…rollendes I-Phone…

Mai 22, 2016

Ich komme noch mal kurz auf einen Artikel aus einem Testabo der „Zeit“ zu sprechen vom 12.Mai 2016. Es geht um einen Artikel zu Tesla und Elon Musk sowie ein paar viele Hintergründe.
Erstaunlich fand ich dann schon, daß jener Artikel unter der Rubrik Wirtschaft gedruckt wurde. Klar es geht ja auch um die Wirtschaft bzw. um das was da Elon Musk macht. Prägnant fand ich dann aber schon wie sich die Wirtschaft hier, wenn auch wohl unbeabsichtet, in den Schatten stellt oder noch besser gesagt, ihre wahren Intentionen herauskehrt.

Ich versuche mal einen kurzen Abriss des Artikel zu geben. Elon Musk wird als Visionär der Automobilbranche dargestellt und seine Ideen sowie seine Vorgehensweise mit dem Headmaster in Space von Apple verglichen – Steve Jobs.

Eigentlich sagt der erste Satz schon alles: „Elon Musk ist der gefürchtete Liebling der Wallstreet.

Ja allen schauen dort hin, wollen am Erfolg und somit natürlich auch am Gewinn dieses Mannes und seinem Unternehmen haben aber…

…man fürchtet eben auch das man sein Geld in den Sand setzten könnte, denn seine Pläne sind mehr als gewagt.

Soviel zum Thema Abriss.

Abriss im sinne von niederreißen aber zumindest mal kräftig an den betonierten Mauern kratzen, die da von der Autombillobby bis zu einem gewissen Zeitpunkt, ich sage bewusst gewissen Zeitpunkt, denn der könnte, und das befürchtet wohl auch die aktuellen Unternehmen, schon vorbei sein.

Mein Kommentar dazu: es braucht halt eines Visionär. Auch wenn mir zu dem Stichwort Visionär immer wieder der Komentar von Helmut Schmidt einfällt: „wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.

Was kann man noch sagen? Elon Musk hat die Sache mit viel Elan von klein auf angefangen. Er hat mit PayPal aus der mal wieder sprichwörtlichen Garage heraus Geld gemacht und jenes immer wieder, gepaart mit ein paar guten Vorschusslorbeeren, investiert. So hat er seine Ziele, sein Sinnbild, um mal den Begriff Visionen anders zu beschreiben, recht zielstrebig verfolgt.

So hat er Erfolg gehabt, auch wenn es nicht immer so lief, zumindest was die Zeitpläne und deren Umsetztung, ich erwähne diese, denn das scheint so das aktuellste „Problem“ zu sein, anbelangte.
Denn mit den aktuellsten Plänen, die in seinem Kopf schon wieder Geschichte sind, sind die meisten Investoren wohl etwas überfordert. Er hat es wohl geschafft ein Massenautombil als reines Stromauto gesellschaftsfähig und zu einem brauchbaren Preis nicht bloß zu entwickeln, sondern auch dessen Markteinstieg anzugehen. Das Modell S.

Stichwort wahre Intention des Finanzmollochs.

Der Finanzmolloch möchte an den gewagten Plänen gute Gewinne abschöpfen, schätzt die Vorgehensweise auch eben weil sie gewagt ist, weiß aber auch auf der anderen Seite, gegen welche Mauern Tesla da zum einen rennt und zum anderen das gewagte Aktionen auch immer ein gewisses, um nicht zusagen schwer bis nicht kalkulierbares Risiko, behinhalten.

Ein Beispiel bzgl. Mauern. Hier in er BRD hat man wohl seitens der Berater der Bundesregierung die Födergelder zukünftiger Elektroautos so gelegt, das sie quasi um haaresbreite am Modell S vorbeischrappen. Tja das hat Tesla einfach Pech gehabt. Kann man jetzt natürlich auch anders sehen…

…und das würde ich auch. Wenn ich Tesla wäre, gäbe es für mich zwei Pläne. Plan A wäre, das Fahrzeug definiert so preislich auf dem BRD-Markt anzubieten, das man eben genau – leider, leider – unterhalb der Obergrenze auskommt. Ich meine man ist doch nicht blöd!
Plan B wäre, mal zu prüfen ob das was da beraten und ebenso beschlossen wurde überhaupt gesetzteskonform ist ?

Da fallen mir so Begriffe wie Gleichstellung ein aber auch die Tatsache das gerade bei den ganz fetten und eben hochpreisigen Automobilen die Förderung nach Strom unbedingt Not tut.

Ganz unabhängig von denn ja wohl noch immer laufenden Dieselabgas Skandal, wobei ich das durchaus auch ausgeweitet sehen würde auf Ottomotoren, denn wer glaubt das da die Werte tacko sind, der darf das gerne weiter tun, wieder Stichwort Helmut Schmitd & Visionäre, diesmal wohl aber berechtigt, sind es gerade ja die fetten Autos, die am meisten Dreck verursachen sollten.
Denn so ein wenig Physik ist da noch in meinem Hirnschmalz drin ist, bewegte Masse und deren Bewegungsenergie muß ja immer irgendwo her kommen. Wo also mehr Masse, da mehr Energie, folgerichtig auch mehr Dreck am Ende rauskommt.
Ist übrigens eine ganz simple Gleichung, Hausfrauenrechnung, wozu es liebe Bundesregierung auch keinerlei Berater braucht.

Gut, und so komme ich schon fast zum Abschluss. Klar würde mir die Tatsache mehr als nicht schmecken denjenigen Leuten noch Geld in den Rachen zu stecken, die es ja ohnehin schon haben. Aber ich sage das jetzt nicht unter Wut, da bin ich ganz Mensch und sage, gleiches Recht für alle.

( Nur wenn sie dann auch dieses Fördergeld bekommen, sollten sie bitte bitte auch ihre gleichen Anteile am sozial-gesellschaftlichen Abgaben zahlen und dabei dann bitte auch auch andere Abschreibungen und Förderungen, die ebene andere nicht bekommen, verzichten.

Aber an dem Punkt wären wir zumindest bei einer sehr umfassenden Steuerreform, wenn nicht sogar bei einer kompletten Gesellschaftsreform. Gut, auch da sage ich für mich und über mich – Visionär. )

Letzter Punkt: fett, groß, luxiorös, Teslamodelle.

Tesla hat es geschafft mit seinem ersten Fahrzeug einem Sportwagen Geld in die Kassen zu spühlen. Kritisch betrachtet wissen wir alles das ein Sportwagen, so günstig er auch zu produzieren war, alles andere als ein sinnvolles weil eben reines Spaßauto ist. Aber, und da spreche ich durchaus für Tesla, man hat über jenen Wagen gezeigt, nicht nur das es geht, sondern auch noch mehr als Konkurenzfähig ist.

Der nächste Schritt von Elon Musk ein Fahrzeug zu bauen, was zum einen die Ansprüche der gesellschaftlichen Oberschicht erfüllt und damit auch eine potentielle Akzeptanz zu schaffen, war nicht verkehrt. Irgendwo muß man ja ansetzten und auch irgenwo muß das Geld ja her kommen. Und Tesla brauchte und braucht sehr viel Geld um die Schritte weiter gehen können, die da noch auf der Agenda stehen.

Der Zwischenschritt, das Modell X ist schlägt leider genau in die Sparte wo ich sage, braucht man so gut wie einen Kropf, wird aber wohl wieder nicht nur eine Entwickelungsikone gewesen sein, sondern auch wieder ein notwendiger Schritt.

Auf einen notwendigen Schritt komme ich aber gleich noch zu sprechen.

Mit dem Modell S hat man es nun geschafft. Ein Modell das sich nicht nur die oberen Zehntausend leisten können, sondern schon die breite Mittelschicht, sodenn sie dort eher zur oberen Grenze gehört.

So generell kann ich ja nichts gegen Tesla sagen. Ja mir gefällt das Design, die ganze Aufmachung und auch die Innenraumgestaltung. Ja man kann sagen, das macht schon was her, eindeutig. Ich denke, daß das Design jene Sprache spricht, die man wohl auch in Sachen Qualität rüber kommen lässt ( gut zu diesem Punkt liegen mir aber auch keine gegenteiligen Informationen vor ).

Aber um ganz ehrlich zu sein, mit dem Modell S wäre bei mir schon die Obegrenze dessen erreicht, was ich mir leisten würde. Nicht der finanzielle Part steht da bei mir im Fordergund, denn ich denke, entgegen der vielen geldspielsüchtigen Investoren, auf die jetzt mal so wieder zu sprechen komme, nicht in kurzweilligen Zeitrafferphasen, sondern extremst langfristig, würde also ein derartiges Fahrzeug nutzen bis es den letztendlichen Strecker macht.

Stichwort nutzen. Rein vom nutzen her würde ich mir wünschen, wenn Tesla noch die Kraft besitzen würde, ein Fahrzeug unterhalb des Modell S anzubieten.

Ich denke da an einen wirklichen smarten maximal untere Mittelklassewagen, eher größerer Kleinwagen, mit eben jener Antriebs- u. Karosserietechnik, wie sie jetzt schon bei denen aktuell Modellen vorhanden ist. Denn das sind Fahrzeuge die eine Massen braucht und noch viel besser bezahlen können. ( Natürlich wäre ein Ausbau & Förderung der „Öffentlichen“ sinnvoller, genauso wie die Nutzung der Füße auch gerne in Kombination mit dem Fahrrad.)

Ein I-Phone für die Massen darf und kann auch langfrist nicht auf der Basis von Luftgeld der Investoren beruhen, die sich da versuchen oder eben auch machen, in die Gewinnspannen der Aktien reinzuhängen.
Reinzuhängen wie in eine Hängematte, völlig relaxed ohne was zu tun, nur wartend darauf, das der Gewinngeldmantel einen schön warm zudeckt.

Einen schönen Tag noch.

Gerechtigkeit…

Mai 10, 2016

…wird bald nur noch eine Farce sein.

Ich nutzte mal wieder eine Newsletter als Ausgang für eine Stellungnahme. Auch wenn wir es ja schon alle wussten, unser Glaube an die Gerechtigkeit wird nicht gerade durch die Realität untermauert. Dennoch, etwas mehr hätte man doch erwarten können. Und so zitiere ich mal jene Text:

Die Luxemburger Staatsanwaltschaft hat heute am letzten Tag des Prozesses gegen die LuxLeaks-Whistleblower eine 18-monatige Haftstrafe für Antoine Deltour und Raphael Halet gefordert. Für den Journalisten Edouard Perrin forderte die Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe. Sven Giegold, Zeuge der Verteidigung und Sprecher von Bündnis90/Die Grünen im Europaparlament kommentiert die Forderung der Ankläger:

…und gebe dazu natürlich auch die Orginal-Onlinequelle vom heutigen Tag/ 10.05.2016 an.

Natürlich auch mit dem Hinweis, das dort noch mehr steht und man es sich ruhig mal durchlesen kann. Weiterhin denke ich auch nicht, das die Urheber etwas gegen eine weitere Verbreitung haben, forden sie doch zum Facebook & Twitter auf.

Na dann wollen wir mal…

TTIP – Kritik an der Kritik

Mai 3, 2016

Die Verhandlungen über TTIP seien das normalste von der Welt, meint Rolf-Dieter Krause. Schließlich fänden Tarifverhandlungen auch nicht vor laufenden Kameras statt. Und wieso eigentlich – Stichwort VW – sei man sich so sicher, dass europäische Standards litten, wenn es zum Abschluss kommt.

…naja warum sich da so sicher sein kann ? Die Frage kann ich und wahrscheinlich auch etliche andere Kritiker, dem oben zitierten guten Hr. Rolf-Dieter Krause beantworten.

Wir glauben nicht, das man eine direkten Vergleich zu einer Abgasmogelrei ziehen kann, wenn es auf der anderen Seite um eine offensichtliche Aushebelung der Gesetzgebung geht.

Und wer sagt mir denn, das die US-Hersteller die Abgasnromen einhalten? In den USA? Jetzt und im hier? Könnte doch auch sein, das sich da gezielt ein paar zusammen getan haben und mal gesagt haben „…schau da doch mal nach„:

Denn anders als beim Abgasskandal, wo sich die Beteilligten sicher waren gegen vorhandene Gesetzte/ Standards zu verstoßen. Beim Abschluss von TTIP kan man sich sicher sein, das dies nicht mehr der Fall sein wird. Denn man schreibt dann ja seine eigenen Gesetzte.

Und Aufregung „hysterischen Debatte„( Zitat ) erzeugen nicht die TTIP-Papiere ansich, sondern das scheinbar-offensichtliche Handling damit, sowie die daran beiteilligten Personen.

Anders gesagt, wenn denn dann doch alle nicht so schlimm ist, warum gewährte man denn bis jetzt nicht einfach Einblick? Um auch hier nochmal eine Kritik an diesen in meinen Augen vorschnell gezogene Bruhigungsargumente zu ziehen, bei den Tarifverhandelung bekommt die Öffentlichkeit tatsächlich die Informationen die sie bekommen will.

Denn die Gewerkschaftsbosse werden ihren Gewerkschaftsmitgliedern Rede & Antwort stehen müssen und auch wollen.

Ich mutmaße aber mal, das man den Hr. Rolf-Dieter Krause mit einem Stück Papier in der Hand zu dieser Aussage bewegt hatte. Von alleine kann man soetwas nicht erdenken. Ne´ also sorry…

Jetzt ist aber Schluss: oder doch nicht?

April 17, 2016

Part II: natürlich ringen jetzt die aktuellen, zumeist eher am Rand stehenden Medien um die Aufmerksamkeit in dem von mir vorgebrachten Fall heißes Eisen.

Ich beginne mal mit einer GIF Datei, sodenn ich sie hier uploaden kann…

keep cool

…und um jetzt auch mal artig zu sein, nicht das da mir was entgehen sollte, hier aus dem Rennrad-News Portal die Orginalquelle in dem Thread. Wo dann auch jene wohl nicht ganz unabsichtlich giftige Grafik auflauerte…

angelas friend

Kommen wir zu dem ersteren von mir eingeworfenen. Was will uns der Künstler damit sagen?

*bedrückende Stille wo alle versuchen wegzuschauen wie damals in der Schule*

Man merkt schon, ich versuche nicht nur dem ganzen Dreckskram mit einer sehr überzogenen bildlichen Obzession beizukommen.

Ich bin da ganz ehrlich, so richtig was mit Humor hat das nichts zu tun. Meine Gedanken dazu waren ganz klar. Genauso stellt sich für die BRD mit seinen Oberhäuptern und deren getreufolgenden Volk die politische Situation dar.
Im Schatten des Komerzes, man beachte, der gute Mann im legeren Anzug, Zigarettchen rauchend, steht im Schutze einer Werbetafel. Die einen werfen Steine, von der anderen Seite rückt die Staatsmacht an um wieder Ordnung zu schaffe. Er, also wir, schauen schon fast etwas genervt-ungeduldig auf die Uhr und warten ab, bis es wieder dem gewohnten Alltag nachgeht.

Aus dem Radforum tauchte dann auch aus der geistigen-provokativen Versenkung die Onlinepräsenz der TITANIC auf.

Mein Gott wer hätte das gedacht. Ich kenne TITANIC und genauso Alfred E. Neumann noch aus der frühsten Jugendzeit. Damals durfte man quasi so ein Heftchen nicht in der Hand haben, sonst zählte man als verstört.
Nun gut ich gebe zu, die Stilmittel, wenn man das überhaupt noch korreckterweise als „Stil“ bezeichnen sollte, wo sich auch meine ansich neutral bis eher vorsichtig-hoch gesteckten Ansprüche ein wenig streben, sind die wohl die gleichen wie damals.

Also nehme ich mal die gezielt provokaten Einspielungen als Kunst, deren Wertung man sich ruhig enziehen darf, stellt sie dennoch, zumindest in meinen Augen, das Possenspiel dieses Schlagabtausches Böhmermann – Erdongan, oder sollte man auch sagen, der gesamten Politik, gut dar.

Zu der „Dame im Bild“ noch einen Spontangedanken. Natürlich kann sie nicht anders als der Klage statt geben. ( Ungeachtet der schon von mir erwähnten Einwände.) Aber das ist einfach, einfach betont, nur Politik oder Diplomatie.
Die Staatsmänner und Fräulleins unter sich, müssen auch wenn nur eine, um nicht zu sagen schlechte Basis, der Kommunikation zu schaffen, ein gewisses Abnicken, wiederum nicht zu verwechseln mit gutheißen, simullieren.

Die Wahrheit dahinter ist oft einen andere.

Jetzt ist aber Schluss: heißes Eisen?

April 15, 2016

Ist die Frage in der Thematik Erdogan und Böhmerman ein heißes Eisen oder eher nicht? Kann man jetzt sehen wie man will.

Apropos sehen –>Klick

Ein paar klare Worte, die ich in weiten Züge sogar Teile, wo ich aber nicht der Einzige sein werde.

Also heißes Eisen oder nicht. Ich sage, die aktuelle Politik ist immer ein heißes Eisen.
Ob es jetzt darum geht mit jemanden, der sich auch schon im Vorfeld nicht immer als der demokratierprobe Staatsmann herausgestellt hat, über Lösungen für gewisse Probelmatiken spricht, um so seine eigenen Problemlösungsprozesse möglichst weit weg vom eigenen reichlich gedeckten Tisch bewegen will, dieses Vorgehen noch mit der einen oder anderen Zuwendung untermauert, oder ob es um Briefkasten in irgendwelchen Ländern geht.

Heiß wird diese Gesellschaft-Politk, wenn sie unsachlich und fern der eigenen Grundwerte diskutiert wird, womöglich noch polarisiert durch gesellschaftliche Grundströmungen, denen man sich auch nicht ganz verschließen will, um so in der nächsten Runde auch wieder gut da zu stehen.

Heiß ist die Thematik, und das vergessen die meisten recht schnell, schon da durch, daß die Urheber dieser Diskussionsgrundlagen sich eben nicht ganz regelkonform verhalten haben.

Man kann also unter dem Strich sagen, es ist nicht erst zu einem heißen Eisen geworden, es war schon immer ein heißes Eisen. In diesem Sinne…

…mal was Erheiterndes.

Ach ja und noch etwas zum Thema heiß werden oder schon sein. Kritisch hinterfragt, ist nicht auch die Berichterstattung stets um Schlagzeilen bemüht ?
Ich komme gerade drauf, weil ich das ja in dem Suchergebniss fand. Die Zeit schreibt, das die Bundeskanzlerin erlaubt gegen Böhmerman zu ermitteln. Muß ich jetzt sagen das die Zeit auch nicht mehr das ist was sie mal war? Naja, da sind noch einige Blätter, aber Schwamm drüber an diesem Punkt.

So allgemein war ich bis jetzt der Überzeugung, und ich sagen ganz bewusst nicht der Meinung bin, das wir in der BRD immer noch eine Gewalltenteilung haben.

Kernfrage: wie kann also eine Bundeskanzler darüber bestimmen, ob ein Antrag auf Strafverfolgung statt gegeben wird?

So wie ich das mitbekommen habe, gibt es tatsächlich ein entsprechendes Gesetzt was die Grundlage zu dieser einen potentiellen Strafverfolg darstellt, dessen man sich ja übrigen jetzt auch zu schämen scheint, ups übersehen, sondern der Antrag wurde von Erdogan über einen entsprechend autorisierten Anwalt gestellt. Punkt aus.

Ich darf das jetzt mal so verstehen? Jemand tut mir böses und bevor mein Anwalt einen Antrag auf Strafverfolgung stellen darf, hat er gefälligst die Königin, oh sorry, die Herrscherin, mensch was ist denn heute los mit mir, …nein natürlich die Bundeskanzlerin zu fragen?

Wenn ein außländischer Staatsmann nun meint er müßte in unserem Land einen ordentlichen Strafverfolgung anstreben, er aber jenseit der demokratsichen und rechtstaatlichen Grenzen operiert, dann sag ich ihm doch: „ja klar mach mal, da kannst´e noch was lernen wie das hier bei uns so läuft.

Ich lach mich kaputt, der Strafverfolgungsantrag ist gestellt und die Richter sagen: „tja Pech gehabt!
Wäre ja nicht das Erste mal. Was kommt dann? Was will die Bundeskanzlern dann machen? Die Richter „kaufen“? Oder auch unter Polizeischutz stellen, weil ja eventuell da ein paar Gefolgsleute, mit entsprechenden Zielen, von wem vorstellig werden könnten?

Also so betrachtet wird dieses heiße Eisen langsam zu einer Lachnummer, wo sich wohl die meisten Beteilligten selbst zum Af*en machen könnten…

Jetzt iss aber Schluss..

Bei VW läuft doch…

März 11, 2016

…was schief!

DSC06666 vw

Wobei VW wahrscheinlich nur die Spitze vom Berg ist. Denn wie sagt man doch so schön? Auch die anderen kochen nur mit Wasser.

Die folgende Textquelle aus der Druckausgabe Westfälischer Anzeiger vom 05.03.2015 Seite Nr. 5 – ganzseitig !, habe ich mal mit mehr oder weniger spitzen Kommentaren meinerseits versehen.

„Wir wissen das es um viel mehr geht als nur um die Umrüstung von Motoren.

Es gibt nichts Wichtigeres für eine Marke als Vertrauen.

(Soll das jetzt ein Sinntext sein? Marke = Markt? Oder ist da snur so unwillentlich rausgerutscht, spruch war das Unterbewusstsein wieder schneller?)

Vertrauen kann man nicht durch Schnelligkeit wiederherstellen. Sondern durch Gründlichkeit, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit. Durch all das, was Sie zurecht von Volkswagen erwarten. ( Das ist aber zumindest in meinem Falle nicht alles. Man erwartet echte Innovationen und keine durch alle Preiskategorien sich ziehende SUV-Palette.Und ich denke der geneigte Kunde & Endnutzer dürfte da in etwa auf der gelichen Wellenlänge sein wie ich. Auch wenn er es noch nicht weiß. Aber genau um dieses Wissen geht es doch. Der Kunde vertraut, leider blind und so kann man ihm auch ein ansich altes Konzept, wieder mal neu und chic verpackt als Innovation verkaufen. Innovation ist aber ein leichtes auf den Nutzen hin abgestimmtes Verkehrsmittel. Kein 2 Tonnen SUV wo man nu rnoch mit allen Mitteln der Trickkiste Verbrauchs- u. Umweltbilanzen zurechtbiegt, das jeder Brückenbauer neidisch wird.)

Wir haben gründlich gearbeitet. (ach was?!) Und können jetzt sagen, was wir gerne eher gesagt hätten. ( Ja sagen kann man viel, nur ob es dann auch stimmt? Und warum überhaupt, hat man nicht eher, also vor dem Vorfall schon einen anderen, potentiell besseren Weg eingeschlagen?)

Wir haben bereits mit der Umrüstung der betroffenen Dieselmotoren, Baureihe EA 189, begonnen. ( Was bleibt Euch auch anderes über? Jetzt hört doch mal auf, das ist das mindeste was Ihr Leute bei VW tun könnt. Das hat aber nix mit Innovation zu tun, das ist reine Schadensbegrenzung im Sinne des Selbsterhaltungstrieb. Nichts anderes.)

In enger Absprache mit den zuständigen Behörden haben wir zuverlässige und erprobte Lösungen entwickelt. Die EA 189-Dieselmotoren mit 1,2 und 2,0 Liter Hubraum bekommen ein Software-Update. Bie den 1,6-Liter Motoren wird zusätzlich ein Strömungsgleichrichter im Luftansaugtrakt eingesetzt – dafür ist kein Eingriff in den Motor notwendig. Die reine Arbeitszeit für diese Maßnahmen beträgt deutlich weniger als eine Stunde. Die Kosten für die Umrüstung übernehmen selbstverständlich wir. (Und wo werden diese Kosten wieder eingespart? Bei den Vorständen und Bonuszuwendungen etwa? Nein lasst mich mal raten… . Ach komm lassen wir das besser.)

Die ersten Umrüstungen haben bereits begonnen – mit dem Resultat, dass keine Veränderungen der Leistungsdaten (ganz wichtig für den BAB verwöhnten BRD Bürger! Sauber ja, aber bitte stets die Möglichkeit mit +200km/h über die Bahn zu brettert – Sinn oder nicht wird nicht zur Diskussion gestellt.), der Geräuschemissionen, der Steuereinstufung ( Sinnfrage warum so billig das sein muß ?) oder der NEFZ-Messungen festzustellen waren. Dieses Ziel verfolgen wir bei allen weiteren Umrüstungen natürlich ebenfalls.

Wir bitten um Verständnis, dass sich nicht alle Fahrzeuge zur gleichen Zeit umrüsten lasen, sondern dass wir schrittweise vorgehen müssen. Natürlich sind die Fahrzeuge auch ohne die oben genannten Maßnahmen technisch sicher und fahrbereit.

Wir wissen, dass es mit der der reinen Umrüstung der Motoren nicht getan ist. (…präsentieren aber trotzdem großspurig diverse potentiell Sprit fressende neue „innovative“ SUV´s in möglichst allen Fahrzeugkathegorien, also vom Kleinwagen auf und Großraummodelle… .) Wir wollen Ihr Vertrauen zurückgewinnen ( Vertrauen = Kaufverhalten des Kunden ohne ein Hinterfragen der tatsächlichen Hintergründe & Folgen.) Und daran arbeiten wir rund um die Uhr.( Wie jetzt? An der Manipulation eines kritischen Kaufverhaltens?) Gründlich, ehrlich, zuverlässig. (Ja ne´ iss klar, wie schon gesagt… )“

Soll ich jetzt ehrlich sein? Ja ich glauben das was VW da sagt, ja ich bi sogar davon überzeugt. Nur leider erkenne ich auch was hinter dieser Maske steckt. Es ist in meinen Augen zu offensichtlich was da kommuniziert wird.

Aber ich möchte auch hervorheben, das dieses nicht ausschließlich von VW allen so möglichst sinnberfreit verbreitet wird. Sinnbefreit weil es nur große Phrasen sind.

 

Merkel & CDU Volksentscheid gegen TTIP & CETA

Januar 21, 2016

Hallo zusammen,

Zitat:

Jetzt für bundesweite Volksentscheide unterschreiben!

1,6 Millionen Unterschriften werden ignoriert:
Wir sind Bürger, nicht Zaungäste!

Das Kanzleramt hat die Rollläden runtergelassen. Kein Termin, keine Übergabe, kein Gehör. Dabei sind 1,6 Millionen Unterschriften in Deutschland gegen TTIP und CETA gesammelt worden. Kanzlerin Merkel und die CDU wollen davon nichts wissen. Sie verweigern eine persönliche Annahme der Unterschriften. Augen zu und durch. Bürgermeinung stört da nur.
Deshalb unsere Forderung:
Wir wollen nicht länger Zaungäste der Politik, sondern Bürgerinnen und Bürger sein. Wir fordern die Einführung des bundesweiten Volksentscheids.
Bitte unterzeichnen Sie hier unseren Aufruf:

– See more at:…

Mehr Demokratie e.V hat dazu eine entsprechende Seite zu einem Volksentscheid eingerichtet.

Wer nicht dafür ist das auch grundsätzlich über unseren Kopf hinweg tiefgreifenste Veränderungen vorgenommen werden, die mehr als eindeutig nur einer Stärkung der Wirtschaft zugunsten des Konsums ohne Rücksicht auf Verluste durchgeführt werden sollen und das obwohl eine beachtliche Anzahl an mündigen Bürgern dagegen ist, um genau zu gehen mehr als 1,6 Millionen!, der sollte sich da ruhig mal „einhacken“. Danke!

Immer noch zu beachten ist, das diese Art der verträge auch ganz gezielt auf ein aushebeln der bisherigen Rechtstaatlichkeit, Thema Schiedgerichte, ausgelegt ist

Eine Gesellschaft in Ohnmacht

November 18, 2015

In Gedenken an die Opfer ALLER ! nicht unter humanintären und somit selbstverständlichen Grundsätzen zu rechtfertigenden Attentate.

 

Ich weiß das es sehr viele Menschen beschäftigt.

 

Die Meldung über die Attentate habe ich nur am Rande abgefiltert und dann irgendwie auf „Durchzug“ gestellt. Das wundert mich schon selbst, daß jene Ereignisse so ein wenig an bei mir vorbei rauschen.
Bis gestern Abend habe ich nicht mal ansatzweise daran gedacht, dem aktuellen Geschehen einen Titel, eine Überschrift zu geben. Nur so um eine Kernaussage zu haben. Und sei es nur für mich.

Gut und so meine ich, was also nicht heißt das es (letzt)endlich ist, denn was ist schon endlich, gestern Abend eine Art Überschrift gefunden zu haben: Eine Gesellschaft in Ohnmacht.

Und selbst bei diesem Titel habe ich überlegt, ob ich ein Ausrufezeichen setzte oder es fett ausschreibe. Zu beidem hat es nicht gereicht. Das lasse ich gerade sacken um herauszufinden, oder wieder auch nicht, warum ?

Der Umgang mit dieser Thematik wird uns alle noch eine ganze Weile beschäftigen. Diese Formen der Beschäftigungen werden recht umfassend und sehr unterschiedlich sein. Ich mag dabei gar nicht an die Presse denken, welche sich ja schon in der Vergangenheit von ihrer wahren Seite – neutral betrachtet – gezeigt hat. Ja ich muß mir ein wenig auf die Lippen beißen…

Was von der politischen Seite her zu erwarten ist, daran mag ich ebensowenig denken, wie an die unfassbare Wut und Trauer jener Menschen die betroffen sind.

Doch beide Seiten haben ihre eigene Facette. Leider erahne ich schon, das jede dieser Seiten ihr wahres Gesicht zum Vorscheinen bringen wird. Echte Statements, sinvolle Handlungen und Konsequenzen um weiteres abzuwenden…

Wer Augen hat zum sehen der sollte genau hinschauen. Wer Ohre hat zum hören, der sollte jene ganz spitzfindig in jede Verlautbarung legen. Wer eine Nase hat, sollte jene in den Wind halten ( oder drehen ) um zu richen, woher es wirklich stinkt.

Das „sollte“ ist als Empfehlung zu lesen und kann durch ein „darf“ ersetzt werden. Im Grunde müßte ich aber an dieser Stelle weder ein „sollte“ noch ein „darf“ schreiben, sondern ein „muß“.
Doch ein weiterer Appel an die Mündigkeit des Bürges, egal welcher Nation oder Glaubensrichtung zu stellen, ganz ehrlich, da bin ich inzwischen ein wenig müde.

Guten Morgen Deutschland erwacht…

Oktober 11, 2015

…oder evnetuell doch nicht ?

Ehrlich gesagt, ich glaube nicht das Deutschand, oder genau genommen der Deutsche, als Masse betrachtet, wirklich erwacht.

Mal wieder eine Sichtweise zur Flüchlingsfrage, eine Frage die sich ansich nicht stellt.

Ich bin zu diesem Artikel gekommen, weil mir das Schlagwort der hirnlosen Diskussion schon woanders über die getippten Lippen kam.

Das Nichtnursinnbild des helmlosen Radfahrers passt genauso gut wie das des durchschnittlichen PKW-Lenkers. Ich habe recht und ändern sollen sich doch bitte die anderen. Ja genau ! Sie haben sich zu ändern, etwas muß bei den anderen anders werden.

Doch ich sehe die Sache mal so, wenn wir jetzt erwachen, ist es eh zu spät und ändern wird es an dieser Situation eh nichts. Denn machen wir uns doch nichst vor, allen ist bekannt, und somit natürlich auch den Flüchtlingen, das es in der BRD eben besser ist, als woanders. Egal wie dicht wir unsere Grenzen machen, oder auf unsere wirtschaftspolitisch verknüpften Nachbarn einreden ( diesen nüchternen Zusammenhang hatte ich ja schon erläutert und bgeinnt mit den Zeilen:“…Sie ist einen reine Wirtschaftsunion. ...“ und mit Strafmaßnahmen drohen, ja sogar selbst wenn wir jene Nachbarn dazu bekämen ihren Teil zu leisten, diejenigen die da raus wollen, haben nur dieses eine recht klare Ziel vor Augen: in die BRD.

Das könnte man jetzt auch physikalisch erklären. Nehmen wir mal an, die Länder aus denen die Flüchlinge kommen sind ein negative elektrischer Pol. Die Flüchtlinge selbst, sind ebenfalls negativ geladen. Dann gibt es da eine Zone, die europäische Union, wo es ein paar positive Pole gibt. Aber nur einer dieser positiven Pole ist der stärkste.

Wo wohl werden die negativ geladenen Teilchen hin wandern ?

Klar sie werden ganz zweifelsohne zum stärksten Pol wandern, der sie anzieht.

Wir sind an einem Zeitpunkt angekommen, wo wir diskutieren können so viel wir wollen, wir können eine Neuformierung unserer Gesellschaft in jedweder Form heraufbeschwören, wir können die Zuwanderung gut finden, oder wir können dagegen sein. Ändern werden wir nichts und zwar gar nichts !

Die Menschheit und gerade in der Führungsstruktur hat zuwenig aus der Geschichte gelernt, der kleine Mann wurde für dumm verkauft oder wenn er clever genug war, wurden ihm falsche Tatsachen vorgespielt, womt seine Entscheidungsfähigkeit stark eingerenzt wurde und es auch wohl in absehbarer Zeit da nicht besser wird, sprich sie wird ihm immer weiter aus der Hand genommen, es sei denn er sei wachsam, was aber wohl eher nicht zuzreffen wird.

Es hat was mit dem erwachen zu tun. Es ist nicht unbedingt ein böses Erwachen was wir zur Zeit erleben, jedenfalls würde ich es so noch nicht nennen. Auch wenn ich sagen muß, auch ich kann noch nicht sagen, was da noch kommt, oder ob es das schon war. Wobei ich mir schon sicher bin, das es das noch nicht war. Doch begreife ich diese Situation, so begrentz ich auch mit ihr nur umgehen kann, sprich Einfluss nehmen kann, wiederum hinterfragt, in wie weit könnte ich faktisch Einfluss darauf nehmen, eher als eine neue Chance.

Gut ich mag da eine Ausnahme sein, was auch an meiner durch das Leben geprägten Person liegen mag. Doch auch ein wenig Optimismus schwingt da mit.

Also das Erwachen ist nicht unbedingt bequem, das wird jeder von uns noch zu spühren bekommen. Doch wann ist ein Leben schon bequem ?
Solange man in einem PKW drin sitzt und die Fuhre rollt, ist alles schön. Kommt da so ein Radfahrer daher und hat auch mal ein Anliegen sein Recht zu nutzten ohne es durchzudrücken, dann ist das unbequem. Jener PKW-Lenker muß etwas von seinen Rechten, von Gott gegeben oder nicht, einstreichen. Das tut weh, kratzt am Ego, verstehe ich.

Aber die Fuhre rollt eben nicht mehr so einfach daher, da werden ein paar Hindernisse zu umfahren, ja sogar, ich sage jetzt das ganz böse Wort, umgangen werden müssen. Da wird man womöglich mal selbst Hand anlegen müssen um eine Situation zu meistern. So ist das Leben, das gehört zum Leben mit dazu, zum Erwachsenwerden.

Ganz ehrlich, ich war damals nicht so mächtig scharf drauf erwachsen zu werden ( was dann auch eventuell ein Grund ist, mir eine gewisse Kindheit bewahrt zu haben ), aber wir alle werden es werden müssen.
Wir können nicht mit dem wohlgenährten Finger auf unsere Nachbarn zeigen und warten das da was passiert.

Da müssen Entscheidungen getroffen werden und da müssen auch mit Sicherheit eine Menge unliebsamer Handlungen getätig werden.

Gut und wenn unsere vormals so netten Nachbarn sich mit uns zwar gerne an einen wohlgenährten Tisch setzten ( die EU ) aber selbst nicht dazu beitragen wollen, das neue Tischgesellen auch mal einen Teller Suppe abbekommen, ja sogar dazu neigen, uns das Decken des Tisches ganz alleine zu überlassen, dann muß ich mir eigentlich keine Gedanken mehr um meine abermals gute Freundschaft machen. Das hat sich dann erledigt.

Ja ich gebe zu, ich lasse das auch hier mal wieder durchblicken, meine Sichtweise das die EU nur ein Wirtschaftsbündniss ist, macht die Vorteilslage für mich als kleiner Bürger nicht deutlich aktraktiver.
Oder, nein ich bin kein EU-Liebhaber, ich würde einen Austritt, durchaus auch mit seinen Folgen begrüßen.

Das hätte wiederum den konkreten Vorteil, daß der Kreis derjeniger mit denen ich „am Tisch sitzten würde“ deutlich kleiner und damit auch deutlich überschaubarer-berechenbarer ist. Tanz dann einer aus der Reihe, kann man ihm mal schneller auf die Finger hauen und ihm sagen: „setzt dich mal gerade hin, furz hier nicht so rum. Ach ja und Tisch decken und abräumen zählt für alle !“

So ist das Leben nun mal. Nur hingehen und Vorteile nutzen aber kaum bis gar nichts dazu beitrage, das geht nicht. Das ist nun mal das Prinzip eine Gesellschaft.

Wenn ich Teil einer Gesellschaft bin oder werden will, dann kann-muß ich auch etwas dazu beitragen. Und so sehe ich Gesellschaft und deren Struktur als eine Chance, etwas gutes daraus zu machen.

Da gibt es auch keine Sichtweise des halbvollen oder eben halbleeren Wasserglases. Man sollte, muß rationell gesehen, einfach nur zusehen das genug Wasser in das Glas reinkommt, damit ich und alle anderen nicht in Streit ausbrechen müssen um keinen Durst zu haben.

Vom Traum erwachen zum Albtraum

Streit ist kontraproduktiv, weil jener unnötige Ressourcen verschlingt, die man anderweitig positiv nutzen könnte und außerdem Angst auslöst.

Angst aber wiederum wird nur negative Tendenzen unterstützen und in einem Konflikt seinen Höhenpunkt finden. Das ist ein nahezu ungeschriebenes Gesetzt, was man mit Sicherheit auch phychologisch begründen kann, von wegen Ventilfunktion. Aber Konflitkte sind ja heutzutage nicht nur ein Dampfablassventil, auch Krieg genannt, sondern enden leider heute ja nicht mehr einfach so, mit einem Verliere und Gewinner, sondern eskalieren oft unmerklich in eine Art Terrorkrieg.

Krieg, Terror, Terrorkrieg aber wiederum verschlingt nicht nur noch einfach mehr positive Ressourcen, sondern produziert leider auch nochmehr Angst & Hass. Diese Spirale endet naturgegeben in einem humanitären Disaster einem Albtraum.

Guten Morgen Deutschland

Oktober 10, 2015

…auf der einen Seite bin ich selbst erstaunt und auf der anderen Seite platzt mir gerade wieder der Hals !

Es kann doch nicht sein, daß das jeden Samstagmorgen so ist ?

Guten Morgen zusammen,

es ist 08:00 Uhr und ich sitzte mal wieder hellwach in der Küche und läute mein Wochenende ein. Die Samstagszeitung ist gelesen, die Café con Latte geschlürft, ja es gibt sogar noch einen dritten Keks dazu, weil heute mal Samstag ist. Und wie immer rufe ich meine Emails ab, wo ich dann den Rückstand der Woche so nach und nach abarbeite.

Die erste gute Meldung ist, laut mindestens zweier aktiver umwelt- u. gesellschaftpolitischer Gruppierungen ( ich nehme jetzt mal die Zahlen des Umweltinstitut München e.V. zur Hand ) sind 3.263.920 Menschen gegen TTIP !

Auf der anderen Seite schwillt aber die Krawatte weil die Befürworter, oder Fan´s wie es das Umweltinstitut München e.V. nennt wie folgt beschreibt:

„…Da ihnen überzeugende Argumente für das Abkommen fehlen, verlegen sich einige TTIP-Fans nun darauf, unsere Protestbewegung zu verleumden. So geschehen letzte Woche im Bundestag, wo der CDU-Abgeordnete Joachim Pfeiffer den TTIP-GegnerInnen unterstellte, sie seien „einfach strukturiert“ und leicht zu verängstigen. Mit echtem bürgerlichem Engagement hätte unser Protest nichts zu tun. Wir finden es unfassbar, wie Herr Pfeiffer versucht, der Meinungsäußerung von gut drei Millionen Menschen die Berechtigung abzustreiten. Sie ärgern sich auch darüber?

Zitat aus der Newsletter des Umweltinstitut München e.V. vom 10.10.2015

Natürlich ärgere ich mich darüber das ein vom Volk gewählter Politiker wie der CDU-Abgeordnete Joachim Pfeiffer uns als einfach strukturiert, ergo als dumm bezeichnet. Leider übersieht er dabei, das man ja zum Glück noch Gefahr läuft, das eben solche Äußerungen an die Öffentlichkeit gelangen.

Ich weiß ja jetzt nicht wer sonst eine deratige Person wählt, aber wenn jener guter Mann davon ausgeht, das seine Wähler oder die Wähler ansich dumm sind und er ergo das freie Recht hat über die Köpfe von 3.263.920 Menschen hinweg über etwas zu bestimmen, was eben jene nicht wollen, und das trotz einer knapp gehaltenen offiziellen Informationpolitik, dann gehört zum einen eine Strafanzeige wegen Beleidigung gestellt und zum anderen jene Person aus allen öffentlichen Ämtern entbunden !

Eventuell spekuliert er schon auf die ersten Wirkungen dieses Freihandelsabkommen, wo er dann eventuell ungestraft deratige menschenunwürdige Äußerungen tätigen darf.

Was Herr Pfeiffer, wenn ich denn mal so ganz sachlich fragen darf, ist denn in Ihren Augen ein echtes bürgerliches Engagement, welches Protest zur Grundlage hat ? Etwa Menschen die eine Meinung haben als dumm zu bezeichnen ? Kann ich dann daraus schließen, das ich jenes auch auf Sie münzen sollte ? Das tut mir aber leid, mein Menschenverstand und durchaus auch ein immer noch im gewissen Maße vorhandener Respekt, auch solchen Personen wie Sie Herr Pfeiffer, gegenüber, verbietet es mir.

Ich wünsche den Herrschaften noch einen schönen Tag.


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