Frau Merkel ( die zweite )

Mai 11, 2011

ich muß mich dazu nochmal „einschalten“, auch wenn es rein gar nichts mit Umweltschutz und anti AKW zu tun hat.

Frau Merkel hat sich gefreut das ein Mensch getötet wurde. Das hatte skriptum ja hier schon ins Gespräch gebracht.

Dazu fallen mir dann noch folgende Sachen ein

wir haben es alle in den letzten Tagen mehr oder weniger mitbekommen, jedes Pressemedium hat es auf seine spezielle Art und Weise „rübergebracht“.

Doch es gibt auch Gedanken hinter den Kulissen. Zentrale Frage ist oft dazu, die Äußerung unsere Bundeskanzlerin über die Freude/ Erleichterung zum Tod eines Menschen ( auch unter dem Aspekt das sie Mitglied einer christlichen demokratischen Partei ist/ aber was wir von christlichen Selbstverständnis halten dürfen wurde uns ja schon oft gezeigt ).

Und siehe da, gerade eben gegooglet <klick>, diesmal muß sich nicht ein Mitglied ihrer Regierung korrigieren und/ oder ihre Äußerung erklären, sondern sie selbst !

Und slebst diese Erklärung hat einen massiven Wiederspruch. Zum einen wird von Ihr ( angeblich ) folgendes gesagt „Unmittelbar nach der Erschießung Bin Ladens durch US-Spezialkräfte hatte Merkel am Montag erklärt, sie freue sich darüber, dass es gelungen sei, ihn zu töten. Dafür war sie zum Teil massiv kritisiert worden. Nun sagte die Kanzlerin: „Es geht darum, dass von diesem Mann wie auch von El Kaida insgesamt keine Gefahr mehr für Leib und Leben unschuldiger Menschen ausgeht.“ was dann aber als nächtes schon wieder relativiert wird: „Merkel sieht auch weiterhin eine konkrete Bedrohung im internationalen Terrorismus: „Wir werden die Freiheit und die Demokratie weiter gegen ihre Feinde verteidigen müssen. Insofern gibt es keinen Grund zur Entwarnung.“

Also was denn nu ? Sollen wir uns nun christlich freuen ? Oder sollen wir uns freuen dadrüber, daß der Terorrismus weiter seine Existenz hat ? Frau Merkel, ich habe so den eindruck, daß was sie da uns mal wieder versuchen zu erzählen, hat weder vorne noch hinten Fuß und ist nur ein ablenkendes retorischen Pseudomeisterstück um den von ihnen vorab gemachten Freundenäußeruge Wind aus den Segeln zu nehmen, ohne aber tatsächliche fakten zu liefern.
Man könnte es auch so sehen, daß ohne echte Fakten auch nichts angreifbares gegen sie hervorgezaubert werden könnte.
Oder man könnte es schlichtweg als inhaltloses Geschwafel ( retorischen Pseudomeisterstück ) abtun.

Schon die Titulierung das die Navi Seals die besten Soldaten der Welt wären ( BILD heute ) ist völlig überheblich und soll nur den Fokus auf westliche “rechtsschaffende” Armeen wenden.
( Überhaupt, als wenn es in anderen Ländern keinen vergleichbaren Elite Einheiten gäbe. )

Außerdem wird dieser Mord, nichts anderes ist das, gefeiert als hätte man alles Unrecht dieser Welt mit einem Schlag beseitigt. Selbst die BILD bemerkte, das sich terroristische Splittergruppen längst vom Stammbaum gelöst haben und eine völlig autarke Handlungsfähig besitzt.
Leider…

In einem weiteren Worttausch mit folgendem Text: „Die Kundesbanzlerin stellt sich als angeblich gläubige Christin hin und freut sich wörtlich über den Tod eines Menschen….“ fiel mir dann das hier ein:
„…im Grunde genommen kann ich mich nicht daran erinnern, daß eine derartige Äußerung überhaupt von einem Mitglieder der deutschen Regierung je getätigt wurde.
Alleine diese Verlautbarung ist ein Grund für den sofortigen Rücktritt.
Es ist eine Schelte gegen die Menschenrechte und sie freut sich darüber.
Eventuell zieht sie es auch in Betracht, eine kleine deutsche Insel als Ersatz für Guantanamo bereit zu stellen.
Es ist Menschenverachtend und zutiefst emotional. Eine Person in dieser Position darf aber nicht im geringsten emotional handeln.
Was denkt sich dies Schn**fe ?
Denkt sie überhaupt ?“
Insbesonderes meine letzte Äußerung, daß es einen derartige Äußerungen von einem Regierungsmitglied noch nicht gegeben hat, lässt mir dann doch keine Ruhe.

„…Merkel sprach sich für die Verlängerung der Anti-Terror-Gesetze und das Instrument der Vorratsdatenspeicherung aus. „Einen großen Teil der Vorschriften brauchen wir auch in Zukunft, um terroristische Anschläge in Deutschland verhindern zu können. Die Festnahmen der jüngeren Vergangenheit haben einmal mehr gezeigt, dass diese Gefahr tatsächlich besteht.“ Es sei „selbstverständlich denkbar, dass wir die Verlängerung der Anti-Terror-Gesetze erneut befristen“….“

Zitat Ende/ Quelle <klick>

Was für ein Schwachfug – sorry so sehe ich das. Das eine Übel mit dem anderen bekämpfen, oder wo führt das hin ? Wenn ich mir einen starken Partner an meiner Seite wünsche, der selbst keinen Pfifferling auf geltendes Recht gibt und sich nach wildwest Manier in fremden Länder aufführt, womit müsste ich rechnen ? Mit Milde und Wohltaten von meinem gegenüber ?

Dumm wer das glaubt.

Natürlich ist mir bewusst, daß auch Terrornetzwerke und politisch instabile/ ungünstige Konstellation nicht von heute auf morgen ihren Frieden finden werden. Aber wenn ich, wenn auch in stets kleinen Schritten, immer wieder Benzin in die Glut oder wahlweise auch das offenen Feuer gieße, werde ich da nicht löschen. Das weiß jedes Kind.

Eventuell sollte ich mal überlegen, mich hinstellen und ein Vorbild sein an Demokratie und Achtung der Menschenrechte.
Undabhängig von meinem Partner und dies dann kundtun, indem ich meine „Verbündeten“ gezielt aber kritisch konstruktiv angehe.

-schnitt

Hr. Großmann

April 17, 2011

so zum thema ethik in sachen atomstrom gibt es ja eine kommission. schön und gut, nur frage ich mich mit welchem ergebniss eine solche kommission aufwarten wird, wenn schon die wirtschaftsbosse eine andere sichtweise zum thema haben. ich werde das folgenden zitat/ abschrift in einigen stücken kommentieren. durch diese veröffentlichten sichweisen, einmal eines wirtschaftsbosse und einmal von mir, werden, so denke ich, die unterschiedlichen auffassungen von vertretbarkeit und ethik sichtbar.

„Essen/ RWE-Chef Jürgen Großmann stellt auch die abgesenkten Gewinnziele seines Konzerns infrage. Wegen des Atomunglücks in Fukushima und dem Atommoratorium in Deutschland hätten sich „Berechnungsgrundlagen und die Gewichtungen in der Branche verschoben“, sagte Großmann der „Börsen-Zeitung“. Er kündigte an: „Die Mittelfristziele werden auf den Prüfstand gestellt.“

mein kommetar dazu: werter hr. großmann nicht nur bei ihnen bzw. der stromwirtschaft hat sich etwas die gewichtung mittelfristig geändert, sondern auch bei der bevölkerung. für die bevölkerung geht es darum, mit ruhigen gewissen sagen zu können, wir haben unsere stimme erhoben und etwas in´s rollen gebracht. es geht der bevölkerung nicht um gewinne sondern um ihre angst vor einem GAU.

RWE hat erst im Februar seine Ergebnissziele heruntergeschraubt. Bislang ging der Essener Dax-Konzern davon aus, dass das Betriebergebniss bis 2013 um gut ein Drittel im Vergleich zu 2010 sinken wird. Das bereinigte, sogenannte nachhaltige Nettoergebniss prognostizierte RWE für 2013 um fast 50 Prozent unter dem dertzeitgen Niveau. Dabei sind auch Verkäufe vorgesehen. Ob diese Prognosen jetzt noch zu halten sind, ist fraglich.

mein kommetar dazu: falls sie es nicht mitbekommen haben, es steht zur frage ob man die ganze technologie, so wie sie bisher uns verkauft wurde, „halten kann“, egal zu welchem preis.

Die aufgrund des Atommoratorium zu erwartenden Ergebnisseinbußen hatte Großmann zuvor mit einem dreistelligem Millionenbetrag beziffert. „Der Schaden resultiert daraus, dass Strom aus Biblis bereits im Vorfeld verkauft worden ist zu niedrigeren Preisen, als wir ihn nun auf dem Markt zurückkaufen können. Alleine hierbei reden wir über einen dreistelligen Millionenbetrag“, hatte er gesagt.

mein kommetar dazu: hr. großmann, können sie uns den auch beziffern, wie groß der schaden durch die unsachgemäße handhabung von AKW anlagen und der entsorgung ist ? mal abgesehen von der fehlenden hapfpflichtversicherung.
und mal ganz nebenbei, wie kann man denn etwas verkaufen, mit gesundem menschenverstand, was man noch gar nicht hat ? ach ja so läuft das eben in der wirtschaft. man verkauft schon mal was, auf dem rücken der anderen, was man eh noch nicht hat.

Zugleich warnte der Manager vor Schnellschüssen bei der Abschaltung der Kernkraftwerke und empfahl, die europäische Sicherheitstest abzuwarten. „Es wär doch eine abstruse Vorstellung wenn wir hier Kernkraftwerke abschalten, die EU-Satndard erfüllen“, sagte der Manager.
Schließlich stünden in einem 120-Kilometer-Kordon um Deutschland mehr Kernkraftwerke als in Deutschland selbst. Außerdem benötige man das Geld aus der Kernergie für den Umbau der Energiewirtschaft.

mein kommetar dazu: was ist das für eine abstruse vorgehens-u. sichtweise ? um uns herum machen sie müll und wir ziehen nur mit, weil die es auch machen ? also der franzose hat schöne rote förmchen, also müssen wir sie auch haben ? das ist für mich keinen steinwurf entfernt von einen frühkindlichen sandkasten mentalität entschuldigen sie bitte diese sichteweise.
und überhaupt, ist es schon sehr beruhigend, wenn wir dann auch noch kernkraftwerke haben ? also ich räume immer erstmal meine eigene bude auf, bevor ich an andere herantrete und ihnen nahelege, ihre bude aufzuräumen.

Für den Pro-Atom-Kurs kommt Großmann unter verstärktem Druck der kommunalen RWE-Aktionäre, die insgesamt noch ein viertel der Anteile kontrollieren. Am Donnerstagabend forderte der Rat der Stadt Mühlheim die SPD-Oberbürgermeister auf, in ihrer Eigenschaft als Ausichtsratmitglieder darauf zu dringen, dass RWE seinen Klage gegen die Abschaltung des hessischen Atomkraftwerks Biblis fallen lässt.

mein kommetar dazu: eine interessante verknüpfung und gewichtung der politk zur wirtschaft. die stromkonzerne haben die bevölkerung über die energieversorung mehr oder weniger im griff.
jedenfalls solange, bis die bevölkerung sagt, daß eine vorgehensweise, in diesem falle ein pro-atom-kurs, nicht der beste weg ist. die RWE möchte also voRWEg gehen und einen deratigen uralt reaktor wie biblis am netz lassen, nur weil sie den strom, der unter erhelichen risiken dort produziert werden soll, bereits verkauft haben.

also unter voRWEg gehen verstehen zur zeit ein erheblicher teil der bevölkerung was gänzlich anderes. mal so als anstoß hr. großmann: sie gehen vorweg, verkünden den sofortigen ausstieg aus dieser nicht mehr ganz so aktuellen stromerzeugung, um es mal etwas harmloser auszudrücken, verzichten dabei auf mögliche klagen und stecken stattdessen die bereits schon gemachten gewinne, also kein „luftgeld“, in die erneuerbare ernergieerzeugung.

Der Dortmunder Rat hatte sich mit rot-grüne-linker Mehrheit für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft ausgesprochen. Dortmund ist größter Einzelaktionär von RWE, Oberbürgermeister Jürgen Sierau (SPD) soll bei der Hauptversammelung am kommenden Mittwoch des Konzerns einziehen. Von Rat bekam Sierau den Auftrag, sich in dem Gremium für den Atomausstieg einzusetzten.
Auf der Hauptversammelung soll sich auch Siegens Bürgermeister Steffen Mues als der städtischen RWE-Aktien für einen schnellstmöglichen Ausstieg einsetzten. Mues forderte Großmann dazu im Vorfeld dazu auf.“

mein kommetar/ tipp dazu: kommunale verbände, eventuell in form von vereinen sollten sich zusammenschließen und selbsttätig sich um eine sinnvolle und nachhaltige energieversorgung der bürger kümmern. denn letztendlich werden uns die kosten für neue hochleistungsnetzte doch eh abverlangt.
warum sollten wir sie also wieder über dritte beaufschlagen lassen, damit sie sich davon ein kleineren gewinnbonus abzweigen können ?
es geht nicht um gewinne machen, sondern darum die grundversorgung an energie dem volk und somit auch der wirtschaft zur verfügung zu stellen und dies in einer deratigen form, daß wir auich ruhigen gewissens – also ethisch vertretbar unseren kindern sagen können, wir haben nichts falsch gemacht.

abschrift/ zitat ende/ quelle: westfälischer anzeiger/ nr. 90, samstag, 16 april 2011

-schnitt

the new hope ( ? )

April 2, 2011

das fragezeichen lasse ich dabei mal in klammern, auch weil ich den begriff hoffnung nicht als passend bezeichnen würde. ich denke ganz einfach, es gibt zumindest ein kleines unternehmen, klein in dem sinne, daß es bisher noch nicht groß in erscheinung getreten ist, daß eine lösung der zu geringen speicherkapazität von akkus gelöst hat.

die DMB Energy GmbH hat mit dem KOLIBRI Mobil Speicher erstmalig einen fahrt mit einem voll altagstauglichem e-mobil von berlin nach münchen, über 600km, unternommen ohne dabei zwischendurch „auftanken“ zu müssen.

-schnitt

so ein tag…

März 25, 2011

so wie heute war es mal wieder so ein tag, wo ich nicht in der ein oder anderen haut stecken wollte – und zwar um´s verrecken nich !

eine email-newsletter von .ausgestrahlt/ zitat

„.ausgestrahlt-Newsletter
Freitag, 25. März 2011
Es schreibt: Nora Lohmeyer

Liebe Freundinnen und Freunde,

gestern kam es raus: Die atompolitische Kehrtwende der Bundesregierung ist
pure Wahlkampftaktik. Wirtschaftsminister Brüderle hat ganz offen
ausgesprochen, was ohnehin viele längst vermuteten. Die sieben AKW, die
die Regierung vorübergehend vom Netz genommen hat, sollen mitnichten
dauerhaft abgeschaltet werden, sondern dienen einzig
strategischer Schachzug, der Union und FDP über die Landtagswahlen retten
soll. Gleichzeitig kann in Fukushima weiter keine Rede von Entwarnung
sein. Experten klassifizieren die Katastrophe dort mittlerweile als
„Super-GAU“ und die nun auftretende Strahlenbelastung als vergleichbar mit
der nach Tschernobyl.

Die vier Großdemos, die morgen in Köln, Hamburg, Berlin und München
stattfinden, sind also bitter nötig. Eine Regierung, die in der jetzigen
Situation so dreist taktiert, muss harten Gegenwind und unseren
entschlossenen Protest zu spüren bekommen! Die AKWs gehören jetzt
endgültig und für immer abgeschaltet! Bitte mach den Tag morgen zu Deinem
persönlichen Zeichen gegen Atomkraft:

1. Komm zur Großdemo nach Berlin, Hamburg, Köln oder München!
Alles, was Du wissen musst:
http://www.ausgestrahlt.de/26maerz

2. Komm nicht alleine!
Je mehr wir sind, desto stärker unsere Botschaft. Immer mehr Menschen
wollen, dass die AKWs abgeschaltet werden, aber erstaunlich viele von
ihnen wissen nicht, was sie dafür tun können. Erkläre es ihnen und bring
sie mit zur Demo! Du kannst ihnen diesen Newsletter weiterleiten oder
diesen Text schicken:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen…rz/weitersagen

3. Sorge dafür, dass wir handlungsfähig bleiben!
Nie war es wichtiger als jetzt. Unterstütze uns mit Deiner Spende, damit
die Anti-AKW-Bewegung schlagkräftig bleibt:
https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/26maerz/spenden

Bis morgen!
Nora Lohmeyer
und das ganze .ausgestrahlt-Team“

zitat ende

wirtschaftsminister rainer brüderle ( FDP ) hat wohl ein bisschen zu viel geplaudert. oder besser gesagt, jemand anderes.

ich frage mich jetzt persönlich Frau Merkel, was Sie da für eine truppe zusammengstellt haben ? aufgrund dieser Äußerung, darf man wohl annehmen, daß a. mal wieder personelle konsequenzen in ihren reihen fällig sind und b. gespannt darauf sein, wie sie sich diesmal wieder krampfhaft versuchen werden mit nichtsagendem großem geschafel eine eignen reine weste zu waschen.

meine meinung: nein wir werden nicht in diesen schwierigen zeiten gemeinsam zusammen stehen – sie Frau Merkel stehen mit dem problem alleine da !

und genau SIE tragen die verantwortung dafür. nicht nur dafür, daß diese eventuell unbedachte äußerung an die öffentlichkeit gekommen ist, sondern auch für alles was zu diesen umständen geführt hat. somit auch der von ihren parteigenossen veranstaltete AKW lebenerhaltungsprozess.
denn etwas anderes ist das nicht. ich komme mir vor wie auf einer intensivstation, wo man die schon klinisch toten patienten, an den maschinen lässt, damit man sie für mögliche/ potentielle organspenden nutzen kann – oder sollte ich besser sagen ausweiden ?

übrigens ich habe nichts gegen organspende, ich habe selbst einen organspendeausweis. aber im gegensatz zur organspende, die ethisch meiner meinung nach mehr als vertetbar ist, ist das leider mit dem AKW betrieb nicht.

der BDI-hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf <klick> hat jedenfalls für diesen vorfall schon seinen hut genommen.
gut wer nicht mehr am ruder sitzt, den kann man auch nur schwer fragen, wie es denn tatsächlich um die machenschaften zwischen der aktuellen regierungsspitze und der AKW´lobby aussieht.

-schnitt

rein informativ…

März 19, 2011

…dachte ich. doch kritisch offen ? irrtum, in zwei der mir spontan in´s auge gefallen artikel, ist die kommentarfunktion unterbunden. sollte uns das zu denken geben ? aufgeschreckt wurde ich durch diesen artikel, der auf der wordpress startseite auftauchte. so ganz  spontan frage ich mich da wiederum, was die deutsche rechtssprechung dazu sagen würde ?
aber immerhin, in der dort erwähnten europäischen umfrage wurden „repräsentativ“ 1.000 deutsche bundesbürger ( immerhin 1.000 von ca. 81,8 millionen/ quelle <klick> tabelle unten ) zu ihrer meinung gefragt. das ist natürlich sehr repärsenttaiv.

ich fände es mal ganz schön denjenigen zu wissen/ quelle ???? , welcher diese umfrage gemacht hat und in welchen teilen der BRD ( muß man ja zwangläufig mutmaßungen zu anstellen ).

naja jedenfalls wird thematisch ( anti- AKW ) gleich noch ein artikel vorab veröffentlicht: „Wir können nicht auf Atomenergie verzichten„. dem schreiber sei ganz platt gesagt: doch können wir – und zwar jeder einzelne und auch noch freiwillig. zum dort veröffentlichten blogartikel: ich würde mich mal nicht so auf sachliche fehler versteifen, fakt ist das die technologie im ungünstigsten falle nicht mehr kontrollierbar ist und aktuell schäden in einem noch nicht genau deffinierbaren umfang erzeugt. nur ein ist sicher, nachhaltig – auch wenn gerade letztere begriff eher von der „gegenfraktion“ gebucht ist.

und diese tatsache bezieht nicht alleinig auf fukushima. es ist nicht absolut sicher, ob es dort zu einer ( teilweisen ) kernschmelze gekommen ist oder noch kommen kann. niemand hat in die beschädigten reaktoren hineingeschaut, weder eine umfassende und sachliche untersuchung machen können. und alle messinstrumente im inneren funktionieren nicht mehr oder wenn sie es tun, kann niemand sagen, in wie weit diese informationen verlässlich sind. überhaupt fehlen sämtliche erfahrungen für einen deratigen bisher einzigartigen umfassenden vorfall ( was sich in der hilflosigkeit der menschen vor ort aber auch der übrigen mehr oder weniger betroffenen welt wiederspigelt. jetzt aber bitte nicht als entschuldigung sehen Fr. Merkel & Co. ) .

einzig geigerzähler in der umligenden region, zeigen eindeutigere werte an. leider muß man dabei sagen, daß diese werte wohl nicht im unbedenklichen bereich liegen.

-schnitt

aktuelles

März 18, 2011

leider kommen immer mehr infos an den tag, deshalb mal wieder nur eine kurze linliste:

  • so sollte es in der schweiz wieder losgehen oder wie abgezockt können wir sein <klick>
  • prüfkatalog der AKW´s <klick>
  • thema strompreise durch AKW´s günstiger <klick>
  • und nochmal thema ersparnis <klick>
  • und noch ein bisschen online TV <klick>

-schnitt

Liebe Frau Merkel

März 17, 2011

…O.K. jetzt haben wir ja Gewissheit das alles mit rechten Dingen zugeht.

Und wer prüft die Sicherheit der AKW´s ? Der gute alte Bekannte Hennenhöfer <klick> , der ehemalige Atommanager.

Soviel also zur Glaubwürdigkeit der Frau Bundeskanzlerin.

Liebe Frau Merkel,
die Glaubwürdigkeit ihrer Person befindet sich in etwa auf dem gleichen „Nicht“niveau, wie das des ehemaligen Mitstreiters, der nur ein bisschen bei seiner Doktorarbeit geschummelt hat. ( So bleibt alles in der Familie, was ? Oder sollte man besser Clan sagen ?)
Nur hat das ganze einen Schöhnheitsfehler, wenn diesesmal was schiefgeht, würde ich Sie gerne mit dem gleichen Elan das AKW besichten sehen, wie es vor der Zustimmung der Laufzeitverlängerung gemacht haben.  Evenetuell können Sie sich dann mal wirklich unbedarft nützlich machen, indem sie den Gartenschauch festhalten um Brennstäbe zu kühlen. Ist doch alle sicher und somit auch ungefährlich, oder etwa doch nicht ?
Ja so ein einfacher Bürger hat doch recht einfache Fragen. Aber trösten Sie sich: ich habe gehört es soll recht schnell gehen. Ob es allerdings unangenhem oder gar schmerzhaft ist, kann ich nicht sagen. Eins ist ist aber gewiss: es ist ekelhaft !
Als Anhang sozusagen noch ein paar Meinungen außer der meinigen zum Thema, wer prüft was:

Einen schönen Abend nich Frau Merkel und schlafen sie gut. Wer weiß wie lange noch ?-schnitt

Japan & Frau Gönner

März 13, 2011

ein kleineres erdbeben und schon schalten sich die super AKW´s im hochentwicklungsland japan ab. also wie gesagt hochentwicklungsland und nicht irgendein politisch instabiles drittewelt entwickelungsland. blöd iss nur wenn gar kein strom mehr da ist und die kühlung nicht funktioniert.
aber gut das wir so sichere AKW´s haben. haben wir das ?

fragen über fragen.
wir könnten doch einfach mal die betreiber fragen, doch sie uns antworten geben ?

zumal man es seid neustem in der BRD ja auch nicht so genau nimmt mit den sicherheitsvorschriften und der einsicht in diverse dokumente bzgl. der sicherheit/ zitat:

Frau Gönner, was haben Sie zu verbergen?“ Diese Frage stellten Greenpeace-Aktivisten gestern der baden-württembergischen Umweltministerin.
Der Verdacht: Wenn es um die Sicherheit der Atomkraftwerke im Ländle geht, halten Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) und der Betreiber EnBW brisante Informationen zurück. Ein Kartell des Verschweigens?

AKW Neckarwestheim 1: Längere Laufzeiten trotz Sicherheitsmängel
Das baden-württembergische Atomkraftwerk Neckarwestheim 1, Baujahr 1972, ist der zweitälteste Reaktor in Deutschland. Nach altem Ausstiegsbeschluss hätte es bereits jetzt vom Netz gehen müssen. Durch die beschlossene Laufzeitverlängerung soll es nun bis 2020 weiterlaufen – trotz vieler Sicherheitsmängel.

Im letzten Newsletter habe ich Ihnen davon berichtet, dass Greenpeace ein jahrelang geheim gehaltenes Schreiben des Energieversorgers EnBW veröffentlicht hat. Darin fordert der Betreiber nachdrücklich Sicherheitsnachrüstungen für Neckarwestheim 1. Doch der Antrag verschwand unbearbeitet in der Schublade von Ministerin Gönner.

Warum hat man die Öffentlichkeit nicht über die Mängel und notwendigen Sicherheitsnachrüstungen am Standort Neckarwestheim informiert? In einem offenen Brief fragte Greenpeace bei der Ministerin nach – eine Antwort blieb Frau Gönner bis heute schuldig.

Um den laxen Umgang mit der Sicherheit des AKW Neckarwestheim öffentlich zu machen, kletterten Greenpeace-Aktivisten in den frühen Morgenstunden des 28. Februar auf den Kühlturm des Reaktors. Dort entrollten sie zwei 500m²-große Banner mit der Botschaft „Atomkraft schadet dem Ländle“ nebst Atomtotenkopf. Mit schwarzen Pinselstrichen pinselten sie den Inhalt der Banner als imposantes Fresko auf die weiße Außenwand des Kühlturms.Heute hat Greenpeace Klage gegen den Weiterbetrieb des AKW Neckarwestheim 1 beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg eingereicht. Nach Ansicht von Greenpeace sind die AKW-Laufzeitverlängerungen der Bundesregierung verfassungswidrig.

Am 3. Februar 2011 hat Greenpeace deshalb gemeinsam mit Anwohnern von sieben AKW-Standorten Verfassungsbeschwerde eingereicht. Zu den sieben Standorten gehört auch Neckarwestheim 1. Sollte das Bundesverfassungsgericht entscheiden, dass die Laufzeitverlängerungen unrechtmäßig sind, wäre der Betrieb von Block 1 auch heute schon illegal.

AKW Philippsburg 1: Strafanzeige wegen Aktenunterdrückung
Auch beim zweiten AKW-Standort in Baden-Württemberg wirft das Vorgehen der Umweltministerin drängende Fragen auf. Trotz richterlicher Aufforderung verweigert Umweltministerin Gönner seit 2009 Einblick in Akten der Atomaufsicht zur Sicherheit des Atomkraftwerks Philippsburg 1.

Der Verdacht liegt nahe, dass das Ministerium Unterlagen zurückhält, die Zweifel an der Sicherheit des AKW wecken könnten. Wegen mutmaßlicher Urkundenunterdrückung, Urkundenverfälschung und Rechtsbeugung hat Greenpeace deshalb gestern Strafanzeige gegen Tanja Gönner und verantwortliche Mitarbeiter ihres Umweltministeriums erstattet.

zitat ende/ quelle eine newsletter an mich.die fett und rot gemarkerten zeilen halte ich für besonders brisant. da ist doch was im busch oder ? ich meine die gute frau Frau Gönner ist nur ein rädchen im ganzen uhrwerk. da stellt sich doch die frage, was rauskommen würde wenn die namenhaften anti- akw bewegungen gesammelt anzeige erstatten, auf herausgabe aller unterlagen die im zusammenhang mit der sicherheit von AKW´s stehen. von der endlagerproblematik reden wir mal gar nicht.

-schnitt

informative monokultur ?

März 13, 2011

…und da ja einseitige information und monokultur blöd iss, habe ich auch eine newsletter von .ausgestrahlt bekommen.

.ausgestrahlt-Newsletter
4. März 2011
es schreibt: Kathrin Petz

Lesen, Handeln und Weiterschicken!

Liebe Freundinnen und Freunde,

den ersten Test für die Menschenkette haben wir nicht schlecht gemeistert.
Am letzten Wochenende waren rund 10.000 Menschen bei über 40
Auftakt-Ketten überall in Deutschland gegen Atomkraft auf der Straße. Doch
um am 12. März die 45 Kilometer Menschenkette zwischen Stuttgart und dem
AKW Neckarwestheim zu füllen, reicht das noch nicht aus! Auch wenn wir in
den letzten Monaten große Demonstrationen gestemmt haben: Ob wir gemeinsam
die Kette am 12. März wirklich schließen können, ist längst nicht sicher.
Damit das tatsächlich klappt, müssen wir jetzt noch mal alles geben.
Deshalb unsere große Bitte an Dich: Leg auch Du Dich in den nächsten acht
Tagen noch mal richtig ins Zeug und überzeuge so viele Menschen wie
möglich, mit Dir zur Kette zu fahren. Mehr dazu findest du weiter unten in
diesem Newsletter.

Warum uns diese Kette in Baden-Württemberg so wichtig ist? Weil sie, wenn
sie gelingt, enormen Druck auf die Landesregierung ausüben wird, die
maroden Meiler in Baden-Württemberg tatsächlich abzuschalten. Und wenn
erst in einem Bundesland, und dann auch noch in einem besonders
atom-freundlichen, einzelne AKW vom Netz gehen, dann gerät auch der
Atom-Beschluss der Bundesregierung ins Wanken, dann machen wir klar: Jetzt
muss abgeschaltet werden! Wir können mit der Menschenkette also
buchstäblich den Atomausstieg selbst in die Hand nehmen! Wenn alle
mitziehen, dann haben wir gute Chancen auf einen spektakulären Erfolg.
Können wir auf Dich zählen?

Herzliche Grüße von
Kathrin Petz
und dem ganzen .ausgestrahlt-Team

zitat ende und somit auch erstmal wieder keine weiteren infos von meiner seite. wobei da ja noch die sache mit dem bundesrat aussteht. denn wenn der klage einreicht könnte der ganze deal kippen.
hier als nur eine kurzinfo <klick> von mir zur sache.

newsletter an mich/ teil 2.

März 13, 2011

…was mich dann aber noch mehr beunruhigte war dieser Teil der newsletter:

Heimlichtuerei bei der Atomaufsicht im Ländle

Einen erschreckend laschen Umgang mit ihrer Verantwortung für die Bürger pflegt die baden-württembergische Landesregierung: Umweltministerin Tanja Gönner hat jahrelang notwendige Nachrüstungen am Atomkraftwerk Neckarwestheim 1 verschleppt.

Bereits 2007 hatte der Betreiber, der Energiekonzern EnBW, der Umweltministerin eine umfangreiche Liste mit fälligen Sicherheitsnachrüstungen vorgelegt. 41 Monate passierte gar nichts. Diese Woche veröffentlichte Greenpeace das Geheimpapier, das seit Jahren in der Schublade der Umweltministerin schlummerte. Mehr dazu und den EnBW-Antrag auf Sicherheitsnachrüstung finden Sie hier.

man höre und staune: bereits 2007 haben die betreiber der umweltministerin umfangreiche Listen mit fälligen sicherheitsnachrüstungen vorgelegt ! was ich davon halte brauche ich wohl kaum sagen.


und vor noch nicht mal allzulanger zeit haben sie uns doch erzählt, iss doch alles in butter

-schnitt


Follow

Get every new post delivered to your Inbox.