Merkel & CDU Volksentscheid gegen TTIP & CETA

Januar 21, 2016

Hallo zusammen,

Zitat:

Jetzt für bundesweite Volksentscheide unterschreiben!

1,6 Millionen Unterschriften werden ignoriert:
Wir sind Bürger, nicht Zaungäste!

Das Kanzleramt hat die Rollläden runtergelassen. Kein Termin, keine Übergabe, kein Gehör. Dabei sind 1,6 Millionen Unterschriften in Deutschland gegen TTIP und CETA gesammelt worden. Kanzlerin Merkel und die CDU wollen davon nichts wissen. Sie verweigern eine persönliche Annahme der Unterschriften. Augen zu und durch. Bürgermeinung stört da nur.
Deshalb unsere Forderung:
Wir wollen nicht länger Zaungäste der Politik, sondern Bürgerinnen und Bürger sein. Wir fordern die Einführung des bundesweiten Volksentscheids.
Bitte unterzeichnen Sie hier unseren Aufruf:

– See more at:…

Mehr Demokratie e.V hat dazu eine entsprechende Seite zu einem Volksentscheid eingerichtet.

Wer nicht dafür ist das auch grundsätzlich über unseren Kopf hinweg tiefgreifenste Veränderungen vorgenommen werden, die mehr als eindeutig nur einer Stärkung der Wirtschaft zugunsten des Konsums ohne Rücksicht auf Verluste durchgeführt werden sollen und das obwohl eine beachtliche Anzahl an mündigen Bürgern dagegen ist, um genau zu gehen mehr als 1,6 Millionen!, der sollte sich da ruhig mal “einhacken”. Danke!

Immer noch zu beachten ist, das diese Art der verträge auch ganz gezielt auf ein aushebeln der bisherigen Rechtstaatlichkeit, Thema Schiedgerichte, ausgelegt ist

Eine Gesellschaft in Ohnmacht

November 18, 2015

In Gedenken an die Opfer ALLER ! nicht unter humanintären und somit selbstverständlichen Grundsätzen zu rechtfertigenden Attentate.

 

Ich weiß das es sehr viele Menschen beschäftigt.

 

Die Meldung über die Attentate habe ich nur am Rande abgefiltert und dann irgendwie auf “Durchzug” gestellt. Das wundert mich schon selbst, daß jene Ereignisse so ein wenig an bei mir vorbei rauschen.
Bis gestern Abend habe ich nicht mal ansatzweise daran gedacht, dem aktuellen Geschehen einen Titel, eine Überschrift zu geben. Nur so um eine Kernaussage zu haben. Und sei es nur für mich.

Gut und so meine ich, was also nicht heißt das es (letzt)endlich ist, denn was ist schon endlich, gestern Abend eine Art Überschrift gefunden zu haben: Eine Gesellschaft in Ohnmacht.

Und selbst bei diesem Titel habe ich überlegt, ob ich ein Ausrufezeichen setzte oder es fett ausschreibe. Zu beidem hat es nicht gereicht. Das lasse ich gerade sacken um herauszufinden, oder wieder auch nicht, warum ?

Der Umgang mit dieser Thematik wird uns alle noch eine ganze Weile beschäftigen. Diese Formen der Beschäftigungen werden recht umfassend und sehr unterschiedlich sein. Ich mag dabei gar nicht an die Presse denken, welche sich ja schon in der Vergangenheit von ihrer wahren Seite – neutral betrachtet – gezeigt hat. Ja ich muß mir ein wenig auf die Lippen beißen…

Was von der politischen Seite her zu erwarten ist, daran mag ich ebensowenig denken, wie an die unfassbare Wut und Trauer jener Menschen die betroffen sind.

Doch beide Seiten haben ihre eigene Facette. Leider erahne ich schon, das jede dieser Seiten ihr wahres Gesicht zum Vorscheinen bringen wird. Echte Statements, sinvolle Handlungen und Konsequenzen um weiteres abzuwenden…

Wer Augen hat zum sehen der sollte genau hinschauen. Wer Ohre hat zum hören, der sollte jene ganz spitzfindig in jede Verlautbarung legen. Wer eine Nase hat, sollte jene in den Wind halten ( oder drehen ) um zu richen, woher es wirklich stinkt.

Das “sollte” ist als Empfehlung zu lesen und kann durch ein “darf” ersetzt werden. Im Grunde müßte ich aber an dieser Stelle weder ein “sollte” noch ein “darf” schreiben, sondern ein “muß”.
Doch ein weiterer Appel an die Mündigkeit des Bürges, egal welcher Nation oder Glaubensrichtung zu stellen, ganz ehrlich, da bin ich inzwischen ein wenig müde.

Guten Morgen Deutschland erwacht…

Oktober 11, 2015

…oder evnetuell doch nicht ?

Ehrlich gesagt, ich glaube nicht das Deutschand, oder genau genommen der Deutsche, als Masse betrachtet, wirklich erwacht.

Mal wieder eine Sichtweise zur Flüchlingsfrage, eine Frage die sich ansich nicht stellt.

Ich bin zu diesem Artikel gekommen, weil mir das Schlagwort der hirnlosen Diskussion schon woanders über die getippten Lippen kam.

Das Nichtnursinnbild des helmlosen Radfahrers passt genauso gut wie das des durchschnittlichen PKW-Lenkers. Ich habe recht und ändern sollen sich doch bitte die anderen. Ja genau ! Sie haben sich zu ändern, etwas muß bei den anderen anders werden.

Doch ich sehe die Sache mal so, wenn wir jetzt erwachen, ist es eh zu spät und ändern wird es an dieser Situation eh nichts. Denn machen wir uns doch nichst vor, allen ist bekannt, und somit natürlich auch den Flüchtlingen, das es in der BRD eben besser ist, als woanders. Egal wie dicht wir unsere Grenzen machen, oder auf unsere wirtschaftspolitisch verknüpften Nachbarn einreden ( diesen nüchternen Zusammenhang hatte ich ja schon erläutert und bgeinnt mit den Zeilen:”…Sie ist einen reine Wirtschaftsunion. ...” und mit Strafmaßnahmen drohen, ja sogar selbst wenn wir jene Nachbarn dazu bekämen ihren Teil zu leisten, diejenigen die da raus wollen, haben nur dieses eine recht klare Ziel vor Augen: in die BRD.

Das könnte man jetzt auch physikalisch erklären. Nehmen wir mal an, die Länder aus denen die Flüchlinge kommen sind ein negative elektrischer Pol. Die Flüchtlinge selbst, sind ebenfalls negativ geladen. Dann gibt es da eine Zone, die europäische Union, wo es ein paar positive Pole gibt. Aber nur einer dieser positiven Pole ist der stärkste.

Wo wohl werden die negativ geladenen Teilchen hin wandern ?

Klar sie werden ganz zweifelsohne zum stärksten Pol wandern, der sie anzieht.

Wir sind an einem Zeitpunkt angekommen, wo wir diskutieren können so viel wir wollen, wir können eine Neuformierung unserer Gesellschaft in jedweder Form heraufbeschwören, wir können die Zuwanderung gut finden, oder wir können dagegen sein. Ändern werden wir nichts und zwar gar nichts !

Die Menschheit und gerade in der Führungsstruktur hat zuwenig aus der Geschichte gelernt, der kleine Mann wurde für dumm verkauft oder wenn er clever genug war, wurden ihm falsche Tatsachen vorgespielt, womt seine Entscheidungsfähigkeit stark eingerenzt wurde und es auch wohl in absehbarer Zeit da nicht besser wird, sprich sie wird ihm immer weiter aus der Hand genommen, es sei denn er sei wachsam, was aber wohl eher nicht zuzreffen wird.

Es hat was mit dem erwachen zu tun. Es ist nicht unbedingt ein böses Erwachen was wir zur Zeit erleben, jedenfalls würde ich es so noch nicht nennen. Auch wenn ich sagen muß, auch ich kann noch nicht sagen, was da noch kommt, oder ob es das schon war. Wobei ich mir schon sicher bin, das es das noch nicht war. Doch begreife ich diese Situation, so begrentz ich auch mit ihr nur umgehen kann, sprich Einfluss nehmen kann, wiederum hinterfragt, in wie weit könnte ich faktisch Einfluss darauf nehmen, eher als eine neue Chance.

Gut ich mag da eine Ausnahme sein, was auch an meiner durch das Leben geprägten Person liegen mag. Doch auch ein wenig Optimismus schwingt da mit.

Also das Erwachen ist nicht unbedingt bequem, das wird jeder von uns noch zu spühren bekommen. Doch wann ist ein Leben schon bequem ?
Solange man in einem PKW drin sitzt und die Fuhre rollt, ist alles schön. Kommt da so ein Radfahrer daher und hat auch mal ein Anliegen sein Recht zu nutzten ohne es durchzudrücken, dann ist das unbequem. Jener PKW-Lenker muß etwas von seinen Rechten, von Gott gegeben oder nicht, einstreichen. Das tut weh, kratzt am Ego, verstehe ich.

Aber die Fuhre rollt eben nicht mehr so einfach daher, da werden ein paar Hindernisse zu umfahren, ja sogar, ich sage jetzt das ganz böse Wort, umgangen werden müssen. Da wird man womöglich mal selbst Hand anlegen müssen um eine Situation zu meistern. So ist das Leben, das gehört zum Leben mit dazu, zum Erwachsenwerden.

Ganz ehrlich, ich war damals nicht so mächtig scharf drauf erwachsen zu werden ( was dann auch eventuell ein Grund ist, mir eine gewisse Kindheit bewahrt zu haben ), aber wir alle werden es werden müssen.
Wir können nicht mit dem wohlgenährten Finger auf unsere Nachbarn zeigen und warten das da was passiert.

Da müssen Entscheidungen getroffen werden und da müssen auch mit Sicherheit eine Menge unliebsamer Handlungen getätig werden.

Gut und wenn unsere vormals so netten Nachbarn sich mit uns zwar gerne an einen wohlgenährten Tisch setzten ( die EU ) aber selbst nicht dazu beitragen wollen, das neue Tischgesellen auch mal einen Teller Suppe abbekommen, ja sogar dazu neigen, uns das Decken des Tisches ganz alleine zu überlassen, dann muß ich mir eigentlich keine Gedanken mehr um meine abermals gute Freundschaft machen. Das hat sich dann erledigt.

Ja ich gebe zu, ich lasse das auch hier mal wieder durchblicken, meine Sichtweise das die EU nur ein Wirtschaftsbündniss ist, macht die Vorteilslage für mich als kleiner Bürger nicht deutlich aktraktiver.
Oder, nein ich bin kein EU-Liebhaber, ich würde einen Austritt, durchaus auch mit seinen Folgen begrüßen.

Das hätte wiederum den konkreten Vorteil, daß der Kreis derjeniger mit denen ich “am Tisch sitzten würde” deutlich kleiner und damit auch deutlich überschaubarer-berechenbarer ist. Tanz dann einer aus der Reihe, kann man ihm mal schneller auf die Finger hauen und ihm sagen: “setzt dich mal gerade hin, furz hier nicht so rum. Ach ja und Tisch decken und abräumen zählt für alle !”

So ist das Leben nun mal. Nur hingehen und Vorteile nutzen aber kaum bis gar nichts dazu beitrage, das geht nicht. Das ist nun mal das Prinzip eine Gesellschaft.

Wenn ich Teil einer Gesellschaft bin oder werden will, dann kann-muß ich auch etwas dazu beitragen. Und so sehe ich Gesellschaft und deren Struktur als eine Chance, etwas gutes daraus zu machen.

Da gibt es auch keine Sichtweise des halbvollen oder eben halbleeren Wasserglases. Man sollte, muß rationell gesehen, einfach nur zusehen das genug Wasser in das Glas reinkommt, damit ich und alle anderen nicht in Streit ausbrechen müssen um keinen Durst zu haben.

Vom Traum erwachen zum Albtraum

Streit ist kontraproduktiv, weil jener unnötige Ressourcen verschlingt, die man anderweitig positiv nutzen könnte und außerdem Angst auslöst.

Angst aber wiederum wird nur negative Tendenzen unterstützen und in einem Konflikt seinen Höhenpunkt finden. Das ist ein nahezu ungeschriebenes Gesetzt, was man mit Sicherheit auch phychologisch begründen kann, von wegen Ventilfunktion. Aber Konflitkte sind ja heutzutage nicht nur ein Dampfablassventil, auch Krieg genannt, sondern enden leider heute ja nicht mehr einfach so, mit einem Verliere und Gewinner, sondern eskalieren oft unmerklich in eine Art Terrorkrieg.

Krieg, Terror, Terrorkrieg aber wiederum verschlingt nicht nur noch einfach mehr positive Ressourcen, sondern produziert leider auch nochmehr Angst & Hass. Diese Spirale endet naturgegeben in einem humanitären Disaster einem Albtraum.

Guten Morgen Deutschland

Oktober 10, 2015

…auf der einen Seite bin ich selbst erstaunt und auf der anderen Seite platzt mir gerade wieder der Hals !

Es kann doch nicht sein, daß das jeden Samstagmorgen so ist ?

Guten Morgen zusammen,

es ist 08:00 Uhr und ich sitzte mal wieder hellwach in der Küche und läute mein Wochenende ein. Die Samstagszeitung ist gelesen, die Café con Latte geschlürft, ja es gibt sogar noch einen dritten Keks dazu, weil heute mal Samstag ist. Und wie immer rufe ich meine Emails ab, wo ich dann den Rückstand der Woche so nach und nach abarbeite.

Die erste gute Meldung ist, laut mindestens zweier aktiver umwelt- u. gesellschaftpolitischer Gruppierungen ( ich nehme jetzt mal die Zahlen des Umweltinstitut München e.V. zur Hand ) sind 3.263.920 Menschen gegen TTIP !

Auf der anderen Seite schwillt aber die Krawatte weil die Befürworter, oder Fan´s wie es das Umweltinstitut München e.V. nennt wie folgt beschreibt:

“…Da ihnen überzeugende Argumente für das Abkommen fehlen, verlegen sich einige TTIP-Fans nun darauf, unsere Protestbewegung zu verleumden. So geschehen letzte Woche im Bundestag, wo der CDU-Abgeordnete Joachim Pfeiffer den TTIP-GegnerInnen unterstellte, sie seien „einfach strukturiert“ und leicht zu verängstigen. Mit echtem bürgerlichem Engagement hätte unser Protest nichts zu tun. Wir finden es unfassbar, wie Herr Pfeiffer versucht, der Meinungsäußerung von gut drei Millionen Menschen die Berechtigung abzustreiten. Sie ärgern sich auch darüber?

Zitat aus der Newsletter des Umweltinstitut München e.V. vom 10.10.2015

Natürlich ärgere ich mich darüber das ein vom Volk gewählter Politiker wie der CDU-Abgeordnete Joachim Pfeiffer uns als einfach strukturiert, ergo als dumm bezeichnet. Leider übersieht er dabei, das man ja zum Glück noch Gefahr läuft, das eben solche Äußerungen an die Öffentlichkeit gelangen.

Ich weiß ja jetzt nicht wer sonst eine deratige Person wählt, aber wenn jener guter Mann davon ausgeht, das seine Wähler oder die Wähler ansich dumm sind und er ergo das freie Recht hat über die Köpfe von 3.263.920 Menschen hinweg über etwas zu bestimmen, was eben jene nicht wollen, und das trotz einer knapp gehaltenen offiziellen Informationpolitik, dann gehört zum einen eine Strafanzeige wegen Beleidigung gestellt und zum anderen jene Person aus allen öffentlichen Ämtern entbunden !

Eventuell spekuliert er schon auf die ersten Wirkungen dieses Freihandelsabkommen, wo er dann eventuell ungestraft deratige menschenunwürdige Äußerungen tätigen darf.

Was Herr Pfeiffer, wenn ich denn mal so ganz sachlich fragen darf, ist denn in Ihren Augen ein echtes bürgerliches Engagement, welches Protest zur Grundlage hat ? Etwa Menschen die eine Meinung haben als dumm zu bezeichnen ? Kann ich dann daraus schließen, das ich jenes auch auf Sie münzen sollte ? Das tut mir aber leid, mein Menschenverstand und durchaus auch ein immer noch im gewissen Maße vorhandener Respekt, auch solchen Personen wie Sie Herr Pfeiffer, gegenüber, verbietet es mir.

Ich wünsche den Herrschaften noch einen schönen Tag.

Bosch zeigt…

September 19, 2015

…Hybrid-Antrieb für kleines Geld

So der Titel aus dem in meinen Augen erwähnenswerten Artikel der Druckausgabe des Westfälischen Anzeigers vom 19.09.2015 ( leider online nicht so schnell auffindbar/ nicht verfügbar ??? …kein Lust zum suchen ).
Ein paar nicht ganz unspitzfindige Bemerkungen meinerseit habe ich in schönen blau eingepflegt.

Bosch stellt einen Hybridantreib vor, der sich selbst für kleinere Fahrzeuge rechnet. Das System wird mit der nächsten Fahrzeuggeneration in Serie gehen und kostet nur den Bruchteil heutiger Hybridsysteme. Gleichzeitig haben Autofahrer die bekannten Vorteile einen Hybridsystems: Selbst moderen Fahrzeuge ( so denn sie wirklich modern = klein & leicht sind ) können damit nochmals 15 Prozent sparsamer werden. Und das nicht nur auf dem Prüfstand, sondern in alltäglichen Fahrsituationen.
Zum besseren Verbrauch kommt beim Elektro-Boost außerdem die Fähigkeit, dynamischer zu beschleunigen ( was dann mit Sicherheit nicht dem Spareffekt zugute kommt… *rümpf die Nase* ). Denn der elektrische Antrieb unterstützt den Verbrennungsmotor beim Beschleunigen mit zusätzlichen 150 Newtonmeter Drehmoment. Anders als gängige Hochvolt-Hybride setzt das System auf die niedriger Spannung von 48 Volt ( hatte man ja zu genüge mit öffentlichen Forschungsgeldern entwickelt, womit dann wiederum ü. 2-2,5t schwere Geländeboliden der oberen Zehntausend unter die zulässige Abgasnorm gedrückt werden und der Flottenverbrauch geschöhnt… ) und damit auf kostengünstige Komponeten. Statt eines großen Elektromotors wird die Lichtmaschine bis zur vierfachen Leistung aufgerüstet. Der Motor-Generator unterstützt den Verbrennungsmotor dann über einen Riemen mit bis zur zehn Kilowatt. Die Leistungselektronik ist das Bindeglied zwischen der zusätzlichen Niedervolt-Batterie und dem Motor-Generator. Ein DC/DC Wandler versorgt das Zwölf-Volt-Bordnetz des Fahrzeugs aus dem 48-Volt-Bordnetz. Die neu entwickelte Lithiumionen-Batterie fällt zu dem deutlich kleiner aus. Auf der IAA 2015 präsentierte das Unternehmen den Prototyp einer zweiten Generation des Einsteigerhybrids. Bei diesem Sytem wird eine leistungsverstärkter Motor-Generator direkt mit dem Getriebe statt mit dem Verbrennungsmotor verbunden. Damit kann der Einsteigerhybrid nicht nur kurzzeitig elektrisch  unterstützen, sondern beispielweise im Stop-and-go-Verkehr rein elektrisch fahren.

Und nun darf man abwarten, wann die ersten echten Fahrzeuge damit auf dem Markt kommen. Ich sehe Kleinwagen für echte vier Erwachsene, als nicht diese Alibi-Quetsch-Sitzbänke in Leichtbautechnik die dann auch preislich erschwinglich sind. Einen modernen Volkswagen !

Interessant finde ich für mich persönlich in diesem Zusammhang, das nach langer langer Zeit überhaupt wieder ein deratiger Artikel auftaucht.

Denn die bisherigen immer so hochgelobten technischen Innovationen, ja auch der deutschen Automobilbranche, waren nichts anderes als Retuschen dessen was bisher zu haben war.
Zudem mußte ich all zu oft feststellen, das bei der Erweiterung der Modellpaletten allgemein, mehr Wert auf SUV´s aller Couleur, also vom High-End-Oberklasse-SUV runter bis zum Kleinwagen-SUV, gelegt wurde, als auf echte sparsame Fahrzeuge.

Prinzip Hoffnung.

Greenpeace stellt sich quer…

September 19, 2015

…und das zurecht !

Es ist mal wieder Samstag und da lese ich ja für gewöhnlich die Samstagszeitung. Da sind schon der eine oder andere Artikel auch auf meinen diversen Blogs entstanden ( ich “leide” ja unter dem Symtom gar nicht so viel tippen zu können wie ich denken und ergo mich äußern muß/ müßte ).

Also jener Artikel, den ich hier gleich zitieren, oder auch nicht und wahrscheinlich auch wieder kommentieren werde, entspringt der Druckausgabe des Westfälischen Anzeigers/ Wirtschaft. O.k. tut er dann doch nicht, dazu aber unten mehr…

Um das aber auch für mich mal wieder abzukürzen, es geht ja darum das Greenpeace ( zu Greenpeace Online-Artikel <klick> ) herausgefunden hat, daß es gegen das geltende EU-Recht verstößt, Braunkohlekraftwerke einsatzbereit zu halten.

“…Denn die energetische und juristische Untersuchung belegt: Die deutsche Stromversorgung ist auch ohne Braunkohlereserve jetzt und in Zukunft gesichert – es existieren sogar massive Überkapazitäten. „Die Analyse zeigt, dass diese Regelung nichts anderes als ein millionenschweres Geschenk an die Betreiber wäre“, erklärt Tobias Austrup, Greenpeace-Experte für Energie. …”

Zitat des Onlineartikel Grenpeace vom 19.09.2015

Gut man könnte jetzt wieder sagen, kann man sehen wie man will, hängen auch wieder Arbeitsplätze mit dran, was ja ein gern herbeigezerrtes Argument ist, was sich dann ja auch herrlicherweise nicht von der Hand weisen lässt.

Doch sind wir mal ehrlich, diese Arbeistplätze werden irgendwann, wahrscheinlich sogar schon in absehbarer Zeit eh wegfallen.

Das tut mir auch leid, ganz ehrlich. Denn ich bin ein Kind des Ruhrpotts und habe das Zechensterben hier live miterlebt und sehe sehr oft die Folgen jenes Zechensterbens.

Aber sind wir doch auch mal ehrlich. Das Geld womit jene Braunkohlekraftwerke am Leben erhalten werden würden, wird nur zu einem sehr geringen Bruchteil als Löhne abfallen.

Wenn man dann nochmal grob betrachtet, daß es ja im Grunde die selben Energieunternehmen sind, die auch die abschaltungswürdigen AKW´s betreibt, braucht man nur eins und eins zusammenrechnen.

Da tauchte doch die Tage die Frage auf ob die bisherigen Rückstellung für den Rückbau überhaupt reichen und ich meine auch wo gelesen zu haben, das man eben in dieser Rücklagen ein ebenso großes Loch gefunden hat, was man wohl “vergessen” hatte.

Ergo müssen diese Energeikonzerne jetzt versuchen, und das auf vielseitigen Wegen, Geld in jedeweder Höhe einzuspielen um überhaupt noch existieren zu können !
Ich spiele diesen Gedanken mal weiter. Wenn ich dieses Rückstellungsfinanzierungsloch sehen würde ( wobei ich mir da sicher bin, das die Energiekonzerne dieses Loch kennen ), was dann auch noch damit verbunden war, das man umgehend die Dividende der Aktionäre einstellen sollte, dann ist klar wohin der Zug sich bewegt !

Keine Dividende, keine Aktionäre, kein Kapital dafür kapitaler Wertverfall jener Unternehmen. Ergo drohende Pleite !

Doch was dann ! Was ist dann mit den Altlasten ? Wer kommt dann wieder dafür auf ?

Und wie man ja so schön sagt, jeder Praktikant kann mit ein paar Mausklicks die entsprechende Meldung ausfindig machen. Hier also im Zitat:

Berlin – Die Stromkonzerne haben in einer Stiftung 36 Milliarden Euro an Rücklagen für den Rückbau der Atomkraftwerke gebildet. Jetzt muss die Bundesregierung erstmals einräumen, dass das Geld nicht reichen wird.

Die Bundesregierung befürchtet, dass die Milliarden-Rückstellungen der Stromkonzerne für den Abriss der Atomkraftwerke in Deutschland zu knapp bemessen sein könnten. Das geht aus einem Schreiben von Wirtschafts-Staatssekretär Rainer Baake an die Grünen-Bundestagsfraktion hervor. In dem Brief heißt es, die Regierung werde wie geplant das Gespräch mit den Kraftwerksbetreibern suchen. „In diesen Gesprächen wird es auch darum gehen, ob die bislang gebildeten Rückstellungen ausreichen werden, um die Kosten für die Stilllegung und den Rückbau der Kernkraftwerke und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle zu finanzieren“, schreibt Baake. Außerdem solle geklärt werden, „ob die gebildeten Rückstellungen in ausreichender Höhe werthaltig sein werden zu den Zeitpunkten, an denen sie für die Finanzierung der vorgenannten Kosten benötigt werden“.

In dem Brief vermeidet das Wirtschaftsministerium jede Festlegung darauf, dass die Steuerzahler auf keinen Fall für den Rückbau abgeschalteter Atommeiler zahlen müssen. „Nach dem geltenden Verursacherprinzip“ liege die volle Kostenverantwortung bei den Unternehmen, heißt es. Adressiert ist das Schreiben an Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer. Es liegt der Berliner Zeitung vor.

Im vergangenen Mai war ein Vorstoß der Konzerne Eon, RWE und EnBW bei der Bundesregierung bekannt geworden, die verbliebenen deutschen Kernraftwerke mitsamt den Rückstellungen in eine öffentlich-rechtliche Stiftung zu überführen. Sie soll den Ausstieg Deutschlands aus der Atomkraft organisieren und  anschließend sicherstellen, dass die Meiler  zurückgebaut und die Bestandteile sicher entsorgt werden. Auch für die Atommüll-Lagerung wäre sie  zuständig. Der Vattenfall-Konzern war an diesem  Vorstoß zunächst nicht beteiligt.”

Zitat Ende die Quelle ist die Onlinemeldung der Berliner Zeitung vom 19.09.2015

Jetzt darf man nur hoffen das der Oliver Krischer wahrheitsgemäß seiner Augabenstellung als vom Volk gewählter Abgeordneter nachkommt und so, zumindest in meinen Augen, mal wieder mächtig Punkte für die Grünen einfahren kann.

Ich denke mit diesen paar Worten sollte jedem ein Nachdenken wert sein und dann auf diesem Wege leider, ich betone leider, ein wenig die Augen öffnen, mit was für einem Moloch wir es da zu tun haben.

Noch kurz hinterher gesponnen: lässt sich Frau Merkel mal wieder auf einen faulen Taschenspielertrick ein, wie damals bei der abgewendeten Bankenpleite….

( Kleines Nachwort noch: es tut mir leid das ich dann doch keinen Artikel das Westfälischen Anzeigers herangezogen habe. Aber ich denke die anderen zitierten Artikel sind aussagekräftig genug. Und noch ein nahcgeschobene Quelle als Bemerkung zum Thema findet man hier <klick>. )

Flüchtlinge…

September 16, 2015

…kommen zur Zeit eine große Menge zu uns nach Europa.

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Meine Meinung dazu, kann man dem Bild entnehmen. Wobei sich meiner Ansicht nach, selbst ein Zaun als komplett überflüsig erweisen wird. Denn wer glaubt, das Menschen die ihre Heimat und alles was sie damit verbindet zurücklassen, dabei noch eine mehr als gefährlich Reise auf sich nehmen, für die meisten ohne ein echtes Ziel oder der Gewähr überhaupt lebend anzukommen, daß sich jene Menschen durch einen Zaun oder einer Androhung der Haft abschrecken lassen würden, der lebt in einer anderen Welt.

Und zwar in einer Welt die es so nie geben wird !

Von dort wo diese Menschen herkommen, gibt es für sie keine Zukunft. Selbst die Androhung von Gefängniss, wird für sie eine Verlockung sein. In einen trockenen Raum zu leben, Nahrung zu bekommen und in der Gewissheit in einem Rechststaat verhaftet zu sein, ohne drohende Folter oder Sippenhaft, muß für diese Menschen wie ein Paradies sein.

Wobei ich ganz klar sagen will, das es in meinen Augen keiner Verhaftung bedarf. Das ist genauso überflüssig wie ein Zaun.

Denn wir dürfen nie vergessen ein, wenn nicht sogar der Großßteil europäischen Staatsbürgen ehmalige Ausländer/ Flüchtlinge sind !
Man denke mal was gewesen wäre, wenn die Deutschland damals einen Zaun errichtet hätte und den Lawinen an Flüchtlingszügen aus dem Osten angedroht hätte, sie zu verhaften. Lachhaft !

Nur weil wer mal für einen kurzen Zeitraum wo lebt, lassen wir es ruhig ein paar Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte sein, hat nicht automatisch ein Anrecht auf den Alleinebsitz. Die meisten Staaten habe in ihrer nicht immer so rühmlichen Geschichte, den einen oder anderen Landstrich oft gewalltsam sich einverleibt. Natürlich hatte man auch Verluste zu beklagen. Ja mein Gott, wo gehobelt wird, da fallen Späne !
Und gehobelt haben sie alle ! Wer also ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein ( wenn ich als Atheist mal die Bibel zitieren darf ).

Und überhaupt wo bleiben die kirchlichen Institutionen mit ihrem doch recht ansehnlichen Kapitalstamm ? Ich lasse das Thema mal außen vor. Sie, also die Kirche, ist ja schon selbst genug belastet durch ihre Geschichte. Da war auch nicht immer alles koscher.

Ich komme nochmal auf das Thema Zeiträume, Anrechte und Alleinebsitz zu sprechen. Man darf ja nach den heute so allgemein vorliegenden Erkenntnissen davon ausgehen, das der Homosapiens sich irgendwo als Flüchtling oder auch als Wirtschaftsflüchtling aus der afrikanischen Steppe aufgemacht hat, um sich bessere Lebenumstände zu suchen. Notgedrungen. Denn die Nahrungskette und die Teilhabe an derer ist in jenen Landstrichen nicht immer so einfach wie hier.

Mal eben um die Ecke in den Discounter oder der Griff zur Wasserpulle weil man Durst hat ? Das geht so einfach nicht.

( Der gemeine reiselustige Deutsche hat schon ein Problem damit, wenn in der All-In-Hotelanlage das Getränk mal nicht sehr gut gekühlt ist ! Habe ich schon alles erlebt.
Ganz ehrlich, in solchen Momenten schäme ich ich zutiefst dieser “Herrenrasse”, entschuldigung ich muß gerade würgen, anzugehören.
Im Rahmen eines sehr schönen Türkeiurlaubs gab da auch schonmal einen fetten Spruch an einen älteren Herren, der sich am übervollen Buffet darüber beklagte, das es ja kein Schweinfleisch zu essen gäbe. Und glaubt mir, er sah nicht aus, als das er am Hungertuch nagen würde. )

Und das ist heute nicht anders. Zwar lauern nicht mehr an jeder Ecke wilde Tiere, denn jene sind durch politsche Machthaben/ Despoten oder neuzeitlich auch “gerne” durch Religionsfanatiker ( die sich aber die Regligion auch nur zum Mittel zum Zweck dienlich machen, um wiederum einen persönlichen Profit daraus zu schlagen/ kennt man ja zu genüge aus der eigenen Geschichte, man könnte quasi sagen, wir haben dazu die Vorlage gegeben ) ersetzt worden, die zu einem großen Teil auch gute bis sehr gute Kunden von wem waren ? Na ratet mal ? Richtige ! Von Ländern die eben jenen wirtschaftliche Vormachtstellung haben, ergo auch Europa.

Man hat also über Jahre gute Geschäfte mit diesen Leuten gemacht, die Unterdrückung und Ausbeutung zumindest geduldet und wundert sich jetzt, das sich jenes gemeinen Volk auf den Weg macht in die “gelobten” Länder. Ja auch hier kommt der Glaube mit der Bibel wieder zum Zuge.

Wir drehen uns im Kreis, kann-darf man leider auch bildlich nehmen.

Der Mensch ist und wird es auch immer bleiben einen ständig wandernde Spezies. Er wird sich immer dorthin begeben, wo es für ihn eine Vorteilslage gibt. Wir können das nicht verhindern und schon gar nicht jetzt attock.

Alle Länder und somit auch die Europäische Union/ Deutschland haben lange Profite abgeschöpft und es ganz klar versäumt in diesem Ländern für vernünftige und gerechte Verhältnisse zu sorgen. Und jetzt bekommen sie, also wir, die Rechnung dafür.

Und so fällt mir der letzte gedankliche Schwenk auf die Europäische Union nicht schwer. Man sieht aktuell wieder wessen Kind die Europäische Union ist. Sie ist einen reine Wirtschaftsunion. Wenn jeder von jedem einen Profit erwirtschaften kann, ist alles gut. Wenn es aber darum geht gemeinsame Lasten zu tragen, dann sieht es schlecht aus. Denn die Umverteilung von hilfbedürftigen Menschen innerhalb der Europäische Union scheint ja ein emenses Problem zu sein. Da wird gemauert oder sollte man jetzt besser sagen “gezäunt” und kontrolliert, damit sie ja nicht was vom Kuchen abgeben müssen.

Lasst Euch also gesagt sein, es wird sich in keinem Falle verhindern lassen, jetzt nicht mehr und auch später nicht. Wir können nur damit leben.

Nachtrag 04.10.2015: da mir wohl die Orginalquelle zum Bild “zugetragen” wurde, gebe ich jene natürlich auch hier an. Es ist wohl die Facebookseite von Laser Horst <klick>. Man muß sich aber dann auch bei FB einloggen, denn sonst schaut´s so aus

Becel pro aktiv kritisch betrachtet

Juli 30, 2015

Auch wenn es unter der Rubrik “Umwelt- Gedankliches” nicht ganz richtig aufgehoben erscheint, so möchte ich es doch mal unters Volk bringen.
Kernfrage ist doch, darf ein Unternehmen, egal welches, einfach so “frisierte” Lebensmittel in den Umlauf bringen ?

Ja ich weiß, wir leben ohnehin in einer Zeit wo Antibiotika in der Tierzucht völlig “normal” ist, wo man Wasser mit Chlor behandeln muß, bevor es zu Trinkwasser wird und wir leben auch in einer Zeit, wo es normal ist im Gewissen Umfang sich zu dopen. Doch muß das alles so sein, dürfen wir das alles so mir nichts dir nichts hinnehmen ?

Oder sind das schon die Vorboten von TTIP, wo dann demnächst eine Klage gegen solche “Lebensmittel” schon mit einer drohenden Gegenklage wegen Investitionsschutz vor einem Schiedegericht abgehandelt werden könnte ?

Deshalb jetzt hier einen Auszug als Zitat von der Homepage Foodwatch vom 30.07.2015 als Orginalquelle:

Das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg hat heute noch kein Urteil im Berufungsprozess um die cholesterinsenkende Margarine Becel pro.activ gefällt (Az 7 U 7/13). foodwatch hatte dem Hersteller Unilever vorgeworfen, die bekannten Hinweise auf mögliche Nebenwirkungen seines Produkts zu verschleiern und daher Klage gegen den Konzern eingereicht. Als Termin für die Urteilsverkündigung benannte das Gericht den 1. September 2015 (10.00 Uhr).

Fakt ist: Unilever kann weder den gesundheitlichen Nutzen noch die Sicherheit von Becel pro.activ belegen. Eine Reihe von Studien legt vielmehr nahe, dass die in hoher Konzentration der Margarine zugesetzten Pflanzensterine das verursachen könnten, was sie eigentlich verhindern sollen: Ablagerungen in den Gefäßen und damit ein erhöhtes Risiko auf Herzkrankheiten. Dennoch hatte Unilever unter Verwendung von Zitaten eines Wissenschaftlers im Jahr 2011 behauptet, dass es bei Becel pro.activ „aus wissenschaftlicher Sicht keinen Hinweis“ auf Nebenwirkungen gebe – eine Aussage, die nach Auffassung von foodwatch nachweislich falsch ist. Die Klage der Verbraucherorganisation zielt darauf ab, die Weiterverbreitung dieser Aussage zu verhindern.

Meinungsäußerung oder Tatsachenbehauptung? …”

Mann oder auch eher Frau ist es ja gewohnt getäuscht zu werden. Nur ich frage mich ernsthaft, was kommt als nächstes ?

Denkt mal drüber nach und nehmt an der Foodwatch Aktion teil, wenn Ihr das auch nicht wollt.

Griechenland: und was ist mit…

Juli 8, 2015

…den Menschen dort ? Auf der Suportseite von Avaaz stehen ein paar nette Argumente wie man unsere Kanzlerin klar machen könnte, warum es keinen Sinn macht, Griechenland weiter an die Wand zu drücken zu wollen. Hier also der zitierte Text von der obrigen genannten Seite.

In der Presse liest man überall was Merkel, die EZB und Juncker zu dieser Krise zu sagen haben – als seien das die einzigen Stimmen aus Europa. Doch auch wir repräsentieren Europa und unsere Stimmen sollten gehört werden.

Über das Kommentarfeld auf der rechten Seite können Sie Angela Merkel in einer Nachricht mitteilen, warum sie einen anderen Kurs einschlagen soll, um diese Krise abzuwenden. Sie können außerdem Ihre Solidarität mit den Menschen in Griechenland zum Ausdruck bringen.

Hier finden Sie ein paar Argumente zur Anregung — schreiben Sie eine Nachricht, die von Herzen kommt. Unsere Kommentare werden an Merkels Büro und die Presse gesendet und auch den Avaaz-Mitgliedern in Griechenland gezeigt, um ihnen Mut und Hoffnung zu schenken!

  • Dass Griechenland die erdrückende Sparpolitik noch weitere Jahre ertragen soll, ist undenkbar. Dass es aus Europa verdrängt werden könnte, weil die Menschen „Nein“ sagen, ist unzumutbar.
  • 91% der “Rettungsfonds” sind nicht nach Griechenland geflossen, sondern haben die Verluste großer Banken und Spekulanten ausgeglichen, die unverantwortliche Kredite gewährt hatten.
  • Die Griechen haben die Sparmaßnahmen befolgt — sie haben Gehälter und Ausgaben gekürzt, haben privatisiert, dereguliert und die Steuern erhöht.
  • Die Sparpolitik ist gescheitert: Die Wirtschaft ist um 25% geschrumpft, über 40% der Kinder leben in Armut und die Säuglingssterblichkeit ist um 43% angestiegen.
  • Viele Wirtschaftswissenschaftler sind sich einig: Die Antwort für Griechenland ist eine Schuldenkonferenz zur Restrukturierung und Reduzierung der griechischen Schulden.

Wenn Sie noch ein wenig Zeit haben, dann laden Sie ein Foto von sich hoch, mit dem Wort „NEIN“ auf die Hand geschrieben. So zeigen Sie, dass Sie „NEIN“ zu weiteren erfolglosen Sparmaßnahmen und zu mehr Leid sagen. Avaaz veröffentlicht die besten Fotos auf der Facebook-Seite!

Starten wir einen riesigen Weckruf gegen das Spardiktat und für ein gerechteres Europa, bei dem vernünftige Politik dafür sorgt, dass Menschen und nicht Banken an erster Stelle stehen. Wenn genug von uns mitmachen, können wir Frau Merkel zum Umdenken bewegen.

Natürlich habe ich auch noch eine eigenen Meinung dazu. Die fängt schon damit an, das doch irgendwann mal bestimmt recht gut bezahlte Leute in die Bücher Griechenlands geschaut haben.
Und die hatte damals nicht feststellen können, wie´s da ausschaut in Griechenland mit der Finanzlage, also vor dem EU Eintritt ?

Nicht das ich Griechenland nicht in der EU haben will, bei Gott nein, nur dann hinterher zu sagen, das haben wir nicht gewusst, das stinkt mir.

Ich stelle mir das so vor, mal abgesehen das die griechischen Bücher genauso frisiert gewesen sind, wie alle anderen auch, da werden ein paar sehr pfiffige Banker reingschaut haben. Und die werden erkannt haben, wie man mit Griechenland noch ein paar nette Geschäfte abziehen kann, bevor man sie abschreibt. So oder so, die Geschäfte, die Griechen oder eben beide. Zu Gunsten des Gewinnes war denen das völlig egal.

Dann haben sich diese Banker mal mit den Griechen unterhalten. “Na Jungs, wie schaut´s den so aus ? Was braucht ihr denn so ? Ein paar nette Panzer, U-Boote sind auch gerade im Sondernagebot. Anderes geht natürlich auch. Alles kein Ding, wir machen da eine guten Finanzplan und schwupps…” Natürlich hatte man auch dafür gesorgt <klick>, das da ein Bedarf vorhanden war.

Die Jungs von der Wirtschaft waren gleich oder spätestens beim zweiten Gespräch mit dabei und hatten auch das Passende als Demo mit im Gepäck.
Die Bänker haben abgenickt, weil´s ja die Sicherheiten gab, die man sich hat vorsorglich, nur für den Fall-Wenn eingeholt hatte.

Und als der Kahn anfing zu kentern, haben die Finaziers/ deutsche Banken die schon längst nicht nur europaweit sondern auch global aggieren gestöhnt: “…wenn wir jetzt Pleite machen, dann geht alles unter. Du ( also die Sicherheiten – die Politik ) mußt uns da entlasten. Denk doch mal, was wir auch alles für Dich machen. Und wenn wir hier auch noch absaufen...”

Also hat uns Merkel alle Ruder in Bewegung gesetzt und die heiklen Schulden wurden ausgelagert. Der wenig bewährte Begriff, Bad-Bank wurd dabei tunlichst vermieden. Da hatte die breite Masse schon Wind von bekommen, in einem anderen Fall und war da auch nicht so begeistert von. Das hatte denen eine ganze Menge an BILDungsarbeit, nein es ist keine zufällige Begriffskombination, gekostet, die Kuh wieder vom Eis zu bekommen.

Neulich stand doch zum griechischen Refrendum in der BILD eine Musterumfrage, ob wir Deutschen denn die griechischen Schulden bezahlen sollten. Das Ding wäre fast in die Hose gegangen.
Denn uns Merkel hat´s schon gepeilt, wenn der Deal rauskommt, dann ist´s aus mit der politischen Karriere. Also weiter im Text, ja natürlich werden wir Steuerzahler mal wieder die Schulden, ach ne´die ausgelagerten Fehlinvestionen der Banken, abtragen, begleichen oder  wie sie uns das als sonstwas verkaufen werden…

Der geneigte aber leider oft auch fehlinformierte BILDleser hat´s zum glück in der breiten Masse nicht gepeilt. Denn wer peilt schon als einfacher kleiner Bürger den ganzen Kram, wenn die Großen das da oben schon nicht mehr gebacken bekommen ?

Man könnte an dieser Stelle auch mutmaßen, das man es gar nicht peilen will. Wozu auch ? Die Gewinne sind eingefahren, alles ordentlich verbucht und ja die Boni sind auch schon wieder lange ausgezahlt. Könnte ja auch peinlich sein, wenn da die ganzen Verstrickungen auffliegen. The same procedure as every time.

Also ich sehe das so, Griechenland ist pleite und zwar sowas von…

…da braucht man auch nicht mehr verhandeln. Das ist hochgradiger Schwachsinn, ja wieder Verschwendung teurer Steuergelder, die wiederum wir tragen, bezahlen. Und ja, es macht überhaupt gar keinen Unterschied ob Griechenland nun in der EU bleibt oder nicht. Darüber zu sinnieren ist purer Blödsinn, da es die Lage ansich nicht verändert.

Unter dem Strich wird es auf´s altbekannte Spiel hinauslaufen, die kleinen Leute zahlen die Zeche, während die großen-fetten Leute mal wieder fein raus sein werden.

Denn sie müssen ja unsere Arbeitsplätze garantieren und im globalen Handel konkurenzfähig sein, damit die Arbeitsplätze sicher sind. *Gebetsmühle*

Und er kleine Mann wird solange die Zeche zahlen, bis er anfängt sich zu informieren, nachzudenken und dann zum Gegenschlag auszuholen. Griechenland ist nur ein Vorabgschmack, ein Modell zu dem was uns hier in ganz Europa erwarten wird.
Wenn man denen da oben nicht langsam eines auf die Finger klopft und zwar heftig, dann wird das immer so weiter gehen.

Und wenn wir nicht das Maul aufmachen, dann wird es auch keine unabhängige Untersuchungskomission geben.

…es hat sich ausgestrahlt !

Juli 8, 2015

Doch wohin mit dem Müll ? Und wieder Neuigkeiten, man könnte auch sagen, ich kann gar nicht soviel fressen wie ich kotzen müßte, leider keine guten. Das heißt…

…gut ist eigentlich nur, daß man wieder klar erkennen kann, mit welcher “Inbrunst” die Politik das Thema abhandeln will. Also in Folge als Zitat die Newsletter von .ausgestrahlt an mich.

.ausgestrahlt-Newsletter
08. Juni 2015
es schreibt: Julia Schumacher

Lesen, Handeln und Weiterschicken!

Liebe Freundinnen und Freunde,

einmal mehr hat die Atommüll-Kommission getagt. Die Reihe der Widersprüche und Absurditäten, so zeigt sich, nimmt kein Ende. So hat die Kommission das Ende ihrer Arbeit auf den 30. Juni 2016 festgelegt. Mehr Zeit sei beim besten Willen nicht drin. Warum? Dauert es noch länger, so die
Befürchtung, würde das Thema Atommüll in den Vorwahlkampf rutschen und dann sei eine Einigung schwierig. Oder, fast noch schlimmer: Befasst sich
erst der nächste Bundestag mit dem Kommissionsbericht, sei er für diesen schlicht „ohne Wert“.

Damit geht dieses Gremium widerspruchslos davon aus, was
AtomkraftgegnerInnen schon 2013 hätten beschwören können. Dass nämlich der damalige sogenannte Bund-Länder-Konsens zum Endlagersuchgesetz und somit
auch zur Atommüll-Kommission höchstens so lange hält, wie die Legislaturperiode. Absurd der Gedanke, dass es in diesem Fall um ein Thema geht, das die Gesundheit und das Leben der Menschheit noch für Jahrtausende bedrohen wird…

Unser Kommentar zur 13. Sitzung der Atommüll-Kommission:
http://www.blogs.ausgestrahlt.de/gen…die-akzeptanz/

„Wir müssen den Kakao, durch den wir gezogen werden sollen, nicht auch noch trinken. Sprich: (…) die Kommission wird das durchziehen, wir müssen aber nicht mitmachen“, so das Fazit von Reinhard Ueberhorst (ehemaliger SPD-MdB, heute freiberuflicher Berater, Planer und Dozent) zur
simulierten BürgerInnen-Beteiligung der Atommüll-Kommission. Das spannende Manuskript seines Vortrags auf der Atommüll-Tagung von .ausgestrahlt und der BI Lüchow-Dannenberg am 20. Juni in Berlin:
www.ausgestrahlt.de/ueberhorst-rede

Mehr Neuigkeiten wie immer in diesem Newsletter!

Herzliche Grüße

Julia Schumacher
und das ganze .ausgestrahlt-Team

Viel braucht es da nicht mehr an Worten zu.


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