Archive for the ‘07. Neue Dimension’ Category

Neue Dimension: weltanschaulich betrachtet…

Juli 13, 2014

…also die Welt befindet sich an einem Standpunkt wo sehr viel passiert ist. Vieles von dem was passiert ist wurde über Abkommen „künstlich“ herbeigeführt, es ist also nicht passiert, so wie „früher“ weil es sich jemand alleine in den Kopf gesetzt hatte.

Ich will & kann nicht abstreiten das vieles nicht schlecht ist, ja sogar entscheidende Grundansätze zum Positiven hat, aber über eben dieses Faktum ist man bis dato nicht hinaus gekommen.

Die Gründe dazu sind so offensichtlich wie sie es schon immer waren und ebenso offensichtlich ist die Bereitschaft, daß sich daran etwas ändert. Nichts !

Unter „ändern“ kann, sollte & muß man nicht eine Zemnetierung des Jetztzustandes verstehen, sondern einen tatsächlichen Schritt nach vorne.

Nach vorne kann es aber nur gehen und das reibungslos, wenn alle in Wirklichkeit etwas davon haben ( siehe hier auch im Abschluss der budistische Gedanke ).

Und genau dort liegt der Knackpunkt.

Meine wahrscheinblich sich bewahrheitende Befürchtung ist, daß es ein paar wenige begriffen haben und die breite Masse nicht.

Die kleinen Gruppen die es verstanden haben kennen wir genauso gut wie die Masse, die von tuten und blasen keinen Schimmer hat.

– Da sind auf der einen Seite diejenigen die den direkten Vorteil im Sinne des Märchens vom immerwährenden Wachstum und somit für sich den Nettogewinn ( Nettogewinn im Sinne des des Wortes Netto ) abschöpfen.

– Dann noch eine kleinere Gruppe der Summe ( X Plus hoffentlich ), die sich im gewissen Umfang für das Geschehen interessieren ( und das auch ohne den direkten Nettogewinn ).

– At Last, und diesmal wirklich im Sinne von at last, eben weil sie zwar glauben sie seien die Macht, sich aber im klei(n)sten Sinne für´s Weltgeschehen interessieren und somit als große träge Masse ganz hinten an hängen. Die Gründe zu dem Verhalten dieser Gruppe könnte man schon wie seid Jahrtausenden unter dem einfachen Motto „Brot & Spiele für das Volk“ laufen lassen.
( In Wirklichkeit sollte an jener Stelle stehen „Bildung & Brot“ für die Masse.)

Thema Gesellschaft: ja man kann es nicht abstreiten und auch drehen und wenden wie man will. Egal welcher Machtoberer wo sitzt, es wird für jeden der Schwellenpunkt kommen, wo Verhältnisse kippen – das uns auch und gerade DAS hat die Geschichte immer gezeigt ( dabei lasse ich mal den Begriff „soziale“ Gesellschaft, das Ideal in meinen Augen, außen vor ).

Also zu dem Punkt, man kann es drehen und wenden wie man will, Menschen sind und werden immer aufeinader angewisen sein. Kein Staatsoberhaupt, kein Oligarch, Kaiser, König, Präsident oder auch nur Bürgermeister kann ohne die breite Masse. In seinem Geschickt liegt es die ( hoffentlich gute ) Waage zu treffen, zwischen seinem „Recht & Wohlstand“ und dem „Recht & Wohlstand des Volkes/ Gesamtgesellschaft“ zu entscheiden.

Kippt ein Verhältniss liegt es in seiner Hand es zu stabiliesieren ( und hier mal beachtend den Zusammenhang des stabilen Wohlstandes/ Grundbedürfnisse und dem immerwährenden Wachstum, denn stabilisieren bedeutet nicht ständiger Wachstum ) oder einen Punkt X zu überschreiten, wo absehbar oder auch nicht absehbar ist ( * ), das es zum Umbruch kommt.
Umbruch im sinne von gesellschaftlich oder auch wirtschafts-politisch. Das wissen die da oben auch sehr genau und gerade einen deratigen Umbruch = Unsicherheit auch für die Pfründe kann und wollen sie sich nicht leisten.

( * absehbar oder nicht, Fakt ist, nichts aber auch rein gar nichts ist unendlich. )

Zum kippen der geopolitischen Verhältnisse oder deren Stabilität. Hier sollte und könnte, zumindest nach meinem bescheidenen bisherigen Kenntnisstand, von Interesse sein, ein Kippen gänzlich zu vermeiden.
Denn auch für die Gesamtgesellschaft und somit fokusiert das Volk ( global betrachtet der einfache Mann ) ist selbst für ihn ein Kippen „kein Vorteil“ – gelinde gesagt.

( An diesem Punkt noch eingeführt: ich hoffe das wir zumindest diesen Punkt noch nicht überschritten haben, auch wenn ich zugeben muß, daß aufgrund der subtilen gesellschaftlichen und globalen Gesamtlage es wohl schon so sein wird. Welche Schritte jetzt unternommen werden um deren Folgen abzumildern, bleibt fraglich. )

Diese „Kippen“ ist ein Akt des Abrisses, ein Schritt über einen Abgrund hinaus. Man kennt ja das Sprichwort:

Viele rennen auf den Abhang zu – wir sind schon einen Schritt weiter!

Je früher, und zwar unter dem aktiven Beitun der breiten gebildeten Masse eingefügte & ergänze Grundsätze wie „Bildung & Brot“ sowie „Recht & Wohlstand des Volkes/ Gesamtgesellschaft“ sind hier entscheident. Ein „Kippen“ ist immer ein radikaler Akt, ein gewaltsamer Akt.
Gewallt ist ein Thema, das niemand gebrauchen kann, eben weil es nur zu einem Recht des Stärkeren führt. Somit den Kreis der alten Machtverhältnisse wieder schließt. Drehen wir uns wieder im Kreis, ist der abermalige Umbruch in unabsehbarer Zeit vorausprogramiert. ( Auch das hat uns die Geschichte schon immer gelehrt. )

Wollen wir das ? Sind wir für mehr bereit, als nur für einen abgesteckten Zeitraum unseres eigenen bescheidenen Dasein zu entscheiden und danach zu handeln ?

Gibt es also eine breite Masse die aufgrund ihrer Ratio entscheidungsfähig ist, besteht die reelle Chance eine langfristigeren Daseins, als bestenfalls nur über eine Dekade/ Evolutionsabschnitt ?

Man könnte auch fragen, in wie weit hat sich der Mensch vom Urmenschen tatsächlich entfernt ? Ist das streben nach dem Höherem, einem Leben danach, und nicht im relogiösen Sinne, sondern im ( guten ) Weiterleben unserer Nachfahren, ja auch im Sinnen der direkten Nachfahren, als unserer „Brut“ schon soweit entwickelt, das wir rationell dazu in der Lage sind zu handeln ?
Oder sind wir über das blose stillen des Hungergefühls ein wenig Wärme am Lagerfeuer und Zuneigung ( in Form einer kurzfristigen Befriedigung ) nicht hinausgekommen ?

Meinen These dazu, wie schon oben mal gesagt, aufgrund meiner bisherigen Sichtweise, der einfache Mann ist dazu mehr in der Lage als der Herrscher. Dem einfachen Mann ist es genug, satt zu sein und seine Zukunft in sicheren Händen zu wissen, als dem cleveren ( vermeintlich gebildeten ) Geschäftmann, der seine Sicherheit im anhäufen von maximierten Wohlstand sieht.

Zum Abschluss will ich noch zwei Gedanken mitgeben die dem religiösen aber weltanschaulichen entnommen sind, wobei ich jetzt hier nicht differenzieren will, also weltanschaulich und-oder religiös.

Gedanke 1.: nach dem Tod kann man nicht von seinem Wohlstand mitnehmen – alles was man mitbekommt, ist nur ein Totentuch.

Gedanke 2.: Eventuell ist der budistische Weg von Bescheidenheit ( im sinne von Wohlstand ) und somit auch Glück ein Weg. Eine immerwährende Wiedergeburt könnte auch als Sinnbild für einen Zusammenhang einer gesamten Gesellschaft stehen. Ist alles wissentlich – rationell – und wie im Budismus weltanschaulich verknüpft, nimmt man es wahr und richtet sich danach aus. Man nimmt Rücksicht.

Angedacht hier in diesem Forum.

Advertisements