vorstoß zunächst nicht beteiligt.“

Zitat Ende die Quelle ist die Onlinemeldung der Berliner Zeitung vom 19.09.2015

Jetzt darf man nur hoffen das der Oliver Krischer wahrheitsgemäß seiner Augabenstellung als vom Volk gewählter Abgeordneter nachkommt und so, zumindest in meinen Augen, mal wieder mächtig Punkte für die Grünen einfahren kann.

Ich denke mit diesen paar Worten sollte jedem ein Nachdenken wert sein und dann auf diesem Wege leider, ich betone leider, ein wenig die Augen öffnen, mit was für einem Moloch wir es da zu tun haben.

Noch kurz hinterher gesponnen: lässt sich Frau Merkel mal wieder auf einen faulen Taschenspielertrick ein, wie damals bei der abgewendeten Bankenpleite….

( Kleines Nachwort noch: es tut mir leid das ich dann doch keinen Artikel das Westfälischen Anzeigers herangezogen habe. Aber ich denke die anderen zitierten Artikel sind aussagekräftig genug. Und noch ein nahcgeschobene Quelle als Bemerkung zum Thema findet man hier <klick>. )