Ego cogito, ergo sum

März 24, 2015

…menschenverachtender Terrorismus hat sehr viele Gesichter. In erster Linie ist ein Kennzeichen davon, daß er menschenverachtend ist.

Hallo zusammen,

ja es ist so und so langsam kann ich Leute verstehen – ganz ausdrücklich, verstehen beutet nicht das ich es gut heiße – die im Schwarzen Block aktiv sind und gegen den Großkapitalismus Randale machen.

Und ja, ich bin auch nur ein Mensch, habe Gefühle, in diesem Zusammenhang in erster Linie Wut. Diese Wut kann ich nur schwer zügeln, aber hin und wieder spiele ich mit dem Gedanken, warum nicht strikte Gegner gegen Machenschaften die glauben sie säßen fest im Sattel und könnten mit den Menschen machen was sie wollten, ein gewisses Zweckbündniss mit dem Schwarzen Block eingehen ?

In der freien Wirtschaft würde man das ein Zweckbündniss nennen, oder gar ein Wirtschaftsbündniss, sozusagen ungebunden an Gesetzte oder gar Grenzen. Letztendlich nehmen ja auch jene Großherrschaften dafür so einige Ungereimtheiten in Kauf und machen auch mit Leuten Geschäfte, die es sonst so auch nicht so genau nehmen mit Menschenrechten ? Warum also lange fragen ? Warum sollte ich mich lange fragen ?

Doch wenn ich mich so frage, kann ich zumindest feststellen, ich denke drüber nach, also muß ich wer sein. Getreu dem Satz von Descartes: ich denke, also bin ich. Und wenn ich schon wer bin, also eine Person, so sollte ich auch etwas sagen.

Denn bekanntlich ist es mit dem Denken alleine nicht getan, es muß zumindest nach dem Denkanstoß auch eine Handlung erfolgen.

Im Grunde handle ich somit nach der gleichen Motivation wie sie eben Unternehmen anstreben. Nur leider ist mein Primärziel eben nicht menschenverachtend, wo ich dann auch schon wieder zu der mehr oder weniger Gleichung zum Terrorismus komme.

Und warum ist ein Ziel, das Ziel von Eon menschenverachtend ?

Man geht über “Leichen”, nimmt Verluste solange in Kauf, solange es keine Verluste in der eigenen Tasche sind ( wobei ich das sogar wieder logisch erklären kann, klar wenn´s am anderen Geldbeutel oder auch der Gesundheit wehtut und nicht mir selbst, wird´s schon nicht so schlimm sein ).

Und so spiele ich mal wieder ein Zitat aus einer Newsletter von .ausgestrahlt ein:

“…der „Spiegel“ hat in seiner aktuellen Ausgabe enthüllt, wovor wir seit Monaten warnen: Wenn die Bundesregierung nichts unternimmt, werden die Stromkonzerne am Ende fein raus sein, weil die Kosten für AKW-Abriss und Atommüll-Lagerung von der Allgemeinheit getragen werden müssen. Ich finde es empörend, dass Merkel und Gabriel bisher so getan haben, als wäre alles in schönster Ordnung.
…”

( Nun gut, zu meinem speziellen Freund habe ich ja schon öfters was gesagt, aber wenn sich eine/ diese Partei weiterhin solche Menschen leisten will… )

Ja leider habe ich wohl jene Spiegelausgabe im Druck verpasst und kann zur Zeit leider nicht die Ausgabe genau als Quelle ausweisen, werde aber mal schauen.

DAS macht die Situation aber nicht besser !

Denn wenn ein Konzern mit einer deartigen Technik so lange darauf gesetzt hat, sie für sicher angeprisen hat und lange lange gut geheißen hat, wobei EON ist ja nicht der einzige Konzern, jene Technik sogar als beherrschbar dargestellt hat und uns Menschen on top sogar noch versprochen hat – und das ja auch mit der Rückendeckung gewisser politischer Richtungen sowie Leuten – das man eine Lösung für das Endlagerproblem finden werde, dann halte ich das schon für haarstreubend.

Kleine Randnote: der Bergiff des Endlagers für AKW Müll, lies in mir schon vor einiger Zeit in einem Zwiegespräch mit einem guten Bekannten, unzweifelhaft den Begriff der “Endlösung” ganz bitter wieder hochkommen.
Ist nun diese Form des Kapitalismus, aufgrund des menschneverachtenden Handels, doch schon eine Ausgeburt des Terrors ?

Sollte sich dies als einen Art Prophezeiung oder gar Parallelität erweisen ? Ich meine meschenverachtend war und ist beides. Und nein, es hilft jetzt auch wieder nichts, es schön reden zu wollen, Fr. Merkel, Hr. Gabriel.

Und so stelle ich mir immer und immer wieder die Frage warum nicht ? Was muß passieren, daß was ernsthaftes passiert ? Warum sollte man nicht radikalere Lösungen finden ? Warum hat sie noch keine gefunden ? Warum hat sie noch keiner gefunden, wo wir doch alle diese großen radikalen Lösungen für gut heißen ?

Ego cogito, ergo sum ist nicht immer einfach wenn man ein Gewissen hat und seinem Gehirn nicht nur erlaubt Entscheidungen in Kauf zu nehmen, die nur gut für einen sind. Raffgier ist aber eine reine Emotion, kein menschliches handeln im Sinne von Ethik.

…und so werde ich wieder versuchen über jene Dinge mit dem Einzug des wohlverdienten Schlafes nicht all zu viel nach zu denken. Man will doch nur Mensch sein…

TTIP-Geheimpapier übertrifft Befürchtungen

Februar 5, 2015

ich stelle hier mal ungekürzt die Newsletter von campact.de ein, die mich im Lauf der letzten Nacht erreichte. In zwei Foren habe ich sie bereits zumindest in Auszügen publik gemacht. Ich finde, es sollten so viele Menschen wie möglich lesen.
Einfach nur der Information wegen und um dann eventuell einen Anstoß zu bekommen, sich mehr mit den Dingen zu beschäftigen, die da passieren.

“…vergangene Woche wurde ein bislang geheimes Papier der EU-Kommission veröffentlicht. Es offenbart: TTIP soll einen lang gehegten Traum von Lobbyisten wahr machen. Sie sollen das verbriefte Recht bekommen, mit an Gesetzen zu schreiben. Schon heute verhandeln Kommission und US-Regierung über den Vorschlag zur „Regulatorischen Kooperation“. In diesem kurzen Video erfahren Sie, was das für uns Bürger/innen bedeutet:

Hier klicken und Video ansehen…

Schon lange versuchen die großen Industrieverbände beiderseits des Atlantiks – Business Europe und American Chamber of Commerce – die Regeln für unser Leben nach ihrem Geschmack zu formen. Demokratie ist da hinderlich. Aber jetzt scheinen sie einen Weg gefunden zu haben: TTIP. Ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen den USA und der EU, der mehr Gewicht bekommen könnte als Verfassung und Grundrechtecharta.

Laut dem Vorschlag sollen EU-Gesetze künftig zunächst von Konzernen und US-Regierung geprüft werden. Was schädlich für den Handel erscheint, was den Interessen der Konzerne zuwider läuft, verschwindet so womöglich in der Schublade, bevor gewählte Abgeordnete und Regierungen davon auch nur erfahren. Wie das funktioniert, zeigt ein Video, das Campact zusammen mit Lobbycontrol, dem Corporate Europe Observatory und weiteren Bündnispartnern finanziert hat:

Klicken Sie hier und schauen Sie das Video an…

Der Widerstand gegen das Abkommen ist gewaltig, kaum noch jemand glaubt daran, dass TTIP während der Amtszeit von US-Präsident Barack Obama abgeschlossen wird. Allerdings könnten US-Konzerne über ihre Niederlassungen in Kanada das schon fertig verhandelte Abkommen CETA nutzen. Deshalb müssen wir jetzt verhindern, dass CETA ratifiziert wird.

Bereits 1,3 Millionen Menschen haben daher die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA unterzeichnet. Während heute in Brüssel die achte TTIP-Verhandlungsrunde – wie üblich – hinter verschlossenen Türen tagt, macht die Zivilgesellschaft draußen mobil. Vertreter/innen von 180 Organisationen aus Europa und den USA kommen zum bisher größten Strategietreffen, um sich auszutauschen und die Kampagne weiter zu planen. 

Am Mittwoch werden sie ausschwärmen und Europa-Abgeordnete in ihren Büros aufsuchen. Ihre Mission: Den Abgeordneten die Sorgen von uns Bürger/innen in Bezug auf TTIP vor Augen führen. Gleichzeitig wird eine Protestaktion vor dem Kommissionsgebäude Bilder für die Medien bieten. Je mehr Menschen von den Plänen der EU-Kommission erfahren, desto geringer stehen die Chancen, dass Konzerne Zugriff auf unsere Demokratien erhalten. 

Bitte helfen auch Sie mit: Sehen Sie sich das Video an – und verbreiten Sie es gerne im Internet.

Jetzt Video ansehen…

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Maritta Strasser, Campaignerin

PS: Hat Ihnen das Video gefallen? Dann empfehlen Sie es mit wenigen Klicks ganz einfach Ihren Freund/innen und Bekannten:

Hier klicken und Video weiterempfehlen…

Was man davon halten darf wenn ausländische Lobbyisten jetzt schon planen an unseren Gesetzten schon bei der Planung Hand anzulegen muß man eigentlich nicht sagen !

Der lange gehegte Traum, was bis jetzt noch im “kleinen Rahmen” mit sehr viel Arbeit stattfindet, mehr oder weniger inoffiziell, auch wenn es alle wussten, soll nun “offiziell” erlaubt werden.

Das ist defacto einen Aufhebung der Gewaltenteilung !

Was wiederum bedeuten sollte, daß ein deratiger Vertragsabschluss gegen geltendes Recht verstößt und somit nicht zu Stande kommen kann und darf !

Ich bitte nun deshalb alle die da was in dieser Richtung mitbekommen, ihre Stimme dagegen zu erheben. Möglichkeiten dazu gibt es etliche, wenn man nur will. Selbst die gängigen Suchmaschienen geben da einiges her.

Wer aber da nichts selbst bemühen will, der darf sich gerne bei campact.de, dem Umwelschutzinstitut München e.V. und mit Sicherheit auch GreenpeaceFoodwatch, mehr Demokratie e.V., Avaaz ORG. für einen geeignetenWiederstand dagegen anschließen.

Danke !

 

Fracking: Michael Thews

Dezember 28, 2014

…ach ja und weil´s so schön ist, ich hatte die Tage Post von einem Bundestagsmitglied bekommen, Michael Thews, der sich bezgl. eine Mailingaktion zum Thema Fracking “offiziell” äußerte. Ich zietiere mal, lasse aber die mir gegoltene Anrede weg.

Innerhalb der Bundesregierung haben das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Absprache mit dem Kanzleramt sich auf einen Referentenentwurf zur Regulierung von Fracking verständigt. Er soll im kommenden Frühjahr vom Bundeskabinett beschlossen und in den Bundestag eingebracht werden. Vor Beginn der parlamentarischen Beratung erhalten die thematisch betroffenen Verbände und Organisationen Gelegenheit umfassend zum Entwurf der Bundesregierung Stellung zu nehmen.

In der sich anschließenden parlamentarischen Beratung wird die SPD-Bundestagsfraktion darauf achten, dass der Schutz der Umwelt, der Gesundheit sowie des Schutzgutes Trinkwasser absoluten Vorrang erhalten. Die jetzt geplanten Gesetzesinitiativen zielen darauf ab, bestehende Regelungen im Berg- und Wasserrecht zu konkretisieren und zu verschärfen. Das gilt dann auch für Gasbohrungen ohne Fracking, z. B. im Flözgestein.

Fracking zur Gewinnung von Erdgas in Schiefer- und Kohleflözgestein oberhalb von 3.000 Metern soll verboten werden. Ausschließlich wissenschaftlich begleitete Erprobungsmaßnahmen zur Untersuchung der Auswirkungen auf die Umwelt sollen unter strengen Auflagen möglich sein. Die dabei verwendeten Frackflüssigkeiten dürfen nicht wassergefährdend sein.

Der vorliegende Entwurf sieht vor, ab 2018 das kommerzielle Fracking in Schiefer- und Kohleflözgestein nur dann zu genehmigen, wenn eine unabhängige Expertenkommission die grundsätzliche Unbedenklichkeit der beantragten Technologie in einer bestimmten geologischen Formation attestiert hat. Die tatsächliche Genehmigung bleibt aber in der Verantwortung der zuständigen Bergbau- und Wasserbehörde der Länder, die durch das Votum der Expertenkommission nicht gebunden ist. Das heißt, auch wenn die Kommission die Unbedenklichkeit attestiert hat, können die Länder ein Verbot aussprechen.

Das bereits heute praktizierte, sogenannte „konventionelle“ Fracking zur Gasförderung u. a. in Sandgesteinen – sowie es seit mehr als 50 Jahren in Niedersachsen praktiziert wird -soll aber weiterhin durchführbar sein. Die hier bereits bestehenden Vorschriften zum Schutz von Mensch und Umwelt, beispielsweise der Umgang mit Lagerstättenwasser, sollen deutlich verschärft werden. Für alle Frackingvorhaben werden Umweltverträglichkeitsprüfungen verbindlich vorgeschrieben, was die Transparenz und Beteiligung im Genehmigungsverfahren deutlich verbessert. Eine Öffentlichkeitsbeteiligung ist damit zwingend durchzuführen.

Darüber hinaus sind Regelungen zur Vorsorge vor Erdbeben und zur Vermeidung von Methanemissionen vorgesehen. Die Beweislast für mögliche Bergschäden, die von Fracking-Maßnahmen bzw. Tiefbohrungen stammen, soll den Unternehmen aufgelegt werden. Zudem werden Sie erstmals verpflichtet, die von Ihnen beim Fracking verwendeten Substanzen offenzulegen.

In Wasserschutzgebieten, Heilschutzquellen, Einzugsgebieten von Talsperren und Seen, die unmittelbar zur Trinkwassergewinnung dienen, wird Fracking untersagt. In den genannten Schutzgebieten wird auch die untertägige Einbringung von Lagerstättenwasser verboten.

Die Regelungen für den Umgang mit Lagerstättenwasser werden insgesamt deutlich verschärft. An die Entsorgung von Rückflüssen werden hohe Anforderungen gestellt. Auch bei der Entsorgung von Lagerstättenwasser wird eine Pflicht zur Umweltverträglichkeitsprüfung und damit eine zwingende Öffentlichkeitsbeteiligung eingeführt.

Für Naturschutzgebiete und Nationalparke soll ein Verbot gelten, welches für die Errichtung von Anlagen zum Fracking bzw. zur Ablagerung von Flüssigkeiten gelten soll, um den Schutz dieser besonders empfindlichen Gebiete sicherzustellen. In Natura 2000-Gebieten werden sowohl das Fracking in Schiefer- und Kohleflözgestein als auch die untertägige Einbringung von Lagerstättenwasser von solchen Fracking-Maßnahmen verboten werden.

Im weiteren Verfahren wird sich die SPD-Bundestagsfraktion für eine sorgfältige Beratung der Gesetzentwürfe im Deutschen Bundestag einsetzen, bei der auch die Umweltverbände und betroffenen gesellschaftlichen Gruppen angehört werden. Insbesondere die Fragen des Umgangs mit dem Lagerstättenwasser, die Durchsetzbarkeit eines Fracking-Verbots im Schiefergestein durch Behörden der Länder sowie die Sinnhaftigkeit der im Gesetz vorgesehenen Abgrenzung von Fracking-Verbotsgebieten werden wir umfassend überprüfen und daraus eine Positionierung der SPD-Bundestagsfraktion entwickeln. Die SPD wird dafür sorgen, dass der Schutz der Umwelt, insbesondere unseres Trinkwassers dabei ein zentrales Anliegen sein wird.

Wir behalten uns vor, gegebenenfalls auf eine Gesetzesänderung hinzuwirken.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Thews, MdB”

Soweit so gut, man nimmt Stellung, aber nun ? Ich finde es schon mal gut das da überhaupt was kommt, auch wenn man davon ausgehen muß, das es ein mehr oder weniger automatisch generierte Rückantwort ist. Zumindest darf ich aber davon ausgehen, das man sich an geneigter Stelle mit dem Thema beschäftigt.

Aber mal im Ernst, wozu das ganze rumdiskutieren und sich wenden und winden ? Fracking kann, auch mit diesen ganzen “Auflagen”, nicht besser werden.

Es ist ein falsches Zeichen in meinen Augen.

Risiken werden doch wieder irgendwie gegen den vermeintlichen Nutzen abgewogen und irgendwer, so unabhängig er auch sein mag, wird uns dann sagen, ist alles nicht so schlimm.

Blöd ist dann nur, das diese “uns” das dann a. in der breiten Öffentlichkeit nicht mibekommen werden, wegen Mangelinteresse oder Mangelwissen generell und b. wenn sie´s mitbekommen und die beiden Fehlerquotienten schon ausgeschlossen, kaum einen reelle Chance haben werden da was gegen zu machen.

Natürlich können wir dann Gegengutachten erstellen, nur werden diese wieder und wieder durch weitere Gegengutachten wiederlegt werden. Ein Prozess der nur wieder unnötigerweise etwas in die Länge zieht und Kapazitäten bindet, die an andere Stelle Dringenderes entscheiden könnte.

Auch hat sich ja gezeigt, das Gutachten nicht immer der Beste Plan sind. Denn wenn ein Gutachten schlechtes besagt, fehlt es plötzlich an Alternativen ! Siehe Asse ! So schlecht es dort bisher gelaufen ist und es auch nicht in Menschengedenkezeit besser laufen wird, es wird als faktisch dargestellt, das man ja keine Alternative hätte.

Das ist dann wie mit dem gestarteten Flugzeug. Wir starten erstmal los, ohne zu wissen ob es irgendwann mal wo einen Landebahn gegeben wird. Und wenn nicht, lassen wir das Kind einfach in den Brunnen fallen.

Im Falle des Frackings dann worwörtlich. Sind die Chemikalien erstmal im Grundwasser/ den entsprechenden Gesteinsschichten drin, was will man dann noch machen ?

Meine schon fast logisch erscheinendes Resultat ist, Fracking hat nichts in unserer Welt zu suchen. Ich würde sogar soweit gehen, die Anwendung unter Strafe zu stellen.

Und Alterantiven gibt es auch ! Wer uns heute erzählt es gäbe keine, der verschweigt uns und wahrscheinlich sich selbst auch, das man die eine Alternative Einsparungen im Enegiesektor sind und die weitere Alternative eben alternative Energiequellen

 

Folgen…

Dezember 11, 2014

…oder was machen wir ?

In Folge des Bekanntwerdens jener fragwürdigen Praktiken, muß man sich fragen, wie reagieren unsere Offiziellen ?

Ich stelle mir das so vor. Der US Botschafter wird zu einem dringenden Termin in unsere Depandance geladen. Ihm wird dann in etwa folgender Wortlaut unterbreitet: “auf Grund der ja nun von ihrer Regierung veröffentlichten Bericht, sehen sie es ja nun ein, das wir Stellung beziehen müssen. Wir werden uns daher ausdrücklich von dieser Vorgehensweis distanzieren und diplomatische Beziehungen auf ein notwendiges Minimum reduzieren. Jegliche Handlungen, offiziell oder inoffiziell sind ihrerseits auf unserem Territorium zu unterlassen. Sie dürfen sich nun zurückziehen, danke.”

Ob da wohl was kommt ? Ich schätze…

Lage zu den Folterberichten der USA…

Dezember 10, 2014

…ein offener Brief an Mr. Obama und all die anderen Machthaber westlicher Länder.

Jetzt haben die Amerikaner ihren eigenen Bericht über die Verhörmethoden veröffentlicht, haben sogar von China dafür eine Zeigefinger bekommen, wollen sich aber nicht auf die gleiche Stufe wie diese Länder stellen.

Ja hallo – geht´s noch !

Die können machen was die wollen und glauben immer noch sie sind die Guten. Und dann noch das hier von einem ex-Präsidenten. Schamlos dieser Hr. Bush. Auch diese Textzeilen ( zietiert aus Spiegel Online 10.12.2014 ): “…Das Weiße Haus warnte angesichts der Veröffentlichung vor einem erhöhten Anschlagsrisiko für US-Einrichtungen weltweit. Die USA bereiten sich auf mögliche Unruhen im Ausland vor. …” machen mir zu schaffen.

Ich meine was haben sie erwartet ? Ich bin ja nicht gerade sehr gläubig, meine aber das jene Zitat aus der altes Testament ( glaube ich ) recht gut passt: “wer Wind sät wird Sturm ernten”.

Es gibt also Herrschaften die mit schon vorher erwiesenermaßen unbrauchbaren Methoden versucht haben ein Recht, welches auch immer, durchzusetzten, indem sie das gleiche Recht brechen und erwarten jetzt noch Beifall ?

Ach der aktuelle Präsident ist da nicht besser “… US-Präsident Barack Obama hat die „verschärften Verhörmethoden” der CIA verurteilt und nannte die beschriebenen Beispiele „beunruhigend”. Das Vorgehen im Zuge des Anti-Terror-Kampfes entspreche nicht den Werten der USA und habe dem Ansehen des Landes in der Welt geschadet. Sie hätten auch nicht der nationalen Sicherheit gedient. …” ( Zitat aus, man möge mir verzeihen, Bild Online 10.12.2014 )

Mr. Obamah, ich finde beunruhigend, das Sie nicht in der Lage sind, eine logische Konsequenz zu ziehen.

Sie befehligen verdeckte Oparationen und Drohnen im Ausland um Menschen damit umzubringen. Und das ohne jegliche ordentliche oder gar ethische gerichtliche Verhandelung. Sie morden, wenn auch nicht dirket, tragen aber als Staatsoberhaupt dafür die Veratwortung.

Alleine schon das ungefragte und ich nehme mal an wohl auch unerlaubte eindringen in einen fremden Staat, stellt gemeinhin eine Straftat dar. Lassen wir mal ganz die gewalltätigen- oder sollten wir besser sagen kriegerischen Handelungen außen vor.

Wären sie Putin, und ich sie, müßte ich auf sie ganz böse schimpfen, das man so etwas doch nicht machen kann.

Kommen wir noch mal auf den Wind und den Sturm zu sprechen.

Ich gewinne immer mehr den Eindruck, daß seid ein paar Legislaturperioden, ihre mit eingeschlossen, die US Präsidenten nichts anderes tun, als sich von ihren Beratern lenken zu lassen. Jene Berater werden aber mehr oder weniger direkt, einzig und alleine wirtschaftliche Interessen vertreten. Und sei es nur das Interesse der Waffenlobby, welche sich ja in ihrem Land eine nicht ganz unerhebliche Einfluss befähigt hat ( wie hoch war nochmal der Eta ? ).

Aus der Geschichte haben Sie Hr. Obama, ihre Vorgänger und alle artverwandten Vorgänger bis heute nichts gelernt. Einer Nation geht es immer nur so lange gut, meinen Sie, wenn sie viel produziert. Viel produzieren lassen sich vor allen Dingen Waffen und damit aber leider auch meist Hass.

Sagen wir also platt, die Waffen sind der Wind und der Hass der Sturm.

Irgendwann kommt aber der Punkt, wo es keinem mehr ( der breiten Masse ) gut geht. Jener Punkt ist immer genau dann, wenn die Lage eskaliert.
Die weit vorherrschende Meinung eine Lage sei durch Machtgebaren & Waffen zu kontrollieren ist aber falsch. Kontrollieren lassen sich nur Menschen, die in ein Systhem eingebunden sind und somit dirket abhängig. Das sind in ihrem Fall direkt Ihre Staatsbürger indirekt ihre “Verbündeten” ( lassen wir uns aber nicht durch das verbunden sein täuschen, es ist bestenfalls nur ein Zweckbündniss und keine Freundschaft ).

( Ihnen ) Fremde Staaten und Kulturen und somit auch die Kuktur des Islam, sind aber nicht Teil ihres Systhems. Der Versuch sie zu kontrollieren ist ein Trugschluss par excellence. Ihre Kontrollmöglichkeit sieht keine echte Freundschaft vor, bestenfalls jenes Zweckbündniss, in dem wir ( Europa ) uns schon befinden.
Das wird aber nie funktionieren. Denn der Zwang sich an einen anderen Staat zu binden, sei es nur zugunsten bescheidener wirtschaftlicher Interessen, die ohnehin nur einem kleinem Teil der dortigen Gesellschaft zugute kommt ( der Begriff Kapitalsimus sagt Ihnen ja was ), wird bei einer großen Mehrheit der dortigen Gesellschaft für Unverständniss und schnell auch zu Hass führen ( dortige ihnen zuträglche Machthaber/ Dispoten, gewählt oder nicht, werden daran auch nichts ändern ).

Wenn Sie jetzt aber noch Benzin ( fragwürdige Verhörmethoden ) in´s Feuer ( Unverständiss der anderen Kulturen ihnen gegenüber ) gießen und sich dann hinstellen und sagen, oh sorry…

Wobei eine echtes “Sorry” angebracht wäre. Dumm ist nur, es wird ihnen keiner ( mehr ) glauben. Eben weil es aus Erfahrung heraus nicht echt ist und man somit mutmaßen muß, daß es auch nie echt sein wird. Denn mit jenem “Sorry” ist es nicht getan.

Sie müßten genauso handeln ( wie wir als Verbündete und dann eventuell sogar auch als echte Freunde ) und jenes Systhem den unseren ausgerufenen Ansprüchen von Ethik und Gerechtigkeit angepasst umbauen.
Jenen Dingen entsagen, die uns um genau jenen Ruf gebracht haben und somit mit Ihnen als Bündissparter nur Unverständiss & Hass.

Wir dürfen keine anderen Menschen “ausbeuten” nur zugunsten weniger Mitglieder einer Gesellschaft, die uns vorgeben ein Teil von ihr zu sein, es aber durch ihr eigenen Handeln gezielt vermeiden. Wir dürfen keine Waffen mehr bauen, wir müssen uns von den Irrzielen des Kapitalismus lösen.

Mit freundlichen Grüßen

Fortführend gedacht –>Klick<

29.12.2014: und wie ich sehe gibt es mehr Menschen die sich so Ihre Gedanken machen.

Kanzlerin Merkel & Minister Gabriel

Oktober 22, 2014

Es ist mal wieder soweit an einer Aktion nicht nur durch einen Klick teil zu nehmen. Avaaz hatte mir die Möglichkeit geboten eine Protestnote an die oben genannten Personen zu schicken. Hier also meine Zeilen:

Sehr geehrte Kanzlerin Merkel, sehr geehrter Minister Gabriel, sehr geehrter Minister Schäuble

es liegt in Ihrer Hand eine verantwortungsvolle und nachhaltige Entscheidung zu treffen. Zur Not muß und sollte die BRD einen Vorreiterrolle übernehmen.

Es ist niemandem damit geholfen, am wenigsten unsere Kindern und den Generationen nach uns, wenn wir heute nur im kleinen Rahmen agieren. Mit Umweltplaketten für Automobile, strengeren Auflagen bei privaten Neubauten und diversen anderen Kleinigkeiten, ist eine Zukunft zum scheitern verurteilt.

Wir, also auch Sie, als gewählte Volksvertreter, müssen auch in der Lage sein unbequeme Entscheidungen zu treffen.

Es müssen unumgänglich regenerative Energieerzeuger bevorzug werden. Subventionen, Steuer”geschenke” oder fehlende Versicherungen, wie im Falle der AKW´s, sind nicht das richtige Zeichen für eine Zukunft. Energieintensive Unternehmen müssen zur Sparsamkeit erzogen werden. gerade sie könnte eine Vorreiterrolle im Nutzen der regenerativen Stromquellen sein ( die geschwungene Keule der Arbeitsplatzverluste zählt hier nicht ).

Handele Sie deshalb nach freien Wissen und Gewissen, denn es könnte sein, daß man Sie in naher oder ferner Zukunft schon für eine falsche Entscheidung zur Rechenschaft zieht.

Mit freundlichen Grüßen,

******************

Deutschland

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Hinweis: A.-Alexander Verse hat Ihnen diese Nachricht im Rahmen einer Avaaz-Kampagne gesendet: https://secure.avaaz.org/de/de_2030_climate_sam/?reply. Um zu antworten, senden Sie bitte eine E-Mail an: reply+climate@Avaaz.org

Natürlich wird keiner der beiden meine Email lesen und dann noch darauf “angemessen” reagieren, aber wenn man gar nichts macht, passiert auch nix.

Übrigens Campact ist auch mit einer Protestaktion mit dabei.

Ich denke viele Menschen würden sich freuen, wenn sich jeder einzelnene mal darüber Gedanken macht und an einer dieser Aktionen teilnimmt. In diesem Sinne…

Neue Dimension: weltanschaulich betrachtet…

Juli 13, 2014

…also die Welt befindet sich an einem Standpunkt wo sehr viel passiert ist. Vieles von dem was passiert ist wurde über Abkommen “künstlich” herbeigeführt, es ist also nicht passiert, so wie “früher” weil es sich jemand alleine in den Kopf gesetzt hatte.

Ich will & kann nicht abstreiten das vieles nicht schlecht ist, ja sogar entscheidende Grundansätze zum Positiven hat, aber über eben dieses Faktum ist man bis dato nicht hinaus gekommen.

Die Gründe dazu sind so offensichtlich wie sie es schon immer waren und ebenso offensichtlich ist die Bereitschaft, daß sich daran etwas ändert. Nichts !

Unter “ändern” kann, sollte & muß man nicht eine Zemnetierung des Jetztzustandes verstehen, sondern einen tatsächlichen Schritt nach vorne.

Nach vorne kann es aber nur gehen und das reibungslos, wenn alle in Wirklichkeit etwas davon haben ( siehe hier auch im Abschluss der budistische Gedanke ).

Und genau dort liegt der Knackpunkt.

Meine wahrscheinblich sich bewahrheitende Befürchtung ist, daß es ein paar wenige begriffen haben und die breite Masse nicht.

Die kleinen Gruppen die es verstanden haben kennen wir genauso gut wie die Masse, die von tuten und blasen keinen Schimmer hat.

– Da sind auf der einen Seite diejenigen die den direkten Vorteil im Sinne des Märchens vom immerwährenden Wachstum und somit für sich den Nettogewinn ( Nettogewinn im Sinne des des Wortes Netto ) abschöpfen.

– Dann noch eine kleinere Gruppe der Summe ( X Plus hoffentlich ), die sich im gewissen Umfang für das Geschehen interessieren ( und das auch ohne den direkten Nettogewinn ).

– At Last, und diesmal wirklich im Sinne von at last, eben weil sie zwar glauben sie seien die Macht, sich aber im klei(n)sten Sinne für´s Weltgeschehen interessieren und somit als große träge Masse ganz hinten an hängen. Die Gründe zu dem Verhalten dieser Gruppe könnte man schon wie seid Jahrtausenden unter dem einfachen Motto “Brot & Spiele für das Volk” laufen lassen.
( In Wirklichkeit sollte an jener Stelle stehen “Bildung & Brot” für die Masse.)

Thema Gesellschaft: ja man kann es nicht abstreiten und auch drehen und wenden wie man will. Egal welcher Machtoberer wo sitzt, es wird für jeden der Schwellenpunkt kommen, wo Verhältnisse kippen – das uns auch und gerade DAS hat die Geschichte immer gezeigt ( dabei lasse ich mal den Begriff “soziale” Gesellschaft, das Ideal in meinen Augen, außen vor ).

Also zu dem Punkt, man kann es drehen und wenden wie man will, Menschen sind und werden immer aufeinader angewisen sein. Kein Staatsoberhaupt, kein Oligarch, Kaiser, König, Präsident oder auch nur Bürgermeister kann ohne die breite Masse. In seinem Geschickt liegt es die ( hoffentlich gute ) Waage zu treffen, zwischen seinem “Recht & Wohlstand” und dem “Recht & Wohlstand des Volkes/ Gesamtgesellschaft” zu entscheiden.

Kippt ein Verhältniss liegt es in seiner Hand es zu stabiliesieren ( und hier mal beachtend den Zusammenhang des stabilen Wohlstandes/ Grundbedürfnisse und dem immerwährenden Wachstum, denn stabilisieren bedeutet nicht ständiger Wachstum ) oder einen Punkt X zu überschreiten, wo absehbar oder auch nicht absehbar ist ( * ), das es zum Umbruch kommt.
Umbruch im sinne von gesellschaftlich oder auch wirtschafts-politisch. Das wissen die da oben auch sehr genau und gerade einen deratigen Umbruch = Unsicherheit auch für die Pfründe kann und wollen sie sich nicht leisten.

( * absehbar oder nicht, Fakt ist, nichts aber auch rein gar nichts ist unendlich. )

Zum kippen der geopolitischen Verhältnisse oder deren Stabilität. Hier sollte und könnte, zumindest nach meinem bescheidenen bisherigen Kenntnisstand, von Interesse sein, ein Kippen gänzlich zu vermeiden.
Denn auch für die Gesamtgesellschaft und somit fokusiert das Volk ( global betrachtet der einfache Mann ) ist selbst für ihn ein Kippen “kein Vorteil” – gelinde gesagt.

( An diesem Punkt noch eingeführt: ich hoffe das wir zumindest diesen Punkt noch nicht überschritten haben, auch wenn ich zugeben muß, daß aufgrund der subtilen gesellschaftlichen und globalen Gesamtlage es wohl schon so sein wird. Welche Schritte jetzt unternommen werden um deren Folgen abzumildern, bleibt fraglich. )

Diese “Kippen” ist ein Akt des Abrisses, ein Schritt über einen Abgrund hinaus. Man kennt ja das Sprichwort:

Viele rennen auf den Abhang zu – wir sind schon einen Schritt weiter!

Je früher, und zwar unter dem aktiven Beitun der breiten gebildeten Masse eingefügte & ergänze Grundsätze wie “Bildung & Brot” sowie “Recht & Wohlstand des Volkes/ Gesamtgesellschaft” sind hier entscheident. Ein “Kippen” ist immer ein radikaler Akt, ein gewaltsamer Akt.
Gewallt ist ein Thema, das niemand gebrauchen kann, eben weil es nur zu einem Recht des Stärkeren führt. Somit den Kreis der alten Machtverhältnisse wieder schließt. Drehen wir uns wieder im Kreis, ist der abermalige Umbruch in unabsehbarer Zeit vorausprogramiert. ( Auch das hat uns die Geschichte schon immer gelehrt. )

Wollen wir das ? Sind wir für mehr bereit, als nur für einen abgesteckten Zeitraum unseres eigenen bescheidenen Dasein zu entscheiden und danach zu handeln ?

Gibt es also eine breite Masse die aufgrund ihrer Ratio entscheidungsfähig ist, besteht die reelle Chance eine langfristigeren Daseins, als bestenfalls nur über eine Dekade/ Evolutionsabschnitt ?

Man könnte auch fragen, in wie weit hat sich der Mensch vom Urmenschen tatsächlich entfernt ? Ist das streben nach dem Höherem, einem Leben danach, und nicht im relogiösen Sinne, sondern im ( guten ) Weiterleben unserer Nachfahren, ja auch im Sinnen der direkten Nachfahren, als unserer “Brut” schon soweit entwickelt, das wir rationell dazu in der Lage sind zu handeln ?
Oder sind wir über das blose stillen des Hungergefühls ein wenig Wärme am Lagerfeuer und Zuneigung ( in Form einer kurzfristigen Befriedigung ) nicht hinausgekommen ?

Meinen These dazu, wie schon oben mal gesagt, aufgrund meiner bisherigen Sichtweise, der einfache Mann ist dazu mehr in der Lage als der Herrscher. Dem einfachen Mann ist es genug, satt zu sein und seine Zukunft in sicheren Händen zu wissen, als dem cleveren ( vermeintlich gebildeten ) Geschäftmann, der seine Sicherheit im anhäufen von maximierten Wohlstand sieht.

Zum Abschluss will ich noch zwei Gedanken mitgeben die dem religiösen aber weltanschaulichen entnommen sind, wobei ich jetzt hier nicht differenzieren will, also weltanschaulich und-oder religiös.

Gedanke 1.: nach dem Tod kann man nicht von seinem Wohlstand mitnehmen – alles was man mitbekommt, ist nur ein Totentuch.

Gedanke 2.: Eventuell ist der budistische Weg von Bescheidenheit ( im sinne von Wohlstand ) und somit auch Glück ein Weg. Eine immerwährende Wiedergeburt könnte auch als Sinnbild für einen Zusammenhang einer gesamten Gesellschaft stehen. Ist alles wissentlich – rationell – und wie im Budismus weltanschaulich verknüpft, nimmt man es wahr und richtet sich danach aus. Man nimmt Rücksicht.

Angedacht hier in diesem Forum.

Wo bekomme ich Informationen ?

Juni 14, 2014

Die Weltmeisterschaft hat begonnen und etliche Menschen laufen Gefahr, daß Dinge mal eben in aller Stille entschieden werden, die uns aber eigentlich alle beschäftigen ( sollten ). Leider muß man aber auch immer öfters feststellen, daß jene Interessenvertreter in der Politik, sei es auf Landes- Bundes oder auch Europaeben, welche ich zum jetztigen Zeitpunkt sogar für sehr wichtig halte, nicht zu Gunsten des Volkes entscheiden, von dem sie gewählt wurden ( oder auch nicht – Thema Wahlbeteidigung ), sondern sich eher – ich sage mal – anderweitig – beeinflussen lassen.

Und so kommen die mächtigen und cleveren Interessenverbände/ Lobby zum Zuge, die auch das Handwerk der Informationsgesellschaft mehr als geschickt beherrschen, siehe Meldungen in der BILD Zeitung oder anderer einfacher gestrickter Massenmedien als Informationsbörsen.

( Nur so am Rande, der gestrige “Aufreißer” beim Ampelstop am Kiosk gelesen/ sinngemäß: das Zinstief würde nun jedem erlauben eine eigenes Haus zu haben !
Genau dieser Schwachsinn hat schon in den USA zum ersten großen Finanzkoller geführt.

Natürlich sind jetzt de Zinsen tief und natürlich kann man sich jetzt ein eigenes, wenn auch bescheidenes Häuschen leisten. Doch was ist schon in ein paar Jahren ?

Man darf nicht vergessen, daß wir in einer Zeit leben, wo es so etwas wie eine Jobgaratie nicht oder kaum noch gibt. Zumal die Abtragung so eines Eigentumobjektes nicht mal eben in ein paar Monaten gemacht ist, sondern unter Umständen über einen Zeitraum X auch bis kurz vor die Rente/ ja wer kennt diesen Begriff noch und glaubt dran ?/ dauern kann. Ein Zeitraum in dem sehr viel passieren kann, auf das man keinen Einfluss hat – und so kommt der Turn wieder zum eigentlichen Thema… )

Da ich mich ja Anfangs nur für das Thema Anti AKW interessierte, aber sonst ganz gerne mal reinhörte haben sich ein paar Informationsquellen angehäuft, welche ich jetzt hier noch mal, da schon in rechten Seitenspalte aufgeführt, auflisten werde.

und und und…

Ich greife wieder Begriff  “Informationsbörsen” von oben auf. Das dumme ist jetzt, die heutige Informationsgesellschaft biete auch genug anderweitige Quellen ( unabhägig oder nicht steht hier für mich nicht zur Debatte ) wo sich der dann hoffentlich mündige Brüger Informationen zur eigenen und dann somit mehr unabhängigen Meinungsbildung beitragen kann, darf und auch sollte.

Sollte, weil hinter sagen “davon habe ich so nix gewusst” oder erst dann sein Maul auf machen, wenn “das Kind in den Brunnen gefallen ist”, dann wird vieles zu spät sein.

Leider kann man sich nicht mehr darauf verlassen, daß der Staat als “Oberaufsicht & Schutzpatron” des kleinen Mannes dienlich ist. Somit ist der Bürger dazu genötigt, seinen Staat, seine eigene Gesellschaft wieder mehr an die Hand zu nehmen.

Natürlich ist das eine schwere “Aufgabe”, aber wohin soll das führen, wenn man den anderen/ bisherigen Weg geht ?

Abschließend ( vorläufig ) darf man sich also die Frage stellen, ist das was wir bisher gemacht haben richtig ? Gibt es Verbesserungspotential ?

Somit bleibt es auch jedem überlassen, wohin die Reise geht, in welcher Form wir ein Vorbild sein können und nicht auch zuletzt, welche Gesellschaft hinterlassen wir in wlechem Zustand denen, die nach uns kommen ?

In diesem Sinne, noch ein schönes Wochende.

 

Netter Beitrag: Wahl-O-Mat

Mai 13, 2014

Durch diesen nett gedachter Beitrag, sprudelten mir jene Wort als Kommentar.

Das Problem wird nur sein, daß sich nur ein Bruchteil der sogenannten mündigen Staatsbürger überhaupt für die Politik interessieren. Da durch wird es aber schwer eine Meinung zu bilden ( unabhägig von Automaten – was ja ma´ heute gar nicht mehr geht – ein NO GO sozusagen ).
Wer aber keine Meinung hat oder keine bilden kann, der kann auch keine Wahl treffen.

Es lässt sich von daher, zumindest für mich, mutmaßen, daß man jene technisch durchaus versierten Staatbürger, aber eben meinungsfrei, durch eben jenes Wahltricksmaschienchen zu einer Stimmabgabe zu bewegen, die zwar seinen Vorstellungen, oder sollte man besser sagen, den Vorgaben an Vorstellungen aus dem Wahl-O-Mat enrspechen, vorgibt aber eben jene alteingessenen Parteien auswirft, die eh nix ändern.

Politik ist nicht mehr die Wahl des Volkes. Die Regentschaft hat jene eltäre Geringmasse übernommen, die auch schon im wirtschaflichen Sektor die Oberhand hält. Der Aufstand des “Mob” bleibt durch eine Brot & Spiele Taktik ( die Neuform Billig- u. Junkfood & Asi TV ), alt und bewährt seid Rom, aus.

Weiter fogend: ich finde es immer wieder erschreckend, mit welchen dumm-dreisten Maschen ein Klientiel versucht aus der Verantwortung zu ziehen, welche ihnen eigentlich mit ihrer Aufgabe hin zu teil geworden ist. Soziale Verabtwortung hört da auf, wo auch die soziale Kompetenz nicht vorhanden ist und durch Profit & maßlose Gier ersetzt wurde.
Es bewegt mich immer wieder dazu, darüber nachzudenken, wie man so ein “Problem” angehen könnte ?

Politik für das Volk

Februar 22, 2014

…es geht wieder um simple Stimmungsmache, am liebsten in bekannten Medien. Wenige Worte, “viel” scheinbare Botschaft dafür aber kaum Hintergründe, oder halt so dargestellt, wie man sie gebrauchen kann.

oft regt es einen auf, Tageszeitungen oder Online-Medien zu lesen: „Die Energiewende ist viel zu teuer!“ – „Aus der Kohle können wir nicht auch noch aussteigen!” – „Das EEG hat ausgedient!“, heißt es dort zuhauf. Und genau diese simplen Botschaften sind es, mit denen Energieminister Sigmar Gabriel seine Pläne zum Ausbremsen der Energiewende begründet. Bleiben sie unwidersprochen, drohen die Pläne durchzukommen – zum Nutzen der Energiekonzerne.

Das wollen wir ( also Campact/ und ich auch ) verhindern – und mit Ihnen zusammen gegenhalten. Unser Plan: Wir melden uns über Leserbriefe in Tageszeitungen und durch Kommentare auf Online-Medien zu Wort. Leserbrief-Seiten werden viel gelesen – und über sie können die Stimmen von uns Bürger/innen in der öffentlichen Debatte Gehör finden. Und wir wissen: Sigmar Gabriel reagiert auf die öffentliche Meinung. Er ist kein Kohlefanatiker, sondern ein Machtpolitiker, der Kanzler werden will.

Melden Sie sich jetzt als Leserbrief-Schreiber/in. Und wir informieren Sie über Artikel in Zeitungen, die Ihren Widerspruch verdienen. Sind Sie als Leserbrief-Schreiber/in mit dabei?

Gerade im Energiebereich beeinflusst die öffentliche Meinung die politisch Verantwortlichen. Bei der Auseinandersetzung um die Atomkraft hatten wir Medien auf unserer Seite. Am Ende konnte die Regierung nicht mehr anders als Atomkraftwerke abzuschalten.

Bei der Energiewende sieht es noch anders aus: Derzeit reden alle nur von den Kosten. Die Energiekonzerne und ihre Vorfeldorganisationen wie die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft haben ganze Arbeit geleistet. Sie haben das Feld bereitet für den Angriff auf die Energiewende, wie ihn Sigmar Gabriel gerade plant.

Jetzt halten wir dagegen:

  • Indem wir die Kostenargumente zerpflücken und die wahren Kosten der Stromerzeugung mit Atom- und Kohlekraft herausstellen.
  • Indem wir die immensen Chancen der Energiewende betonen – als gigantischer Jobmotor, als Weg aus der Klimafalle, als Möglichkeit einen der größten Industriezweige in Bürgerhand zu legen.

Deshalb suchen wir jetzt bundesweit Campact-Aktive, die Leserbriefe an Tageszeitungen schreiben wollen. Als Energiewende-Botschafter/in informieren wir Sie in den nächsten Wochen über wichtige Zeitungs- oder Web-Artikel und unterstützen Sie beim Verfassen von Leserbriefen und Kommentaren.

Wie immer von mir aus einer Newsletter seitens Campact zitiert.

Für mich ist es jedenfalls soweit klar, die Auswrikungen des auch vom Menschen verursachten Klimawandels sind jetzt schon spürbar. Da waren im Verlauf der letzten Tage mehrere Sendungen im Radio ( <klick> Archiv Deutschlandfunk ).

Und die Argumentation, das eine Umbau Geld kostet ist doch so neu auch nicht. Man hat es wohl vergessen den Leuten vor der Wahl zu sagen. Klar doch, ist ja nicht gerade populär mit der Kostenkeule zu schwingen. Wo doch so wenig Geld vorhanden ist und andere Ziele auch noch erreicht werden müssen. Ah ja, wie war das noch mit der Diätenerhöhung ?

Und, natürlich auch vergessen, die Folgekosten die unsereins für die abgeschalteten oder noch laufenden AKW´s trägt, wo doch der Strom so billig ist.
Das Klima ist deutlich erhitzt sage ich da mal. Und damit meine ich nicht nur das Klima vom Wetter her, da wird ganz heiß gekocht. Mal ein Süppchen für sich selbst, Selbedienungsmenthalität a la Italien oder gar Griechenland. Wie gut das man doch soviel von den europäischen Nachbarn lernen kann. Oder habe sie es von uns gelernt ? Egal…

…komme ich mal wieder zum heißen, dem heißen stricken. Ja da wird Politik mit der heißen Nadel mal eben so zusammengstrickt, das man es möglichst unbechadet bis zur nächsten Wahl schafft, dort dann gut abschneidet und dann Zeit genug hat, sich gegenseitig mit Dreck zu bewerfen.
Langfristige Planung, also auch in der Politik, womöglich noch ökonomisch und ökologisch vertretbar ist heute genauso wenig “in” wie in der Wirtschaft. Es wird Zeit auch mal nach vorne zu schauen und so zu handeln, daß es uns nicht nur heute gut geht, sondern auch noch morgen. Und dabei rede ich nicht mal von unseren Kindern.

Der gesamte Begriff soziale Verantwortung wurde zu gunsten des Kapitalgottes mit seinem immerwährenden Wachstum geopfert.

Eine politische Position bedeutet heute nicht mehr eine Verwantwortung gegenüber dem Volk zu haben und im Sinne derer Interessen und des Schutzes die Weichen zu stellen, sondern der Lobby der jeweilligen Förder dienlich zu sein. Beim Beispiel Schweiz und deren Volksvotum hat man es doch gesehen. Nicht das ich jene Volksstimme gerade in dieser Sache gut heiße, aber es zeigt mehr als deutlich, daß da was schief läuft.

Machen wir uns doch nichts vor. Die Zeiten wo große Firmen und deren Chefetagen noch an den kleinen Mann gedacht haben sind vorbei. Und die europäische Union war schon immer eine Wirtschaftgemeinschaft. Und einen Wirtschaftsgemeinschaft hat nun mal auch ihre Risiken. Je größer die Gemeinschaft, deso größer die Risiken ( man beachte doch mal bitte den Wortlaut in jenem Beitrag ab Minute 2 <klick> ). Und Europa wird nicht von den Menschen gemacht, sondern von den Oberen. Ergo spielen in dieser Union die Menschen eben eher eine untergeordnete Rolle.

Und wer Politiker ist, der hat sich daran zu halten. Politik ist nicht mehr für das Volk sondern für die Lobby.

Man sollte also als Volk seinen Kopf einschalten und wenn nötig seine Stimme erheben.


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